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Zitat von: DesigualHarry am 15.01.2017 19:51
Hallo!
Ob ich als Neuling nach dem Studium von Nico's Beiträgen mich noch trauen würde als Mann im Rock rauszugehen?....
Auf jeden Fall würde ich es aus heutiger Sicht bereuen wenn ich mich nicht getraut hätte als ich anfing, denn seit ich Rock anziehe erlebe ich die schönste Zeit meines Lebens!
Zitat von: JJSW am 16.01.2017 06:09Genau! Weniger lesen und grübeln, mehr im Rock oder auch Kleid rausgehen = mehr Lebensqualität, mehr Komplimente, mehr Zufriedenheit. Ich war gestern und am Samstag mit meiner Frau auch draussen. Natürlich tug ich Rock. Ich habe gar keine Lust, ein schönes Wochenende hier im Forum zu verbringen.
Lieber Harry
Da stimme ich Dir voll zu.
Röcke tragen tut mir gut. Meine Selbstbewußtsein ist gewachsen, ich genieße es einfach.
Wie schrieb ich vor kurzem: Die Freiheit, die ich mir genommen habe, geb ich nicht mehr her.
Besser ist es manchmal, nicht so viel zu lesen
Grüßle
Jürgen


Zitat von: DesigualHarry am 15.01.2017 19:51
Hallo!
Ob ich als Neuling nach dem Studium von Nico's Beiträgen mich noch trauen würde als Mann im Rock rauszugehen?....
Auf jeden Fall würde ich es aus heutiger Sicht bereuen wenn ich mich nicht getraut hätte als ich anfing, denn seit ich Rock anziehe erlebe ich die schönste Zeit meines Lebens!




Zitat von: rock aktiv am 15.01.2017 12:50Zitat von: MAS am 14.01.2017 19:38Hallo Michael,
Ja, wenn Du es nicht weißt, worauf Du mit der Summe Deiner Beiträge hinaus willst, woher soll ich es wissen
deine Frage kam ja nach meiner Erklärung über Holgers Dynasti und deren und unseren Bekleidungsritualen zwischen den Geschlechtern auf.
Ich versuche das mal verständlich rüber zu bringen. Die vermänlichung der Frau ist kein Problem, die Verweiblichung des Mannes ist es. Die Sätze, die ich immer wieder gehört habe, wenn es um Geschlechterfragen geht:
"Frau ergänzt sich wunderbar mit einem Mann an ihrer Seite."
hat für mich den Beigeschmack, wenn Männer behaupten, sie achten Frauen, dass nur stimmt, sobald sich Frau in die Abhängigkeit des Mannes begibt. Sich an seiner Seite ergänzt. Frauen, die mal nen Mann ablitzen lassen oder bei einer nicht landen, wie sie es sich vorstellen, werden gerne mal als frustrierte Emanze oder Lesbe verunglimpft, die mal wieder nen richtigen Sch**** braucht.
"Frauen sind nicht wie Männer, und Männer sind keine Frauen - und das ist auch gut so."
empfinde ich auch nicht als "gut so", und als ein wirkliches Problem. Eben aus dem Grund heraus, dass Frauen und Männer nicht gleich sind. Da krätscht uns die scheiß Biologie rein. Das bildet sich auch in der Bekleidung der Geschlechter ab, die mit einer Erwartungshaltung herausgeht. Männer zeigen sich nicht halbnackt, Frauen sollten so knapp wie möglich bekleidet sein, damit Mann am besten alles sieht.
Zitat von: rock aktiv am 15.01.2017 13:01Zitat von: MAS am 15.01.2017 11:57Meine fresse. Als wenn Anekdoten repräsentiv sind. Ich habe auch schon erlebt wie ich über ein fickendes Pärchen am Gehweg gestolpert bin. Und wie oft passiert das nun jemanden? Und wieviel der Frauen finden nun Männer in Röcken sexier als in Anzügen oder anderer männlicher Kleidung?
Ich habe aber auch schon erlebt, Nico, dass Frauen meinen Anblick im kurzen Rock als "sexy" bezeichneten. Auch hörte ich schon den Vorteil des "schnellen Zugriffs" gelobt.
LG, Micha
Zitat von: high4all am 15.01.2017 13:23Das bezieht sich aber eher auf die Kleidung, wenn sie ihnen gefällt und nicht den Inhalt. Frauen stellen sich vor, wie sie selber darin aussehen könnten.
Ich muss mich den Ausführungen von Micha & Jürgen anschließen, weil ich das auch schon erlebt habe ("sexy").
Das ist statistisch nicht signifikant, aber es ist trotzdem passiert.
That´s real life.
LG
Hajo
Zitat von: JJSW am 15.01.2017 13:13Ich muss mich den Ausführungen von Micha & Jürgen anschließen, weil ich das auch schon erlebt habe ("sexy").Zitat von: MAS am 15.01.2017 11:57Kann ich bestätigen, hab ich letzten Sommer genau so erlebt, als ich im kurzem Jeansrock mit Knopfleiste unterwegs war.
Ich habe aber auch schon erlebt, Nico, dass Frauen meinen Anblick im kurzen Rock als "sexy" bezeichneten. Auch hörte ich schon den Vorteil des "schnellen Zugriffs" gelobt.
LG, Micha
Grüßle
Jürgen
Zitat von: MAS am 15.01.2017 11:57Kann ich bestätigen, hab ich letzten Sommer genau so erlebt, als ich im kurzem Jeansrock mit Knopfleiste unterwegs war.
Ich habe aber auch schon erlebt, Nico, dass Frauen meinen Anblick im kurzen Rock als "sexy" bezeichneten. Auch hörte ich schon den Vorteil des "schnellen Zugriffs" gelobt.
