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Zusammenfassung

Autor martin77
 - 06.11.2006 15:14
Hallo Ferdi;
Ja, ich kann natuerlich mal versuchen ein Bild von einem Tuxedo einzustellen. Dazu muss ich allerdings immer die Genehmigung des Urhebers haben, denn die meisten Dinge sind hier copyright.
Manche Anbieter allerdings stellen ihre Angebote auch ins Internet, wenn ich da eine sehe, geht es viel einfacher, und ich denke dass die meisten Menschen in Deutschland gutes English sprechen und somit gibt es sicher keine "Lese-Probleme".
Wie lang war der Rock in deiner Kombination mit schwarzer Jacke?

Hi Ben;
Vielleicht stimmt das, dass in manchen Ecken hier vielleicht in Bezug Rockmode manche etwas "weiter" sind. Das liegt aber sicher auch mit daran, dass viele Maenner traditionsgebunden oefters Roecke tragen.
Gesellschaftlich ist es genauso wenig (im Moment noch) opportun wie in Europe.
Bitte geht nicht davon aus, dass die Mode hierzulande weit fortschrittlicher ist als in Europe, weil ich denke, dass Deutschland weit liberaler ist als wir. Und was Mode "ueberschwappen" bedeutet, ist nichts anderes als dass Jugendliche in ihrer ureigensten Form Modemacher ihrer Generation sind, das betrifft aber nicht die Erwachsenen.
Bisher ist es immer noch so, was in Paris, Mailand und Rom in Sache Mode geschieht, zaehlt hier doppelt und wir dann nach gruendlicher Verzoegerung auch uebernommen.
Weiterhin ist es hier bei uns so, dass viel mehr noch formal gekleidet wird als in Europa, alle Berufe/Taetigkeiten, die in irgendeiner Weise "public", also in Verbindung mit der Oeffentlichkeit stehen, muessen formale Bekleidung tragen (fuer Maenner: Anzug, Hemd, Krawatte, [immer geputzte] schwarze Schuhe. Frauen sind da weniger gebunden. Wenn ich mein Kollegium so ansehe, etwa 10% tragen Rock oder Kleid, 90% Hosen.
Dabei bleibt noch zu erwaehnen dass das Verhaeltnis der Kollegen 9/1 steht, 90% Frauen!
Umsomehr Maenner gibt es, die dann am Feierabend in wirklich bequeme Kleidung schluepfen, sehr viele in Roecke. Deshalb denke ich dass es hier auch aus diesem Grund mehr Rocktraeger gibt. Die Akzeptanz ist hier jedoch wesen tlich groesser fuer alternative Kleidung, auch von Frauen.
Beste Gruesse
Martin  
Autor Ben
 - 05.11.2006 13:30
Hallo Martin,

ich finde Deine Berichte immwer wieder sehr interessant und aufschlußreich. Es scheint wohl so zu sein, daß einige Ecken in den USA schon etwas weiter sind als wir in Mitteleuropa.

Gruß aus der Männerrock-Hauptstadt
Ben
Autor Ferdi
 - 05.11.2006 11:14
Hallo Martin!

Dass man bei Euch jetzt auch einen Tuxedo wahlweise statt mit Anzugshose mit einem Rock kaufen kann, das wäre ja schon ein gewaltiger Fortschritt. Vielleicht kannst Du mal ein Foto, vielleicht aus einer Zeitungsanzeige oder von einem Anbieter, einstellen, damit wir uns mal ein Bild davon machen können. Ich habe auch schon mal eine Anzugjacke mit einem langen schwarzen Rock kombiniert und ich finde, das sieht sehr gut aus.

Ich trage auch lieber kurze als lange Röcke, soweit das Wetter das zulässt. Die kürzesten Röcke, die ich habe, sind etwa 45cm lang, und sie enden in der Mitte der Oberschenkel. Obwohl ich gerne Bein zeige, weil ich das Glück habe, von der Natur mit schönen Beinen ausgestattet worden zu sein, achte ich doch penibel darauf, dass man mir auch bei den kurzen Röcken nicht dadrunter sehen kann. Jetzt im Herbst trage ich aber meistens knielang oder knieumspielt, kombiniert mit Kniestrümpfen. Das ist jetzt bei 10°C noch nicht zu kalt.

