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Zusammenfassung

Autor GregorM
 - 11.02.2017 09:42
Aber macht es überhaupt einen Sinn, sich selbst ein Mittelmaß zu setzen?

Gruß
Gregor


Autor DesigualHarry
 - 11.02.2017 00:46
Hallo!

Für mich ist das Mittelmaß kein starrer Punkt sondern definitiv ein beweglicher Punkt. Das Mittelmaß äußert sich bei mir in letzter Zeit immer öfter durch ein eigenes Gefühl.
Autor MAS
 - 10.02.2017 23:56
Zitat von: Mann im Rock am 10.02.2017 19:27
Zitat von: MAS am 10.02.2017 11:50Manchmal ist reden reden besser als machen. Ich erlebe es so oft, dass gemacht wird uns Sch... dabei herauskommt. Hätten die mal vorher geredet, hätten sie Ratschläge erhalten, wie man es besser hätte machen können.

Manchmal ist machen besser als reden. Ich erlebe es so oft, dass nur gelabert wird und Luftblasen erzeugt werden, und am Ende kommt nur Sch... dabei raus.

Wenn also beim Machen nur Sch... herauskommt, wenn gleichsam beim Reden nur Sch... herauskommt - was ziehst du dann vor?

Es geht auch nicht um ein Entweder-Oder, um Schwarz-Weiß, sondern es geht immer darum, für sich selbst ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Gruß Matthias


Nun ja, wobei entsteht der größere Schaden, beim Sch...labern oder beim Sch...machen?

Für ein gesundes Mittelmaß bin ich auch. Doch wo ist die Mitte? "Rechte Rede und Rechtes Tun" würde der Buddha sagen. Doch was bedeutet das, abseits vom Ausweniglernen dessen, was er dazu gesagt hat?

LG, Micha
Autor Mann im Rock
 - 10.02.2017 19:27
Zitat von: MAS am 10.02.2017 11:50Manchmal ist reden reden besser als machen. Ich erlebe es so oft, dass gemacht wird uns Sch... dabei herauskommt. Hätten die mal vorher geredet, hätten sie Ratschläge erhalten, wie man es besser hätte machen können.

Manchmal ist machen besser als reden. Ich erlebe es so oft, dass nur gelabert wird und Luftblasen erzeugt werden, und am Ende kommt nur Sch... dabei raus.

Wenn also beim Machen nur Sch... herauskommt, wenn gleichsam beim Reden nur Sch... herauskommt - was ziehst du dann vor?

Es geht auch nicht um ein Entweder-Oder, um Schwarz-Weiß, sondern es geht immer darum, für sich selbst ein gesundes Mittelmaß zu finden.

Gruß Matthias
Autor MAS
 - 10.02.2017 11:50
Zitat von: Mann im Rock am 10.02.2017 11:42
Zitat von: JJSW am 10.02.2017 09:09
Puuh, das wird ja ganz schön kompliziert mit dem Röcke tragen.  (Oder das darüber diskutieren)

Und bisher dachte ich noch es wäre einfach ::)

Gruß
Jürgen

Es ist ein Unterschied wie zwischen Fundies und Realos. Manche reden, andere machen.

Nun ja, Fundis sind gefährdet, zu Ideologen zu werden, aber sehen auch die Pflicht, sich treu zu bleiben. Realos sind gefährdet, vor lauter Realisierbarkeitsüberlegungen das ursprüngliche Ziel aus den Augen zu verlieren, sehen sich aber in der Pflicht, Kompromisse zu schließen.

Manchmal ist reden reden besser als machen. Ich erlebe es so oft, dass gemacht wird uns Sch... dabei herauskommt. Hätten die mal vorher geredet, hätten sie Ratschläge erhalten, wie man es besser hätte machen können.

LG, Micha
Autor MAS
 - 10.02.2017 11:44
Zitat von: DesigualHarry am 10.02.2017 11:41
Hallo!

Ehrlich gesagt habe ich es niemals geschafft "eine neue Leichtigkeit" zu erreichen mit all dem Nachdenken und in Frage stellen. Irgendwann ertappte ich mich dabei wie ich mich selbst in Frage stellte... Nachdenken schafft nur Zuviel Ballast, es dient nicht dazu es beim nächsten mal besser machen zu können.

