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Zitat von: r.a. am 02.09.2017 10:17Schon immer? Sicher sogar schon, bevor es überhaupt Kleidung gab, denn r.a. hat die "Homo Sapiensa Throusera" ausgegraben: das behoste Volk der Wüstenwanderinnen, die sich beim Wandern wunderten, das andere sich noch nicht zu verhüllen wussten und behaart wie Primaten umherliefen.
Das passt doch alles zusammen. Das beschränkt sich nicht nur auf den Rock. Abgesehen davon, dass Frauen im ägyptischen und orientalischen Raum schon immer Hosen trugen.

Zitat von: rockability am 02.09.2017 00:45Zitat von: GregorM am 16.08.2017 09:09Was wundert dich daran?
Mich wundert es nur, dass das, was sie (und andere Frauen – und Männer) für (fast) unmöglich halten, schafften die Frauen schnell und so ziemlich problemlos vor rund 60 Jahren, als sie sich die Hose bemächtigten, eine Kleidung, die keine Frauen je zuvor getragen hatten.
Gruß
Gregor
Zitat von: GregorM am 16.08.2017 09:09Was wundert dich daran?
Mich wundert es nur, dass das, was sie (und andere Frauen – und Männer) für (fast) unmöglich halten, schafften die Frauen schnell und so ziemlich problemlos vor rund 60 Jahren, als sie sich die Hose bemächtigten, eine Kleidung, die keine Frauen je zuvor getragen hatten.
Gruß
Gregor
Zitat von: GregorM am 16.08.2017 09:09Hallo Gregor,
als sie sich die Hose bemächtigten, eine Kleidung, die keine Frauen je zuvor getragen hatten.
Zitat von: steffish am 16.08.2017 09:41Hallo Steffish,
Ich könnte mir vorstellen woran das liegt: Das immer noch geltende westliche Menschenbild ist, daß der Mann gesellschaftlich über der Frau steht, [...] aber viele Männer fühlen ihren Status schon bedroht, wenn sie einen Mann in Frauenkleidern wie im Rock sehen. Sie haben Angst diesen Status zu verlieren.
Zitat von: MAS am 16.08.2017 09:51Hallo Michael,
Oh ja! Solche Hürden, die die Frauen zu bewältigen hatten, stellen sich uns gar nicht in den Weg.
LG, Micha
Zitat von: MAS am 16.08.2017 09:53Es ist nicht der Verlust des Status, sondern erst gar keinen Status als Mensch/Mann wie auch immer, zu haben. Die meisten Männer haben gar keinen Status als wie bei Frauen, die im besten Fall sogar von ihrem Mann finanziell ausgehalten werden. Und ich glaube, darin liegt auch der Neid vieler Männer, dass angenommen wird, dass sich ein Mann in einem Rock oder im Kleid, sich für etwas besseres oder wertvolleres hält, oder sagen wir so, den Pflichten als Mann zu entkommen versucht. Btw, liegt das meiste Vermögen in den Händen von Witwen, die gut geerbt haben, was sich ihre Männer über die Jahre angespart haben. Witwer gibt es im Gegensatz dazu ganz wenige. Falls wer mit dem Argument kommt, dass Frauen dann nicht über eigenes Geld verfügen. Jede Medaille hat zwei Seiten.
Viele Männer haben Angst, durch den Rock oder andere als weiblich geltende Kleidung, an Status zu verlieren, und auch davor, dass man meinen könnte, sie wollten weibliche sexuelle Reize aussenden.
LG, Micha
Zitat von: cephalus am 16.08.2017 11:00Hallo Cephalus. Jetzt knips aber auch nicht wieder das Licht aus, wenn du es einmal angemacht hast. Ich hab manchmal die Vermutung, Männer kratzen absichtlich nur leicht an der Oberfläche und betrachten vieles nur flüchtig aus Selbstschutz.
Allen tiefschürfenden gesellschaftlichen Hindernissen und Zusammenhängen zum Trotz, haben und hatten Frauen den Vorteil, dass ihnen ein Spiel mit dem Aussehen, der eigenen Veränderung und letztendlich der Mode zugestanden, wenn nicht sogar von ihnen erwartet wird.
Zitat von: cephalus am 16.08.2017 11:00Es ist nicht der andere gesellschaftliche Status, sondern die Andersartigkeit im Geschlecht zum Männlichen, was Frauen erst dadurch zu einem anderen Status die Tür öffnet. Jetzt rate mal, warum ausgerechnet ich keine Nachahmer habe. An der Nicht-Zubilligung liegts ganz sicher nicht.
