Antworten

Erweiterte Optionen...
Verifizierung:
Bitte lasse dieses Feld leer:
Gib nur die Großbuchstaben ein: PEKT3xP8:
Gib nur die Großbuchstaben ein: E7A5eqWb:
Shortcuts: mit Alt+S Beitrag schreiben oder Alt+P für Vorschau

Zusammenfassung

Autor MAS
 - 25.10.2017 09:32
Zitat von: manfred58 am 24.10.2017 19:32
Zitat von: MAS am 23.10.2017 20:15
Zitat von: manfred58 am 23.10.2017 20:13
oder hat schon mal  ein Rockträger Menschen unterdrückt oder Kriege begonnen .

Meinst Du die Frage ernst, Manfred?

LG, Micha

Selbstverständlich. Nach 1918 ,keine Römer,Schotten oder was auch immer sich vor Urzeiten abgespielt hat.

Ach so, die Geschichte beginnnt für Dich 1918. Allerdings die Burmesen, die da auf Rohingyas eindreschen tragen zu Mindest teilweise Sarongs, und das heute.

Aber ich dachte schon z.B. an Alexander den Großen oder Julius Caesar, die keine Hosen, Anzüge oder Krawatten trugen, sondern Röcke und Kleider. Bessere, friedlichere Menschen waren sie und ihresgleichen trotzdem nicht.

Und wenn ich manchmal den Streit hier im Forum lese, sind wir zumindest verbal auch nicht alle Pazifisten.

LG, Micha
Autor DesigualHarry
 - 25.10.2017 08:11
Hallo!

Mir geht es inzwischen schon so, dass ich nicht nur Anzug, sondern auch keine Jeans mehr anziehen möchte. Die Jeans ist inzwischen auch mit etlichen negativen Werten behaftet.
Autor GregorM
 - 25.10.2017 05:45
Zitat von: kalotto am 25.10.2017 03:51
- und dennoch werden und wurden die die ärgsten Verbrechen in Schlips und Kragen  verübt.

Ja, weil zu der Zeit, als die Verbrechen verübt wurden, Schlips und Kragen Alltagskleidung für Männer waren, die nicht eben Arbeiter, Handwerker und Bauern waren. Die genannten trugen aber dann als Sonntagskleidung auch sehr oft Schlips und Kragen.  
Autor kalotto
 - 25.10.2017 03:51
Der Mensch wird  nicht durch den Anzug schlecht - und dennoch werden und wurden die die ärgsten Verbrechen in Schlips und Kragen  verübt. Immer gleich, Vertrauen erwecken, Situation  ausnutzen ...
Autor GregorM
 - 24.10.2017 22:37
Zitat von: manfred58 am 23.10.2017 20:13
Für mich ist der Anzug das Symbol der Unterdrückung und des Kapitalismus .

Und was sollte das mit Kapitalismus wohl zu tun haben?????

War es vielleicht in Herrn Ulbrichts Ostdeutschland leichter, als Mann einen Rock zu tragen? Trugen auch nicht er und seine "Kameraden" einen Anzug - falls nicht eine Uniform?

Autor manfred58
 - 24.10.2017 19:32
Zitat von: MAS am 23.10.2017 20:15
Zitat von: manfred58 am 23.10.2017 20:13
oder hat schon mal  ein Rockträger Menschen unterdrückt oder Kriege begonnen .

Meinst Du die Frage ernst, Manfred?

LG, Micha

Selbstverständlich. Nach 1918 ,keine Römer,Schotten oder was auch immer sich vor Urzeiten abgespielt hat.
Autor MAS
 - 23.10.2017 20:15
Zitat von: manfred58 am 23.10.2017 20:13
oder hat schon mal  ein Rockträger Menschen unterdrückt oder Kriege begonnen .

Meinst Du die Frage ernst, Manfred?

LG, Micha
Autor manfred58
 - 23.10.2017 20:13
Zitat von: Petrullo am 23.10.2017 13:46
hier ist die Bedeutung vom Herrenanzug gut beschrieben.
https://www.tagesanzeiger.ch/leben/style/fuer-ein-verbot-des-herrenanzugs/story/29450859

Für mich ist der Anzug das Symbol der Unterdrückung und des Kapitalismus .Ich hasse diese Sakko- Anzugtypen und Uniformvögel oder hat schon mal  ein Rockträger Menschen unterdrückt oder Kriege begonnen .

Ich sterbe jedenfalls nicht im Sakko. Es sei den das Teil ist aus Latex, Leder,Lack, Nylon oder PVC ;D
Autor Petrullo
 - 23.10.2017 13:46
Autor MAS
 - 23.10.2017 10:24
Zitat von: GregorM am 23.10.2017 10:14
Zitat von: high4all am 21.10.2017 09:29

Steile Thesen:

Frauen werden durch Kleider und High Heels zu Frauen und Männer werden durch Anzüge zu Männern!


