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Zusammenfassung

Autor Gangolf
 - 27.09.2007 13:27
Zitat von: Ferdi am 22.09.2007 23:57
Hi Gangolf!

Kann  man sich die Röcke immer noch in Köln ansehen und eventuell auch mal probieren?

Gruss,
Ferdi

Guten Tag, Ferdi!

Das geht. Wir haben eine neue Adresse in Köln-Longerich direkt an der U-Bahn-Station Herforder Straße. Nach den Herbstferien rufe ich Dich mal an.

Peace

Gangolf
Autor Highlander
 - 23.09.2007 12:38
Hallo Ferdi

100% sitmme ich zu, habe mich da vielliecht doof ausgedrückt.
natürlich kann jeder/jede  jeden Rock anziehen.
Das meinte ich nicht ....
auch die Idee die da evtl hintersteckt ist o.k.
Nur sollte man das auch so darstellen, und nicht so zun, als sei einer neuer Produzen für Herrenröck auf dem Markt.
wünsche einen super sonnigen Sonntag
liebe Grüße
Highlander
Autor Ferdi
 - 23.09.2007 12:18
Zitat von: Highlander am 23.09.2007 08:15
Übrigens: Warum sind Mascu-Line - Röcke keine Männerröcke / Herrenröcke,
sondern Röcke für Männer? -
...
AUßerdem finde ist es nicht sonderlich kreativ, einen Posten "Damenröcke" aufzukaufen, und dsie dann als "Männerröcker" anzubieten,
Kiltgrüße
Highlander
Zitat

Aber es ist eine von vielen Ideen, die Barriere, die viele Männer gegen die Damenröcke im Kopf haben, aufzubrechen. Die Idee ist doch, aus dem Riesenangebot an Röcken für Frauen diejenigen auszusuchen, die schnitt- und stilmäßig auch für Männer geeignet sind. Und schlußendlich sind alle Röcke nur einröhrige Beinbekleidungsstücke. Sreng genommen für jeden tragbar, unabhängig vom Geschlecht. Genau wie auch jeder mit einem Damenfahrrad fahren kann, egal ob männlich oder weiblich.

Gruss,
Ferdi
Autor Highlander
 - 23.09.2007 08:15
Übrigens: Warum sind Mascu-Line - Röcke keine Männerröcke / Herrenröcke,
sondern Röcke für Männer? -
Hallo Gangolf
wenn du/mann sich die Röcke auf den Bildern "neutral" ansieht, ohne den "verklärten Blick" den hier einige haben, erüberigt sich deine Frage. Bleiben wir kurz beim "tradtionellen" Herren nach Rechts, Frauen nach Links geschlossen, sieht man das diese Röcke ursprünglich für Frauen produziert wurden. Klar, ein Mann kann auch diese Röcke tragen.
Darum veilleicht Röcke für den Mann und nicht  Männerröcke.
AUßerdem finde ist es nicht sonderlich kreativ, einen Posten "Damenröcke" aufzukaufen, und dsie dann als "Männerröcker" anzubieten,
Kiltgrüße
Highlander
Zitat
Autor Ferdi
 - 22.09.2007 23:57
Hi Gangolf!

Kann  man sich die Röcke immer noch in Köln ansehen und eventuell auch mal probieren?

Gruss,
Ferdi
Autor Gangolf
 - 22.09.2007 13:12
Hi, liebe Mitrocker!

Wieder mal was Neues von Mascu-Line (s. Fotos!).

Übrigens: Warum sind Mascu-Line - Röcke keine Männerröcke / Herrenröcke,
sondern Röcke für Männer? - Alle sind in Passform, Material etc. Praxis-
erprobt und tragetauglich für uns Männer. Es sind eben Röcke für Männer vom Verbraucher (alle Modelle trage ich selbst) für den Verbraucher.
Die vorübergehende Schließung von Menintime gab letztendlich den Impuls zur Gründung des Internethandels. Schließlich muss unsere Mode
präsent bleiben, um sich durchzusetzen.