LG, Micha
Zitat von: MAS am 15.01.2017 11:57Meine fresse. Als wenn Anekdoten repräsentiv sind. Ich habe auch schon erlebt wie ich über ein fickendes Pärchen am Gehweg gestolpert bin. Und wie oft passiert das nun jemanden? Und wieviel der Frauen finden nun Männer in Röcken sexier als in Anzügen oder anderer männlicher Kleidung?
Ich habe aber auch schon erlebt, Nico, dass Frauen meinen Anblick im kurzen Rock als "sexy" bezeichneten. Auch hörte ich schon den Vorteil des "schnellen Zugriffs" gelobt.
LG, Micha
Zitat von: MAS am 14.01.2017 19:38Hallo Michael,
Ja, wenn Du es nicht weißt, worauf Du mit der Summe Deiner Beiträge hinaus willst, woher soll ich es wissen
Zitat von: rock aktiv am 15.01.2017 10:54Zitatund anderen gesellschaftspolitischen Entwicklungen waren bestimmte Kleidungen manchmal für Frauen reserviert und manchmal für MännerJa. Und heute sind es Hosen und Röcke. Ich habe mal gelesen und auch in einer Diskussion (unter anderen Kollegen) gehört, das die Trennung eher sexuelle Spannung aufbauen soll, statt kulturelle Willkür. Eine Frau im Minikleid und High-heels erzeugt bei Männern eine sexuelle Spannung wie ein Mann im Anzug eine sexuelle Spannung bei Frauen aufbaut. Ein Mann im Rock ist die Mehrheit unbeeindruckt, weil für Männer das falsche Geschlecht drin steckt und für Frauen der Mann in der falschen Hülle, die keine sexuelle Spannung sondern eher Abtöntung aufbauen lässt. Wenn mich Frauen dafür beneiden oder entzückt sind, ist das mehr der Kleidung geschuldet, als dass sie mich als Mann sexy finden.
Zitat von: Holger Haehle am 15.01.2017 05:59Historisch gesehen ist der Kleine Kilt ein Plaited Kilt ('Laken') auf Halbmast, dme nur der untere Rockteil überlebt hat.
Willst du damit sagen, ein Kilt ist ein Bademantel auf Halbmast?
Zitat von: Holger Haehle am 15.01.2017 05:59Manchmal denke ich, du willst mich für dumm verkaufen. Ich sehe doch ganz genau die einzelnen aufgeführten Kleidungsstücke.
Auch der Ming-Frauenrock ist dann ein Bademantel, weil er ein Tuch ist, dass gewickelt wird, um mit den beiden auf der Zeichnung sichtbaren Schnüren verknotet zu werden genauso wie bei allen abgebildeten Kleidungen.
ZitatSo geht das bei den meisten historischen Kleidern. Das gilt eben auch für Kilt, Kimono, Lunghi, Sarong etc.Und schon beantwortest du dir deine Frage zu einröhriger Kleidung. Historische Kleider. Es gibt Mittelaltermärkte, wo sich die Protaganisten ebenfalls entsprechend der Zeit kleiden. Trotzdem ziehen die sich nicht im Alltag so an, weil es nicht (mehr) in die Zeit passt.
Später gab es bei den Chinesen auch geschlossene Kleider und Röcke für Frauen und Männer wie meine Beispiele aus der Qing-Dynastie zeigt.
Zitat
ZitatDu siehst über die Jahrtausende hat es so ziemlich alles gegeben. Je nach Zeitgeist, matriarchalischer oder patriarchalicher Ausrichtung und anderen gesellschaftspolitischen Entwicklungen waren bestimmte Kleidungen manchmal für Frauen reserviert und manchmal für Männer. Da das soziale Geschlecht und kaum das biologische Geschlecht die Mode entscheidet ist alles drin. Mode ist soziokulturelle Willkür, denn Kultur ist unabhängiger und freier Ausdruck.Wenn es wirklich reine Willkür ist, frage ich mich, warum Männer bei den Hosen geblieben sind oder sie bevorzugen, immer bestrebt waren, ihr Gemächt so zu verpacken, wie wir es heute bei Hosen kennen. Schließlich durften die Männer vor ihrem Breeching das Gefühl von Kleidern und Röcken einige zeit kennenelernen und sind später trotzdem bei der Hose geblieben. Wenn Röcke für Männer so vorteilhaft gewesen wäre, hätten sie sich die erobert. Bei den Genderisten wirst du auf Granit beißen, weil sie davon ausgehen, das biologische Gegebenheiten wie Hormone und Gehirnstruktur usw. kulturelle und soziale Interessen beeinflussen.
Zitatund anderen gesellschaftspolitischen Entwicklungen waren bestimmte Kleidungen manchmal für Frauen reserviert und manchmal für MännerJa. Und heute sind es Hosen und Röcke. Ich habe mal gelesen und auch in einer Diskussion (unter anderen Kollegen) gehört, das die Trennung eher sexuelle Spannung aufbauen soll, statt kulturelle Willkür. Eine Frau im Minikleid und High-heels erzeugt bei Männern eine sexuelle Spannung wie ein Mann im Anzug eine sexuelle Spannung bei Frauen aufbaut. Ein Mann im Rock ist die Mehrheit unbeeindruckt, weil für Männer das falsche Geschlecht drin steckt und für Frauen der Mann in der falschen Hülle, die keine sexuelle Spannung sondern eher Abtöntung aufbauen lässt. Wenn mich Frauen dafür beneiden oder entzückt sind, ist das mehr der Kleidung geschuldet, als dass sie mich als Mann sexy finden.
Zitat von: Holger Haehle am 15.01.2017 05:59
Mode ist soziokulturelle Willkür, denn Kultur ist unabhängiger und freier Ausdruck.