Dann gibt es immer weniger Frauen - und Männer. Was mit dem Rest?

Die These hat ja ihre Grenzen. Wenn es von der Mehrheit der Menschen so gesehen wird, dass bestimmte Kleidungsstücke das Geschlecht (also Gender, nicht Sex) des Menschen bestimmen, ist das soziale Realität. Aber diese Sichtweise ändert sich wieder, so wie sie sich schon oft geändert hat.

LG, Micha
Autor GregorM
 - 23.10.2017 10:14
Zitat von: high4all am 21.10.2017 09:29

Steile Thesen:

Frauen werden durch Kleider und High Heels zu Frauen und Männer werden durch Anzüge zu Männern!


Dann gibt es immer weniger Frauen - und Männer. Was mit dem Rest?
Autor Jürgen64
 - 23.10.2017 01:09
Zitat von: V.R.Skirt am 21.10.2017 17:33
Zitat von: high4all am 21.10.2017 09:29
Steile Thesen:
Frauen werden durch Kleider und High Heels zu Frauen und Männer werden durch Anzüge zu Männern!

Ich denke, das ist eine sehr überspitzte Formulierung.
Aber in der steckt viel Wahrheit.

Die einzige Wahrheit: ich kann nicht nur anziehen was ich will und bin immer noch derselbe, ich kann sogar ausziehen ...!

Alles andere ist Denke der Anderen. Natürlich, jede/r bildet sich ein Urteil aufgrund dessen was er/sie wahrnimmt. Aber was kann ich für die dummen Gedanken der anderen? Ich brauche die nicht, weder diese Gedanken noch diese Menschen! Im Gegenteil, so manches mal denke ich mir "gut, dass ich auch äußerlich dokumentiere nicht zu Dir zu gehören!" - oder sage das auch laut und deutlich!
Autor MAS
 - 22.10.2017 20:16
Zitat von: Dr.Heizer am 22.10.2017 18:59
Zitat von: V.R.Skirt am 21.10.2017 17:33
Ganz wichtig: die Person muss sich mit der Kleidung identifizieren und sich damit wohlfühlen! Denn sonst wirkt das nicht authentisch, sondern nur verkleidet.
Das kann ich so gut unterschreiben!  :)


Ja, ich auch. Das sehe ich bei einem meiner Chefs, der immer Hemd und Krawatte trägt, aber immer wieder andersfarbig, und man sieht, es ist für ihn sozusagen seine zweite Haut.

LG, Micha
Autor Dr.Heizer
 - 22.10.2017 18:59
Zitat von: V.R.Skirt am 21.10.2017 17:33
Ganz wichtig: die Person muss sich mit der Kleidung identifizieren und sich damit wohlfühlen! Denn sonst wirkt das nicht authentisch, sondern nur verkleidet.
Das kann ich so gut unterschreiben!  :)
Autor V.R.Skirt
 - 21.10.2017 17:33
Zitat von: high4all am 21.10.2017 09:29
Steile Thesen:
Frauen werden durch Kleider und High Heels zu Frauen und Männer werden durch Anzüge zu Männern!

Ich denke, das ist eine sehr überspitzte Formulierung.
Aber in der steckt viel Wahrheit.

Wenn Männer überzeugen wollen, kommen sie im Business-Outfit daher;
wenn Frauen besonders attraktiv wirken wollen, greifen sie zu Rock und Heels.

Die Freizeit oder der Regelbetrieb sehen jedoch ganz anders aus.
Da geht es legerer, weniger steif und uniformiert zu. Da ist Bequemlichkeit die oberste Prämisse, weniger die Wirkung auf andere.

Interessant finde ich, dass wir dieses "typisch deutsche" immer mehr ablegen und ablehnen.
Nur weil jemand einen Anzug trägt, finde ich den nicht professioneller und überzeugender;
wenn eine Frau mit Minirock und High Heels daher kommt, toll geschminkt ist, dann ist das im ersten Moment reizvoll,
aber wirkt diese Dame ungeschminkt und im schlabberigen Jogginganzug wenigstens halb so attraktiv?

Der Vergleich mit Dragqueen oder Schauspielern ist durchaus statthaft. Mit dem Kostüm und Makeup bekommt die Figur eine Hülle, wodurch sie auf ersten Blick (oder auch auf dem Foto/ Plakat) zuzuordnen ist. Erst danach bestimmt der Träger durch sein Handeln (Worte, Mimik, Gestik), wie die Figur Gestalt annimmt.
Ganz wichtig: die Person muss sich mit der Kleidung identifizieren und sich damit wohlfühlen! Denn sonst wirkt das nicht authentisch, sondern nur verkleidet.