Du kannst übrigens auch selber mal in die "Domian"-Sendungen reinhören. Es gibt eine Website, auf der ein umfangreiches Archiv der Sendungen liegt, die Du Dir als mp3 runterladen kannst. Auf der Seite links auf "Archiv" klicken, dann bekommst Du eine Liste mit den aufgezeichneten Sendungen zum Runterladen. Ist viel Interessantes dabei. In der Sendung "Was Männer wollen" vom 5. 10. (Archiv!) ist auch Dirk aus Köln. Er spricht mit Domian über seinen Wunsch Röcke zu tragen. Den hat er natürlich längst umgesetzt. Ich kenne Dirk persönlich, er war schon bei unseren Treffen dabei.

http://www.nachtlager.de/

Gruss,
Ferdi
Autor martin77
 - 05.11.2006 02:18
Hi Ferdi;
Ich kann natuerlich nicht allzuviel ueber europaeische Verhaeltnisse ueber rocktragende Maenner sagen. Es scheint richtig, dass es hier mehr gibt, aber mit der Einschraenkung der Gegenden. In Florida habe ich mehr gesehen als hier in Michigan. In Californien, Oregon und Washington-State gibt es sehr viele, etwa 1000:1. Gesellschaftlich ist es noch nicht anerkannt, aber es gibt keine Laesterer oder so etwas. Das liegt an der Erziehung, naemlich dass keiner ueber den anderen negativ reden darf, weil jeder eben nach seiner Art gluecklich werden soll (ist aber auch religioes bestimmt).
Aufmerksamkeit erregt man immer, mehr oder weniger stark. Einige Maenner habe ich gesehen, die so kurze Roeckchen anhatten, dass es schon unaesthetisch war. Auffallend auch, dass ich noch keine Maenner im langen Rock gesehen habe in den vielen Jahren.  Das wiederum kenne ich nur von Bildern aus Europa. Auch alle Hersteller hier schneidern nur bis maximal Kniehoehe (-laenge).
Alles andere ist gleich, fast alle haben FSH (oder Struempfe) an, man sieht alle Vaianten von Schuhen, vom hohen Absatz bis Springerstiefel. Letzteres wiederum mehr von Jungendlichen getragen dazu kurzer Rock und Netzstruempfe. Also es ist so ziemlich alles vertreeten.
Neu ist, dass jetzt ein "Tuxedo", entspricht einem Smoking in D.,
anstatt einer Hose auch mit einem knielangen Rock angeboten wird. Auffallend der Samtstreifen an den Seiten. Sollte ich Neues sehen, werde ich mich natuerlich damit melden.
Beste Gruesse
Martin
Autor Ferdi
 - 05.11.2006 00:01
Hallo Martin!

Erstmal: Ich freue mich sehr, dass Du hier Deine Erfahrungen aus den USA einbringst. Es ist wirklich so, dass Trends aus den USA mit zeitlicher Verzögerung hier in Europa ankommen. Wie Du schreibst ist das männliche Rocktragen in den USA weiter verbreitet als bei uns. Das gibt unseren zaghaften und zögerlichen europäischen Männern Mut.

"Domian" ist eine Rundfunk- und Fernsehsendung. Es ist eine nächtliche Telefon-Talksendung, in der Leute anrufen können und ihre Probleme darstellen können. Da kommen die absonderlichsten Themen auf den Sender. Die Anliegen der Anrufer werden aber immer ernst genommen und in vielen Fällen werden den Anrufern auch Hilfsangebote gemacht. Die Sendung ist hier in de sehr beliebt und ich habe sie selbst schon oft gehört.

Herzliche Grüsse,

Ferdi
Autor martin77
 - 03.11.2006 17:40
Hallo zusammen;
Also ich muss da wohl in der verkehrten Ecke stehen, wer oder was ist "Domian" Habe da auf der Website aber nur einen Kulturplausch entdecken koennen. Worum geht es denn bei ihm? Um Rock oder so?

