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Zitat von: Peter am 06.09.2016 14:52Zitat von: cephalus am 06.09.2016 12:37Ich bemühe mich auch nicht alles von jedem User zu lesen, soweit man das als Moderator verantworten kann.
Was'n Glück bin ich kein Moderator.
LG
Peter

Zitat von: cephalus am 06.09.2016 12:37Ich bemühe mich auch nicht alles von jedem User zu lesen, soweit man das als Moderator verantworten kann.
Zitat von: popolus1 am 06.09.2016 07:38
Hilfreich wäre da eine Foren-Funktion zum ignorieren ungewünschter Beiträge.
Das muss man hier leider noch selbständig machen. In einem anderen Forum konnte man Nutzer, die derart kommunizieren einfach auf die Ignorieren-Liste setzen und sah diese Beiträge dann gar nicht mehr.
)Zitat von: Dr.Heizer am 05.09.2016 21:22Zitat von: MAS am 05.09.2016 20:44
Guck mal, ein grünes Blatt am Baum!
Nein, die Blüte ist gelb.
Von wegen gelb! Grün ist das Blatt!
Wen interessiert das Blatt, wo doch die Blüte so schön gelb ist.
Hör doch auf mit der gelben Blüte! Das Blatt ist grün!
...
Diesem Eindruck kann ich mich auch nicht erwehren.


Zitat von: MAS am 05.09.2016 20:44
Guck mal, ein grünes Blatt am Baum!
Nein, die Blüte ist gelb.
Von wegen gelb! Grün ist das Blatt!
Wen interessiert das Blatt, wo doch die Blüte so schön gelb ist.
Hör doch auf mit der gelben Blüte! Das Blatt ist grün!
...

Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:54Wie schon paar mal gesagt, das Asset ist immer noch Sex gegen Versorgung.
Mode ist weiblich, denn im Patriarchat sollen sich die Frauen schönmachen. Männer wählen dann die Frauen, mit denen sie sich schmücken.
Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Zum roten Teppich habe ich schon genügend hier geschrieben. Einfach mal suchen.
Man sieht es auf den roten Teppichen der Filmfestivals. Selbst Brad Pitt ist nur ein Schatten, wenn er neben seiner Angelina steht.
Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Das ist Bullshit. Wer sich die Filmangebote aussuchen kann, kann auch sein Gehalt verhandeln. Das ist in jedem Beruf so. Bei den Fußballern werden auch verschiedene Gagen bezahlt und dort sind alles Männer. Außerdem regelt bei Schauspielern ihr Management das Gehalt. In der Erotikbranche verdienen Frauen z.B. mehr als Männer. Hast du schon mal erlebt, dass sich männliche Pornodarsteller aufgeregt hätten oder deswegen ein Genderpaygap erstellt wurde? Nur bei Frauen. So ist das auch mit den Bekeidungsregeln.
Und doch verdienen die maennlichen Schauspieler die hoeheren Gagen. Maenner setzen eben andere Prioritaeten.
Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Ja? Welche denn? Ich glaube, du bist noch nie so richtig abgewichen oder? In hohen Positionen kommst du als Mann auch nur, wenn du Frau und Kiner vorweisen kannst, weil das Gusto ist. Das ist nicht auf meinen Mist gewachsen, das habe ich von einer Frau zu hören bekommen, als ich meinte, dass Frauen nicht in die gläserne Decke gelassen würden. Die hat mir den Vogel gezeigt und sagte, dass meistens dort oben selbstgefällige Psychopathen sitzen.
Mode hat bei Männern einen eher geringen Stellenwert. Es reicht, wenn die Frauen sich damit beschäftigen. Männer fühlen sich zu höherer Macht berufen.
Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Ach Holger.....Du schnappst was auf und dann gehst, vegleichst...ich hab keine Worte dafür, wie ich es sagen soll.. Oscar Wilde war nicht der klassische Dandy, wie im 17. 18. Jahrhundert, es die Macaronis usw. waren. Dandy hat nur solange Substanz, wie es eine verbindliche Knigge und Etikkete der gehobenen Geselschaft gab. Der Dandy hat sich ja geradezu von der gesellschaftlichen Norm disztanziert und sein Gehabe überzeichnet, indem er sich anders anzog als die Monarchen oder mit noch extremeren Friruren und Modestilen provozierte, aber elegant und auf subtiler art.
Bei schwulen Männern sieht das anders aus. Die Dandys, wie Oscar Wilde, des 18./19. Jahrhundert hatten erheblichen Einfluss auf modische Entwicklungen.
Zitat von: Holger Haehle am 04.09.2016 17:46Welchen Artikel hast du über Lehnert gelesen? Nur den einen?
Sie galten aber auch, weil sie die Mode kultivierten als effeminiert, erklärt Prof Lehnert, Genderforscherin und
Modetheoretikerin aus Potsdam.
ZitatPokatzky: Aber woran liegt das? Ist der Mann konservativer, ist er fauler, ist er fantasieloser als die Frau? Ist der Mann das Gewohnheitstier und die Frau experimentiert viel lieber und zeigt dann dabei ja auch ihren Individualismus?http://www.deutschlandradiokultur.de/modische-meilensteine-der-menschheitsgeschichte.954.de.html?dram:article_id=263167
Vinken: Also sagen wir es mal so: Die Männer haben diesen Modeverzicht nicht ohne Entgegenkommen geleistet. In den modernen Republiken verteilen die Männer die Macht, das Geld, die Autorität unter sich, und das Modische ist, man kann sagen eine Kompensation, aber man kann auch sagen, eigentlich ein Ausschluss des Weiblichen aus der öffentlichen Sphäre oder aus der Sphäre der Macht eigentlich, weitgehend. Und – ja, so würde ich das beschreiben.
Pokatzky: Verläuft Mode damit nach einem bestimmten System?
Vinken: Ja. Man kann auch sagen – oder, wenn Sie sich das angucken, was die Leute in der Moderne über die Mode gesagt haben, dann sind die Verteidiger der Moderne, verteidigen auch eine Ästhetik der Moderne. Und für Nietzsche etwa, aber auch für Adolf Loos, war die weibliche Mode immer ein grässliches Kapitel in der Kulturgeschichte. Weil sie den Standards, den modernen Standards einfach gar nicht entspricht. Sie ist nicht nüchtern, sie ist nicht funktional, less ist nicht more, sie ist zu viel geschmückt, sie hat zu viele Farben, sie verändert sich zu schnell und so weiter und so fort. Das heißt, sie ist frivol und oberflächlich und schmückend und ist nicht nüchtern, funktional.