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Zusammenfassung

Autor Barefoot-Joe
 - 13.07.2017 19:43
Hallo Gregor,

ZitatUnd keine 2% vermutlich, die nicht selbst betroffen sind, wissen, was vom Gender zu verstehen ist.

Die Jugend von heute weiß ziemlich gut, was Gender ist. Auf typischen Seiten wie Tumblr oder 9gag ist das sehr häufig ein Thema.

ZitatFür sie gibt es nach wie vor zwei Geschlechter, Mann und Frau, wo die allermeisten gut hineinpassen, und nur sehr, sehr wenige nicht.

Ja, aber die sterben nunmal aus und die jungen rücken mit neuem Wissen nach.

ZitatUnd mit MANN im Rock hat es sowieso wenig zu tun.

Und was ist "MANN" für dich? Biologie? Gender? Beides ist ein Spektrum. Wo fängt der Mann an und wo hört er auf?
Autor MAS
 - 13.07.2017 19:25
Zitat von: GregorM am 13.07.2017 16:03
Zitat von: Barefoot-Joe am 13.07.2017 13:30
ZitatDafür wird sehr viel über Gender, was früher Geschlecht genannt wurde, geschrieben.

Das, was man heute Gender nennt, kannte man damals noch gar nicht. ;) Geschlecht war früher das biologische Geschlecht und das wurde mit der Geschlechtsidentiät gleichgesetzt. Heute trennt man das und da reicht der Begriff "Geschlecht" einfach nicht mehr aus. Und da "soziales Geschlecht" oder "Geschlechtsidentität" so schwer über Lippen und Tasten kommt, wird dafür eben gerne Gender verwendet.


Und keine 2% vermutlich, die nicht selbst betroffen sind, wissen, was vom Gender zu verstehen ist. Für sie gibt es nach wie vor zwei Geschlechter, Mann und Frau, wo die allermeisten gut hineinpassen, und nur sehr, sehr wenige nicht.

Und mit MANN im Rock hat es sowieso wenig zu tun.

Gruß
Gregor


Nun ja, dass nur 2% den Begriff kennen zeugt eher von mangelnder Bildung der Leute. Es wissen sicher auch nur 2% der Leute, was Religionswissenschaft ist und selbige von Theologie zu unterscheiden. Sogar Akademiker verwechseln die beiden Fächer oft. Das heißt aber nicht, dass der Unterschied nicht wichtig wäre. Und so ist es auch mit Gender.

Und mit dem Mann im Rock hat das sehr viel zu tun, lieber Gregor, denn vor allem die Leute, die den Gender-Begriff nicht kennen, werten Röcke oft einseitig weiblich und sehen so im Mann im Rock einen Mann in weiblicher Kleidung. Das können wir ignorieren, aber es ist ein soziales Faktum. Und nicht wenige männliche Rockträger sehen das genau so und suchen nach Wegen, ihr Rocktragen mit sich selbst und ihren Mitmenschen in Einklang zu bringen. Deswegen gibt es dieses Forum.

Mit anderen Worten: Ohne eine gendermäßige Zuordnung von Röcken zur weiblichen Kleidung gäbe es dieses Forum nicht, weil es nicht nötig wäre.

LG, Micha
Autor GregorM
 - 13.07.2017 16:03
Zitat von: Barefoot-Joe am 13.07.2017 13:30
ZitatDafür wird sehr viel über Gender, was früher Geschlecht genannt wurde, geschrieben.

Das, was man heute Gender nennt, kannte man damals noch gar nicht. ;) Geschlecht war früher das biologische Geschlecht und das wurde mit der Geschlechtsidentiät gleichgesetzt. Heute trennt man das und da reicht der Begriff "Geschlecht" einfach nicht mehr aus. Und da "soziales Geschlecht" oder "Geschlechtsidentität" so schwer über Lippen und Tasten kommt, wird dafür eben gerne Gender verwendet.


Und keine 2% vermutlich, die nicht selbst betroffen sind, wissen, was vom Gender zu verstehen ist. Für sie gibt es nach wie vor zwei Geschlechter, Mann und Frau, wo die allermeisten gut hineinpassen, und nur sehr, sehr wenige nicht.

Und mit MANN im Rock hat es sowieso wenig zu tun.

Gruß
Gregor
Autor DesigualHarry
 - 13.07.2017 15:11
Hallo

Und am Ende kennt sich keiner mehr aus, vor lauter verwirrenden Begriffen, die eh nur dem Verstand erklären, was Leben im ganzen bedeutet...
Autor Barefoot-Joe
 - 13.07.2017 13:30
ZitatDafür wird sehr viel über Gender, was früher Geschlecht genannt wurde, geschrieben.

