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Zusammenfassung

Autor androgyn
 - 24.12.2015 08:09
Zitat von: high4all am 24.12.2015 07:10
Leidest Du unter Schlaflosigkeit?  :o

So in die Tiefen des Forums abzutauchen kostet viel Zeit.

Nö, das übernehmen andere für mich  ;)

Zitat von: BerlinerKerl am 24.12.2015 07:56
Vielleicht wieder Einzelgänger?

Keine Arbeit??
Urlaub? Es ist Weihnachten. Da gehen die meisten nicht arbeiten  ;)
Autor BerlinerKerl
 - 24.12.2015 07:56
Vielleicht wieder Einzelgänger?

Keine Arbeit??
Autor high4all
 - 24.12.2015 07:10
Leidest Du unter Schlaflosigkeit?  :o

So in die Tiefen des Forums abzutauchen kostet viel Zeit.
Autor androgyn
 - 24.12.2015 01:56
Zitat von: Frantz am 19.02.2006 11:55
Ich wende mich nun mit einer etwas heiklen Frage
an euch.
Meine Feststellung ist,dass viele Rocktraeger eigentlich
Einzelgaenger oder salop gesagt Eigenbroetler sind.
Das mein ich nicht abwertend und dieses Thema wurde noch nicht in diesem Forum so behandelt.

Mit meiner Feststellung verbinde ich folgende Fragen.

Zitat
Ist ein Einzelgaenger eher geneigt ein Rock zu tragen?
Ja. Weil keine Verpflichtungen oder Verantwortungen und Anpssungszwang im Freundeskreis

Zitat
Ist ein introvertierter Mann eher geneigt ein Rock zu tragen?
Wohl eher selten, obwohl das nichts zu sagen hat. Der mancht es dann vielleicht eher heimlich oder unaufällig.

Zitat
Ist ein geselliger Mensch eher abgeneigt Rocktraeger zu sein?
Geselligkeit ist kein Merkmal, ob jemand geneigt ist Rock zu tragen oder nicht.

Zitat
Ist ein extrovertieter Mann eher abgeneigt?
Ganz klar nein, wobei es auch anhängig ist, was er für Vorstellung von Männern und Frauen hat.

Zitat
Ist ein Einzelgaenger zwar eher zum Rock zubewegen aber
im Gegenzug unfaehig sich draussen zu outen (zeigen)?
Nein. Da er eh Einzelgänger ist, hat er nicht viel zu verlieren. Er wird aber auch dann eher keine neuen Freunde dazu gewinnen.

Zitat
Ist ein gesseliger Mann zwar schwer zum Rock zu bewegen
aber im Gegenzug viel lieber mit Rock in der Natur?
Geselligkeit hat nichts mit intovertiert oder extrovertiert zu tun.
Wenn jemand schwer zum Rock zu bewegen ist, ist er auch nicht lieber im Rock in der Natur.
Autor Frantz
 - 24.02.2006 18:49
Zugegeben Transvestismus hat so seine Tuecken und ist interessant
mal darueber zu hoeren was andere dazu zu sagen haben.
Ich selbst kenne einen der ein Transvestit ist oder werden will
oder aber ganz Frau,konnte sich nicht bis heute entscheiden.
Ist dabei ziemlich auf den Hund gekommen(selig mein ich).
Ob er durch Aufklaerung durchs Internet besser dran waer,wag ich
zu bezweifeln. Denn sein Transvestit sein verdeckt ein anderes Motiv.

Also es gibt Maenner die sich gern als FRAU VERKLEIDEN ist auch nicht
schlimmes dran. Es gibt Maenner die wollen FRAU SEIN da wird es schwierig und da fangen die Probleme an. Man muss sich klar Grenzen
setzen und die Dinge nicht zu weit treiben.

Dieser Weg ist nicht mein Weg und wird es auch nicht werden.
Ich moechte wie Ferdi einfach nur Rock tragen.
Also El Buitre ich goenn dir dein Kleid und manchmal verspuer ich
den Wunsch nach einem Kleid auch. Ausprobieren wuerde ich schon
aber mehr nicht.

Ich wollte mit diesem Thread keine Diskusion ueber so ein heikles
Thema entfachen. Wer weiss wozu es gut ist.

