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Zusammenfassung

Autor rockability
 - 03.10.2017 18:40
Ich hab jetzt nochmal bissi genauer recherchiert. Viel Spaß!

https://www.ewnor.de/hk/112a_hk.php

https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Konstanze-von-Franken+Der-gute-Ton/id/A00l7jYN01ZZX?zid=5d19fde231b727403e31348805f4a0f4

Auszüge aus dem "Der gute Ton":

Was hat der Gatte der Gattin gegenüber zu beachten?

Vergiss nie, in deiner Frau eine Dame zu sehen. Erlaube dir ihr gegenüber keine Rücksichtslosigkeit; du würdest einer anderen Dame gegenüber auch nicht rücksichtslos sein."


    Verletze ihr Zartgefühl nicht durch ungehörige Ausdrücke.
    Vernachlässige dein Äußeres nicht. Rasiere dich z. B. täglich.
    Trage die Unannehmlichkeiten deines Berufes nicht in die Familie.
    Erfreue deine Frau gelegentlich durch kleine Geschenke und Aufmerksamkeiten.

Vergiss weder ihren Geburtstag oder Namenstag noch euren Hochzeitstag und wende deinen ganzen Scharfsinn an, um ihre Wünsche zu erraten.

Spotte nicht über ihre Liebhabereien, besonders nicht, wenn sie geistiger oder künstlerischer Art sind, sondern versuche, sie zu teilen oder zumindest zu achten. Erlaube dir nie eine abfällige Bemerkung über sie oder ihre Anordnungen in Gegenwart anderer. Halte deine Kinder, auch die erwachsenen, dazu an, ihr stets voll Achtung und Ehrerbietung zu begegnen.


Erhebe dich, um sie zu begrüßen; bücke dich, wenn ihr etwas zur Erde fällt; überlass ihr den besseren Platz; hilf ihr beim Anlegen ihrer Sachen; lass sie stets vorangehen (außer beim Betreten einer Gaststätte), sei in allen Dingen ihr gegenüber so aufmerksam, wie du es vor der Hochzeit warst.

Bemiss das Wirtschaftsgeld deinen Verhältnissen entsprechend und setze sie nicht der Demütigung aus, darum bitten zu müssen. Dasselbe gilt, wenn ihre persönlichen Bedürfnisse in Betracht kommen.

Wenn die Hausfrau berufstätig ist

Heute kommt es vor, dass das Ehepaar gemeinsam oder die Frau allein für den Unterhalt sorgt. Dann ist es nicht angängig, der Frau auch noch die Bürde der gesamten Hausarbeit zu überlassen. Dies würde in kurzer Zeit zu Schädigungen ihrer Gesundheit führen.

Der Mann versuche dann, nach Kräften und Fähigkeiten im Hause zu helfen.

Sei nicht zu frei in deinem Verkehr und vermeide auch den bösen Schein.






Autor rockability
 - 03.10.2017 18:04
ZitatDas Handbuch für die gute Hausfrau ist ein Text, der einem Gerücht zufolge am 13. Mai 1955 in der Zeitschrift Housekeeping Monthly erschienen sein soll. Er beschreibt, wie sich eine gute Ehefrau verhalten soll. Der Text wurde gemeinsam mit vermeintlich authentischen Bildern per E-Mail verbreitet, zunächst im englischen Sprachraum unter dem Titel good wife's guide, später auch im deutschen Sprachraum.

Angesichts mangelnder Beweise sind große Zweifel hinsichtlich der angegebenen Herkunft des Artikels aufgekommen, so dass davon ausgegangen werden muss, dass es sich um einen E-Mail-Hoax bzw. um eine moderne Sage handelt.

In dem Artikel werden Einstellungen hinsichtlich Geschlechterrollen vertreten, die nicht mit der Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in Einklang zu bringen sind. Nachforschungen erhärten den Verdacht, dass es sich bei dem Handbuch um einen Hoax (Scherz) handelt. Der Internetseite snopes.com zufolge ist die Beschriftung "The Advertising Archives" am rechten Rand des Bildes der englischen Version ein Schwindel, da das entsprechende Archiv erst 1990 gegründet wurde. Dort wird ebenfalls beschrieben, dass die Existenz der Zeitschrift "Housekeeping monthly" von den Autoren nicht bestätigt werden konnte. Weiterhin ist dort zu lesen, dass das verwendete Bild von einem 1957 erschienenem Titelblatt des John Bull Magazins stammt. Einer weiteren Internetquelle zufolge zirkuliert der Text mindestens seit den 1980er Jahren per Fax.

