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Zusammenfassung

Autor high4all
 - 24.07.2016 08:27
Das Arrangement ist hochzeitlich.

Für Brautjungfern sind die jungen Damen schon sehr auffällig gekleidet mit den Glitzerkleidern. Trotzdem sticht die Braut durch ihr Kleid deutlich hervor.
Autor Asterix
 - 24.07.2016 03:08
Ob das überhaupt eine Eheschließungsfeier ist, mag ich zu bezweifeln. Eher eine gestellte, weil ich das Bild auf dem Profil der Designerin Oksana Mukha aus L'viv (Lemberg, Ukraine) gefunden habe, mit der ich bei fb und vk befreundet bin.

Ich hab Euch das Bild gezeigt, weil ich wissen wollte, ob erstens die Frau im weißen Kleid heraussticht, und zweitens als "Braut" erkennbar ist. Es ist doch erstaunlich, wie viele von uns die Person im weißen Kleid für eine Braut halten, obwohl sie das nicht sein muss. Drittens ging es mir um die Frage, ob ihr der Meinung seid, dass diie "Nichtbräute" der "Braut" die "Schau stehlen", sprich ob die "Nichtbräute" in ihrem glänzenden Kleidchen auffälliger gekleidet sind als die "Braut".

Ob da eine Person jenseits sich der hegemonialen Geschlechterrolle (trans "Gender") sich befindet, ist da unerheblich.

Gruß
Autor androgyn
 - 23.07.2016 09:49
Zitat von: GregorM am 23.07.2016 05:36
Mir zeigt das Bild eine Braut von fünf ,,Bride maids" umgeben. Da ihre Kleider farblich abgestimmt und vom selben Design und Material sind, denke ich unwillkürlich an eine amerikanische Hochzeit.
Das scheint eine russische Hochzeit zu sein. Записи Оксаны - Стена | ВКонтакте

Zitat von: high4all am 23.07.2016 07:12
Was lernt uns das?

Transgender erkennt man an pinken Kleidern.

Nicht an dem Kleid. Die Farbe habe ich nur extra erwähnt, weil sie ein einziges mal vorkommt.
Autor high4all
 - 23.07.2016 07:12
Zitat von: rock aktiv am 23.07.2016 01:44
Die 2. von rechts ist eine Transgenderin und fällt durch ihr pinkes Kleid auf, weil sie die einzige ist mit der Farbe.
Was lernt uns das?

Transgender erkennt man an pinken Kleidern.
Autor GregorM
 - 23.07.2016 05:36
Mir zeigt das Bild eine Braut von fünf ,,Bride maids" umgeben. Da ihre Kleider farblich abgestimmt und vom selben Design und Material sind, denke ich unwillkürlich an eine amerikanische Hochzeit. Ich wäre nie auf den Gedanken gekommen, dass eine der Bridesmaids - "the lady in pink" - ein Mann sein könnte.   

Gruß
Gregor
Autor androgyn
 - 23.07.2016 01:44
Die 2. von rechts ist eine Transgenderin und fällt durch ihr pinkes Kleid auf, weil sie die einzige ist mit der Farbe.
Autor Dr.Heizer
 - 23.07.2016 01:10
Zitat von: Asterix am 22.07.2016 16:57

Frage: Welche der folgenden Frauen fällt Euch am meisten auf?


- von der Kleidung her: die im Mittelpunkt stehende Person auf Grund des weißen Kleides
- vom Körperbau her: die 2. v.r., ist mir zu dünn
- vom Gesichtsausdruck her. 2.v.l, lächelt am wenigsten, wirkt eher gezwungen
- vom Bildaufbau her: fehlt entweder die gedachte 2. Person v.l oder die 2.v.r. ist zu viel, dann wäre der Aufbau symetrisch und somit auf Grund der Farbanordnung harmonischer.
- Wo sind die Partner dazu? Oder hat die Person in weiß die anderen 5 geheiratet?
- die fotografierende Person fällt mir auch auf: Tolles Bild gemacht, denn die Ausleuchtung ist professionell, Kontrast sehr gut gewählt, Arrangement passt, da die Person im purple-farbenen Kleid rechts im Bild steht (2.v.r,. links ist das rote Dach und würde das Kleid stören. An alles gedacht :))
Autor kalotto
 - 22.07.2016 17:27
Die zweite in pink, die von r. n. l. die zweite sein sollte, glänzt durch Abwesenheit, dafür täte es mich nicht wundern, wenn die zweite in purple ein Mann wäre. Klar, auch das Sisikleid fällt auf ... ;)
Autor Asterix
 - 22.07.2016 16:57
Zitat von: rock aktiv am 20.07.2016 15:46
Das mit dem auffallen wollen unterstellen einen immer nur andere.