Gruss Frantz
Autor ElBuitre
 - 24.02.2006 16:50
Hallo Ferdi & Cephalus,

Zitat von: Ferdi am 24.02.2006 15:33Ich glaube nicht, dass unter den hier in den Foren schreibenden Rockträgern jemand ist, der diesen Weg gegangen ist. Ich habe zwei Personen kennengelernt, die transsexuell waren, das heisst die sich im falschen Körper gefühlt haben. Diese haben inzwischen die geschlechtsangleichende Operation hinter sich und tragen als Frauen Hosen.  ;D
Wenn man Spass an diesem interessanten Rollenspiel "Transvestit" hat, dann finde ich das voll in Ordnung. Nicht gut finde ich es, wenn jemand das vorschiebt um Röcke oder Kleider tragen zu können.
Nein, nein, ich denke das verstehst du nicht ganz, Transvestismus ist für kaum jemanden "Spass an einem Rollenspiel", es ist ein ganz knallharter, langer und steiniger Selbstfindungsprozess, der manche in den Wahnsinn oder Freitod treibt! Und zwar wegen der bigotten "Gesellschaft", unverständiger Partner, extremen Selbstzweifeln und all sowas. Und wenige dürften Transvestismus als bewussten Vorwand verwenden, sondern vielmehr eben als einzig vorstellbares Ventil. Wenn ich mir denke, ich würde in einem reaktionären Provinz-Kaff wohnen, hätte kein oder kaum Internet (bzw. Ahnung davon) dann könnte es sehr gut passiert sein, dass ich immer noch mehr oder weniger heimlich agierender Transvestit wäre. Und zwar deshalb, weil schon jeder von Transvestiten gehört hat, aber kaum einer von rocktragenden Männern. Transvestiten sind in der "Gesellschaft" länger bekannt, damit auch quasi tolerierter und es gibt ja auch viel mehr davon als Rockträger, Schätzungen zufolge irgendwo zwischen 1% und 5% der männlichen Bevölkerung (nur Zuhause agierende inbegriffen).

Transsexualität hat mit Transvestismus, zumindest jeweils im Kern der Sache, nur das "Trans-" gemeinsam, deswegen fetzen sich die verschiedenen Gruppen auch in ihren Foren andauernd wie die Wilden! Ã,,usserlichkeiten und Innerlichkeiten darf man nicht vermischen, davon reden wir hier ja auch die ganze Zeit, oder?

Zitat von: cephalus am 24.02.2006 15:20Hallo Buitre,
so erstaunlich finde ich das nicht, erstens denke ich nicht, dass dieser Weg häufig ist, zweitens könnte es dem Image schaden und das sowohl in Rockerkreisen, als auch bei der Argumentation pro Rock im persönlichen Umfeld.
Hä?? Für mich, im persönlichen Umfeld, war der Verweis darauf bisher hilfreich. Wieso sollte es dem Image, gerade in Rockerkreisen, denn schaden, wenn jemand zu sich selbst steht, incl. der Vergangenheit? Genau zu diesem zu-sich-selbst-stehen raten wir doch, als wichtigste Vorraussetzung zum "Erfolg".

Reflektiert mal -- selbst wenn rein hypothetisch --, was jeweils mit euch vielleicht passiert wäre, hättet ihr ohne Internet oder andere Hilfe "von aussen" den Schritt von "zu Hause im Rock" nach draussen machen müssen...

Grüsse, El Buitre
Autor Ferdi
 - 24.02.2006 15:33
Zitat von: ElBuitre am 24.02.2006 13:49

Interessant dabei ist, dass ich in D anscheinend (meines Wissens) der einzige bin, der sich offen dazu bekennt (warum auch nicht), während in den englischsprachigen Foren etliche Leute genau diesen Werdegang bestätigen:
Heimlicher Rockträger (+"Damenmode"-Benutzer) ==> Transvestit ==> männlich auftretender Rockträger (+"Damenmode"-Benutzer).

Grüsse aus dem sonnigen Berlin (bei euch auch?),
El Buitre

Hallo ElBuitre.

Ich glaube nicht, dass unter den hier in den Foren schreibenden Rockträgern jemand ist, der diesen Weg gegangen ist. Ich habe zwei Personen kennengelernt, die transsexuell waren, das heisst die sich im falschen Körper gefühlt haben. Diese haben inzwischen die geschlechtsangleichende Operation hinter sich und tragen als Frauen Hosen.  ;D

Wenn man Spass an diesem interessanten Rollenspiel "Transvestit" hat, dann finde ich das voll in Ordnung. Nicht gut finde ich es, wenn jemand das vorschiebt um Röcke oder Kleider tragen zu können. Ich habe sowas niemals auch nur eine Millisekunde lang ins Auge gefasst. Ich liebe Röcke, ihr verdammt gutes Tragegefühl, ihre Wirkung (manchmal durchaus auch erotisierend, je nach Situation) und die damit verbundene Aufmerksamkeit der anderen.

Ich wollte Röcke tragen. Da es kein Verbot gibt habe ich es einfach gemacht. Wenn ich mich hinter Transvestitsmus versteckt hätte, hätte ich meinen Stolz verletzt. Das soll jetzt bitte nicht als Herabsetzung derjenigen aufgefasst werden, die diesen Ausweg gewählt haben. Nicht jeder kann so selbstverständlich damit umgehen wie ich, das ist mir schon klar.

