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Zusammenfassung

Autor Mann im Rock
 - 08.02.2017 21:20
Der Artikel ist ja ziemlich schnell in der Versenkung verschwunden.
Autor high4all
 - 06.02.2017 19:53
Zitat von: Mann im Rock am 06.02.2017 19:44
Was mich aber wundert: Da ist dein Foto, obwohl du doch geschrieben hattest, du hättest die Zustimmung auf deinen Beitrag, aber ohne Foto, gegeben.

Gruß Matthias

Ist mir auch aufgefallen.

Aber da mir das Foto gefällt, ist es kein Beinbruch.
Autor Mann im Rock
 - 06.02.2017 19:44
Hallo Hajo,
vielleicht bricht der Artikel wenigstens ein bisschen auf. Und vielleicht mehren sich solche Artikel.

Was mich aber wundert: Da ist dein Foto, obwohl du doch geschrieben hattest, du hättest die Zustimmung auf deinen Beitrag, aber ohne Foto, gegeben.

Gruß Matthias
Autor manfred58
 - 06.02.2017 19:29
Hallo Hajo

Kompliment  8)  mit oder ohne Sonnenbrille.

Gruß
Manfred
Autor high4all
 - 05.02.2017 19:53
Autor Peter
 - 02.02.2017 09:44
Das französische GQ bezieht sich auch auf den Artikel:

"Die Befreiung des Mannes durch Rock und Schminke?"

gqmagazine.fr   la-liberation-de-lhomme-passera-t-elle-par-la-jupe-et-le-maquillage

Es gibt hier gerade noch weitere Artikel, die sich mit unserem Thema beschäftigen:

nouvelobs.com   la-mode-pour-tous-l-homme-la-robe-et-la-virilite

Es geht voran...
Autor Express
 - 02.02.2017 09:38
Daumen Hoch Hajo  :)
Autor Mann im Rock
 - 01.02.2017 20:30
Gut gemacht, Hajo :-)
Da bin ich ja mal gespannt auf den Folgeartikel.

Gruß Matthias
Autor MAS
 - 01.02.2017 16:25
Prima, Hajo!!! :)

LG, Micha
Autor GregorM
 - 01.02.2017 15:53
Hallo Hajo,

finde ich echt toll!!!

Sehr gut von dir gemacht.

Gruß
Gregor
Autor high4all
 - 01.02.2017 14:27
Ich habe dem Autor Philipp Kienzl eine Mail geschrieben, in dem ich deutlich gemacht habe, dass ich mich traue, Röcke, Kleider & Co. zu tragen:

ZitatLieber Philipp (ich darf doch so schreiben, auch wenn das ein Rollenbruch ist?),
 
vor drei Jahren habe ich einfach damit angefangen, die Grenzen der Männerrolle zu überschreiten bzw. die Männerrolle zu erweitern (je nach Sichtweise). Für mich passen High Heels, Röcke, Kleider und Zubehör in Existenz als Mann hinein. Stück für Stück habe ich mir "typisch weibliche" Dinge erobert, nach dem ich zuerst die Grenzen in meinem Denken und meine eigenen Rollenvorstellungen überwunden habe. Das größte Hindernis liegt in uns selbst und in der Angst vor der Reaktion der Leute ("was würden die Leute sagen, wenn ich.....").
 
Natürlich gibt es negative Reaktionen der lieben Mitmenschen, anfänglich mehr, mittlerweile sehr selten. Das liegt am Gewöhnungseffekt des Umfeldes und an zunehmender Sicherheit in der Öffentlichkeit und der damit verbundenen Ausstrahlung. Es überwiegen bei Weitem positive Feedbacks, manchmal spontan auf der Straße.
 
Zum Glück bin ich in einem Alter, das es leichter macht, sich Erwartungshaltungen zu entziehen und das Leben unabhängiger von Rollenklischees zu führen. Mittlerweile gibt es, was Kleidung und Looks gibt, fast keine Grenzen für mich.
 
Zum Tragen von Kleidern muss ich mich nicht in eine Frau verwandeln, das geht m.E. genauso gut als Mann. Bei 35 Grad im Schatten gibt es nichts Bequemeres als ein luftiges Sommerkleid, in dem ich die neidvollen Blicke anderer Männer in dicken Klamotten genießen kann. Aber auch in Winter sind Kleider tragbar, wie auf dem aktuellen Foto zu sehen ist.
 
Herzliche Grüße

Hier seine Antwort:

ZitatHallo Hans-Joachim,

vielen Danke für deine E-Mail und offenen Worte. Ich finde es toll, dass du so über den Rollenklischees stehst. Alle Achtung!
Ich werde wahrscheinlich einen Folgeartikel mit den Kommentaren der Leser*innen zusammensetzen und wollte dich fragen, ob ich auch deine Mail mit einbauen darf. Wenn es dir lieber ist, kann ich dich auch anonymisieren. Ich habe unzählige Antworten bekommen und glaube, dass deine Worte vielen Mut machen würden. Das Foto wird natürlich nicht veröffentlicht (außer du willst das).

Was sagst du dazu? 