Das, was man heute Gender nennt, kannte man damals noch gar nicht. ;) Geschlecht war früher das biologische Geschlecht und das wurde mit der Geschlechtsidentiät gleichgesetzt. Heute trennt man das und da reicht der Begriff "Geschlecht" einfach nicht mehr aus. Und da "soziales Geschlecht" oder "Geschlechtsidentität" so schwer über Lippen und Tasten kommt, wird dafür eben gerne Gender verwendet.

Das alte Leute in Foren gehen und neue hinzukommen und sich die Themen dem Zeitgeist anpassen, ist völlig normal, das passiert überall. Foren sind ja auch nur ein Abbild der Gesellschaft.
Autor GregorM
 - 13.07.2017 08:59
Zitat von: MAS am 13.07.2017 08:05
Es sind also doch nicht nur die alten Leute hier, sondern einige interessante Persönlichkeiten dazu gekommen.

Ja, und Tatsache ist es wohl, dass viele der alten Leute zwar noch hier sind, sich aber weniger, wenn überhaupt noch, äußern.

Auch die Themen sind anders. Früher haben wir uns um Kilt oder Rock gestritten. Heute ist das kein Thema mehr. Auch Kilts sind Röcke. Dafür wird sehr viel über Gender, was früher Geschlecht genannt wurde, geschrieben.



Gruß
Gregor
Autor MAS
 - 13.07.2017 08:05
Zitat von: uelzer am 12.07.2017 23:49
Stimmt luan,
Ich war früher ja als Chrisko hier sehr aktiv. Nach den vielen Jahr bin ich wieder vorbei gekommen um zu sehen, wo stehen wir heute?
Fazit für mich, im wesentlich immer noch die alten leute, die gleichen Meinungen, die gleichen Ängste und sorgen die gleichen Meinungen.
Eine zeitreise in der sich nur wenig geändert hat. Ich finde es schade, wir brauchen keine Werbung, wir brauchen keine Zustimmung, keine Genehmigung ... wir müssen einfach nur machen.

Was die Depression angeht, dazu ganz klar, ja, der Rock kann helfen. Einfach weil man Selbstbewusstsein lernt und damit auch freier, Selbstständiger und sicherer zu werde. Das merkt da auch deine Umgebung.

Lieber Uelzer,

ich habe eben Hajo gefragt, ob er Dich kennt, evtl. auch als Chrisko. Er meinte, er sei ja erst seit 3 1/2 Jahren hier dabei, da könne er sich an Chrisko nicht erinnern. Es sind also doch nicht nur die alten Leute hier, sondern einige interessante Persönlichkeiten dazu gekommen.

LG, Micha
Autor uelzer
 - 12.07.2017 23:49
Stimmt luan,
Ich war früher ja als Chrisko hier sehr aktiv. Nach den vielen Jahr bin ich wieder vorbei gekommen um zu sehen, wo stehen wir heute?
Fazit für mich, im wesentlich immer noch die alten leute, die gleichen Meinungen, die gleichen Ängste und sorgen die gleichen Meinungen.
Eine zeitreise in der sich nur wenig geändert hat. Ich finde es schade, wir brauchen keine Werbung, wir brauchen keine Zustimmung, keine Genehmigung ... wir müssen einfach nur machen.

Was die Depression angeht, dazu ganz klar, ja, der Rock kann helfen. Einfach weil man Selbstbewusstsein lernt und damit auch freier, Selbstständiger und sicherer zu werde. Das merkt da auch deine Umgebung.
Autor rockability
 - 01.07.2017 00:12
Und wer macht die Administration, wenn du trotz Urlaub und freier Zeit dir dein eigenes Forum nicht antust?
Autor GregorM
 - 30.06.2017 06:42
Zitat von: Luan am 28.06.2017 18:00
Und wieder daheim bin ich auch noch nicht dazu gekommen, weil ich mich schon seit Tagen durch die ganzen produzierten Beiträge wühle, die sich gefühlt immer wieder nur im Kreise drehen. Ich weiß schon, warum ich im Urlaub auf das Forum verzichte.

Hallo Luan,

da hast du bestimmt nicht Unrecht.

Gruß
Gregor
Autor Luan
 - 28.06.2017 18:00
Zitat von: Barefoot-Joe am 17.06.2017 09:27
Natürlich. Und der Grund ist meiner Meinung nach auch offensichtlich: Geld. In einer Zeit, in der man das Geld an jeder Ecke aus der Tasche gezogen bekommt und Kostenreduktion erste Bürgerpflicht ist, ist eben kein Geld für architektonische Highlights vorhanden. Da bleibt dann nur der Bunker, der eben seine Funktion erfüllt, auch wenn er das Auge weit weniger erfreut als ein Hundertwasser-Haus.

