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Zitat von: Jo 7353 am 08.10.2016 14:52Zitat von: MAS am 07.10.2016 00:18Hallo Michael,
Aber dass es a) biologische Geschlechter gibt und b) soziale Ordnungen, die sich in der einen oder anderen Weise an den biologischen Geschlechtern orientieren und diese mit Bedeutung aufladen und c) psychische und psychosoziale Befindlichkeiten, die mit beidem, den biologischen Geschlechtern und den sozialen Bedeutungen zu tun haben, ist doch ein Fakt.
Man kann alles als Unsinn abtun, was für Menschen von Bedeutung ist, wenn man es auf die materiellen Grundlagen reduziert, aber vernichtet man damit nicht Kultur generell? Was bliebe dann übrig als die Feststellung, dass Leben ein biokybernetischer Prozess ist?
Wenn man die Geschlechtlichkeit auf das reduziert, was von der Biologie ausgelöst wird, verliert man nichts. Es wird nur viel weniger geschlechtlich eingeordnet, und das ist gut so. Man bekommt einen freieren Blick auf die Wirklichkeit und sieht nicht alles eindimensional geschlechtlich. Das leben wird vieldimensional bunt statt eindimensional grau. Es stellt sich nicht mehr die Frage der geschlechtlichen Identität beim Tragen von Röcken. Man ist ganz frei darin. Man braucht auch keine "weiblichen Seiten" in sich entdecken, wenn man feststellt, daß diese Seiten nicht weiblich sind. Die Frage: "Was bliebe dann übrig" ist nur dann sinnvoll, wenn man die ganze Welt geschlechtlich einordnet. Nichts geht verloren, wenn man die Welt zum größten Teil als ungeschlechtlich ansieht
Gruß,
Jo
Zitat von: Barefoot-Joe am 08.10.2016 19:22Echt? Ist dir so jemand schon untergekommen? Für mich scheinen das immer Fabelwesen zu sein, von denen manche Leute immer sprechen. Wenn wir unseren Planeten mit Rechtsextremen und anderen religiösen Extremisten teilen, sind solche doch weiß gott das kleinste Problem. Die greifen jedenfalls nicht zur Waffe oder bringen jemanden um, wenn er nicht in ihr Weltbild passt. Das Problem ist, dass solche Ochsenfrösche nicht differenzieren können und gleich mit ihren imaginären Kindern daher kommen - Wer denkt an unsere die Kinder? Und alles soll so bleiben, wie es war. Zudem frage ich mich, wie solche Typen, rein vom Aussehen, überhaupt eine Frau gefunden haben.
aber ich kann ihn verstehen - es gibt wirklich einige deutlich bekloppte Genderaktivisten da draußen, die durch praktisch alles getriggert werden, was auch nur ansatzweise einen Unterschied zwischen Mann und Frau bedeuten könnte.
ZitatBeonsders solche angepassten Hansel sind es, die an Unterschiedlichkeiten zwischen Frau und Mann festhalten.
Zitat von: Jo 7353 am 08.10.2016 14:52Dieser Satz dürfte bei den meisten übel aufstoßen, weil sofort der Gedanke von Gleichmacherei und einer geschlechtslosen Gesellschaft im Kopf rumspukt. Beonsders solche angepassten Hansel sind es, die an Unterschiedlichkeiten zwischen Frau und Mann festhalten. http://www.arnold-vaatz-mdb.de/2016/04/07/artikel-in-der-superillu-gender-ratschl%C3%A4ge-auf-den-m%C3%BCll/
Nichts geht verloren, wenn man die Welt zum größten Teil als ungeschlechtlich ansieht
Gruß,
Jo
Zitat von: MAS am 07.10.2016 00:18Hallo Michael,
Aber dass es a) biologische Geschlechter gibt und b) soziale Ordnungen, die sich in der einen oder anderen Weise an den biologischen Geschlechtern orientieren und diese mit Bedeutung aufladen und c) psychische und psychosoziale Befindlichkeiten, die mit beidem, den biologischen Geschlechtern und den sozialen Bedeutungen zu tun haben, ist doch ein Fakt.
Man kann alles als Unsinn abtun, was für Menschen von Bedeutung ist, wenn man es auf die materiellen Grundlagen reduziert, aber vernichtet man damit nicht Kultur generell? Was bliebe dann übrig als die Feststellung, dass Leben ein biokybernetischer Prozess ist?
