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Zusammenfassung

Autor McMorghey
 - 07.11.2008 09:19
hoi zäme
hier ist es auch nicht gross anders.
die jungs und mädchen in der strassenbahn die ich allmorgendlich benutze sind von 15-20 jahre alt.
reaktionen: interessiert gucken, grinsen. sind die nur zu zweit unterwegs kommt schon mal eine positive bemerkung.  :)
in der gothik szene, man höre und staune, hat es in meiner region wenig rockträger, doch die bemerkungen sind immer positiv.

gruess us dr schwiz
McMorghey
Autor Ce_Jäger
 - 06.11.2008 18:06
auch nicht groß anders.

ne 15jährige Bekannte hat sich, als se mich im Kilt getroffen hat, super aufgeregt. Ganz getreu dem Motto "was der Bauer nicht kennt..." (sie hätt es anders formuliert :) ) - ein zweites mal hat es in dieser Konstellation bisher nicht gegeben. Jedoch bin ich mir sicher auch diese Person lernt dazu...

aber der erste Eindruck ist, bei Bekannten, oft gleich; erstaunt bis erschreckt weil unbekannt, danach allenfalls ne Randbemerkung. Aber den Meissten ist es doch 'egal' - jedenfalls nicht der Rede wert.
und, irgendwie unabhängig vom Alter... :)

gruß
Ce.
Autor Günter
 - 05.11.2008 23:11
Hallo CE_Jäger,
du bist ja noch ein paar Tage Jünger als meinereiner.
Mich würde mal interessieren wie deine Altersgruppe so über Männerröcke denkt ?
Ist da auch mögliche Freundin drüber genervt ?

Gruß
Günter
Autor Ce_Jäger
 - 05.11.2008 22:23
Zitat von: Hans am 01.11.2008 21:56
[...]
Mein Rat, beteiligt die Frauen und herscht nicht über sie.
Nur gemeinsam geht es voran. Was nützt es mir nur alleine weit außerhalb meines Wohnortes unterwegs zu sein.
So aber begleitet mich meine Frau überall hin, wenn ich Rock trage. Sogar in die Kirche.

LG Hans

so seh ich dass auch (auch wenn ich single bin...)

da versteh ich einfach nicht, dass es manchen Frauen nicht in den Kopf will das der Rock auch nur ein Kleidungsstück ist. ...und nicht nur Frauen...
jedoch meist denkt man meist selbst zu negativ, ein ehrliches und beharrliches Gespräch bringt oft erstaunliches zu Tage :)

gruß
Ce.
Autor Hans
 - 01.11.2008 21:56
Hallo,

ich kann Rockio nur beipflicheten.
"... Letztlich hat man sich ja nicht mit einem Kleidungsstück zusammengefunden, sondern mit einem Menschen. ..."
Wir alles leben mit unserer Frau / Partnerin schon mehr oder weniger lage zusammen. Ich seit 37 Jahren.
Hier müssen WIR recht behutsam vorgehen, wenn nicht ein Stück Stoff eine Krise auslösen soll.
Es sind am Anfang nicht alle Frau gleich hochbegeistert über den Rock - Männerrock-.
Denn davon spreche ich. Nicht von irgendwelchen Fummeln die mehr oder weniger in den Bereich der Tranvestie  gehören.
Es fällt dann oft schon schwer, ein Schnäppchen von Ebay als klassischen Herrenrock darzustellen.
Wenn er aber nicht asbsolut daneben liegt sollte es schon klappen.
Ich selbst haben gerage einen neuen A-Forn Rock bekommen, die nächsten beiden sind unterwegs.

Mein Rat, beteiligt die Frauen und herscht nicht über sie.
Nur gemeinsam geht es voran. Was nützt es mir nur alleine weit außerhalb meines Wohnortes unterwegs zu sein.
So aber begleitet mich meine Frau überall hin, wenn ich Rock trage. Sogar in die Kirche.