Frage: Welche der folgenden Frauen fällt Euch am meisten auf?



Autor androgyn
 - 22.07.2016 15:17
Zitat von: henri am 21.07.2016 09:55
Hallo rock aktiv, hallo zusammen

Ich denke, dass dieser Bericht etwas übertrieben ist.

Nun. jedenfalls finde ich das mit den Hosen und dem Hemd bei dir etwas übertrieben.

Ich war kürzlich gerade bei einer Geburtstagsfeier in sehr eleganten Jeans, Kurzarmhemd und leichten Slippers (Herren!). Das Hemd hatte ich in den Hosen und trug einen sher schönen, breiten Ledergurt mit Metalschnalle. Alle Anwesenden meinten, dass ich sehr gut aussehe, obschon alle wussten, dass ich auch Röcke trage!

LG

henri
Hallo Henri,

es ist genauso übertrieben, wenn du jemanden sagst, Röcke sind luftiger, obwohl dein Gegenüber behaupten wird, dass kurze Hosen genauso luftig für Männer sind wie Röcke und er dich deswegen nicht versteht, warum du nun Röcke trägst, wenn es dir nur um die Luftigkeit geht.

Selbsternannte Modeberaterinnen und Stilexpertinnen reden auch oft darüber, wie viele luftige Herrenhemden und sommerliche Hosen es gibt. Komischerweise sieht man genau die ab 25°C plus keine Herrenhemden tragen, obwohl die angeblich so luftig sind, dafür aber in kurzer Bluse und Minirock oder im Kleid anstatt langen Hosen. Selbes gilt für Schuhe. Einen Sandalenträger wirst du nicht weiß machen können, dass Slippers genauso luftig sind. Das behaupten Frauen auch gerne und holen trotzdem ihre Sandaletten bei den ersten Sonnenstrahlen raus.

Dass dich die Anwesenden toll fanden ist doch klar. Du hast ihnen dem gewohnten Bild eines Mannes entsprochen.

Der Hintergrund, warum du dir ausgerechnet Damenstiefel holst aber andere Damenschuhe, wie Sandaletten kategorisch an Männern ablehnst ist mir bewusst. Die Motive dahinter werden hier nur nie ausgesprochen. Es ist jedenfalls nicht der Schuh selber, sonst würdest du auch auf Damenstiefel verzichten ;)

Ein grund warum es auch mit dem Männerrock nur zäh voran geht ist, dass Männern Röcke nicht wichtig genug sind und nicht jeden Modetrend hinterpreschen. Schon gar nicht, wenn damit soziale Nachteile verbunden werden.
Das hast du selber beschrieben, dass es dir nicht mehr ganz geheuer war und sogar im Sommer auf Hosen umgestiegen bist. Wie soll nun jemand einem anderen begreiflich machen, dass es nicht nur ein Modefaible ist, sondern zu seiner teil seiner Persönlichkeit, wenn diese Leute ständig zu hören bekommen, dass es sich doch nur um ein Modefaible handelt. Dann kommt nämlich schnell die Verallgemeinerung, dass man in der Arbeit darauf verzichten könnte und die Freizeit dazu da sei. Die wenigsten Männer werden Energie da rein stecken, um im schlimmstenfall ihren Job zu verlieren oder ihre Beziehung aufs Spiel zu setzen. Und die wenigsten werden darauf verzichten können, für die Röcke lebenswichtig sind wie für andere die Hose.

So sehr haben sich Männer hier auch nicht von ihrem Männlichkeitsbild befreit trotz, dass sie Röcke tragen.
Deutlich erkennt man das daran, wie Männer in Männerröcken posiert werden und gleichzeitig andere Kleidung kategorisch abgelehnt wird.

Männer müssen weiblicher werden, erst dann wird das auch was mit dem Rock.


