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Zusammenfassung

Autor MAS
 - 05.02.2017 09:47
Zitat von: cephalus am 05.02.2017 06:49
Zitat von: GregorM am 04.02.2017 12:59

Wer gesund ist und nicht riskiert, jahrelang ohne Arbeit zu sein, und sich demzufolge nicht versichert, kann eine Menge Geld sparen, weil ja freiwillig ist (vermute ich). Unser System hat auch den Haken, dass wenn wir versorgt werden müssen, sind wir alle gleich, ohne Rücksicht darauf, was wir verdient und via Steuer einbezahlt haben.


Hallo Gregor,
in D hast du als Arbeitnehmer keine Wahl, du musst in die Rentenversicherung Und Arbeitslosenversicherung einzahlen, und so lange Du nicht sehr gut verdienst auch in die Krankenversicherung. (zusammen Sozialversicherung)
Als Unternehmer kannst du selbst für dich entscheiden, die Kosten für deine Mitarbeiter trägst Du in etwa zur Hälfte, was dazu führt, dass ein Mitarbeiter deutlich mehr kostet, als dieser verdient.

Ich sehe das deutsche System als problematisch an, da ausgerechnet die finanziell am besten gestellten aussteigen können, auf der anderen Seite viele Ausnahmen, Sonderleistungen, Mitversicherungen usw bestehen, die wenn man nicht dem Durchschnitt entspricht, skurrile Vor- oder Nachteile ergeben können.
Ich fände es oft gerechter, jeder, vom Baby bis zum Greis müsste das selbe zahlen und würde das gleche erhalten und am Ende gleicht der Staat nach der persönlichen Leistungsfähigkeit aus.
]


Ja, sehe ich genau so!

LG, Micha
Autor cephalus
 - 05.02.2017 06:49
Zitat von: GregorM am 04.02.2017 12:59

Wer gesund ist und nicht riskiert, jahrelang ohne Arbeit zu sein, und sich demzufolge nicht versichert, kann eine Menge Geld sparen, weil ja freiwillig ist (vermute ich). Unser System hat auch den Haken, dass wenn wir versorgt werden müssen, sind wir alle gleich, ohne Rücksicht darauf, was wir verdient und via Steuer einbezahlt haben.


Hallo Gregor,
in D hast du als Arbeitnehmer keine Wahl, du musst in die Rentenversicherung Und Arbeitslosenversicherung einzahlen, und so lange Du nicht sehr gut verdienst auch in die Krankenversicherung. (zusammen Sozialversicherung)
Als Unternehmer kannst du selbst für dich entscheiden, die Kosten für deine Mitarbeiter trägst Du in etwa zur Hälfte, was dazu führt, dass ein Mitarbeiter deutlich mehr kostet, als dieser verdient.

Ich sehe das deutsche System als problematisch an, da ausgerechnet die finanziell am besten gestellten aussteigen können, auf der anderen Seite viele Ausnahmen, Sonderleistungen, Mitversicherungen usw bestehen, die wenn man nicht dem Durchschnitt entspricht, skurrile Vor- oder Nachteile ergeben können.
Ich fände es oft gerechter, jeder, vom Baby bis zum Greis müsste das selbe zahlen und würde das gleche erhalten und am Ende gleicht der Staat nach der persönlichen Leistungsfähigkeit aus.
]
Autor Dr.Heizer
 - 04.02.2017 21:25
Zitat von: JJSW am 02.02.2017 22:27
Ich trage eben meine Hosen auf der Arbeit und zum Feierabend wird zum Rock gewechselt.
Um so mehr genieße ich es dann :)