Das Gegenstück:

Zitat"Was hat der Gatte der Gattin gegenüber zu beachten?" aus "Der gute Ton" von Konstanze von Franken 1953, ist das Gegenstück zum "Handbuch für die gute Ehefrau" (angeblich) aus Houskeeping Monthly vom 13. Ma i1956.

Das Original: Titelblatt des John Bull Magazins von 1957


Und die Fälschung des angeblichen "Handbuchs für die gute Ehefrau", per E-Mail und Fax ab ca. 1980 verbreitet.

https://www.ewnor.de/hk/112_hk.php

Es würde eh ned in das Bild der eigenen Ritterlichkeit und des starken Mannes passen, egal wie viele Beweise geliefert werden würden.

Männer aus den jüngeren Generationen haben die Indoktrination der Schuldgefühle eh schon erkannt und fallen da ned mehr so leichtgläubig drauf rein, die vor allem den Jungen und Männern aus den 60ern noch schön eingetrichtert wurde.
Autor MAS
 - 03.10.2017 13:52
Soso!

LG, Micha
Autor rockability
 - 30.09.2017 23:29
Zitat von: Barefoot-Joe am 30.09.2017 17:21
Klingt wie aus dem Handbuch der guten Ehefrau, nur eben für Männer...

http://www.wissen.de/das-handbuch-fuer-die-gute-ehefrau

Naja, nur dass das eine Hoax war aber das bei Männern durchaus von Frauen erwartet wird.
Autor rockability
 - 30.09.2017 20:08
Manchmal glaube ich, dass besonders ältere Männer naiv sind. Vor allem junge Frauen besinnen sich wieder aug alte Rollen zurück, dass der Mann für das Geld zuständig ist. Das heißt ned, dass Frau nur Hausmutter sein will, sondern fordert für sich alle Optionen ein. Die Erziehungsarbeit geben sie allerdings ned an ihren Mann ab. Die wenigsten Männer haben die Möglichkeit in Elternzeit zu gehen, da in der Regel der Mann besser verdient und damit Geld in der Haushaltskasse fehlen würde. Im Umkehrschluss können Männer auch ned wirklich aus ihrer Rolle ausbrechen, sobald Frau und Kinder in ihr Leben treten. Und Kinder machen eh alles anders als ihre Eltern. Lest euch mal Umfragen durch zum Thema Hausarbeit. Die meisten Frauen sind genervt, wenn Männer sich zu sehr in diese Domäne einbringen oder ganz Hausmann werden. Ja. Die Zeiten sind noch längst ned vorbei und verstärken sich sogar zum Teil wieder.
Autor V.R.Skirt
 - 30.09.2017 19:43
Das scheint mir beides doch recht antiquiert zu sein - auch wenn MANN es sich manches Mal so wünschen würde.
Aber vorbei die Zeiten, wo Madame nur Hausfrau war und er alleine das Geld ranschaffte.
Wenn beide arbeiten, dann kann die Hausarbeit nicht mehr alleine nur ihre Sache sein.
Autor Barefoot-Joe
 - 30.09.2017 17:21
Klingt wie aus dem Handbuch der guten Ehefrau, nur eben für Männer...

http://www.wissen.de/das-handbuch-fuer-die-gute-ehefrau
Autor rockability
 - 30.09.2017 12:29
..ist in wenigen wesentlichen Sätzen erläutert.

ZitatWelche Funktion muss ein Mann in der Familie ausführen, um sich wohl zu fühlen?

Antwort:
die Frage selbst führt bereits in die falsche Richtung: Ein Mann muss sich nicht wohl fühlen und sich um Trost bemühen - das macht ihn egoistisch, verschmiert und zerstört seinen maskulinen Willen und Geist!

ein Mann muss ein Mann sein! Den Willen und den Geist der Menschen zu entwickeln und sie auf Probleme zu lösen. gehen sie auf ihre Probleme und Familienprobleme! Verantwortung für ihre Entscheidung übernehmen. und für die Frau und die Kinder, ihre weiche, sinnliche Teil - Liebe und Zärtlichkeit zu verlassen.

kurz über die Funktionen:
Für die Frau ist der Ehemann der Partner, der Freund, der Bevollmächtigte, der Geliebte, die Unterstützung, eine Unterstützung, eine Mauer, Schutz, versorgt mit Geld und lässt sie verlobt werden, was für ihre Seele notwendig ist! es sollte bequem für die Frau sein, nicht ihr Mann.

