Passwort vergessen? Kein Problem. Lass dir einen Link per Email schicken, mit dem du deine Mitgliedschaft wieder aktivieren kannst.
Zitat von: rock aktiv am 04.05.2016 20:40Zitat von: MAS am 04.05.2016 10:42Ja, hat man. Die Vorbereitungen wurden in den Medien groß angekündigt. Hab jedenfalls davon im Radio gehört, bevor das Ergebnis eine Woche später veröffentlicht wurde.
es sei denn, man hat in einer Vorerhebung diese 72 repräsentativ im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung erhoben und ausgewählt. Ich weiß nicht, ob das passiert ist.
Zitat von: MAS am 04.05.2016 10:42Ja, hat man. Die Vorbereitungen wurden in den Medien groß angekündigt. Hab jedenfalls davon im Radio gehört, bevor das Ergebnis eine Woche später veröffentlicht wurde.
es sei denn, man hat in einer Vorerhebung diese 72 repräsentativ im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung erhoben und ausgewählt. Ich weiß nicht, ob das passiert ist.
Zitat von: GregorM am 04.05.2016 10:46Das Dumme ist immer, dass solche Väter wie du es bist, oft Töchter bekommen haben. Töchter werden 1. anders behandelt und 2. wird denen mehr zugestanden. Wenn's sein muss auch mit aller emanzipatorischer Kraft, um das Mädel aus der Rosafalle zu holen und sich an männlichen Werten zu orientieren (lern was vernünftiges wo du viel Geld verdienst, mach Karriere, trete selbstbewusst auf, das was Männer können, können Frauen besser) während man Jungen rosa und alles weibliche untersagt und den Friseurberuf aus den Kopf zu schlagen versucht. Richtige Kerle gehen auf den Bau oder fahren einen LKW.
mit dem angepassten Jugend hast du Recht, glaube ich. Nur weiß ich nicht, wie verbreitet es ist. Auch nicht, ob die Eltern bzw. die Elterngeneration daran Schuld sind/ist, oder es mehr um eine Tendenz handelt, wo junge Leute andere Leute ihrer eigenen Generation kopieren.
Zitat von: GregorM am 04.05.2016 10:46
PS. Meine Tochter, etwas älter als du, arbeitet beruflich mit qualitativer Marktforschung und will nichts mit quantitativen Untersuchungen zu tun haben.
Zitat von: GregorM am 03.05.2016 11:14
Stellt Such vor, EIN Jugendlicher der 72 Interviewten hätte unter anderem behauptet, Jungen wären dabei, sich zu realiseren, und dass sie seiner Meinung nach in überschaubarer Zeit anfangen würden, Rocke und andere Sachen, sonst nur für Mädchen, zu tragen.
Entweder hätte es die Resultate in eine falsche Richtung gezogen, oder wahrscheinlicher, man hätte ihn mit sämtlichen seinen Aussagen von der Studie entfernt.
Oder dass man sich begnügte, nur 72 Personen zu fragen, welcher Partei sie ihre Stimme geben wollten. Auch diskutierte man mit ihnen nachher drei Tage lang ununterbrochen Politik, würde es kaum der Wahrheit entsprechen.
Qualitative Untersuchungen können überaus wichtig und relevant sein, fordern aber eine höhe Masse von Homogenität. Wie viel Mühe man sich mit der Auswahl auch geben möchte, wäre es mit 72 Personen nie von Repräsentativität die Rede sein.
Gruss
Gregor
Zitat von: rock aktiv am 03.05.2016 18:04
Ach? Das ist dein Text?Das wusste ich nicht. Verklag ihn zu 120 Tagen Rocktragen.

Zitat von: GregorM am 03.05.2016 19:04Na okay Gregor. Das stimmt schon. Das kleine Sample ist ja auch da. Experiementalistische Hedonisten. Da zählt alles rein, was vom konservativ bürgerlichen Lebensstil abweicht.
PS. Wenn es um Männer im Rock geht, und die Antworte sich 99/1 oder so verteilen (nein/ja), kann man mit einem sehr kleinen Sample arbeiten, oder man hätte es tun können (falls man es erst nach Durchführung der Untersuchung feststellt).
PPS. Es wird in der Studie auch darauf aufmerksam gemacht.
Das wusste ich nicht. Verklag ihn zu 120 Tagen Rocktragen.Zitat von: rock aktiv am 03.05.2016 10:46Zitat von: MAS am 03.05.2016 08:01Von was redest du?
Dieser Gabor Paal hat aufmerksam meinen "Mundus bracatus? Nein danke!"-Text gelesen, aber leider nicht als Quelle angegeben.
LG, Michael![]()
ZitatWarum werden Röcke fast ausschließlich von Frauen getragen?
von Gabor Paal am 04.03.2015
Zitat von: GregorM am 03.05.2016 11:14Nein, quantitative Befragungen sind viel mehr fehlerbehaftet als einen kleinen Teil zu befragen. 72 sind für solche Studien schon sehr hoch gegriffen. Die Fragen sind auch so gestaltet, dass sie weder in die eine noch in die andere Richtung lenken. Dein Vergleich mit den Röcken hinkt. Bei solchen Studien nimmt man eigentlich nie mehr als 15 Personen. Es wird ja bei medizinischen Studien auch nicht jeder getestet, um ein Mittel als verträglich abzusegnen. Da werden 5 Personen verschiedenen Typs genommen und das reicht. Dass es an Personen mit bestimmten Krankheiten nicht getestet wurde, spielt dabei keine Rolle, dass es für den Durchschnitt verträglich ist. Darum steht ja bei solchen Untersuchungen auch oft dabei, dass sie Probanden suchen, die gesund sind und nicht rauchen , um das Ergebnis der Verträglichkeit nicht zu verfälschen.
Qualitative Untersuchungen können überaus wichtig und relevant sein, fordern aber eine höhe Masse von Homogenität. Wie viel Mühe man sich mit der Auswahl auch geben möchte, wäre es mit 72 Personen nie von Repräsentativität die Rede sein.
Zitat von: GregorM am 03.05.2016 11:14Hätte es auch nicht. Darum sind ja die Gruppen eingeteilt. Dein Beispiel fällt unter Experiementalistische Hedonisten. Die Mehrheit macht aber die bürgerliche Konservative und Expeditive aus, was der Wirtschaftslage und elterlichen Moralvorstellungen zu verschulden ist. Also kannst du davon ausgehen, dass ein kleiner Anteil crossdresst oder abseits des Mainstreams lebt. Aber eben nicht die Mehrheit, wie du in der Realität auch siehst.
Stellt Such vor, EIN Jugendlicher der 72 Interviewten hätte unter anderem behauptet, Jungen wären dabei, sich zu realiseren, und dass sie seiner Meinung nach in überschaubarer Zeit anfangen würden, Rocke und andere Sachen, sonst nur für Mädchen, zu tragen.
Entweder hätte es die Resultate in eine falsche Richtung gezogen, oder wahrscheinlicher, man hätte ihn mit sämtlichen seinen Aussagen von der Studie entfernt.
Zitat von: MAS am 03.05.2016 08:01Von was redest du?
Dieser Gabor Paal hat aufmerksam meinen "Mundus bracatus? Nein danke!"-Text gelesen, aber leider nicht als Quelle angegeben.
LG, Michael