Dass dieses Freie, Spielerische, Frauen u.U. auch nur wegen ihres anderen gesellschaftlichen Status' offen steht, ändert aber in der Praxis nichts, wenn es darum geht neue modische Wege zu gehen.
Ein Schritt in die eine oder andere Richtung wird daher eher zugebilligt und findet eher Nachahmerinnen, als die bei Männern der Fall ist.

Zitat von: MAS am 16.08.2017 12:05
Nur ging es den Frauen weniger um Mode, sondern um Emanzipation.
Und das habe zumindest mit ihnen gemeinsam: Befreiung von Rollenwängen.
Zitat von: cephalus am 16.08.2017 11:00
Allen tiefschürfenden gesellschaftlichen Hindernissen und Zusammenhängen zum Trotz, haben und hatten Frauen den Vorteil, dass ihnen ein Spiel mit dem Aussehen, der eigenen Veränderung und letztendlich der Mode zugestanden, wenn nicht sogar von ihnen erwartet wird.
Ein Schritt in die eine oder andere Richtung wird daher eher zugebilligt und findet eher Nachahmerinnen, als die bei Männern der Fall ist.
Dass dieses Freie, Spielerische, Frauen u.U. auch nur wegen ihres anderen gesellschaftlichen Status' offen steht, ändert aber in der Praxis nichts, wenn es darum geht neue modische Wege zu gehen.
Will Frau neue Wege gehen, gerät das im Gegenzug sehr leicht zu einem Konflikt zu einem besonderen gesellschaftlichen Status - man stelle sich eine Merkel in...vor.
Im Endeffekt ist das System bei Männern und Frauen gleich, die Art, Intensität und Ausprägung sind verschieden, die Normen enger.
Zitat von: steffish am 16.08.2017 09:41Zitat von: GregorM am 16.08.2017 09:09Ich könnte mir vorstellen woran das liegt: Das immer noch geltende westliche Menschenbild ist, daß der Mann gesellschaftlich über der Frau steht (Stichwort gleiches Geld für gleiche Arbeit) und das heute immer noch gültig ist. Für Frauen war es erstrebenswert in diese höhere Stellung z.B. durch Hosentragen zu gelangen, aber viele Männer fühlen ihren Status schon bedroht, wenn sie einen Mann in Frauenkleidern wie im Rock sehen. Sie haben Angst diesen Status zu verlieren. Dies könnte auch ein Grund sein, daß es eher Männer als Frauen verstört wenn sie einen Mann im Rock sehen.
Mich wundert es nur, dass das, was sie (und andere Frauen – und Männer) für (fast) unmöglich halten, schafften die Frauen schnell und so ziemlich problemlos vor rund 60 Jahren, als sie sich die Hose bemächtigten, eine Kleidung, die keine Frauen je zuvor getragen hatten.
Zitat von: GregorM am 16.08.2017 09:28Zitat von: MAS am 16.08.2017 09:24
Für die Frauen stand mehr auf dem Spiel, wie gesellschaftlicher Aufstieg usw.
Richtig, aber die Barriere war wohl ddeshalb auch höher?
Gruß
Gregor
Zitat von: GregorM am 16.08.2017 09:09Ich könnte mir vorstellen woran das liegt: Das immer noch geltende westliche Menschenbild ist, daß der Mann gesellschaftlich über der Frau steht (Stichwort gleiches Geld für gleiche Arbeit) und das heute immer noch gültig ist. Für Frauen war es erstrebenswert in diese höhere Stellung z.B. durch Hosentragen zu gelangen, aber viele Männer fühlen ihren Status schon bedroht, wenn sie einen Mann in Frauenkleidern wie im Rock sehen. Sie haben Angst diesen Status zu verlieren. Dies könnte auch ein Grund sein, daß es eher Männer als Frauen verstört wenn sie einen Mann im Rock sehen.
Mich wundert es nur, dass das, was sie (und andere Frauen – und Männer) für (fast) unmöglich halten, schafften die Frauen schnell und so ziemlich problemlos vor rund 60 Jahren, als sie sich die Hose bemächtigten, eine Kleidung, die keine Frauen je zuvor getragen hatten.
Zitat von: MAS am 16.08.2017 09:24
Für die Frauen stand mehr auf dem Spiel, wie gesellschaftlicher Aufstieg usw.