Es heisst ja so schön "Viele Wege führen nach Rom". Transvestismus ist einer davon, nur für mich kam sowas nie in Frage.

Bei uns scheint bei 10°C auch die Sonne. Der Frühling scheint zaghaft anzuklopfen.
Autor cephalus
 - 24.02.2006 15:20
Zitat von: ElBuitre am 24.02.2006 13:49
Interessant dabei ist, dass ich in D anscheinend (meines Wissens) der einzige bin, der sich offen dazu bekennt (warum auch nicht), während in den englischsprachigen Foren etliche Leute genau diesen Werdegang bestätigen:
Heimlicher Rockträger (+"Damenmode"-Benutzer) ==> Transvestit ==> männlich auftretender Rockträger (+"Damenmode"-Benutzer).

Hallo Buitre,
so erstaunlich finde ich das nicht, erstens denke ich nicht, dass dieser Weg häufig ist, zweitens könnte es dem Image schaden und das sowohl in Rockerkreisen, als auch bei der Argumentation pro Rock im persönlichen Umfeld.
Der doch sehr gebräuchliche Argumentationsweg Frau:Rock+Hose=>Mann:Rock+Hose wäre geschwächt, ginge man nicht gleichzeitig davon aus, dass ein nennenswerter Anteil der Faruen den Weg über einen Dragking zur Hose gegangen haben, was nicht wirklich haltbar wäre.
Viele Grüße
Cephalus
Autor ElBuitre
 - 24.02.2006 13:49
Hallo,
ich würd auch sagen, dass Ben die Sache sehr gut umschrieben hat, erkenne mich da ganz gut wieder, irgendwo.

Zitat von: Ben am 24.02.2006 06:28Platt gesagt: Jemand, der sehr schüchtern ist, wird einige Zeit brauchen, um sich (selbst)sicher im Rock auf der Straße zu bewegen.
Da würde ich noch hinzufügen, dass es manche zwar schaffen, aber nicht als zwingend als Mann. Will sagen, meine Theorie des "Transvestiten aus Notgedrungenheit", die ich durch meine Entwicklung und die verschiedener anderer Leute schon bestätigt sehe.

Interessant dabei ist, dass ich in D anscheinend (meines Wissens) der einzige bin, der sich offen dazu bekennt (warum auch nicht), während in den englischsprachigen Foren etliche Leute genau diesen Werdegang bestätigen:
Heimlicher Rockträger (+"Damenmode"-Benutzer) ==> Transvestit ==> männlich auftretender Rockträger (+"Damenmode"-Benutzer).

Grüsse aus dem sonnigen Berlin (bei euch auch?),
El Buitre
Autor hirti
 - 24.02.2006 09:06
Hallo nochmal!

Noch selten konnte ich jemandes Aussagen so sehr beipflichten wie denen von Ben.

Obige Ausführungen treffen auch meine Meinung ziemlich genau.

Gruß von hirti
Autor Ben
 - 24.02.2006 06:28
Hallo Frantz,

Du wirfst interessante Fragen auf, die ich aus meiner bescheidenen Sichtweise beantworten möchte.

Auch unter uns Rockträgern gibt es verschiedene Charaktere, so daß sich die Fragen gar nicht pauschal beantworten lassen.

Meine Feststellung ist,dass viele Rocktraeger eigentlich
Einzelgaenger oder salop gesagt Eigenbroetler sind.

Ich möchte noch den Begriff Querköpfe in die Diskussion einwerfen.

Ein introvertierter Mensch wird vielleicht eher Probleme haben, sich im Rock in der Öffentlichkeit zu bewegen. Er wird Probleme haben, daß sich Blicke auf ihn fixieren (können). Es bedarf meiner Einschätzung nach eine gewisse Extrovertiertheit, um sich mit einiger Selbstverständlichkeit im Rock zu zeigen.
Bezogen auf meine Person kann ich sagen, daß ich schon ein wenig den Hang habe, mich (in der Öffentlichkeit) zu inszenieren. Aber vielleicht liegt es daran, daß ich das Leben ein Stück weit als Bühne betrachte. Und da ist eine "Rampensau" (Bühnenjargon), wie ich sie sein kann, ganz gut aufgehoben... Damit meine ich aber nicht das Verstellen oder Schauspielern, denn wenn ich mich in Röcken nicht wohlfühlte, könnte ich sie in der Öffentlichkeit nicht tragen.
Platt gesagt: Jemand, der sehr schüchtern ist, wird einige Zeit brauchen, um sich (selbst)sicher im Rock auf der Straße zu bewegen.

Das Einzelgängerbild, das sich aufbauen kann, hat vielleicht auch damit zu tun, daß man selten Rockträger in der Öffentlichkeit sieht.