18 â,¬



15 â,¬

Peace

Gangolf
Autor Gangolf
 - 24.04.2007 21:54
Hi, liebe Mitrocker!

Die Seite ist renoviert (www.mascu-line-web.de), die Preise sind gesenkt und zwei neue Röcke im Angebot.





Peace

Gangolf
Autor JuergenB
 - 13.09.2006 20:09
Hallo Rockschwabe,

ich bin zwar nicht zum Selbständigen geboren, aber als Außendienstler lebe ich irgendwo zwischen dieser Mentalität und der des Angestellten. Provokation konnte ich keine erkennen. Ich komme hierher um mich mit netten Menschen zu unterhalten. Da darf es dann auch gerne mal ein ernsthaftes Thema sein.

Wie Du Deinen Laden auf ... bringst, kann ich in keinster Weise sagen: ich kenne weder Dein Geschäft noch Dein Umfeld. Ich hätte bei näherer Kenntnis dieser Umstände sicherlich die eine oder andere Idee, aber was sie bringt könnte ich Dir dann auch nicht versprechen. Wie heißt es doch so schön im Marketing: Die Hälfte aller Maßnahmen sind rausgeworfenes Geld. Nur vermag keiner zu sagen welche Hälfte! Idealerweise wendest Du das Schneider-Prinzip an: Du stellst einem Geldinstitut ein Konzept vor (wo Du Dein Privatvermögen aber ganz raushälst), nimmst ein paar Milliönchen Kredit und hoffst daß es dicke Früchte bringt. Wenn nicht, hat die Bank ein Problem, Du nicht.

Das allerdings ist das, was mich in der Textilbranche wundert: Alle klagen über Umsatzeinbrüche. Dann kommt meinereiner und schlägt vor, den bislang brachliegenden Kunden "Mann" mit Röcken zu aquirieren. Nein, nicht mit zusätzlicher Investition. Die Röcke hängen massenweise in der Damenabteilung. Nur ein paar geeignete Exemplare von hier nach da getragen, von der weiblichen Schaufensterpuppe zur männlichen, passend kombiniert, und fertig. So einfach kann man eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen, nur mit vorhandenen Mitteln ohne zusätzliche Kosten. Nur kurioserweise tut das keiner, trotz Hinweis! ???

Was mit einer solchen Maßnahme passiert, konnten wir vor 2 Jahren bei s'Oliver im MTZ bei Frankfurt erleben. An diesem Samstag hatten wir in Abstimmung mit der Filialleiterin zwei männliche Schaufensterpuppen umgezogen: eine mit knielangem Jeansrock, eine mit ebenso knielangem Cordrock. Dazu kombiniert hatte die Filialleiterin jeweils Hemd und Pullover aus der Herrenabteilung. Etliche Männer schauten verwundert, einige wenige haben sich auch zur Anprobe getraut. Verkauft aber wurden an dem Tag massenweise Oberteile aus der Herrenabteilung an Frauen (die, die an den Puppen dekoriert waren). Allerdings, in den folgenden 2 Wochen kamen mehrere Männer Röcke kaufen: werktags vormittags, wenn der Laden noch so gut wie leer war!

Solche Ideen und Unternehmer die willens sind das auch auszutesten braucht das Land.

Gruß
Jürgen

p.s.: die Röcke wurden dann an die Männer verkauft, obwohl sie schon längst wieder in der Damenabteilung hingen. Die mutige (und erfolgreiche) Filialleiterin hat nämlich gleich von oben einen Anschiß bekommen, weil das nicht in das Konzept des Unternehmens passen würde! >:(
Autor Rockschwabe
 - 13.09.2006 11:33
Hi Jürgen,

ich sehe, wir sind wohl aus dem gleichen Holz. Was uns unterscheidet, sind unterschiedliche Ansichten zum Thema. Interessant, daß Du Dich von meiner Provokation angesprochen fühltest.
:-))

