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Zusammenfassung

Autor manfred58
 - 10.12.2016 20:40
Hallo

Mein Cardigan geht bis knapp übers Knie und ich glaube wir haben den gleichen, Meiner ist auch von Tschibo. Ein Bild finde ich im Moment nicht . Grau mit Knopfleiste und Umlegekragen .

Gruß

Manfred
Autor Mann im Rock
 - 10.12.2016 11:55
Zitat von: manfred58 am 10.12.2016 07:53Glücklicherweise gab es diese beerenfarbigen Longcardigans  damals bei Lidl.

Hallo Manfred,
wie lang ist denn dein Longcardigan?
Ich mag da am liebsten Teile, die bis zu den Knien reichen. Mein erster Longcardigan war von Tchibo. Aber auch hier findet man leider so gut wie nichts in den Herrenabteilungen.
Autor manfred58
 - 10.12.2016 07:53
Hallo

Um mal wieder zum Thema zurückzukommen .
Cardigans , Longshirts oder auch nur längere Hemden , Tunikas ebnen den Weg zum Rock .

Bei mir jedenfalls war das so . Eine Arbeitskollegin hat mich durch ihr Outfit auf die Idee gebracht.
Glücklicherweise gab es diese beerenfarbigen Longcardigans  damals bei Lidl.
Nach und nach wurden Jeans durch Leggins und später durch Strumpfhosen ersetzt , bis ich dann meinen ersten Rock in der Hand hatte .

Gruß
Manfred
Autor Barefoot-Joe
 - 03.12.2016 23:38
Zitat von: rock aktiv am 02.12.2016 22:41
die müssen ja nicht zusagen.

Nein müssen sie nicht. Aber ohne genügend Lebenserfahrung kann man solche Weichenstellungen auch noch nicht in vollem Umfang bewerten. Da rutscht man schnell in etwas hinein, was man später möglicherweise bereut.
Autor androgyn
 - 02.12.2016 22:41
die müssen ja nicht zusagen.
Autor Barefoot-Joe
 - 02.12.2016 22:25
Zitat von: rock aktiv am 02.12.2016 19:21
Was ist der Fluch?

Bspw. dass sie früh in eine fremdbestimmte Rolle gedrängt werden, aus der sie nicht mehr so einfach herauskommen und damit nicht mehr ihr Leben leben, sondern nur das, was die anderen von ihnen sehen wollen. Ähnlich wie Kinderstars. Viele sind ja bei Modelagenturen unter Vertrag.
Autor androgyn
 - 02.12.2016 19:21
Was ist der Fluch?
Autor Barefoot-Joe
 - 02.12.2016 18:47
Hallo Nico,

ZitatIch sehe vor allem die "verlorene" Zeit im Vordergrund. Mit 16, 18 Jahren kann man wesentlich mehr mit Kleidung veranstalten als mit 30 oder 40.

Das könntest du, wenn du mit deinen heutigen Erfahrungen nochmal so jung wärst. Aber ohne diese Erfahrungen wärst du genauso angepasst wie jeder andere auch in diesem Alter. Wir wußte es alle damals noch nicht besser und erst unsere Erfahrungen und unser Alter haben uns überhaupt die Möglichkeit eröffnet, aus dem Gruppenzwang auszuscheren.

Auf der anderen Seite gibt es natürlich auch einige Jugendliche, die dem Herdentrieb nicht nachgeben oder bewußt aus der Geschlechterrolle ausbrechen. Und ehrlich gesagt beneide ich Leute wie Stav Strashko oder Nikita Wolfe durchaus ein wenig. Einfach, weil sie aufgrund ihrer jugendlichen Androgynität praktisch unbegrenzte Möglichkeiten haben. Was natürlich nicht nur Segen sondern auch Fluch sein. Aber trotzdem: Habe ich schonmal für das nächste Leben vorgemerkt. ;)
Autor MAS
 - 02.12.2016 08:07
Zitat von: high4all am 02.12.2016 07:56
Mir geht´s auch wie Dir, Michael.

ZitatJetzt bin ich 51 und werde - wie wir alle - immer älter.

Dann denke ich aber auch Ferdi. Der war ja fast 70 als er starb. Ich hoffe natürlich, noch etwas länger zu leben, aber wer weiß das schon? Ferdi jedenfalls hat jeden Tag genossen. Im Endefekt zählt die Qualität des Lebens mindestens genau so viel wie die Quantität der Jahre.

Nur dass ich 10 Jahre älter bin und statistisch weniger Lebenszeit vor mir habe. Für eine lange Salamitaktit fehlen einige Jahrzehnte. Also beschränken sich die Salamischeiben auf Monate oder Wochen. Es gibt Chancen, die nur einmal vorhanden sind. Die Zeit lässt sich nicht zurück drehen.

LG
Hajo

"Jetzt ist der Tag, jetzt ist die Stunde,
jetzt wird getan oder auch vertan."

So heißt es doch in einem christlichen Lied! Das ist zwar auf eine andere Entscheidung gemünzt, aber man kann es gut übertragen: Carpe diem! Pflücke den Tag!

LG, Micha
Autor high4all
 - 02.12.2016 07:56
Mir geht´s auch wie Dir, Michael.

ZitatJetzt bin ich 51 und werde - wie wir alle - immer älter.

Dann denke ich aber auch Ferdi. Der war ja fast 70 als er starb. Ich hoffe natürlich, noch etwas länger zu leben, aber wer weiß das schon? Ferdi jedenfalls hat jeden Tag genossen. Im Endefekt zählt die Qualität des Lebens mindestens genau so viel wie die Quantität der Jahre.