Lieben Gruß,
Philipp

Natürlich habe ich meine Zustimmung gegeben (ohne Foto) und Werbung für unser Forum gemacht.

LG
Hajo
Autor MAS
 - 30.01.2017 12:12
Zitat von: high4all am 30.01.2017 11:42
Tiefer geht es hier:

ZitatErnster wird es, wenn ein Mann das Gefühl hat, seinen gesamten Lebensinhalt an die Erwartungen der Gesellschaft anpassen zu müssen. Wenn sein Umfeld eigene Vorstellungen von seinem Leben hat und bereits den Sekt kaltstellt, da er doch sicherlich sehr bald zum Chef befördert wird, oder? Für die Familiengründung ist dann wohl die Frau zuständig. In welchem Jahrhundert leben wir?

Könnte es sein, dass Burnout die Folge davon ist, die Erwartungen der Gesellschaft im Beruf unbedingt erfüllen zu müssen?

LG
Hajo

Nun ja, es sind noch Überbleibsel aus früheren, kollektiveren Zeiten. Da war jeder total eingespannt ins Gemeinschaftsleben und fand seine Lebensaufgabe und Identität vor allem in den Pflichten und Rechten, die die Gemeinschaft ihm gab. Die unterstützte ihn aber auch bei Problemen. Kontrolle und Geborgenheit waren da zwei Seiten derselben Medaille.

Heute muss jeder zugleich Einzelkämpfer und Individuum sein und die Erwartungen der Gesellschaft erfüllen. Das ist schwierig. Ja, da kann es zu Burnout kommen, denke ich.

LG, Micha
Autor high4all
 - 30.01.2017 11:42
Tiefer geht es hier:

ZitatErnster wird es, wenn ein Mann das Gefühl hat, seinen gesamten Lebensinhalt an die Erwartungen der Gesellschaft anpassen zu müssen. Wenn sein Umfeld eigene Vorstellungen von seinem Leben hat und bereits den Sekt kaltstellt, da er doch sicherlich sehr bald zum Chef befördert wird, oder? Für die Familiengründung ist dann wohl die Frau zuständig. In welchem Jahrhundert leben wir?

Könnte es sein, dass Burnout die Folge davon ist, die Erwartungen der Gesellschaft im Beruf unbedingt erfüllen zu müssen?

LG
Hajo
Autor MAS
 - 30.01.2017 11:22
Zitat von: high4all am 30.01.2017 10:45
Vom Fratzenbuch halte ich nichts, deshalb werde ich eine Mail an den Autor schreiben.

Der Kommentar von Janina Camilla B. zeigt einmal mehr die Zwänge auf, unter denen Männer und Frauen stehen. Nicht der "Genderkram" ist das Problem, sondern Leute, die anderen ihre engen Geschlechterklischees aufzwingen wollen und denen die Kleidung wichtiger als der Mensch ist, der sie trägt.

Hier ein Beispiel, das zeigt, wie Frauen unter Druck stehen:

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/kinderwunsch-wenn-frauen-von-ihrer-umwelt-gestresst-werden-a-1131305.html

Wie gut, dass ich kein Indianer oder hart wie Krupp-Stahl bin und Gefühle zeigen kann. Bei roamntischen Schnulzenfilmen brauche ich auch mal ein Taschentuch, echt.

LG
Hajo

Ich kann mich an eine Geschichte erinnern, die wie im 5. oder 6. Schuljahr lasen. Da musste ein Indianerjunge plötzlich morgens immer ein eiskaltes Bad im Fluss nehman. Wenn er das nicht wolle, so wurde im angedroht, müsse er Mädchensachen tragen und bekäme einen Mädchennamen. Da ging der Kleine lieber baden.
Aber das sind sicher auch Indianer-Klischees, die da bedient werden, mit einem wahren Kern zwar, aber nicht so durch die Bank wahr.

Und klar, ich weine sogar eher mal bei einem Film, als meine Frau. Die weint bei anderen Gelegenheiten eher. Beim Film denkt sie, das sei doch nur ein Film. Das Ende des neuen Star-Wars-Film "Rogue one" ist ja auch traurig, da alle Haupthelden und -heldinnen des Films umkommen.

LG, Micha
Autor high4all
 - 30.01.2017 10:45
Vom Fratzenbuch halte ich nichts, deshalb werde ich eine Mail an den Autor schreiben.

Der Kommentar von Janina Camilla B. zeigt einmal mehr die Zwänge auf, unter denen Männer und Frauen stehen. Nicht der "Genderkram" ist das Problem, sondern Leute, die anderen ihre engen Geschlechterklischees aufzwingen wollen und denen die Kleidung wichtiger als der Mensch ist, der sie trägt.

Hier ein Beispiel, das zeigt, wie Frauen unter Druck stehen:

http://www.spiegel.de/lebenundlernen/uni/kinderwunsch-wenn-frauen-von-ihrer-umwelt-gestresst-werden-a-1131305.html

Wie gut, dass ich kein Indianer oder hart wie Krupp-Stahl bin und Gefühle zeigen kann. Bei roamntischen Schnulzenfilmen brauche ich auch mal ein Taschentuch, echt.

LG
Hajo