Ich bin ganz Ohr, wie ich mein Laden auf die Umsatzgröße von H&M bringe.... *horch*. Meine bisherige Erfahrung ist, daß das Werbungmachen einer der kostenintensivsten Posten im Unternehmen sind. Und wenn das Budget nicht ausreicht, muß man halt auf die geeigneten Mittel schweren Herzens verzichten. Das zur Verfügung stehende Kapital dürfte wohl der entscheidende Unterschied zwischen einer Kette und einer Kleinklitsche sein. Mitarbeiter stelle ich auch nicht ein, nur weil es mir im Augenblick danach ist. Diese Entscheidung muß in Deutschland wohlst überlegt sein.
Deine Beschreibung zum Thema Manager trifft leider auch voll zu.

Die andere Seite ist natürlich so, wie Gatito es beschreibt: Auch der Kunde schwimmt nicht im Geld. Und es ist sein gutes Recht, einzukaufen wo er will.

Ich würde es mir wünschen, wenn wir nicht zu einer exklusiven Spezies gehören würden, sondern Normalität wären. Auch ich renne keinen Leithammeln hinterher, ich bin in den meisten Fällen selbst einer. Aber ich bin nicht immer so gut drauf, daß ich einer sein möchte.

"Gegen den Strom zu schwimmen kostet Kraft und erfordert Stärke, aber es bringt Dich zur Quelle".

Viele Grüße
Rockschwabe
Autor Gatito
 - 13.09.2006 09:28
Hola Jürgen,

danke das du vor mir geantwortet hast, sonst hätte ich mir jetzt wieder jede Menge Sarkasmus einfallen lassen müssen.

@Rockschwabe:
Jürgen hat eigentlich schon auf deine Flammes geantwortet, dem ist nichts hinzufügen.

Wo ich dir abe recht gebe: Es wird immer kritisiert, das gute Modelle (Landinger ec.) so hochpreisig sind. Im nächsten Posting kommt dann gleich eine Beweihräucherung von Discountern (H&M, m+s etc.) und stolz wird erzählt das man ja einen auch so tollen Rock für 5 â,¬ gekauft hat (Bilder gleich reinstell).

Na klar, für 5 Euro bekomme ich kein Designerstück. Vor einigen Monaten gab es diesbezüglich eine Diskussion (und es stellte sich heraus: Das der überwiegende Teil der Rockträger eher ein bescheidenes Einkommen hat). Das jetzt aber als Pauschalausrede zu nehmen finde ich zu simpel. Mein Einkommen ist auch nicht atemberaubend, daher fahre ich einen gesunden Mix zwischen preiswert und teuer (wie z.B. beim kürzlich besteller Kilt).

Kleine Anmerkung: Nur diesen Billigkram aus Fernost zu tragen, schont zwar die Geldbörse und erlaubt mir Postings wie billig ich was gekauft habe, aber der Wirtschaft hierzulande ist das eher abträglich.

Gatito
Autor JuergenB
 - 12.09.2006 20:09
Hi Rockschwabe,

Zitat von: Rockschwabe am 12.09.2006 09:35
...
3. Ich bin Unternehmer. Und nicht erst seit gestern. Ein Unternehmer lebt ausschließlich vom Verkauf seines Produkts bzw. seiner Dienstleistung. ... Da ich dieses Dilemma kenne, sehe ich bei neuen Shops über solche Unzulänglichkeiten hinweg. Mich interessiert viel mehr das Produkt, dessen Qualität und der Service. Und zum Thema zurück: Da sind ein paar ganz nette Röcke dabei! An den Preisen gibt es überhaupt nichts auszusetzen, im Gegenteil, wo ist da seine Marche? Wie lange kann er damit überleben?

Klar steht das Produkt im Vordergrund. Dennoch, warum bauen so viele erfolgreiche Unternehmen diese ultrateuren Kaufrauschtempel? Warum wird auf den schicken Einkaufsstraßen dieser Republik der Umsatz gemacht, während die Ein-Euro-Shops mit billiger Aufmachung in billigen Lagen schneller wieder verschwinden als sie gekommen sind? Scheinbar legen viele Kunden doch noch Wert auf ein angenehmes Einkaufsambiente?
Davon abgesehen ist auch Kritik an einem Webshop letztlich immer Geschmackssache. Der Shopbetreiber kann sich aber aufgrund vieler Geschmacksäußerungen überlegen, ob und was er ändert. Mehr soll es nicht sein.
Zur Preisgestaltung komme ich zu deinem Punkt 4 noch mal.