ein Mann hört aufmerksam auf seine Frau und auf der Grundlage von ihr und ihrer Intuition führt die Familie. ohne Gewalt und Druck! fest und entscheidend!

die Funktion eines Mannes ist, eine Familie zu tragen, und Frauen sind, ihre Seelen zuzuhören und ein Gleichgewicht innerhalb der Familie zu halten.

und vor allem: ein Mann sollte für eine Frau einen solchen Raum des Vertrauens und der Akzeptanz schaffen, damit eine Frau immer alles ausdrücken kann, was in ihrer Seele ist! all deine Gefühle und Emotionen! spritzen ... auch wenn es sehr mächtig und schmerzhaft ist! Um diese Spritzer zu überleben, braucht er all seine Kraft und Standhaftigkeit!
übersetzt aus einem russischen Beitrag.
Autor MAS
 - 01.07.2017 23:53
Ich habe auch kein Auto und interessiere mich  - im Ggs. zu meiner Frau - nicht für Fußball.
So what?

LG, Micha
Autor rockability
 - 01.07.2017 14:32
Zitat von: Hansi1973 am 03.06.2017 23:06
oder das Gefühl vermitteln, man würde blau machen, wenn man um ein paar Wochen Elternzeit bittet.

Alleine das Thema Fußball... es kotzt mich einfach nur an!
Auch da wird von einem "richtigen Mann" erwartet, dass er mindestens einem der regionalen Clubs nacheifert, und aus dem Stehgreif die Tabellenplatzierungen, Mannschaftszusammenstellungen, Trainer und herausragende Spiele - der letzten 50 Jahre runterbeten kann. EM/ WM sowieso.
Denn wer kein Fußballfan ist, ist vermutlich Balletttänzer und damit schwul.

Und wenn man statt Auto lieber Fahrrad oder Bus fährt oder gar kein Auto oder Führerschein sein eigen nennt, dann kann manN nicht ernst genommen werden.
Deine Welt scheint nur aus schwarz Weiß zu bestehen. Du denkst zu negativ.
Mein Kollege macht seit 2 Jahren Elternzeit und geht jetzt bis Ende Oktober Teilzeit arbeiten, weil er noch Anspruch hat.

Bei uns in der Stadt haben die wenigsten ein Auto, die in meinem Alter sind, weil es enfach überflüssig und ein Ressourcenfresser ist. Ich müsste jetzt stark überlegen, welcher junge Mann in meinem Freundeskreis ein eigenes Auto hat. Manchmal ist das auch nervig, wenn man mal jemanden braucht, der fahren darf.

Ich kenne niemanden, der wegen fehlender Fußballinteresse als schwul oder unmännlich bezeichnet werden würde oder von Männerfreundschaften deswegen ausgeschlossen wird. Vielleicht war das in den 50ern noch so.
Die Welt ist viel bunter als du glaubst. Du musst nur mal raus gehen. ;)

PS: Ballet ist ein knallharter Sport, der viel Disziplin erfordert und nicht mal einfach so larifari nebenbei zu lernen ist, wie Fußball spielen. https://www.youtube.com/watch?v=c-tW0CkvdDI
Autor MAS
 - 19.06.2017 15:33
Zitat von: Ce_Jäger am 19.06.2017 14:36
Hallo ihr lieben (und auch unlieben),

Zitat von: Holger Haehle am 14.06.2017 17:02
[...]  Spätestens, wenn das dann noch zum Ausschluss von Rockträgern aus Bibelkreisen führt, wird es Zeit sich mit Religion zu beschäftigen, um solchem Missbrauch vom "Wort Gottes" entgegenzuwirken.

ich bin noch nie einer (christlichen) Gemeinde verwiesen worden. Ebensowenig von Bibelkreisen. Im Rock :)

dennoch finde ich es wichtig dass sich jeder mit den Ursachen von Religion beschäftigt.
(Meine Erfahrung ist dass Religion nichts bringt) - Insofern empfehle ich: sich über den christlichen Glauben selbst in den Quellen zu informieren.