Dann bekam ich den goldenen Tip des Ziel Orientierten Leben. Nicht mehr nachher denken was alles schief gelaufen ist, oder was schief laufen könnte, sondern Vordenken, sich nur mehr dem Bewusst zu sein was dem erreichen des Zieles dient.



Lieber Harry,

ich habe indes den Eindruck, dass Du diese Leichtigkei erreicht hast.

Du hast ja durch Nachdenken herausgefunden, dass man besser vordenken sollte.  :)

LG, Micha
Autor Mann im Rock
 - 10.02.2017 11:42
Zitat von: JJSW am 10.02.2017 09:09
Puuh, das wird ja ganz schön kompliziert mit dem Röcke tragen.  (Oder das darüber diskutieren)

Und bisher dachte ich noch es wäre einfach ::)

Gruß
Jürgen

Es ist ein Unterschied wie zwischen Fundies und Realos. Manche reden, andere machen.
Autor DesigualHarry
 - 10.02.2017 11:41
Hallo!

Ehrlich gesagt habe ich es niemals geschafft "eine neue Leichtigkeit" zu erreichen mit all dem Nachdenken und in Frage stellen. Irgendwann ertappte ich mich dabei wie ich mich selbst in Frage stellte... Nachdenken schafft nur Zuviel Ballast, es dient nicht dazu es beim nächsten mal besser machen zu können.

Dann bekam ich den goldenen Tip des Ziel Orientierten Leben. Nicht mehr nachher denken was alles schief gelaufen ist, oder was schief laufen könnte, sondern Vordenken, sich nur mehr dem Bewusst zu sein was dem erreichen des Zieles dient.

Autor MAS
 - 10.02.2017 10:15
Zitat von: JJSW am 10.02.2017 09:09
Puuh, das wird ja ganz schön kompliziert mit dem Röcke tragen.  (Oder das darüber diskutieren)

Und bisher dachte ich noch es wäre einfach ::)

Gruß
Jürgen

Tja, so ist das Leben, lieber Jürgen.

Aber eigentlich ist es ein Dreischritt:

1.) Gedankenlos vor sich hinleben.
2.) Nachdenken, alles infragestellen, Kritik üben, so sehr, dass das Leben etwas schwierig wird.
3.) Eine neue Leichtigkeit erreichen, routinierte Kritik üben, die einen aber nicht mehr zum Stolpern bringt.

LG, Micha
Autor DesigualHarry
 - 10.02.2017 09:57
Hallo!

Mit einfach nur machen verstehe ich vor allem das zu tun was man am besten kann. Wenn ich das mit Freude Lebe was ich am besten kann und gerne der Gesellschaft zur Verfügung stelle, wird kein Mensch jemals auf die Idee kommen das in Frage zu stellen.
Autor high4all
 - 10.02.2017 09:17
Zitat von: JJSW am 10.02.2017 09:09
Puuh, das wird ja ganz schön kompliziert mit dem Röcke tragen.  (Oder das darüber diskutieren)

Und bisher dachte ich noch es wäre einfach ::)

Gruß
Jürgen
Ach, lieber Jürgen, etwas ideologischer Überbau gehört dazu. Im Alltag allerdings musst Du daran keine Gedanken verschwenden. Einfach losgehen. Nur wenn jemand nachfragt, ist eine Erklärung notwendig, vielleicht auch mit einer politischen Botschaft.

LG
Hajo
Autor JJSW
 - 10.02.2017 09:09
Puuh, das wird ja ganz schön kompliziert mit dem Röcke tragen.  (Oder das darüber diskutieren)

Und bisher dachte ich noch es wäre einfach ::)

Gruß
Jürgen
Autor MAS
 - 10.02.2017 08:33
Zitat von: GregorM am 10.02.2017 08:26
Zitat von: uelzer am 08.02.2017 22:34
Einfach machen!
Es ist unwichtig was für Gedanken dahinter stecken.

Man kann alles machen, solange das, was man machen will, nicht allzu weit von den Normen oder Vorstellungen der Umgebung abweicht. Und dann braucht man sich nicht mal Gedanken darüber zu machen.

Was derart möglich ist, überscheitet sogar oft die Vorstellungen der Person, die es gerne machen würde. Und deshalb macht er es nicht; es bleibt bei den Gedanken.
 