Was den meisten Rockträgern wohl gemeinsam ist, daß sie sich über ihre (optische) Wirkung nach außen mehr Gedanken machen / gemacht haben und wohl nicht blind durch die Straßen rennen. Aber vielleicht ist das auch schon wieder zu pauschal.

So, das waren jetzt viele, größtenteils unsortierte Gedanken. Aber absschließend lassen sich die interessanten Fragen des Lebens gar nicht beantworten...

Gruß aus der Männerrock-Hauptstadt
Ben
Autor bernd aus weil
 - 23.02.2006 14:41
Hallo Frantz,

Zitat von: Frantz am 19.02.2006 11:55
Meine Feststellung ist,dass viele Rocktraeger eigentlich
Einzelgaenger oder salop gesagt Eigenbroetler sind.
Das kann ich nicht bestätigen. Dass viele unbeweibt sind hat wohl genausoviel mit den Frauen wie mit den Männern zu tun.
Der Partner/die Partnerin muss eben auch einen ziemliche Portion Mut aufbringen um zu "so" einem Mann stehen zu können und zu wollen. In einer eher seichten Partnerschaft, die heutzutage in der Spassgesellschaft immer üblicher wird, ist das nicht so leicht zu erwarten.
Zitat von: Frantz am 19.02.2006 11:55
Ist ein Einzelgaenger eher geneigt ein Rock zu tragen?
Ist ein introvertierter Mann eher geneigt ein Rock zu tragen?
Ich sehe keinen Unterschied. Ich finde die meiten Rockträger sind eher gesellschaftsfähig.
Zitat von: Frantz am 19.02.2006 11:55
Ist ein geselliger Mensch eher abgeneigt Rocktraeger zu sein?
Ist ein extrovertieter Mann eher abgeneigt?
Das kommt wohl eher darauf an, wie weit sich jemand abhängig macht von Urteil anderer.
Zitat von: Frantz am 19.02.2006 11:55
Ist ein Einzelgaenger zwar eher zum Rock zubewegen aber
im Gegenzug unfaehig sich draussen zu outen (zeigen)?
Das hat mit Einzelgänger nicht viel zu tun, eher mit Mut.
Zitat von: Frantz am 19.02.2006 11:55
Ist ein gesseliger Mann zwar schwer zum Rock zu bewegen
aber im Gegenzug viel lieber mit Rock in der Natur?
Ein Rockträger der "draussen" Rock trägt, trägt ihn wohl auch in der Natur. Da wird es ja erst richtig bequem.

Gruss, Bernd
Autor hirti
 - 22.02.2006 13:41
Hallo!

Als "eigenbrötlerisch" würde ich mich nicht bezeichnen. Dennoch gehöre ich nicht zu denen, die 1000 Freunde haben, jeden zweiten Tag irgendwo unterwegs sind und mit jedem sofort Kontakt schließen.

Ich habe einen kleinen aber feinen Freundes- und Bekanntenkreis (darunter auch einige echte Freunde) mit dem ich mich auch gern mal treffe, aber ich brauche nicht permanent Gesellschaft.
Man sagt mir nach, dass ich extrovertiert sei. Ich mag es, wahrgenommen zu werden und im Mittelpunkt zu stehen und genieße das dann aber auch, wenn sich dadurch Gespräche ergeben und Kontakte schließen lassen.

Und ich denke, jemand der eher Richtung Einzelgänger tendiert tut sich leichter damit, Rock zu tragen, weil da nicht so viele Menschen in seinem Umfeld sind, vor denen er im Rock nicht "komisch da stehen" soll. Wenn man so allerdings nach draußen geht, ist es vielleicht schwieriger, weil man nicht gleich mal eine Freundin anruft, "He, ich will heute mit einem Rock ins Kino, gehst du mit?".

Gute Frage, auf jeden Fall!
Gruß von hirti
Autor Günter
 - 20.02.2006 16:51
Ach ja mal eine Frage dazu :
Zeigt nicht allein diese und andere Diskussionsplattformen, dass Rockträge gerne kommunizieren , also eher gesellige Menschen sind ?
Autor Günter
 - 20.02.2006 16:39
Hallo,
gerne verkümel ich mich ganz alleine in meine Werkstatt um meine Schiffchen zu bauen, die Ergebnisse diskutiere ich jedoch gerne in geselliger Runde im (typisch deutsch) Verein, der mir so wichtig ist , dass ich dort auch gene Verantwortung übernehme (oft auch im Rock).

Als typischen Familienmensch gehen mir jedoch Kinder und Frau vor Job und Hobbies.

Ich bin also der typische gesellige Einzelgänger ??? :-\

Überhaupt nicht mag ich überfüllte Veranstaltungen mit viel gesellschaftlichem Smalltalk   :o , weder im Rock noch in Hosen.