Zitat von: Rockschwabe am 12.09.2006 09:35
4. Ihr habt die Geschäftsaufgabe von andersLandinger beweint und daß die bösen Großen seine Modelle kopiert haben. Und dann lese ich hier, das Ihr lieber zu H&M geht und dort Eure Röcke kauft. Muß ich das jetzt verstehen?

Ich freue mich über jeden Händler der Röcke für Männer oder andere nicht übliche Kleidungsstücke anbietet; und ich trauere um jeden, der es nicht schafft!

Fakt ist, daß es für jede Preisklasse eine Zielgruppe gibt, die auch bereit und in der Lage ist, diesen Preis für diese Leistung zu bezahlen. Die Herausforderung an den Anbieter besteht nun darin, diese Zielgruppe zu finden und erfolgreich zu aquirieren. Fakt ist aber auch, daß nicht jeder Kunde in jeder Preisklasse zu kaufen in der Lage ist. Eine alleinige Werbung in einem Medium, in dem sich nicht ausreichend zahlungskräftiges Klientel für hochpreisige Produkte findet, ist halt nicht ausreichend. Deswegen ist diese Werbung noch lange nicht schlecht, aber halt nicht ausreichend. Daß auch mit niedrigen Preisen Geld zu verdienen ist, beweisen Ketten wie H&M als weltgrößter Textil-Einzelhändler. Offensichtlich sind die Kunden für diese Preisklasse im Medium Internet zahlreicher vertreten?

Zitat von: Rockschwabe am 12.09.2006 09:355. Wie oft wird in diesem Forum an die Designer, Unternehmer und Industrie appelliert, doch auch mal Männerröcke anzubieten. Es sind die Kleinen, die Männerröcke anbieten können, die Großen sind ihren Aktionären verpflichtet.

Die Großen können auch, sie sind halt nur etwas träger ... Beispiel: ich verkaufe Bürotechnik. Einen Kopierer bei einem kleinen Einzelunternehmer bekam ich innerhalb von 4 Wochen nach dem Start im April verkauft, einen Großauftrag von einer Behörde über 500.000 Euro habe ich für Februar in der Pipeline, einen über 400.000 Euro für April. Die Großen haben eben mehrere Köpfe, die zur Entscheidungsfindung zusammenfinden müssen.
Dazu kommt allerdings, daß derzeit viele Entscheider Nieten sind, die sich nicht zu einer Entscheidung trauen und lieber langsam dem sinkenden Schiff den Rücken kehren - sie haben ja nur 3- oder 5-Jahres-Verträge. Verübeln kann ich es ihnen nur bedingt. Stell Dir vor, Du solltest in 3 Jahren, länger geht Dein Vertrag eh nicht, einen Laden sanieren. Die Umsätze anzukurbeln ist schwer, in der kurzen Zeit nahezu unmöglich. Viel leichter und effizienter ist es da Kosten zu reduzieren, und das geht nun mal am einfachsten bei dem großen Brocken Personal, und das vor allem im Service. Der Laden schreibt dann im 3. Jahr schwarze Zahlen (weil die Kosten reduziert wurden), aber die Kunden die noch gekauft haben ärgern sich und kommen nicht mehr wieder. Das fällt aber erst auf, wenn der Sanierer hochgelobt den nächsten laden ruiniert. Die Zeit, das Produktsortiment und gleichzeitig die eingefahrenen Schienen in den Köpfen der Mitarbeiter zu erneuern hat er nicht.