Zitat von: Jo 7353 am 05.10.2016 23:11Ansonsten empfehle ich, bevor man über die Männlichkeit oder Weiblichkeit von Röken redet, zu klären, was man unter Männlichkeit oder Weiblichkeit versteht. Seit der Erfindung von gender herrscht da Unklarheit.Haare an Po und Beinen und an Brust und Armen gilt als männlich. Eine Glatze gilt als männlich.
Gruß,
Jo
Zitat von: Jo 7353 am 06.10.2016 22:07Zitat von: Peter am 06.10.2016 00:14Es wäre ja schon eion Fortschritt, wenn die Menschen klären würden, was sie selbst damit meinen, wenn sie diese Begrifflichkeiten verwenden. Wenigstens das sollte doch möglich sein. Schließlich will man doch wissen, worüber geredet wird, wenn man miteinander spricht.Zitat von: Jo 7353 am 05.10.2016 23:11Ansonsten empfehle ich, bevor man über die Männlichkeit oder Weiblichkeit von Röken redet, zu klären, was man unter Männlichkeit oder Weiblichkeit versteht. Seit der Erfindung von gender herrscht da Unklarheit.
Vergiss es. Hier versteht es ein jeder anders und trotz immerwiederkehrender Diskussionen findet man keine gemeinsamen Definitionen, es ist anscheinend zu schwierig und führt regelmässig zu Streit.
Gruß,
Jo
Zitat von: Jo 7353 am 06.10.2016 22:18Zitat von: MAS am 06.10.2016 00:15"Kinder sind polymorpph pervers." sprach Freud, und wenn man nachfragt, was Freud damit meinte, findet eine Bedeutung von "pervers", mit der der Satz zu ein harmloses Verhalten schildert, das schon immer so war. Eingeführt hat Freud damit nur eine neue Bedeutung des Wortes "pervers", die sich letztlich nicht durchgesetzt hat, weil man solch ein Wort im Gegensatz zum bisherigen Gebrauch micht benötigte. Freuds Erfindung war dabei nur der neue Gebrauch des Wortes "pervers". Ähnlich ist das mit der Gendertheorie und den Worten "männlich" und "weiblich". Unterschiedlich ist nur, daß dieser Unsinn noch nicht überstanden ist.
Hihi, ja, klar, sollte man definieren, was man unter was auch immer versteht. Aber die Zuordnung von Männlichkeit und Weiblichkeit zu bestimmten Verhaltensweisen ist weitaus älter als der Gender-Begriff. Die Forscher*innen, die den Gender-Begriff einführten, taten das ja aufgrund von Beobachtungen menschlichen Verhaltens. Menschliches Verhalten ist eben nicht nur natur-, sondern auch kulturgeprägt. Die Unklarheit ist also Jahrtausende alt und demzufolge nicht so leicht aus der Welt zu schaffen.
Gruß,
Jo
Zitat von: MAS am 06.10.2016 00:15"Kinder sind polymorpph pervers." sprach Freud, und wenn man nachfragt, was Freud damit meinte, findet eine Bedeutung von "pervers", mit der der Satz zu ein harmloses Verhalten schildert, das schon immer so war. Eingeführt hat Freud damit nur eine neue Bedeutung des Wortes "pervers", die sich letztlich nicht durchgesetzt hat, weil man solch ein Wort im Gegensatz zum bisherigen Gebrauch micht benötigte. Freuds Erfindung war dabei nur der neue Gebrauch des Wortes "pervers". Ähnlich ist das mit der Gendertheorie und den Worten "männlich" und "weiblich". Unterschiedlich ist nur, daß dieser Unsinn noch nicht überstanden ist.
Hihi, ja, klar, sollte man definieren, was man unter was auch immer versteht. Aber die Zuordnung von Männlichkeit und Weiblichkeit zu bestimmten Verhaltensweisen ist weitaus älter als der Gender-Begriff. Die Forscher*innen, die den Gender-Begriff einführten, taten das ja aufgrund von Beobachtungen menschlichen Verhaltens. Menschliches Verhalten ist eben nicht nur natur-, sondern auch kulturgeprägt. Die Unklarheit ist also Jahrtausende alt und demzufolge nicht so leicht aus der Welt zu schaffen.
