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Zusammenfassung

Autor Ce_Jäger
 - 31.01.2017 09:44
Wenn ich einen Rock kaufe dann trage ich einen Rock... klingt komisch - ist aber so.

(Wo ich den kaufe und was andere sagen/meinen ist mir erstmal wurscht)  :)

gruß
Ce.

Autor Dr.Heizer
 - 29.01.2017 09:04
Zitat von: Dr.Heizer am 27.01.2017 07:56
Habe ich einen passenden Rock gekauft, bin ein Mann und trage ihn, ist es der Rock eines Mannes, genauer: mein Rock. Ich verstehe nicht, warum solcher Kram hier seit Jahren laufend diskutiert wird  ::)  Nicht labern - machen:  anziehen, rausgehen - fertsch! Rock on!
Zitat von: Mann im Rock am 28.01.2017 18:35
Super Einstellung  :)
Nicht nur eine Einstellung, sondern damit auch logische Erklärung (für sich selbst und für andere) sowie tiefe Überzeugung, dass es keine Rolle spielt, für welche vermeintliche Zielgruppe ursprünglich die Konstrukteure und Marketingstrategen das Produkt hergestellt und platziert haben. Wem es gefällt/passt, der kauft es, nutzt/verwendet/trägt es.
Ist doch mit anderen Produkten auch so einfach, warum sollte es bei Kleidung plötzlich nicht gehen? Sehgewohnheiten anderer? Das ist doch sowas von vorgestern! Wer mit offenen Augen durch die Welt geht, bemerkt, dass nicht alle nach dem selben Stil gekleidet sind - welch Freude und Glück für uns, denn die Vielfalt ist bereits vorhanden. Wir sind auch vielfältig, keiner gleicht dem anderen. Nutzen wir es für uns!
Nur mancher sieht es nicht, obwohl es direkt vor ihm geschieht, lässt sich knechten von seiner eigenen Angst "dass es anderen nicht gefallen könnte". Das ist dumm, sein Leben immer danach auszurichten "blos nicht aufzufallen" immer schön mit dem Strom (toter Fische) zu schwimmen und damit auf so viele Freuden eines bewussten Lebens zu verzichten. Ich bin zu intelligent, um so dumm zu sein ;D ...und nun gehe ich raus, Sonne scheint bei -8Grad - Rock on!
Autor Mann im Rock
 - 28.01.2017 18:35
Zitat von: Dr.Heizer am 27.01.2017 07:56
Habe ich einen passenden Rock gekauft, bin ein Mann und trage ihn, ist es der Rock eines Mannes, genauer: mein Rock. Ich verstehe nicht, warum solcher Kram hier seit Jahren laufend diskutiert wird  ::)  Nicht labern - machen:  anziehen, rausgehen - fertsch! Rock on!

Super Einstellung  :)
Autor Barefoot-Joe
 - 28.01.2017 10:24
Hallo Gregor,

> 3) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Damenfahrrad?"

Einfach deshalb, weil das die größte Chance auf Fahndungserfolg haben würde - aber ganz sicher nicht, weil das Fahrrad ein Geschlecht benötigt. ;)
Autor MAS
 - 28.01.2017 09:18
Zitat von: GregorM am 28.01.2017 08:28
Zitat von: Barefoot-Joe am 28.01.2017 01:14

Es gibt eigentlich ja kein Damen- oder Herrenfahrrad. Es gibt Fahrräder, die für Damen konstruiert wurden. Das macht das Fahrrad aber nicht weiblich, das bleibt neutral und beschwert sich auch nicht, wenn es von einem Mann gefahren wird. Es sind ja nur wir selbst, die das Fahrrad gendern, indem wir bestimmte Eigenschaften in männlich oder weiblich klassifizieren. Machen wir das nicht, sind es alles einfach nur Fahrräder.


Hallo Joe,

und nehmen wir nun an, es hat einen Bankraub gegeben, und der Täter ist auf einem roten Fahrrad, das der Hersteller für Damen konstruiert hatte, davon gefahren.

Nu fahndet die Polizei nach ihm. Was würde sie wohl sagen: 1) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Fahrrad?" 2) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Fahrrad, das für Frauen konzipiert war?" oder 3) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Damenfahrrad?"

Gruß
Gregor



4) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem dämlichen Fahrrad in roter Farbe."

;D

LG, Micha
Autor GregorM
 - 28.01.2017 08:28
Zitat von: Barefoot-Joe am 28.01.2017 01:14

Es gibt eigentlich ja kein Damen- oder Herrenfahrrad. Es gibt Fahrräder, die für Damen konstruiert wurden. Das macht das Fahrrad aber nicht weiblich, das bleibt neutral und beschwert sich auch nicht, wenn es von einem Mann gefahren wird. Es sind ja nur wir selbst, die das Fahrrad gendern, indem wir bestimmte Eigenschaften in männlich oder weiblich klassifizieren. Machen wir das nicht, sind es alles einfach nur Fahrräder.


Hallo Joe,

und nehmen wir nun an, es hat einen Bankraub gegeben, und der Täter ist auf einem roten Fahrrad, das der Hersteller für Damen konstruiert hatte, davon gefahren.