Gruß
Gregor


Wie schon vorhin gesagt: Für mich ist es wichtiger, nicht von meinen ethischen Überzeugungen abzuweichen als von den Normen und Vorstellungen der Umgebung.  (Ich handle auch zu oft gerade umgekehrt, dann tue ich das, von dem ich annehme, dass es den Normen und Vorstellungen der Umgebung entspricht, obwohl ich überzeugt bin, dass es falsch ist. Das ist wahrscheinlich der Angst geschuldet, ausgegrenzt zu werden. Dieser Angst schäme ich mich dann.)

LG, Micha
Autor GregorM
 - 10.02.2017 08:26
Zitat von: uelzer am 08.02.2017 22:34
Einfach machen!
Es ist unwichtig was für Gedanken dahinter stecken.

Man kann alles machen, solange das, was man machen will, nicht allzu weit von den Normen oder Vorstellungen der Umgebung abweicht. Und dann braucht man sich nicht mal Gedanken darüber zu machen.

Was derart möglich ist, überscheitet sogar oft die Vorstellungen der Person, die es gerne machen würde. Und deshalb macht er es nicht; es bleibt bei den Gedanken.
 
Gruß
Gregor
Autor MAS
 - 10.02.2017 08:12
Zitat von: Peter am 10.02.2017 00:41
Zitat von: MAS am 10.02.2017 00:34
Zitat von: uelzer am 08.02.2017 22:34...Es ist unwichtig was für Gedanken dahinter stecken.

Seit vielen Jahren drehen sich alle Gedanken immer nur um die Wirkung nach außen. Was denken die anderen, wie reagieren die Leute, gibt es negatives, gibt es positives?

Was soll es, das Leben ist vielfältig. Okay, ich bin auch mit dem Rock an mir in den letzten 25 Jahren gewachsen. Ich habe auch alles durch und habe mir viel Gedanken gemacht und irgendwann fest gestellt... es ist wie es ist.

Ich stolpere jetzt zum zweiten Mal über dieses Dein Statement, Christian.

Ja, sicher, machen ist wichtig.

Aber ist es wirklich egal, aus welchen Gründen ich was mache, ob ich gegen TTIP bin, weil dadurch multinationale Konzerne Gesundheitsvorschriften umgehen können oder weil ich alleine die amerikanische Wirtschaft fördern will?

Also ich habe gelernt, dass eine Tat durch ihre Motivation ethisch wertvoll wird, und nicht durch sich alleine. Also aus reinem Egoismus handeln und aus Versehen dabei was Gutes tun ist weniger wertvoll, als aus altruistischer Motivation zu handeln, auch wenn man dabei nebenbei sich selber auch was Gutes tut.

Widersprichst du dir nicht gerade ein bischen mit der Anmerkung hier zu Christians Gedanken und deinen eigenen im anderen Thread?

Zitat von: MAS am 09.02.2017 22:03
Na ja, solche Gedanken, "wie will ich wirken und was werden wohl die Leute denken" habe ich mir früher auch viele gemacht, was meist dazu führte, dass ich nicht tat, was ich tun wollte. Seit dem ich bei einer Meditation eine Vision bekam, wie es wäre, einfach zu tun, was ich für richtig halte, geht es mir besser. LG, Micha

???

LG

Peter

Nein, ich denke nicht Peter.

In dem ersten Gedanken will ich sagen, dass es mir wichtig ist, aus einer ethisch positiven Motivation heraus zu handeln, also auch ethisch reflektiert und im zweiten, dass ich mich bei meinen Handlungen nicht danach richten möchte, was bei anderen gut ankommt, sondern danach, wovon ich überzeugt bin.

Danach zu schauen, was bei anderen gut ankommt, hieße, sich ihrem Geschmack oder ihren egoistischen Interessen gemäß zu verhalten, um sich bei ihnen Liebkind zu machen oder um sie letztlich dadurch zu manipulieren.

Nach meinen eigenen ethischen Überzeugungen zu handeln, nützt den anderen Menschen letztlich mehr, als wenn ich mich einfach nach ihrem Geschmack richte. Vielleicht sehen sie es nicht sofort, aber nach einigem Nachdenken bestimmt schon.

Mit anderen Worten: Populismus und ethische Verantwortung sind nicht identisch.

LG, Micha

PS: Ich meine nicht, dass Christian wirklich denkt, andere Menschen seien ihm egal. Meine Kritik bezieht sich eher auf ein Weiterdenken seiner Formulierungen, als auf ihn als Person.