Alle hier vertretenen Ansichten geben mir kein einheitliches Bild, zudem sehr philosophisch. Da sind sicher ein  paar Luecken in meinem Deutsch, das weiss ich ja, aber gleich solche Loecher?
Gruesse
Martin
Autor JuergenB
 - 03.11.2006 10:55
Hallo Cephalus,

ich kann es nicht oft genug sagen: es gibt 6 Milliarden Menschen auf dieser Erde. Wenn davon 20 Millionen nicht klarkommen, ist das zwar deren Realität, juckt mich aber solange nicht wie ich in meinem direkten Umfeld noch gesunde soziale Kontakte habe. Die habe ich, das ist Realität!

Gruß
Jürgen
Autor Asterix
 - 02.11.2006 13:54
Hallo!

Das mit dem Realitätsverlust ist meiner Meinung nach eine etwas irreführende, um nicht zu sagen, gefährliche Argumentation.

Das Grundproblem ist einfach schon, was ist Realität, wie definiert man die Wirklichkeit? Und ich denke, dass jeder und jede von uns eine andere Definition von Wirklichkeit mit sich trägt. Dementsprechend schwierig ist es, ein Gegenteil derer, also den Verlust der Wirklichkeit allgemeingültig zu bestimmen.  Vielleicht müssen wir von Wirklichkeiten sprechen, da jeder Mensch diese anders wahrnimmt, auch die Gedanken, was ein Mensch denkt, gehören ebenso zu einer bestimmten Wirklichkeit.

Zur Norm: Was ist die Norm und wer bestimmt sie? Wo ist dabei ein/der Mittelpunkt?

Es gibt auch viele Menschen, die von einer/der Gesellschaft sprechen, zu der sie angeblich nicht gehören würden. Auch hier denke ich, ist es zuerst notwendig den Begriff zu definieren, bevor man, salopp gesagt, mit ihm "rumschmeißt". Ansonsten steht die Argumentation auf ziemlich tönernen Füßen.

Das waren jetzt so zwischendurch ein paar Gedanken (ohne Anspruch auf Vollständigkeit).

MfG

Stefan
Autor cephalus
 - 02.11.2006 12:39
Hallo Ferdi,
natürlich bist Du dazu nicht verpflichtet, das habe ich auch nicht gesagt.

Ich denke, ich bin auch ein Mensch, der nicht nur in seinen Vorstellungen von Bekleidung deutlich von der  "Norm" abweicht, aber ich denke man sollte sich doch immer im Bewusstsein halten, dass man sich im Raum des "Normalen" bewusst nicht im Mittelpunkt aufhält, schon allein deswegen um um Reaktionen der Anderen noch verstehen und einordnen zu können.

Salve
Cephalus
Autor Ferdi
 - 02.11.2006 10:43
Zitat von: cephalus am 02.11.2006 09:32

Wenn ich den Durchschnitt der breiten Masse von Leuten nehme, läuft man als langjähriger Forenteilnehmer schon Gefahr das eigene Handel nicht mehr mit der Denkweise seines Umfelds in Einklang zu bringen.


Hi Cephalus!

Bin ich denn verpflichtet, mein eigenes Handeln mit der Denkweise des Umfelds in Einklang zu bringen? Ich bin allenfalls verpflichtet, mein Handeln mit den Gesetzen in Einklang zu bringen.

Ich bin nicht der Typ Befehlsempfänger, der ohne zu hinterfragen jeden Blödsinn ausführt, nur weil man es von ihm erwartet. Soll doch das Umfeld denken was es will, ich tue das was mich glücklich und zufrieden macht. Und das tue ich mit sichtbarem Stolz!

Gruss,
Ferdi
Autor cephalus
 - 02.11.2006 09:32
Zitat von: Ferdi am 23.10.2006 16:06
Realitätsverlust bezeichnet die geistige Unfähigkeit eines Menschen, das eigene Handeln mit der Objektivität der realen Welt und der Denkweise seines Umfeldes in Einklang zu bringen.