Gruß
Jürgen
Kann ich auch so unterschreiben.  :) Bei mir kommt noch dazu: mein Chef mag mich, schätzt meine Arbeit sehr, Verdienst passt auch, ab und an bin ich sogar beruflich offiziell im Klit unterwegs. Was will man noch?  ;)
Autor Rockio
 - 04.02.2017 19:24
Zitat von: GregorM am 04.02.2017 19:13
Zitat von: Rockio am 04.02.2017 14:03
Warum haben die Leute, die soviel verdienen, dass sie sich ein Haus leisten können, dann nicht dafür vorgesorgt?
Vielleicht weil sie so viel Steuer bezahlt haben, dass es ihnen nicht möglich war. Wir reden ja nicht nur von hochgagierten CEO's, sondern auch von eher gewöhnlicheren Menschen, die einfach brutto etwas mehr als andere verdient haben.  
Sicher, aber auch die würden bei einer steuerfinanzierten Sozialversicherung besser abschneiden. Diejenigen, die allerdings schon etwas haben, jammern doch immer sehr unproportional zu ihrem Wohlstand.
Ist es nicht mindestens genauso wichtig, dass diejenigen, die sich kein Haus leisten können, die vielleicht nicht mal wissen, ob sie die nächste Miete zahlen können, etwas mehr Sicherheit bekommen?
Autor GregorM
 - 04.02.2017 19:13
Zitat von: Rockio am 04.02.2017 14:03

Warum haben die Leute, die soviel verdienen, dass sie sich ein Haus leisten können, dann nicht dafür vorgesorgt?


Vielleicht weil sie so viel Steuer bezahlt haben, dass es ihnen nicht möglich war. Wir reden ja nicht nur von hochgagierten CEO's, sondern auch von eher gewöhnlicheren Menschen, die einfach brutto etwas mehr als andere verdient haben.

Gruß
Gregor 
Autor Rockio
 - 04.02.2017 14:03
Zitat von: GregorM am 04.02.2017 12:59
Zitat von: Rockio am 04.02.2017 12:31

Ist das nicht einerlei? Ob ich nun die Versicherung an das Finanzamt als Teil der Steuern bezahle oder "unabhängig" von der Steuer zusätzlich einen Versicherungsbeitrag an eine staatliche Sozialversicherung?


It all depends.

Wer gesund ist und nicht riskiert, jahrelang ohne Arbeit zu sein, und sich demzufolge nicht versichert, kann eine Menge Geld sparen, weil ja freiwillig ist (vermute ich).

Bei einer rein staatsfinanzierten Rente würde man als Individuum mit Durchschnittseinkommen sehr viel Geld sparen, weil eben auch versteuerte Unternehmensgewinne und verst. Finanztransaktionsgewinne die individuelle Steuerlast senken.

Und es geht doch darum, dass es ein solidarisches Prinzip gibt, da auch nicht alle arbeiten können oder Arbeit bekommen.
Wer immer Arbeit hat,  und dann bei der Rente mehr haben will und es sich leisten kann, kann ja privat aufstocken.


ZitatUnser System hat auch den Haken, dass wenn wir versorgt werden müssen, sind wir alle gleich, ohne Rücksicht darauf, was wir verdient und via Steuer einbezahlt haben.
Ein vernünftiges, gerechtes Prinzip, denn niemand ist sehr wert als der andere. Wenn jemand mehr verdient hat, kann er sich ja privat zusatzversichern.

ZitatSo auch mit Arbeitslosigkeitsversicherung, die wir selbst bezahlen müssen. Alle kriegen das gleiche. Einige merken kaum den Unterschied, für andere ist es katastrophal, weil sie höhere Festkosten haben, zum Beispiel für die Wohnung (größer, teurere Adresse etc.). Mehr als 50% besitzen ihre Wohnung.
Warum haben die Leute, die soviel verdienen, dass sie sich ein Haus leisten können, dann nicht dafür vorgesorgt?
Autor GregorM
 - 04.02.2017 12:59
Zitat von: Rockio am 04.02.2017 12:31

Ist das nicht einerlei? Ob ich nun die Versicherung an das Finanzamt als Teil der Steuern bezahle oder "unabhängig" von der Steuer zusätzlich einen Versicherungsbeitrag an eine staatliche Sozialversicherung?


