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Zitat von: Jo 7353 am 28.09.2016 22:28Die Machtverschiebung fand wahrscheinlich wie die Begriffsverschiebung, die Hose anhaben im gleichen Atemzug statt. Damals konnte man in den Kosmos der Monarchie nur qua Geburt aufgenommen werden.
Was ist das für ein Herrschaftssymbol, wenn jeder, wirklich jeder es trägt?
Hier ist ein bescheidener Herrscher, der auf dieses Herrschaftssymbol verzichtet:https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_XIV.
Zitat von: Jo 7353 am 28.09.2016 22:28Nun, wenn mir angenommen von einem Chef gesagt wird, ich kann keinen Rock anziehen, weil ich keine Frau bin und ihn dann frage, warum dass dann ausgerechnet Frauen dürften? und er mir dann sagt, weil es nunmal Frauen sind und keine Männer, muss man sich doch fragen, wer unterdrückt und wer mehr wert geschätzt wird. Nur mal so. Jungs schlägt man, Mädchen nicht. Zumindest ist Männer hauen gesellschaftlich akzeptiert und belustigender als umgekehrt.
Weil sie irrtümlich an das Patriachat glauben, und daraus schließen, daß das, was dem Männlichen zugeordnet wird , besser sein muß. Weil man damit schneller laufen und besser kämpfen kann.(Man muß es ja nicht tun. Es genügt die Vorstellung, daß man es kann.)
Zitat von: Jo 7353 am 28.09.2016 22:28Sie tragen ja paradoxerweise selber Hosen, darum wird das wohl schwer vermittelbar sein. dass die Hose ein Symbol der Unterdrückung über die Frau ist. Wäre aber mal ein spitzfindiger Ansatz. Mit der Burka scheint es einfacher zu gehen. Zum Vergleich. Es ist Männern auch schwer vermittelbar, dass der Anzug ein Kleidungsstück für schwule Männer ist bzw. schwule Männer bevorzugt Anzüge und Sakkos anziehen und keine Frauenklamotten. Schwule Männer stehen nun mal auf Männer und nicht auf Mädchen.
Frauen erwarten also, daß ihr Mann ein Symbol der Unterdrückung von Frauen trägt???
Gruß,
Jo
Zitat von: cephalus am 29.09.2016 10:49Zitat von: MAS am 28.09.2016 23:37...
Dieser G. achtet mich indes auch im Rock. Er hat wohl nur Angst davor, seinerseits nicht von anderen - außer mir - geachtet zu werden, sollte er einen Rock tragen.
Nur, was ist eigentlich diese Achtung, was hat man davon, woran erkenne ich, dass ich sie dann wohl nicht haben dürfte?
...
Ich denke das ist auch nur ein Hirngespinst unter dem Globalthema "Blockade"
Zitat von: MAS am 28.09.2016 23:37
Dieser G. achtet mich indes auch im Rock. Er hat wohl nur Angst davor, seinerseits nicht von anderen - außer mir - geachtet zu werden, sollte er einen Rock tragen. Seine Frau hätte aber bestimmt nichts dagegen.
Zitat von: Jo 7353 am 28.09.2016 22:28Zitat von: MAS am 27.09.2016 22:20Bei Georg Büchners "Dantons Tot" gibt es die "Ohnehosen", und damit sind keine Frauen, sondern Männer der französischen Revolution gemeint. Vielleicht stammt dies aus der damaligen Zeit. Da gab es wohl eine Begriffsverschiebung. Wenn bei Grimms Märchen das Wort "Rock" auftaucht, ist damit oft auch nicht die einröhrige Beinbekleidung gemeint, und es gibt auch das Sprichwort "Mir ist das Hemd näher als der Rock."
Mag sein, aber es gibt doch den Ausdruck "die Hosen anhaben" für "das Sagen haben".
Was ist das für ein Herrschaftssymbol, wenn jeder, wirklich jeder es trägt?