Was das mit der Rolle des Mannes zu tun hat, ka. Vielleicht dass man zu dem was man tut auch stehen sollte. Folgernd daraus dass das was man tut auch einen Rahmen hat. Der Rahmen hier ist das Grundgesetz, etwa meine Freiheit hört auf wo die des anderen anfängt, Basierend auf dem Neuen Testament der Bibel. Und in diesem (GG) als auch im Originalen (Jesu Gebote) kann man die Rolle des Mannes sehr vielfältig beschreiben. Wie auch die der Frau.

Problem: man muss sich damit wirklich auseinandersetzen und vorschnelle Urteile vermeiden. Etwas, was man nicht kennt zu verbieten, finde ich falsch; dieses "XY verbieten" klingt fast wie hexenverfolgung mit anderen Worten...

schöne Feiertag-lose Zeit euch allen
Ce.

Das hört sich doch ganz gut an, Ce, also der Verweis auf die Goldene Regel: Behandele andere Menschen so, wie Du willst, dass sie Dich behandeln: https://de.wikipedia.org/wiki/Goldene_Regel

Dein Religionsbegriff ist aber ein sehr spezieller, wenn Du meinst, Religion bringe nichts, Glaube aber schon. Bist Du da von Karl Barth beeinflusst?
ZitatGlaube an Jesus Christus als einzigen Gott ist das scharfe Gegenteil von Religion, die Gott ,,eigenmächtig" mit uns zu versöhnen sucht.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Barth



LG, Micha
Autor Ce_Jäger
 - 19.06.2017 14:36
Hallo ihr lieben (und auch unlieben),

Zitat von: Holger Haehle am 14.06.2017 17:02
[...]  Spätestens, wenn das dann noch zum Ausschluss von Rockträgern aus Bibelkreisen führt, wird es Zeit sich mit Religion zu beschäftigen, um solchem Missbrauch vom "Wort Gottes" entgegenzuwirken.

ich bin noch nie einer (christlichen) Gemeinde verwiesen worden. Ebensowenig von Bibelkreisen. Im Rock :)

dennoch finde ich es wichtig dass sich jeder mit den Ursachen von Religion beschäftigt.
(Meine Erfahrung ist dass Religion nichts bringt) - Insofern empfehle ich: sich über den christlichen Glauben selbst in den Quellen zu informieren.

Was das mit der Rolle des Mannes zu tun hat, ka. Vielleicht dass man zu dem was man tut auch stehen sollte. Folgernd daraus dass das was man tut auch einen Rahmen hat. Der Rahmen hier ist das Grundgesetz, etwa meine Freiheit hört auf wo die des anderen anfängt, Basierend auf dem Neuen Testament der Bibel. Und in diesem (GG) als auch im Originalen (Jesu Gebote) kann man die Rolle des Mannes sehr vielfältig beschreiben. Wie auch die der Frau.

Problem: man muss sich damit wirklich auseinandersetzen und vorschnelle Urteile vermeiden. Etwas, was man nicht kennt zu verbieten, finde ich falsch; dieses "XY verbieten" klingt fast wie hexenverfolgung mit anderen Worten...

schöne Feiertag-lose Zeit euch allen
Ce.
Autor rockability
 - 17.06.2017 11:13
Zitat von: Barefoot-Joe am 17.06.2017 09:35
Vielleicht ging es in dem Satz um den Gegensatz "Junge" und "echter Junge"?
Wo sollte der Gegensatz sein, dass Blumen eigentlich Mädchensache sind und das auch für einen echten Jungen untypisch ist?
Autor Barefoot-Joe
 - 17.06.2017 09:35
Zitat von: rockability am 17.06.2017 08:42
Ja. Aber wie kommt er drauf, dass ein Junge Blumen mögen muss?

Vielleicht ging es in dem Satz um den Gegensatz "Junge" und "echter Junge"?

ZitatDas habe ich noch nie von Männern gehört.
Das ist doch eigentlich Mädchenkram. Sich Blumen in die Haare zu stecken, zu flechten oder zu pflücken.

Kannst du von mir hören. Denn ein echter Junge, ein ganzer Kerl, ist bei mir einer, der zu dem steht, was er mag und das auch verteidigt. Einer, der die Cochones hat, sich eine Blume ins Haar zu stecken, wenn ihm das gefällt.
Autor rockability
 - 17.06.2017 08:42
Ja. Aber wie kommt er drauf, dass ein Junge Blumen mögen muss? Das habe ich noch nie von Männern gehört.
Das ist doch eigentlich Mädchenkram. Sich Blumen in die Haare zu stecken, zu flechten oder zu pflücken.