Hallo Ferdi,
dieser Absatz trift eigentlich recht gut, was ich sagen wollte.

Wenn ich den Durchschnitt der breiten Masse von Leuten nehme, läuft man als langjähriger Forenteilnehmer schon Gefahr das eigene Handel nicht mehr mit der Denkweise seines Umfelds in Einklang zu bringen.

Dass es trotzdem weitgehend problemlos zu machen ist steht auf einem anderen Blatt.

Viele Grüße
Cephalus
Autor hirti
 - 25.10.2006 12:13
Zitat von: Ferdi am 23.10.2006 16:06
Zu diesem Forum: Das ist ein Fachforum, hier konzentrieren sich natürlich Leute, die Rock tragen oder Rock tragen wollen und ihre Erfahrungen austauschen wollen.

Das ist auch gut und wichtig so, schließlich hat es auch mir sehr geholfen und Erfahrungen ermöglicht die zu machen ich mich sonst vielleicht nie getraut hätte!!!

Was ich sagen will ist einfach, dass man sich nicht uneingeschränkt von den Meinungen, die hier vorherrschen, beeinflussen lassen sollte und auch mal über den Tellerrand rausschauen.
Dass es hier Leute mit einer Einstellung wie Ferdi & Jürgen64 gibt ist gut und auch sehr wichtig , denn nur so kann man wirklich Leute mitreißen und begeistern. Dennoch sind eure Philosophien und Meinungen nicht für jeden anwendbar und dessen sollte sich jeder bewusst sein, und sich nicht blindlings andere wichtige Dinge in seinem Leben verbauen.

Und ich bin der Meinung dass es tatsächlich Freunde gibt die auch sehr gute Freunde sein können, dennoch ist es ihnen peinlich, mit einem anderen Mann der einen Rock trägt gesehen zu werden und sie wollen das nicht. Für mich ist das akzeptabel, denn diejenigen von uns die sagen können "ist mir egal was andere von mir denken" sind eine sehr seltene Spezies.

Schönen Tag noch!
hirti
Autor JuergenB
 - 23.10.2006 20:36
Hallo hirti,

ich schrieb nirgendwo, Du solltest einen "guten Job sausen lassen". Wenn es aber eine Verbesserung Deiner Lebensqualität ist, solltest Du durchaus Ausschau nach einer ansonsten gleichwertigen Alternative halten, die Dir das Rock tragen ermöglicht. Davon abgesehen, daß mir das beste Einkommen nichts nützt, wenn ich in dem Job täglich mit Kopfschmerzen nach Hause komme. Das hab ich mal live am eigenen Körper erfahren (weil der Chef unausstehlich geworden ist, nachdem ihn seine Frau verlassen hatte), und ich war froh als ich nach einem halben Jahr was anderes hatte.

Zum Umgang mit Freunden: gute Freunde sausen nicht wegen des Rockes. Diejenigen aber die tatsächlich sausen sind kein Verlust, weil keine guten Freunde. Dafür lernst Du wieder andere kennen ...

Gruß
Jürgen
Autor triks
 - 23.10.2006 19:23
Hallo,

Zitat von: Ferdi am 23.10.2006 16:06... Aber eines ist sicher: Männliches Rocktragen ist REAL! ...
ja, Männer, die Rock tragen, sind Realität. Nicht Rock tragen, obwohl man es gern würde, ist Verlust an Realität.
;)
Autor Ferdi
 - 23.10.2006 16:06
Zitat von: hirti am 23.10.2006 15:03
Natürlich darf sich jeder seine eigene Realität basteln. Nur wenn es dafür nötig ist, wegen eines einzigen Kleidungsstücks:
  • Einen guten Job sausen zu lassen
  • Eine Beziehung in den Wind zu schießen
  • sich von Freunden abzuwenden
...dann muss man sich doch fragen ob man nicht in seine eigene kleine Welt abzudriften beginnt und ob das wirklich wünschenswert ist.