It all depends.

Wer gesund ist und nicht riskiert, jahrelang ohne Arbeit zu sein, und sich demzufolge nicht versichert, kann eine Menge Geld sparen, weil ja freiwillig ist (vermute ich). Unser System hat auch den Haken, dass wenn wir versorgt werden müssen, sind wir alle gleich, ohne Rücksicht darauf, was wir verdient und via Steuer einbezahlt haben. So auch mit Arbeitslosigkeitsversicherung, die wir selbst bezahlen müssen. Alle kriegen das gleiche. Einige merken kaum den Unterschied, für andere ist es katastrophal, weil sie höhere Festkosten haben, zum Beispiel für die Wohnung (größer, teurere Adresse etc.). Mehr als 50% besitzen ihre Wohnung.

Gruß
Gregor
Autor Rockio
 - 04.02.2017 12:31
Zitat von: GregorM am 04.02.2017 09:11
Bei uns gibt es keine Sozialversicherung. Alles wird vom Staat bezahlt.

Ist das nicht einerlei? Ob ich nun die Versicherung an das Finanzamt als Teil der Steuern bezahle oder "unabhängig" von der Steuer zusätzlich einen Versicherungsbeitrag an eine staatliche Sozialversicherung?

Hier in Schweden zahlen wir auch viel Steuern, aber da die Sozialversicherung auch inbegriffen ist (Rente, Krankheit, nicht die Arbeitslosenversicherung, die ist idiotischerweise freiwillig), ist die Belastung nicht nennenswert anders als in Deutschland z. B.
Solange ich abhängig beschäftigt war, habe ich hier keinen höheren Anteil bezahlt.

Ich bin sowieso dafür, dass sämtliche Sozialabgaben aus Steuern finanziert werden. Jede ArbeitnehmerIn trägt schließlich durch ihre Arbeitskraft zum gesamten Wirtschaftskraft anteilig bei. Dann wäre es nur gerecht und vernünftig, dass sämtliche Einkünfte (privates Arbeitseinkommen, Unternehmensgewinne, Gewinne aus Finanztransaktionen) anteilig zu den Sozialversicherungen (Renten-, Krankheit-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung) beitragen.

Die Finanzierung der Sozialversicherung wäre dann kein besonderes Problem.  
Autor MAS
 - 04.02.2017 09:49
Zitat von: GregorM am 04.02.2017 09:11
Zitat von: MAS am 03.02.2017 08:37

"Zwangsfreiberuflichkeit" bedeutet, dass man die Sozialversicherung zu 100% selbst zahlen muss. Es ist so, wie wenn man als Nichtschwimmer ins Schwimmerbecken gestoßen wird.


Bei uns gibt es keine Sozialversicherung. Alles wird vom Staat bezahlt. Die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung kriegt irgenwie vom Staat Geld. Dafür haben wir extrem hohe Steuer. Gibt aber auch Arbeitsplätze: Die Hälfte ist im öffentlichen Bereich beschäftigt, viele mit der Aufgabe, die Steuer zu berechnen und das, was danach übriggeblieben ist, wieder zu verteilen.  

Gruß
Gregor

Das ist interessant, Gregor. Da sind wir in Deutschland also zwischen dem dänischen (der Staat sorg für seine Bürger) und dem US-amerkinischen System (jeder sorgt für sich selbst).
Also ich hätte auch gerne das dänische System: Wenn die Steuern gut verwendet werden, zahle ich sie auch gerne. Sie kommen dann ja auch wieder zurück.

LG, Micha
Autor Mann im Rock
 - 04.02.2017 09:19
Zitat von: Roland2 am 03.02.2017 05:52
Hallo Micha was ist übel? Möchte einfach nur Röcke und Kleider tragen auch zur Arbeit mehr nicht.Wie es weitergehen soll möchte einfachfach Röcke und Kleider tragen ohne Hintergedanken vielleicht Transe werden zu wollen,mir gefäällt einfach diese Begleidungsform. Tragekomfort und Auswahl.