Zitat von: Rockschwabe am 12.09.2006 09:356. ... Wenn jedoch die, die es bereits täglich praktizieren, allzu tuntig herumlaufen, wirkt dies abstoßend und ist der Sache kontraproduktiv. Warum sonst verstecken sich die Bravehearts hinter ihrem strengen Schottenstil? Weil der einfach männlich ist. ...

Dazu zweierlei: zum einen ist es zumindest nicht mein Ding, eine Einschränkung durch eine andere zu ersetzen. Zum anderen gilt: Genauso unterschiedlich wie die Träger der Röcke sind auch die Meinungen der Betrachter. Was dem einen zuviel ist, ist für den anderen genau der Anstoß den er braucht; sei es nur um auch mal einen Rock zu tragen, sei es aber auch um gleich das ganze Programm durchzuziehen. Nur, eine Tracht will ich nicht. Als Eifler hab ich weder Lust auf die bayrische Krachlederne noch auf den schottischen Kilt. Ohne diese Kleidung abwerten zu wollen, das gehört einfach nicht zu mir.

Zitat von: Rockschwabe am 12.09.2006 09:35Ein Beispiel: Noch vor ein paar Jahren galten rosa Hemden und Krawatten ultratuntig und heute ist es ein modisches Muß (für Hemden- und Krawattenträger). Genauso wird auch die Zeit kommen, wo rüschenverzierte Volantröcke von Männern getragen werden. Aber das ist eben nicht jetzt. Es ist ohnehin noch etwas gewöhnungsbedürftig, einen Mann im Rock zu sehen. Aber meineswissens gibt es schon genügend Versuche, Männer in Röcken über den Catwalk laufen zu lassen.

Offensichtlich gab es noch nicht genügend Versuche: sie haben bislang noch nicht einmal den Einzelhandel erreicht, geschweige denn das Gros der Endverbraucher. Ob eine Zeit kommen wird in der das Mode ist interessiert mich aber auch nur sekundär. Ich lebe jetzt, und ich trage jetzt die Kleidung in der ich mich wohlfühle und mir gefalle. Wenn anderen das nicht gefällt, sollen sie es halt nicht tragen. Ich jedenfalls bin Manns genug, ich brauche keine Leithammel. Lieber lasse ich die anderen Schafe hinter mir herlaufen! ;D

Zitat von: Rockschwabe am 12.09.2006 09:357. Ich für meinen Teil trage Röcke als Bereicherung und als Lebensgefühl; wenn und wann ich es will. Ich trage sowohl Röcke als auch Hosen. ...

Ach, ich dachte gelesen zu haben, daß Du warten willst bis das modisches Muß ist? ;)

Gruß
Jürgen
Autor Rockschwabe
 - 12.09.2006 09:35
Hi cephalus, Hi Jürgen64,

im Grunde sprecht Ihr mir aus der Seele.

1. Ich habe absolut nichts gegen Fetischisten. Jeder soll nach seiner Ansicht glücklich werden, solange er niemanden damit einengt.
2. Mein Geschmack ist weder maßgebend, noch das Nonplusultra. Es ist MEIN Geschmack.
3. Ich bin Unternehmer. Und nicht erst seit gestern. Ein Unternehmer lebt ausschließlich vom Verkauf seines Produkts bzw. seiner Dienstleistung. Damit es ihm auf keinen Fall langweilig wird, gibt es jede Menge Vorschriften, Pflichtmitgliedschaften, Steuern und sonstige Blutsauger. Auch mir ist es manchmal nicht möglich, meine Kunden und Interessenten in der von ihnen gewünschten Zeit zu bedienen, weil sich die Blutsauger extrem wichtig nehmen und immer sofort mit Zwangsmaßnahmen drohen. Daß ich das Geld erst verdienen muß, das sie mir aus der Tasche ziehen, ist ihnen egal. Was ich damit sagen will: Ich kann auch keine Homepages erstellen, sondern bin auf die Hilfe von Fachleuten angewiesen. Die wollen entweder Geld weil sie davon leben, oder es sind private Bekannte, die machen das halt nur, wenn sie Zeit haben. Da ich dieses Dilemma kenne, sehe ich bei neuen Shops über solche Unzulänglichkeiten hinweg. Mich interessiert viel mehr das Produkt, dessen Qualität und der Service. Und zum Thema zurück: Da sind ein paar ganz nette Röcke dabei! An den Preisen gibt es überhaupt nichts auszusetzen, im Gegenteil, wo ist da seine Marche? Wie lange kann er damit überleben?