LG Hans
Autor McMorghey
 - 30.09.2008 09:59
hallo zusammen
meine frau meinte: "so ein männerrock würde dir auch noch stehen..." doch mir gefallen die langen röcke nicht. "einen kilt würde ich gerne tragen" war dann meine antwort.
es hat jedoch gedauert, bis ich meinen ersten hatte. ich wurde abgeschreckt durch die hohen preise - bis meine frau meinte, dass sie mir einen tartan selber weben würde.
ich trage nun seit gut drei jahren kilt (mittlerweile habe ich 5 und der 6te ist in arbeit). zuerst bei besonderen anlässen, danach am wochenende und an mittelaltermärkten.
dieses jahr ist nun mein erstes jahr im kilt. das heisst ich begann am 6. April (tartan day) damit und zieh es jetzt so lange wie möglich durch.... wetterbedingt  ;)

grüsse aus der schweiz
McMorghey

Autor Roland
 - 20.09.2008 23:22
Meine Partnerin hat heute sogar gemeind ich könnte zu Rock-Bluse und Strumpfhose einmal Damenschuhe prorieren.Und vieleicht auch Schmincken.Damenschuhe sind Problem mit den Grössen.
Autor Jürgen64
 - 20.09.2008 20:01
Hallo Rockio,

so denke ich ist das auch richtig, daß man sich gegenseitig (versucht) konstruktiv zu ergänzen. Das jedenfalls ist mein Verständnis einer Partnerschaft. Selbst wenn das dann mal im Einzelfall eine rausgerutschte destruktive Äußerung ist, so kann man das durchaus verzeihen oder gar diesen kleinen Fehler lieben.

Zitat von: Rockio am 20.09.2008 11:32
... Letztlich hat man sich ja nicht mit einem Kleidungsstück zusammengefunden, sondern mit einem Menschen. ...

Das aber gilt auch umgekehrt. Ich habe oft den Verdacht, daß manche Frauen ihre Männer als Geldbringer und Vorzeigeobjekt verstehen - wobei im Zuge der Emanzipation der Geldbringer an Wichtigkeit zwar nicht unbedingt verliert, aber das Vorzeigeobjekt immer wichtiger wird. Wie sonst sind Äußerungen zu werten, wenn die befürchteten Meinungen des Umfelds wichtiger sind als der Wunsch des Partners? Nein, eine solche Frau brauche ich auch nicht, die zieht einem nach etlichen Ehejahren das Geld aus der Tasche und verpaßt ihm als Dank einen Tritt in den Allerwertesten. Ist aber auch aus Sicht der Frau irgendwie nachvollziehbar, denn der scheinbar männliche Typ hat sich als butterweicher Langweiler entpuppt - wer noch nicht mal seinen eigenen Wunsch umsetzen kann, wie soll er dann die Wünsche der Partnerin unterstützen können?

Neenee, da setze ich lieber meine Vorstellungen nicht mit der Brechstange, aber mit der gleichen Vehemenz durch wie sie ihre! Wenn sie mir zuliebe einen Rock oder gar ein Kleid anzieht, dann greife ich ihr zuliebe auch gerne mal zu Hose oder gar Anzug. Wenn ihr aber im Alltag ihre Hose bevorzugt, so ist es kein Wunder wenn ich den Rock bevorzuge. Die 3 Ausnahmen im Jahr ertrage ich wohl.

Gruß
Jürgen
Autor Rockio
 - 20.09.2008 11:32
Zitat von: Roland am 20.09.2008 04:21
Männerrock und Patnerin: Ich trage jede art von Röcken teilweise auch kleider dazu passende Strumpfhosen,und meine Partnerin hat nchts dagegen,sie sagt teilweise auch was zu welchem Rock passt.Wir haben uns auch schon die gleichen Röcke gekauft.

Hallo,

so ähnlich halten wir es auch (ok, Kleider habe ich noch nicht probiert).
Meine Frau und ich haben immer vertreten, dass der andere tragen kann was er/sie will. Sicher geht es anderen auch so, daß man sich gegenseitig ab und zu befragt: "Steht mir das?" und hofft, daß man konstruktives und wohlwollendes Feedback bekommt. Manchmal gibt es auch ungefragt mal einen (hoffentlich) diplomatischen Kommentar zum Outfit des/der anderen.

