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Zitat von: Dr.Heizer am 27.01.2017 07:56
Habe ich einen passenden Rock gekauft, bin ein Mann und trage ihn, ist es der Rock eines Mannes, genauer: mein Rock. Ich verstehe nicht, warum solcher Kram hier seit Jahren laufend diskutiert wirdNicht labern - machen: anziehen, rausgehen - fertsch! Rock on!
Zitat von: Mann im Rock am 28.01.2017 18:35Nicht nur eine Einstellung, sondern damit auch logische Erklärung (für sich selbst und für andere) sowie tiefe Überzeugung, dass es keine Rolle spielt, für welche vermeintliche Zielgruppe ursprünglich die Konstrukteure und Marketingstrategen das Produkt hergestellt und platziert haben. Wem es gefällt/passt, der kauft es, nutzt/verwendet/trägt es.
Super Einstellung
...und nun gehe ich raus, Sonne scheint bei -8Grad - Rock on!Zitat von: Dr.Heizer am 27.01.2017 07:56
Habe ich einen passenden Rock gekauft, bin ein Mann und trage ihn, ist es der Rock eines Mannes, genauer: mein Rock. Ich verstehe nicht, warum solcher Kram hier seit Jahren laufend diskutiert wirdNicht labern - machen: anziehen, rausgehen - fertsch! Rock on!


Zitat von: GregorM am 28.01.2017 08:28Zitat von: Barefoot-Joe am 28.01.2017 01:14
Es gibt eigentlich ja kein Damen- oder Herrenfahrrad. Es gibt Fahrräder, die für Damen konstruiert wurden. Das macht das Fahrrad aber nicht weiblich, das bleibt neutral und beschwert sich auch nicht, wenn es von einem Mann gefahren wird. Es sind ja nur wir selbst, die das Fahrrad gendern, indem wir bestimmte Eigenschaften in männlich oder weiblich klassifizieren. Machen wir das nicht, sind es alles einfach nur Fahrräder.
Hallo Joe,
und nehmen wir nun an, es hat einen Bankraub gegeben, und der Täter ist auf einem roten Fahrrad, das der Hersteller für Damen konstruiert hatte, davon gefahren.
Nu fahndet die Polizei nach ihm. Was würde sie wohl sagen: 1) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Fahrrad?" 2) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Fahrrad, das für Frauen konzipiert war?" oder 3) ,,Der mutmaßliche Täter fuhr davon auf einem roten Damenfahrrad?"
Gruß
Gregor

Zitat von: Barefoot-Joe am 28.01.2017 01:14
Es gibt eigentlich ja kein Damen- oder Herrenfahrrad. Es gibt Fahrräder, die für Damen konstruiert wurden. Das macht das Fahrrad aber nicht weiblich, das bleibt neutral und beschwert sich auch nicht, wenn es von einem Mann gefahren wird. Es sind ja nur wir selbst, die das Fahrrad gendern, indem wir bestimmte Eigenschaften in männlich oder weiblich klassifizieren. Machen wir das nicht, sind es alles einfach nur Fahrräder.
ZitatWird der Damenfahrrad nun automatisch zu einem Herrenfahrrad, wenn sich ein Mann ein solches kauft und auf ihm fährt?
Zitat von: Express am 26.01.2017 15:07Ja genau, einen Rock. Sogar einen, der passt. Was soll das denn sonst für einer sein? Mir passen nur Sachen in meiner Größe. Also ist das, was mir passt und ich kaufe, dann meins. Punkt 4ZitatWenn ihr einen Rock in einer Damenabteilung kauft, was zieht ihr dann nach eurem Gefühl an?
Punkt 4: ziehe dann meinen Rock an
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Nicht labern - machen: anziehen, rausgehen - fertsch! Rock on! Zitat von: high4all am 26.01.2017 18:39
Wenn viele Männer Röcke trügen, wie Frauen Hosen tragen, wäre es vorbei mit dem femininen Alleinvertretungsanspruch auf Röcke.
Zitat von: Holger Haehle am 26.01.2017 18:25Wenn viele Männer Röcke trügen, wie Frauen Hosen tragen, wäre es vorbei mit dem femininen Alleinvertretungsanspruch auf Röcke.
Ist es euch also eher lästig, dass der Rock im Gegensatz zur Hose heutzutage feminin konnotiert ist? Dann lasst uns auch weiterhin solche unsinnigen Geschlechterzuschreibungen ignorieren. Ich nenne das übrigens Gender bashing. Im LGBTQ Jargon nennt man solche Leute, die stereotype Geschlechterrollen ignorieren, auch Gender bender oder noch etwas härter gender fucker.