Hier ist ein bescheidener Herrscher, der auf dieses Herrschaftssymbol verzichtet:https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_XIV.Zitat von: high4all am 28.09.2016 19:27Weil sie irrtümlich an das Patriachat glauben, und daraus schließen, daß das, was dem Männlichen zugeordnet wird , besser sein muß. Weil man damit schneller laufen und besser kämpfen kann.(Man muß es ja nicht tun. Es genügt die Vorstellung, daß man es kann.) Weil sie angeblich so praktisch sind. Weil Frauen schneller frieren. Weil sie dann nicht darauf achten müssen, nicht zu tiefen Einblick zu gewähren. Vielleicht gibt es noch mehr. Du kannst ja Frauen fragen.
Warum wollen viele Frauen Hosen tragen?Zitat von: GregorM am 28.09.2016 17:07Frauen erwarten also, daß ihr Mann ein Symbol der Unterdrückung von Frauen trägt???
Vermutlich liegt es tief in uns Menschen, dass Hosen "besser" und "machtvoller" sind als Röcke und Kleider. (...) Warum haben sonst so viele Frauen angeblich etwas dagegen, dass ihr Mann solche Kleidungsstücke tragen möchte oder sie trägt?
Gruß,
Jo
Zitat von: MAS am 27.09.2016 22:20Bei Georg Büchners "Dantons Tot" gibt es die "Ohnehosen", und damit sind keine Frauen, sondern Männer der französischen Revolution gemeint. Vielleicht stammt dies aus der damaligen Zeit. Da gab es wohl eine Begriffsverschiebung. Wenn bei Grimms Märchen das Wort "Rock" auftaucht, ist damit oft auch nicht die einröhrige Beinbekleidung gemeint, und es gibt auch das Sprichwort "Mir ist das Hemd näher als der Rock."
Mag sein, aber es gibt doch den Ausdruck "die Hosen anhaben" für "das Sagen haben".
Zitat von: high4all am 28.09.2016 19:27Weil sie irrtümlich an das Patriachat glauben, und daraus schließen, daß das, was dem Männlichen zugeordnet wird , besser sein muß. Weil man damit schneller laufen und besser kämpfen kann.(Man muß es ja nicht tun. Es genügt die Vorstellung, daß man es kann.) Weil sie angeblich so praktisch sind. Weil Frauen schneller frieren. Weil sie dann nicht darauf achten müssen, nicht zu tiefen Einblick zu gewähren. Vielleicht gibt es noch mehr. Du kannst ja Frauen fragen.
Warum wollen viele Frauen Hosen tragen?
Zitat von: GregorM am 28.09.2016 17:07Frauen erwarten also, daß ihr Mann ein Symbol der Unterdrückung von Frauen trägt???
Vermutlich liegt es tief in uns Menschen, dass Hosen "besser" und "machtvoller" sind als Röcke und Kleider. (...) Warum haben sonst so viele Frauen angeblich etwas dagegen, dass ihr Mann solche Kleidungsstücke tragen möchte oder sie trägt?
Zitat von: Jo 7353 am 27.09.2016 21:10Zitat von: MAS am 24.09.2016 00:15Deine Kommilitonin hast Du so vermutlich richtig interpretiert, aber die Hose als Herrschaftssymbol sehe ich nur als einen schlechten Witz an.
Nein, sie meinte, es sei gut für den Feminismus, wenn wir Männer Röcke tragen, also auf die Hose als Herrschaftssymbol verzichten. So zumindest verstehe ich sie.
Gruß,
Jo
Zitat von: MAS am 24.09.2016 00:15Deine Kommilitonin hast Du so vermutlich richtig interpretiert, aber die Hose als Herrschaftssymbol sehe ich nur als einen schlechten Witz an.
Nein, sie meinte, es sei gut für den Feminismus, wenn wir Männer Röcke tragen, also auf die Hose als Herrschaftssymbol verzichten. So zumindest verstehe ich sie.