4. Ihr habt die Geschäftsaufgabe von andersLandinger beweint und daß die bösen Großen seine Modelle kopiert haben. Und dann lese ich hier, das Ihr lieber zu H&M geht und dort Eure Röcke kauft. Muß ich das jetzt verstehen?

5. Wie oft wird in diesem Forum an die Designer, Unternehmer und Industrie appelliert, doch auch mal Männerröcke anzubieten. Es sind die Kleinen, die Männerröcke anbieten können, die Großen sind ihren Aktionären verpflichtet.

6. Viele Männer würden gerne Röcke tragen, trauen sich aber nicht. Das sieht man im Karneval und auch auf den Mittelalterfesten. Wenn jedoch die, die es bereits täglich praktizieren, allzu tuntig herumlaufen, wirkt dies abstoßend und ist der Sache kontraproduktiv. Warum sonst verstecken sich die Bravehearts hinter ihrem strengen Schottenstil? Weil der einfach männlich ist. Und die ganzen Kiltvariationen, die es überm Teich gibt, tragen dem Rechnung. Aber nicht jeder will Kilt tragen. andersLandinger hat mit seinem Stil neue Akzente gesetzt.
Ein Beispiel: Noch vor ein paar Jahren galten rosa Hemden und Krawatten ultratuntig und heute ist es ein modisches Muß (für Hemden- und Krawattenträger). Genauso wird auch die Zeit kommen, wo rüschenverzierte Volantröcke von Männern getragen werden. Aber das ist eben nicht jetzt. Es ist ohnehin noch etwas gewöhnungsbedürftig, einen Mann im Rock zu sehen. Aber meineswissens gibt es schon genügend Versuche, Männer in Röcken über den Catwalk laufen zu lassen.

7. Ich für meinen Teil trage Röcke als Bereicherung und als Lebensgefühl; wenn und wann ich es will. Ich trage sowohl Röcke als auch Hosen. Ich habe 3 Landinger-Teile, speziell für festlichere Anlässe. Für Casual times habe ich u. a. Esprit, Mexx, street one. Das besondere: Es sind ausschließlich maskuline Schnitte, obwohl aus der Damenabteilung. Ob kurz oder lang, entscheidet meine jeweilige Laune. Und deshalb gefällt mir auch das Angebot aus diesem Laden hier.

Viele Grüße
D'r Rockschwob'
Autor JuergenB
 - 11.09.2006 22:50
Hallo Rockschwabe,

jetzt mach mal halblang! Was hat er denn geschrieben?

Zitat"Den Rock mit Schlitzen würde ich gerne mal im Orginal sehen, der wirkt ein wenig beschädigt."

Heißt für mich: "kommt auf dem Bild nicht so gut rüber, schaue ich mir bei Gelegenheit im Original an. Sonst gefällt er mir nämlich"!

Die "italienische Modedesignerin" hat sich meines Wissens nicht als das herausgestellt, was sie vorgab zu sein, und AndersLandinger hat sich über die Versandhaus-Kopie zu Recht geärgert, macht aber meines Wissens weiter.

Was gut aussieht, ist definitiv Geschmackssache und kann stark differieren. Willst Du etwa behaupten, Dein Geschmack sei das Nonplusultra, nach dem sich alle richten müssen? Leicht überheblich, oder? Und wieso sollte nicht alles aus der Damenabteilung vom Mann getragen werden können? Sicherlich, das daraus resultierende Bild ist für die meisten sehr gewöhnungsbedürftig, aber daß es funktioniert beweisen uns die Frauen tagtäglich: Nenne mir bitte auch nur ein Kleidungsstück aus der Herrenmode, das nicht von Frauen getragen wird!?