Kürzlich auf einer Fährfahrt von einer Ägäis Insel zu einer Anderen fiel mir eine Broschüre der Fährgesellschaft in die Hand, die Überschrift des Artikels lautete: "Architecture without Architects". Which island structures by anonymus traditional craftsmen that have suvived the passage of time are worth visiting or maybe even renting on your Vacation.

Ich bin während der Fährfahrt leider nicht mehr dazu gekommen, den Artikel zu lesen, da ich dann wieder aussteigen musste, weil das Ziel erreicht war. Und wieder daheim bin ich auch noch nicht dazu gekommen, weil ich mich schon seit Tagen durch die ganzen produzierten Beiträge wühle, die sich gefühlt immer wieder nur im Kreise drehen. Ich weiß schon, warum ich im Urlaub auf das Forum verzichte.
Autor MAS
 - 21.06.2017 13:52
Zitat von: GregorM am 21.06.2017 09:01
Schwarz und Silber sind populäre Farben, erhöhen den Wiederverkaufspreis erheblich.
Man spielt einfach Nummer sicher, und das hat mit reduziertem Mut nichts zu tun.

So reproduziert sich die Farbauswahl immer wieder von selbst:
Was populär ist verkauft sich besser, was sich besser verkauft, ist populär, was populär ist, verkauft sich besser usw. usf.

Meine Autofarben 1987-2007:
Grün, braun, silber, orange, Gold, aber jetzt seit 2007 oder so kein Auto mehr.

Es waren immer Gebrauchtwagen, da hatte ich kaum Auswahl.

LG, Micha

Autor GregorM
 - 21.06.2017 09:01
Zitat von: MAS am 20.06.2017 22:32
https://www.hemmings.com/blog/index.php/2014/02/04/pink-cadillac-from-pink-cadillac-heads-to-auction/

Vor zwei Wochen sah ich auf dem Parkplatz außerhalb des Grenzhandelsgeschäfts, in dem ich nördlich von Flensburg Einkaufen war, einen ähnlichen rosafarbenen Cadillac, Jahrgang  57 oder 58, nur hatte er einen festen Dach. Ich stelle mir nicht vor, dass einige glaubten, der Besitzer müsse deshalb schwul sein (er sah auch nicht so aus).

Zu ,,langweiligen" Autofarben:

Wenn man in einem Land mit den teuersten Autos der ganzen Welt lebt, muss man (auch) mit der Farbenwahl vernünftig sein. Dunkle Farben halten sich durchgehend besser als helle. Nachdem Klimaanlagen üblich wurden, gab es weniger Grund dazu, weiße und gelbe etc. Autos zu kaufen. Weiß ist übrigens meistens nicht Metalllack, deshalb – abhängig von Automarke – um 1.000-2.500 EUR billiger. Schwarz und Silber sind populäre Farben, erhöhen den Wiederverkaufspreis erheblich.
Man spielt einfach Nummer sicher, und das hat mit reduziertem Mut nichts zu tun.

Anstatt eines orangen Fahrzeugs lieber ein oranger Rock.





Gruß
Gregor

PS. Autofarben in unserem über 50-Jahre langen Haushalt:
Schwarz: 33%, Weiß: 17%, Blau, Grün, Rot, Silber: je 11%, Grau: 6%.
Die Autos, die wir jetzt besitzen, sind - Schwarz und Silber.  
Autor MAS
 - 21.06.2017 08:17
Zitat von: GregorM am 21.06.2017 08:12
Zitat von: minirocker am 18.06.2017 01:23

Das wuerde ich so nicht sagen, Ich habe das jedenfalls anders erlebt: bunte, auch pinke Sportklamotten wurden in den 80ern und Anfang 90ern auch von Maennern unkompliziert getragen. Erst in juengster Zeit wird das so extrem zugeordnet!


Wenn ich mir 2017 Sportschuhen oder Sneakers kaufen will, ärgere ich mich immer darüber, dass die Herrenmodelle meistens sehr farbenfroh und mit allerlei Streifen versehen sind, wogegen die für Frauen viel dezenter sind. DESHALB könnte ich sehr wohl auf die Idee kommen, Damenschuhe zu tragen.

Gruß
Gregpr

Tja, vice versa. Das ist eine interessante Beobachtung, Gregor.

Man sollte einfach das ganze Angebot an Farben für alle anbieten! Das wäre aber Gendermainstreaming. ;)

LG, Micha
Autor GregorM
 - 21.06.2017 08:16
Zitat von: rockability am 18.06.2017 02:05
Früher gab es striktere Regeln für Mädchen und Jungen als heute. Sonst würden sich auch alte Menschen viel leichter mit der Thematik tun oder hätten ihre Kinder anders und freier aufgezogen.

Auch richtig. Habe das erlebt.

Gruß
GRegor