Das müsste sich mal ein einfachen Mucker trauen mit Offfiziersmütze und Pickel anzutreten.Zitat von: rock aktiv am 23.09.2016 19:40Zitat von: MAS am 23.09.2016 08:50Röcke tragen führt aber für Männer nicht zur Gleichberechtigung. Da gibt es erstmal andere Dinge aus der Welt zu schaffen. Röcke sind Modethema und für die meisten Männer unwichtig. Wichtiger ist für Männer, dass sie die gleichen sozialen und juristischen Rechte wie Frauen bekommen. beim Sorgerecht, dass sie nicht von der Frau abhängig sind, ob sie Vater werden oder nicht, wenn sie Vater werden möchten, aber die Frau nicht oder sie kein Vater sein möchten, aber die Mutter das Kind austragen möchte. Dann hat die Schuldenfalle bereits zugeschnappt. Dass sie nicht mhr zum Wehrdienst zwangsverpflichtet werden, ansonsten sollten Frauen auch eingezogen werden. Dass Männer durchschnittlich länger arbeiten gehen müssen und über 60% der BIP erwirtschaften, während Frauen auf ihre Work-Life-Balance achten können, aber trotzdem ständig der Genderpaygap, falsch vorgerechnet wird. Ein Mann, der Teilzeit arbeiten gehen möchte, wird schief angeschaut und macht schlechtensfall keine Karriere mehr und fällt auch in diesem Punkt aus der Partnerwahl. Kann man alles leicht prüfen, wenn man ehrliche Messungen macht. Karenz ist derzeit auch so eine Sache, wo Männer nicht gleichberechtigt sind. Viele Chefs stellen die Väter vor die Wahl, entweder Karriere oder Kündigung. Wir sprechen nicht von läpischen 2 Monaten Erziehungsurlaub, sondern von einem Erziehnungsjahr.
Genau, Hajo!
Deswegen sagte mir mal eine feministische Kommilitonin, es sei gut für den Feminismus, wenn ich Röcke trage.
LG,
Michel
Weiter geht es im Gesundheitwesen, wo Männer erst ab 40 eine Krebsvorsorgeuntersuchung übernommen bekommen, während bei Frauen schon mit 30 die Kosten bezahlt bekommen. Gesundheit ist weiblich. Muss man sich nur mal die Werbung anschauen. Dann haben wir die Frauenquote, die Frauen bevorzugt, wenn sich bspw. 3 männliche Bewerber und eine Frau bewerben, ein Mann trotz gleicher Qualifiaktion, das Nachsehen hat, weil er keine Titten hat. Ich vermute stark, dass Jo in seinen Ausführungen nicht verstanden wird oder nicht verstanden werden will oder kann.
ZitatWeiter geht es im Gesundheitwesen, wo Männer erst ab 40 eine Krebsvorsorgeuntersuchung übernommen bekommen,
Zitat von: MAS am 23.09.2016 08:50Röcke tragen führt aber für Männer nicht zur Gleichberechtigung. Da gibt es erstmal andere Dinge aus der Welt zu schaffen. Röcke sind Modethema und für die meisten Männer unwichtig. Wichtiger ist für Männer, dass sie die gleichen sozialen und juristischen Rechte wie Frauen bekommen. beim Sorgerecht, dass sie nicht von der Frau abhängig sind, ob sie Vater werden oder nicht, wenn sie Vater werden möchten, aber die Frau nicht oder sie kein Vater sein möchten, aber die Mutter das Kind austragen möchte. Dann hat die Schuldenfalle bereits zugeschnappt. Dass sie nicht mhr zum Wehrdienst zwangsverpflichtet werden, ansonsten sollten Frauen auch eingezogen werden. Dass Männer durchschnittlich länger arbeiten gehen müssen und über 60% der BIP erwirtschaften, während Frauen auf ihre Work-Life-Balance achten können, aber trotzdem ständig der Genderpaygap, falsch vorgerechnet wird. Ein Mann, der Teilzeit arbeiten gehen möchte, wird schief angeschaut und macht schlechtensfall keine Karriere mehr und fällt auch in diesem Punkt aus der Partnerwahl. Kann man alles leicht prüfen, wenn man ehrliche Messungen macht. Karenz ist derzeit auch so eine Sache, wo Männer nicht gleichberechtigt sind. Viele Chefs stellen die Väter vor die Wahl, entweder Karriere oder Kündigung. Wir sprechen nicht von läpischen 2 Monaten Erziehungsurlaub, sondern von einem Erziehnungsjahr.
Genau, Hajo!
Deswegen sagte mir mal eine feministische Kommilitonin, es sei gut für den Feminismus, wenn ich Röcke trage.
LG,
Michel