Es ist scheint aber eine Ausnahmesituation zu sein, und ich kann aber aufgrund früherer Partnerinnen jeden verstehen, der was dieses Thema angeht zuhause eine andere, schwierigere Situation hat, weil die Partnerin es nicht versteht, aus welchen Gründen auch immer. Letztlich hat man sich ja nicht mit einem Kleidungsstück zusammengefunden, sondern mit einem Menschen. Jede/r muss dann im Kompromiss und Verhandeln sehen, wo die eigenen Grenzen sind, welche Dinge man in seinem Leben braucht, meint zu brauchen und was im Verhalten man an die Situation anpassen kann, ohne sich verbiegen zu müssen.
Eindeutige Antworten gibt es da wohl nicht, wie so oft.

Mit dieser Binsenweisheit
viele Grüße

Rockio
Autor roschi
 - 20.09.2008 09:42
Hallo Roland,

meine Frau hat auch nicht viel dagegen. Letztlich muss ich selbst entscheiden, wie ich mich "blamieren will". Sie war auch schon mit mir im Rock öffentlich unterwegs. Teils ist ihr mein Outfit zu feminin, teils sagt sie selbst, hängt diese Einschätzung auch mit den gendermalen zusammen, die auch ihr noch eingeimpft wurden - und die weiterwirken, auch wenn sie die feministische Emanzipation theoretisch und praktisch gut mitvollzogen hat. Daher denke ich, mit längerer Gewöhnung wächst auch noch die Akzeptanz. Ansonsten passe ich meine Rockkombinationen so ab, dass wir auch gut zusammen raus gehen können.

Autor Roland
 - 20.09.2008 04:21
Männerrock und Patnerin: Ich trage jede art von Röcken teilweise auch kleider dazu passende Strumpfhosen,und meine Partnerin hat nchts dagegen,sie sagt teilweise auch was zu welchem Rock passt.Wir haben uns auch schon die gleichen Röcke gekauft.
Autor Jürgen64
 - 19.09.2008 16:44
Hallo Peterjo,

pardon, aber da habe ich eine andere Sichtweise:

Zitat von: Peterjo am 18.09.2008 22:28
... Eine Ehe zu führen, bedeutet immer auch Kompromisse zu schliessen. Wenn der Rock wirklich das wichtigste ist, kannst du die Beziehung krachen lassen. Das aber wollen die meisten nicht. Dadurch gibt es viele Varianten eines Kompromisses.

... Aber beim eigenen Mann hat sie Schwierigkeiten, das Rocktragen zu akzeptieren. Sie kann es nicht begründen. Und selbstverständlich trägt sie nur Hosen. Sie weis , dass ich in der Ferne Röcke trage, aber in der eigenen Srtadt biite bitte nicht. Was sollen die Nachbarn sagen. Und die Kinder? Papa, wie kommst du denn auf einmal zu dieser komischen Idee. Bei anderen wäre ihnen das völlig egal.

Nein, der Rock ist nicht das Wichtigste für mich! Aber er gehört zu mir wie die Hose zu meiner Frau. Deswegen muß sie mich auch so akzeptieren wie ich bin. Müßte ich verzichten, so könnte ich zwar damit leben, aber wäre unzufrieden. Diese Unzufriedenheit würde die Partnerschaft unterwandern und zerstören. Deswegen kann ein Kompromiss für mich nur sein, daß ich nicht auf den Rock verzichten muß! Wollen wir uns aber gegenseitig einen Gefallen tun, dann zieht sie einen Rock an und ich eine Hose.

Wären meiner Frau oder den Kindern die Nachbarn (oder deren befürchtete, in Realität nicht eintreffende Meinung) wichtiger als der eigene Partner oder Vater (bzw. dessen Wünsche und Vorstellungen), so würde ich sagen "zieht zum Nachbarn". Wohlgemerkt, das hat nichts mit einem Kompromiß zu tun, sondern ist eine Frage der Wertigkeit.