Hast Du was gegen Rüschenröcke? Hast Du was gegen Fetischisten? Glaubst Du das sein untrennbar miteinander verbunden? Dann mal zur Erklärung:

- ein Rüschenrock kann je nach Typ und Kombination sehr gut aussehen
- Mode hat mit Fetisch rein gar nichts zu tun. Fetisch kann alles sein, auch eine Hose oder ein Auto oder eine Krawatte. Mein Fetisch heißt Michaela, und ist die Mutter meiner Kinder. ;)

Ich habe nichts gegen Fetischisten. Sie tun mir nichts, sie stören und belästigen mich nicht, sie fügen niemandem Schaden zu. Es ist halt nur nicht mein Ding.

Wie sollen wir denn Deiner Meinung nach mutige Unternehmer unterstützen? Ist konstruktive Kritik keine Unterstützung? Ist eine Interessensbekundung mit der Bitte um deutlichere Darstellung keine Unterstützung? Sorry, dann bist Du kein Unternehmertyp, sonst wärst Du in der Lage diese Kritik positiv für Dich zu verwerten.

Gruß
Jürgen
Autor cephalus
 - 11.09.2006 22:45
Hallo Rockschwabe,
hier in diesem Forum wurde meiner Ansicht nach noch niemand zerfleischt, anderenorts vielleicht... Was ich hier bislang gelesen habe war wirklich konstruktive Kritik.
Dass die Forenmitglider die Rockunternehmer unterstützen sollten sehe ich nicht so, jeder soll tragen und kaufen was und wo er will, es ist an den Unternehmern den Bedarf zu decken aber nicht andersherum.
Um einen Rock auf die richtige(?), seriöse Schiene zu bringen braucht es mehr Öffentlichkeitswirkung als ein Webforum, das nur von einem sehr engen Personenkreis besucht wird, ausserdem wären wir da wieder bei der Grundsatzdiskussion, bzgl. der Motivation, sich hier zu beteiligen, bzw. einen Rock zu tragen: Die Meinunge zum Wo, Wie und Warum divergieren in den Foren so weit, dass man es bei der Aussage lassen sollte: Teilnehmer interessieren sich für einen kleidungsstil der sich vom Mainstream abhebt.
viele Grüße
Cephalus

Autor Rockschwabe
 - 11.09.2006 22:11
Hallo zusammen,

ich verstehe Euch nicht!
Ihr meckert permanent an den Angeboten einiger mutiger Leute herum, seid aber viel zu bequem, selbst was auf die Beine zu stellen. Da gab es diese italienische Modedesignerin, die Euch nicht zufrieden stellen konnte, im Februar hat AndersLandinger aufgehört, jetzt fallt Ihr über den nächsten Enthusiasten her.
Wenn ich sehe, wie gut dieses Forum auch von Gästen besucht wird, ist das Thema Männerrock nicht unter den Tisch zu kehren. Aber die Bilder, die hier in dem Forum zu sehen sind, sind zum Teil auch abschreckend. Da wundert es mich nicht, daß sich viele Männer nicht trauen, Röcke anzuziehen. Es gibt aber auch genügend, die ein Auge dafür haben, was gut aussieht. Es ist nun mal so, daß nicht alles aus der Damenabteilung von Männern getragen werden kann. Oder höre ich da die Lobby der Rüschenröckchen-Fetischisten? Ich dachte eigentlich - und dafür habe ich dieses Forum immer geschätzt - daß es hier um eine Lebensart geht und nicht um versteckten Fetischismus.
Wenn Ihr mutige Unternehmer unterstützen würdet, hätten alle was davon. Aber nein, es wird die Gestaltung der Homepage zerlegt, es wird unterstellt, daß es modifizierte Frauenröcke sind und und und. Leute! Leute! Ihr zerfleischt die, die Euch das Futter bringen. So bekommt Ihr die Röcke nicht auf die seriöse Schiene!

Viele Grüße
Der Rockschwabe