Nur dass ich 10 Jahre älter bin und statistisch weniger Lebenszeit vor mir habe. Für eine lange Salamitaktit fehlen einige Jahrzehnte. Also beschränken sich die Salamischeiben auf Monate oder Wochen. Es gibt Chancen, die nur einmal vorhanden sind. Die Zeit lässt sich nicht zurück drehen.

LG
Hajo
Autor MAS
 - 01.12.2016 23:53
Zitat von: rock aktiv am 01.12.2016 18:46
Zitat von: Mann im Rock am 01.12.2016 18:27
Mir allerdings ist das alles zu abgehoben. Ich bin da rein hedonistisch auf mich selbst ausgerichtet und zieh gern Rock und Strumpfhose an, weil es mir selbst gefällt.
Ich sehe vor allem die "verlorene" Zeit im Vordergrund. Mit 16, 18 Jahren kann man wesentlich mehr mit Kleidung veranstalten als mit 30 oder 40. Auch der Körper ist in den jungen Jahren wie geeignet dafür, weil in diesem Alter noch kein Haarwuchs stattfindet und er sich vom Körperbau nicht sonderlich von denen der Mädchen unterscheidet. Ich habe immer Mädchen hinterher geguckt, die so angezogen waren, konnte es damals aber noch nicht einordnen und habe das als "Ich finde das Mädel scharf" verbunden, obwohl ich jetzt weiß, dass ich selber als Junge so freizügig rumlaufen wollte.

Manchmal stelle ich mir auch vor, ich wäre so 10 Jahre alt und könnte die Kleidung tragen, wie die gleichaltrigen Mädchen, und würde gar nicht als anders auffallen.

Und ja, ich fing mit 34 Jahren an, in unserer deutschen Öffentlichkeit Röcke zu tragen. Als ich in Sri Lanka Röcke trug, was ich 21. Sicher finde ich es blöd, mit 21 hier in Deutschland nicht einfach zum Rocktragen übergegangen zu sein.

Jetzt bin ich 51 und werde - wie wir alle - immer älter.

Dann denke ich aber auch Ferdi. Der war ja fast 70 als er starb. Ich hoffe natürlich, noch etwas länger zu leben, aber wer weiß das schon? Ferdi jedenfalls hat jeden Tag genossen. Im Endefekt zählt die Qualität des Lebens mindestens genau so viel wie die Quantität der Jahre.

Eben war ich zur Eröffnung der Bonner Woche der Kulturen, im knielangen Jeansrock, Leggings und Stiefeletten. Ich war gut sichtbar, da ich vor der Bühne fotografierte. Anschließend sprach ich mit anderen, auch mit der stellv. Leiterin des Hauses der Geschichte über eine Veranstaltungsidee. Und hat mein Outfit irgendwelche negativen Ausrikungen gehabt? Nein! Das habe ich genossen, dass ich genau so normal behandelt wurde wie in Hosen und trotzdem wusste, dass es immer noch was Besonderes ist, als Mann so gekleidet zu sein.

LG, Micha
Autor Mann im Rock
 - 01.12.2016 19:11
Zitat von: rock aktiv am 01.12.2016 18:46Ich sehe vor allem die "verlorene" Zeit im Vordergrund. Mit 16, 18 Jahren kann man wesentlich mehr mit Kleidung veranstalten als mit 30 oder 40. Auch der Körper ist in den jungen Jahren wie geeignet dafür, weil in diesem Alter noch kein Haarwuchs stattfindet und er sich vom Körperbau nicht sonderlich von denen der Mädchen unterscheidet.

Da hast du schon nicht ganz Unrecht. Allerdings trauer ich nicht der "verlorenen" Zeit nach, sondern bin im Hier und Jetzt. Und im Hier und Jetzt ist alles gut für mich. Es ist nicht, dass ich Wünsche hätte, deren Erreichung mir unrealistisch erscheint, sondern ich bin in harmonischer Ruhe mit mir selbst. Und das ist alles, was für mich zählt: das Hier und Jetzt.
Autor androgyn
 - 01.12.2016 18:46
Zitat von: Mann im Rock am 01.12.2016 18:27
Mir allerdings ist das alles zu abgehoben. Ich bin da rein hedonistisch auf mich selbst ausgerichtet und zieh gern Rock und Strumpfhose an, weil es mir selbst gefällt.
Ich sehe vor allem die "verlorene" Zeit im Vordergrund. Mit 16, 18 Jahren kann man wesentlich mehr mit Kleidung veranstalten als mit 30 oder 40. Auch der Körper ist in den jungen Jahren wie geeignet dafür, weil in diesem Alter noch kein Haarwuchs stattfindet und er sich vom Körperbau nicht sonderlich von denen der Mädchen unterscheidet. Ich habe immer Mädchen hinterher geguckt, die so angezogen waren, konnte es damals aber noch nicht einordnen und habe das als "Ich finde das Mädel scharf" verbunden, obwohl ich jetzt weiß, dass ich selber als Junge so freizügig rumlaufen wollte.
Autor Ben
 - 01.12.2016 18:41
Okay, ich bin gespannt.
Autor androgyn
 - 01.12.2016 18:30
Zitat von: Ben am 01.12.2016 15:21
Kannst Du bitte präzisieren, was Du unter Prä-Pädagogik versteht und was sie von Pädagogik unterscheidet? Wovor müssen Kinder beschützt werden?
Was Du hier skizzierst, ist weitgehend Bestandteil der täglichen Arbeit in Kitas.
So gut habe ich mir das ehrlich gesagt noch nicht durchdacht, dass sich auch alles zum Vorteil entwickeln wird und alles von vorne bis hinten klappt. Ich melde mich wieder, wenn ich sorgfältiger darüber nachgedacht habe.