Nu fahndet die Polizei nach ihm. Was würde sie wohl sagen: 1) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Fahrrad?" 2) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Fahrrad, das für Frauen konzipiert war?" oder 3) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Damenfahrrad?"

Gruß
Gregor

Autor Barefoot-Joe
 - 28.01.2017 01:14
Hallo Gregor,

ZitatWird der Damenfahrrad nun automatisch zu einem Herrenfahrrad, wenn sich ein Mann ein solches kauft und auf ihm fährt?

Es gibt eigentlich ja kein Damen- oder Herrenfahrrad. Es gibt Fahrräder, die für Damen konstruiert wurden. Das macht das Fahrrad aber nicht weiblich, das bleibt neutral und beschwert sich auch nicht, wenn es von einem Mann gefahren wird. Es sind ja nur wir selbst, die das Fahrrad gendern, indem wir bestimmte Eigenschaften in männlich oder weiblich klassifizieren. Machen wir das nicht, sind es alles einfach nur Fahrräder.
Autor Jo 7353
 - 27.01.2017 21:36
Man kann alles antworten. Es ist ein Damenrock, weil er für die Zielgruppe Frauen hergestellt wurde. Er ist ein Männerrock, weil er von einem Mann getragen wird, und er ist ein Unsisexrock, weil man ihn sowohl als Damen- als auch als Männerrock ansehen kann.
Je nach Situation kann ich von der einen zur anderen Definition springen. Es kommt darauf an, welche Definition für den Gesprächsinhalt sinnvoll ist.

Gruß,
Jo
Autor popolus1
 - 27.01.2017 12:54
Ich suche mir einen Rock aus, von dem ich meine, dass ich ihn tragen kann.
Da der Rock aus der Damenabteilung ist, können Frauen ihn ohnehin tragen.
Somit ist es für mich ein Unisexrock.
Autor Holger Haehle
 - 27.01.2017 09:59
Ich würde  Dr. Heizer gerne zustimmen. Ich bin absolut für die Abschaffung von geschlechtlichen Bestimmungen für Bekleidung. Ich praktiziere das wie DesigualHarry. Aber wenn wir uns das Abstimmungsergebnis ansehen, gehen selbst in einem Forum für Rockträger  die Meinungen deutlich auseinander. Offensichtlich besteht nach Jahren immer noch Diskussionsbedarf.
Autor Dr.Heizer
 - 27.01.2017 07:56
Zitat von: Express am 26.01.2017 15:07
ZitatWenn ihr einen Rock in einer Damenabteilung kauft, was zieht ihr dann nach eurem Gefühl an?

Punkt 4: ziehe dann meinen Rock an  ;)
Ja genau, einen Rock. Sogar einen, der passt. Was soll das denn sonst für einer sein? Mir passen nur Sachen in meiner Größe. Also ist das, was mir passt und ich kaufe, dann meins. Punkt 4  ;D.

Habe ich einen passenden Rock gekauft, bin ein Mann und trage ihn, ist es der Rock eines Mannes, genauer: mein Rock. Ich verstehe nicht, warum solcher Kram hier seit Jahren laufend diskutiert wird  ::)  Nicht labern - machen:  anziehen, rausgehen - fertsch! Rock on!
Autor GregorM
 - 26.01.2017 20:48
Zitat von: high4all am 26.01.2017 18:39

Wenn viele Männer Röcke trügen, wie Frauen Hosen tragen, wäre es vorbei mit dem femininen Alleinvertretungsanspruch auf Röcke.


Genau, darum geht's.

Gruß
Gregor
Autor DesigualHarry
 - 26.01.2017 20:33
Hallo!

Ich tue mich schwer bei dieser Umfrage überhaupt etwas anzukreuzen...wenn ich einen Rock anprobiere ist das in erster Linie was völlig neues. Es ist weder feminin, unisex noch das aktuelle Männerbild. Ich kann mir zwar Style's von den Frauen abschauen, wenn ich dann aber solch einen Style anziehe, dann mach ich das mit der Persönlichkeit eines Mannes. Daraus entsteht eine neue Richtung.
Autor high4all
 - 26.01.2017 18:39
Zitat von: Holger Haehle am 26.01.2017 18:25
Ist es euch also eher lästig, dass der Rock im Gegensatz zur Hose heutzutage feminin konnotiert ist? Dann lasst uns auch weiterhin solche unsinnigen Geschlechterzuschreibungen ignorieren. Ich nenne das übrigens Gender bashing. Im LGBTQ Jargon nennt man solche Leute, die stereotype Geschlechterrollen ignorieren, auch Gender bender oder noch etwas härter gender fucker. 8)
Wenn viele Männer Röcke trügen, wie Frauen Hosen tragen, wäre es vorbei mit dem femininen Alleinvertretungsanspruch auf Röcke.

Bis es soweit ist, sind wir versprengte Einzelkämpfer.
Autor Holger Haehle
 - 26.01.2017 18:25
Ist es euch also eher lästig, dass der Rock im Gegensatz zur Hose heutzutage feminin konnotiert ist? Dann lasst uns auch weiterhin solche unsinnigen Geschlechterzuschreibungen ignorieren. Ich nenne das übrigens Gender bashing. Im LGBTQ Jargon nennt man solche Leute, die stereotype Geschlechterrollen ignorieren, auch Gender bender oder noch etwas härter gender fucker. 8)