Zitat von: Peter am 06.10.2016 00:14Es wäre ja schon eion Fortschritt, wenn die Menschen klären würden, was sie selbst damit meinen, wenn sie diese Begrifflichkeiten verwenden. Wenigstens das sollte doch möglich sein. Schließlich will man doch wissen, worüber geredet wird, wenn man miteinander spricht.Zitat von: Jo 7353 am 05.10.2016 23:11Ansonsten empfehle ich, bevor man über die Männlichkeit oder Weiblichkeit von Röken redet, zu klären, was man unter Männlichkeit oder Weiblichkeit versteht. Seit der Erfindung von gender herrscht da Unklarheit.
Vergiss es. Hier versteht es ein jeder anders und trotz immerwiederkehrender Diskussionen findet man keine gemeinsamen Definitionen, es ist anscheinend zu schwierig und führt regelmässig zu Streit.
Zitat von: Peter am 06.10.2016 00:14Zitat von: Jo 7353 am 05.10.2016 23:11Ansonsten empfehle ich, bevor man über die Männlichkeit oder Weiblichkeit von Röken redet, zu klären, was man unter Männlichkeit oder Weiblichkeit versteht. Seit der Erfindung von gender herrscht da Unklarheit.
Vergiss es. Hier versteht es ein jeder anders und trotz immerwiederkehrender Diskussionen findet man keine gemeinsamen Definitionen, es ist anscheinend zu schwierig und führt regelmässig zu Streit.
LG
Peter
Zitat von: Jo 7353 am 05.10.2016 23:11Zitat von: Asterix am 02.10.2016 23:58Da stimme ich Dir zu.
Ich halte überhaupt nix davon, Gegenständen irgendein Geschlecht zu geben. Ich würde die Eigenschaften, die Männer meist verleugnen, eher die bunten, spielerischen, kreativen Seiten oder Eigenschaften bezeichnen ("weibliche Seite" finde ich unpassend) im Gegensatz zur "grauen Maus" oder der ernsten, strengen Seite.
Die Zuordnung von Sachen, die nicht mit der Fortpflanzung in einem ursächlichen Zusammenhang stehen, zu einem Geschlecht schafft fast immer nur Probleme
Ansonsten empfehle ich, bevor man über die Männlichkeit oder Weiblichkeit von Röken redet, zu klären, was man unter Männlichkeit oder Weiblichkeit versteht. Seit der Erfindung von gender herrscht da Unklarheit.
Gruß,
Jo
Zitat von: Jo 7353 am 05.10.2016 23:11Ansonsten empfehle ich, bevor man über die Männlichkeit oder Weiblichkeit von Röken redet, zu klären, was man unter Männlichkeit oder Weiblichkeit versteht. Seit der Erfindung von gender herrscht da Unklarheit.

Zitat von: Asterix am 02.10.2016 23:58Da stimme ich Dir zu.
Ich halte überhaupt nix davon, Gegenständen irgendein Geschlecht zu geben. Ich würde die Eigenschaften, die Männer meist verleugnen, eher die bunten, spielerischen, kreativen Seiten oder Eigenschaften bezeichnen ("weibliche Seite" finde ich unpassend) im Gegensatz zur "grauen Maus" oder der ernsten, strengen Seite.
Zitat von: Barefoot-Joe am 05.10.2016 20:44
Hallo Gregor,ZitatDa hast du zweifelslos Recht; nur in der Praxis schwer zu handtieren, denke ich. Wir Menschen haben wohl das Kisten-System erfunden, damit uns manches leichter sein soll?
Was wird denn dadurch leichter?Ich denke, das kategorisieren ist eine Folge des Ich-Bewußtseins. "Hier ich, da die Anderen" ist die erste Kategorisierung. Dann gibt es immer das, was ich über ein Thema denke und das was die anderen denken. Will ich über die anderen sprechen, muss ich sie für das jeweilige Thema zwangsläufig kategorisieren. Wenn ich bspw. über Vegetarismus rede, muss ich diejenigen, die Vegetarier sind von denen trennen, die keine sind und schon habe ich eine neue Kategorie erschaffen.
Das hört vermutlich erst auf, wenn ich über die anderen nicht mehr urteile und sie alle als gleichwertige Menschen verstehe, denn dann brauche ich keine Kategorien mehr.