Gruß
Autor henri
 - 21.07.2016 09:55
Hallo rock aktiv, hallo zusammen

Ich denke, dass dieser Bericht etwas übertrieben ist. Vor etlichen Jahren, als ich noch beruflich tätig war, habe ich durch das Forum (Revolution oder Renaissance) begonnen, Röcke zu tragen und fand dies wirklich sehr angenehm. Die Oberbekleidung und alles andere nahm ich aus der Männerabteilung. Später kaufte ich insbesondere für kalte Tage FSH und hohe Stiefel aus der Damenabteilung (Stiefel mit niedrigen Absätzen, FSH meistens schwarz). Eines Tages kam ich in einer Zeitung, die praktisch in der ganzen CH gelesen wird und in allen Restaurants aufliegt. Mit einem übergrossen farbigen Bild wurde ich so in der ganzen Schweiz bekannt. Am Arbeitsort hing dann das Bild mit dem Text im LZ an der Infowand. Also begann ich auch am Arbeitsort, Röcke zu tragen. Die Berufskollegen/innen fanden es schön und gut, wobei ich nicht bei allen ganz sicher war. Mit der Zeit, insbesondere im Winter trug ich dann wieder Hosen (meistens Jeans). Das Röcketragen am Arbeitsort war mir mit der Zeit nicht mehr so ganz geheuer, also liess ich es sein, auch im Sommer. Ich hatte ja nicht eine so grosse Präsenzzeit und konnte somit privat praktisch immer Röcke tragen.
Meine Jeanshosen und auch andere sind ausschliesslich aus der Damenabteilung. Das hat niemand gemerkt. Ich bin relativ klein gewachsen, daher stehen mir die Damenjeans besser (sie sind kürzer und passen meistens gerade). Ich habe auch für wärmere Tage ein paar Leinenhosen. Die sind sehr angenehm zu tragen und kühlen ab! Bei C&A habe ich zwei Kurzarmhemden (Clockhouse) gekauft. Die sind leichter als leicht (weiss). Ich habe auch eine Damenblouse, dessen Material aber dicker ist als bei den Hemden! Also wärmer! Ich habe auch bei Otto einige Kurzarmhemden gekauft (für 9.90 das Stück!), die sind auch sehr leicht, man schwitz kaum darin! Die Tshirts kaufe ich meistens in der Damenabteilung, da diese Shirts nicht so lang sind und aus sehr leichtem Material bestehen. Farblich hat es auch mehr Auswahl!
Gut. Du siehst, ich trage auch Hosen und Hemd, aber ich bin nicht triefend nass vom Schweiss. Abwechslung macht das Leben süss. Einen Autoritätspanzer (sprich Anzug) habe ich nicht. Einige schöne, elegante Vestons (sportlich, leicht usw.) hängen auch in meinem Schrank.

Jedenfalls gibt es in der Herrenabteilung in gewissen Läden und auch im Internet genügend schöne, leichte Sachen, wo man nicht über das Schwitzen klagen muss. Schuhe habe ich fast ausschliesslich aus der Herrenabteilung (Gr. 43/44). Es gibt auch dort schöne, leichte Sommerschuhe.

Nun. jedenfalls finde ich das mit den Hosen und dem Hemd bei dir etwas übertrieben.

Ich war kürzlich gerade bei einer Geburtstagsfeier in sehr eleganten Jeans, Kurzarmhemd und leichten Slippers (Herren!). Das Hemd hatte ich in den Hosen und trug einen sher schönen, breiten Ledergurt mit Metalschnalle. Alle Anwesenden meinten, dass ich sehr gut aussehe, obschon alle wussten, dass ich auch Röcke trage!

LG

henri
Autor high4all
 - 21.07.2016 07:10
Zitat von: rock aktiv am 20.07.2016 19:44
Gilt das auch für Einäscherungen?
Mir fehlt die persönliche Erfahrung, aber solange es kein Asbestkleid ist, ist es dem Feuer egal.
Autor androgyn
 - 20.07.2016 19:44
Gilt das auch für Einäscherungen?
Autor high4all
 - 20.07.2016 15:57
Zitat von: rock aktiv am 20.07.2016 15:46
Das mit dem auffallen wollen unterstellen einen immer nur andere. Das Letzte was du trägst ist eh ein Kleid. Ein Leichenhemd ohne Taschen.
Nö, nicht zwingend.

Mein Schwiegervater ist im Anzug beerdigt worden und meine Schwiegermutter in ihrem Hochzeitskleid.
Autor androgyn
 - 20.07.2016 15:46
Zitat von: high4all am 20.07.2016 14:52
Da ich aber nicht ungewollt im Mittelpunkt stehen will, trage ich halt Männerzeugs.

Aber vielleicht verfüge ich in meinem Testament, dass ich im Kleid beerdigt werden will. Das wäre dann ein letztes Zeichen.
Das mit dem auffallen wollen unterstellen einen immer nur andere. Das Letzte was du trägst ist eh ein Kleid. Ein Leichenhemd ohne Taschen.