Das habe ich auch vorhin gemeint. Man sollte das Rocktragen nicht ausschließlich mit Leuten in diesem Forum (die es natürlich super finden) oder mit Leuten denen man egal ist oder die einem sowieso immer wohlgesonnen sind besprechen. Denn von denen bekommt man sowieso immer positives Feedback. Kontroverse Meinungen können oft recht konstuktiv sein.

Und eine Beziehung kann auch gut sein, obwohl die Partnerin nicht zu allem Ja und Amen sagt.

Gruß von hirti

Hallo Hirti!

Natürlich wird kein vernünftiger Mensch einen guten Job deswegen sausen lassen.  Bei den anderen beiden Punkten stehe ich aber auf dem Standpunkt, dass Freunde, die mich nur deswegen nicht mögen, weil ich einen Rock trage, keine echten Freunde sind und nicht an meiner wahren Freundschaft interessiert sind. Die interessieren mich aber auch nicht. Ich habe unter den vielen Menschen, die mich umgeben, bisher immer noch welche gefunden, die mir echte Sympathie und Freundschaft entgegenbringen, und das mehr noch als in früheren Zeiten, wo ich als 08/elfenneunzig-Serienstanzprodukt herumgelaufen bin.

Zu diesem Forum: Das ist ein Fachforum, hier konzentrieren sich natürlich Leute, die Rock tragen oder Rock tragen wollen und ihre Erfahrungen austauschen wollen. Wichtig ist aber, die breite Öffentlichkeit, die uns umgibt, zu informieren, dass es auch so etwas wie röcketragende Männer gibt und dass das total harmlos ist. Aus diesem Grunde schreibe ich ja auch seit längerer Zeit in einem Frauenmodeforum. Ursprünglich war ich nur da drin, weil ich von den modeinteressierten Frauen etwas über Farbenlehre und Kleidungsstile lernen konnte. Auch einige andere von uns sind inzwischen dabei. Wir bringen den rocktragenden Mann dort vor einer erheblich breiteren Öffentlichkeit ins Gespräch, und das mit guten Erfolg. Viele haben noch nichts davon gehört und erleben den "Aha-Effekt". Auch Medienarbeit ist  angesagt, sofern sich Gelegenheiten bieten, und das hat Dirk in dankenswerter Weise sehr gut gemacht. Das alles, um unsere Gedanken aus dem geschlossenen Benutzerkreis dieses Fachforums in die Welt hinauszutragen. Aber die beste und wirksamste Öffentlichkeitsarbeit ist immer noch: Tragen, tragen, tragen, tragen und nochmal tragen! So oft es nur geht!

Das Wort "Realitätsverlust" ist in meinen Augen nur ein Totschlagargument, das immer dann herhalten muß, wenn andere, logisch nachvollziehbare Argumente fehlen. Dazu Wikipedia:

Realitätsverlust bezeichnet die geistige Unfähigkeit eines Menschen, das eigene Handeln mit der Objektivität der realen Welt und der Denkweise seines Umfeldes in Einklang zu bringen.

Auslöser können traumatisierende Erlebnisse, Schock, Drogen- und Alkoholmissbrauch, aber auch der Beginn schwerer psychischer Erkrankungen, wie Schizophrenie sein. Auch Gefangenschaft in gleich bleibender Dunkelheit, Flüssigkeitsmangel oder allmähliches Verhungern bewirkt u.a. Realitätsverlust.

Speziell die heutige technisierte Welt fördert psychische Labilität und kann das Realitätsempfinden stören.


Ich finde daher, dass man mit diesem Wort nicht so herumschmeissen sollte. Das gilt auch für das oft mißbrauchte Wort "normal". Die Verwendung dieses Wortes setzt einen festen Bezugspunkt voraus. Den gibt es aber im gesamten Universum nicht. Wenn jemand mit dem Begriff "normal" arbeitet, dann setzt er allzu leicht seinen eigenen Standpunkt als Bezugspunkt und erklärt den für allgemein verbindlich. Das kann ich nicht akzeptieren. Ich habe meine eigenen Standpunkte, die natürlich auch nur für mich gelten.

Aber eines ist sicher: Männliches Rocktragen ist REAL!

Gruss,
Ferdi