Gruß
Jürgen
Autor Peterjo
 - 18.09.2008 22:28
Hallo Jürgen,

halt die Hutschnur oder was du sonst noch hast, fest.  Du hast doch schon oft gelesen, dass die Frauen beim eigenen Mann Einwände haben. Wenn der jeweilige Partner an seiner Liebsten hängt, weil sehr viele Gründe dafür sprechen, an ihr und nicht am Rocktragen fest zu halten, musst du das zur Kenntnis nehmen und akzeptieren. Eine Ehe zu führen, bedeutet immer auch Kompromisse zu schliessen. Wenn der Rock wirklich das wichtigste ist, kannst du die Beziehung krachen lassen. Das aber wollen die meisten nicht. Dadurch gibt es viele Varianten eines Kompromisses.

Meine Frau hat für viele Abweichungen von Trend viel viel Verständnis, zB bei Fragen zu Transsexualität, um auch solch ein Thema anzuführen. Aber beim eigenen Mann hat sie Schwierigkeiten, das Rocktragen zu akzeptieren. Sie kann es nicht begründen. Und selbstverständlich trägt sie nur Hosen. Sie weis , dass ich in der Ferne Röcke trage, aber in der eigenen Srtadt biite bitte nicht. Was sollen die Nachbarn sagen. Und die Kinder? Papa, wie kommst du denn auf einmal zu dieser komischen Idee. Bei anderen wäre ihnen das völlig egal.

Nicht zu verstehen. Aber ich muss es und ich will es akzeptieren, aus vielen vielen anderen Gründen. Es sind eben Kompromisse.

MfG
Peterjo
Autor Jürgen64
 - 17.09.2008 19:42
Hallo Radix,

wenn ich so etwas lese, geht mir jedesmal die Hutschnur hoch!

Zur These "das ist etwas ganz anderes" gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Gegenthese ("Nein!" Jeder, der was anderes behauptet möge es beweisen. Es gibt keinen Beweis dafür, zumindest nicht in der Richtung.) oder Zustimmung, dann aber andersrum als von dieser Person erwartet ... als vor einigen Jahrzehnten Frauen anfingen Hosen zu tragen war es noch in vielen Fällen verboten - sie taten es trotzdem. Als Mann Rock zu tragen ist nicht verboten, warum also sollte ich es nicht tun?

Ich vertrete den Standpunkt, daß eine Ehe eine Partnerschaft und keine Diktatur sein sollte. Auch die einzelne Persönlichkeit in dieser Partnerschaft sollte sich uneingeschränkt entfalten können, sonst ist diese Partnerschaft zum Scheitern verurteilt (kannst Du es nicht, bist Du in Deiner Partnerschaft unzufrieden). Das bedeutet, Du setzt keine Beziehung aufs Spiel, sondern entweder beschleunigst Du nur das Ende, oder die Beziehung überlebt es.

Was Nachbarn, Freunde und Kollegen sagen? Nun, erfahrungsgemäß gibt es ein paar neugierige Fragen, und nach 2 Wochen ist das durch; in größeren Gemeinden vielleicht etwas länger. Das war's.

Gruß
Jürgen
Autor radix
 - 17.09.2008 15:07
Hallo,

zu dem Thema "Männerrock und Partnerin" möchte ich sagen, dass meine Frau es überhaupt nicht toleriert hat, dass ich vor ca. fünf Jahren - nach damals 17 Ehejahren - anfing, im Haus und dann auch in der Öffentlichkeit Rock (insbesondere Jeansröcke) zu tragen. Sie fand und findet es absolut unmännlich und inakzeptabel. Dass sie selbst fast ausschließlich Hosen trägt, "ist etwas ganz anderes", wie sie meint.

Inzwischen haben wir uns - nach vielen langen und intensiven Diskussionen - darauf geeinigt, dass sie mir zugesteht, zu Hause oder in fremden Orten Rock zu tragen, doch bitte nicht im Heimatort. Was würden wohl die Nachbarn, die Kollegen, die Freunde sagen ?

So ist es stets eine Gratwanderung für mich, denn ich will einerseits unsere nunmehr 22-jährige Beziehung nicht aufs Spiel setzen, andererseits aber auch nicht auf die bequeme Rockmode verzichten.

Viele Grüße

Radix