In erster Linie scheinst du aber ein Problem damit zu haben, überhaupt irgendeinen Job für dich zu finden, egal ob mit Hose oder Rock.
Autor GregorM
 - 04.02.2017 09:11
Zitat von: MAS am 03.02.2017 08:37

"Zwangsfreiberuflichkeit" bedeutet, dass man die Sozialversicherung zu 100% selbst zahlen muss. Es ist so, wie wenn man als Nichtschwimmer ins Schwimmerbecken gestoßen wird.


Bei uns gibt es keine Sozialversicherung. Alles wird vom Staat bezahlt. Die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung kriegt irgenwie vom Staat Geld. Dafür haben wir extrem hohe Steuer. Gibt aber auch Arbeitsplätze: Die Hälfte ist im öffentlichen Bereich beschäftigt, viele mit der Aufgabe, die Steuer zu berechnen und das, was danach übriggeblieben ist, wieder zu verteilen.  

Gruß
Gregor
Autor MAS
 - 03.02.2017 08:39
Zitat von: Roland2 am 03.02.2017 05:52
Hallo Micha was ist übel? Möchte einfach nur Röcke und Kleider tragen auch zur Arbeit mehr nicht.Wie es weitergehen soll möchte einfachfach Röcke und Kleider tragen ohne Hintergedanken vielleicht Transe werden zu wollen,mir gefäällt einfach diese Begleidungsform. Tragekomfort und Auswahl.

Nichts dagegen einzuwenden, Roland!

LG, Micha
Autor MAS
 - 03.02.2017 08:37
Zitat von: cephalus am 03.02.2017 01:03
Zitat von: MAS am 03.02.2017 00:14]

Ich hoffe auf eine Entfristung. Ansonsten lande ich wahrscheinlich in der Zwangs-Freiberuflichkeit. Dann schreibe ich Bestseller! ;)

LG, Micha

"Zwangsfreiberuflichkeit " klingt ja schlimm.

Ich habe fast mein ganzes Berufsleben mit Freiwilligenfreiberuflichkeit verbracht, meistens hauptberuflich. Angefangen hat das während des ersten Studiums, und hat mein zweites Studium finanziert.

Nur ein paar Jahre war ich ausschließlich angestellt.
Ich möchte es nicht anders gemacht haben, und das wäre auch mein Tipp für Roland:
Werde dein eigener Chef und du entscheidest alleine über deine Kleidung.

Cephalus

Ja, lieber Cephalus, in manchen Berufen geht das gut, wenn man Dinge herstellt oder Dienstleistungen anbietet, für die es genug zahlende Abnehmer gibt. Und man muss sich auch darin wohl fühlen, den ganzen Finanz- und Verwaltungskram selbst zu machen.

"Zwangsfreiberuflichkeit" bedeutet, dass man die Sozialversicherung zu 100% selbst zahlen muss. Es ist so, wie wenn man als Nichtschwimmer ins Schwimmerbecken gestoßen wird.

LG, Micha
Autor Bonfreund
 - 03.02.2017 07:33
Also nichts gegen Reinigungsjobs, aber dann würde ich lieber Zeitungen wie Frankfurter Allgemeine ausfahren. Hat ein Freund von mir damals gemacht. Hat er mit dem Auto gemacht.  Da ist es wurscht, wie du gekleidet bist.
Einfacher für Vorschläge,  wäre aber zu wissen,  wo Deine Qualifikation liegt. Vielleicht hast Du ja irgendeine Ausbildung.?

Autor Roland2
 - 03.02.2017 05:52
Hallo Micha was ist übel? Möchte einfach nur Röcke und Kleider tragen auch zur Arbeit mehr nicht.Wie es weitergehen soll möchte einfachfach Röcke und Kleider tragen ohne Hintergedanken vielleicht Transe werden zu wollen,mir gefäällt einfach diese Begleidungsform. Tragekomfort und Auswahl.