Woke oder was?

Begonnen von MAS, 04.01.2025 20:35

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MAS

Danke für die Infos, lieber Gregor! Sie machen deutlich, mit welchen Werten wir uns solidarisieren sollten und mit welchen nicht, wenn wir eine Kleidungsgleichberechtigung wollen. Sie machen auch deutlich, wie politisch bedeutsam unsere Bewegung ist bzw. gefährdet durch bestimmte politische Ausrichtungen und Gegenbewegungen gegen Freiheit und Gleichberechtigung.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Yoshi

#16
Zitat von: MAS am 05.01.2025 10:13
Ich habe gelesen, dass besagtes W-Wort inzwischen häufiger von Gegnern als von Unterstützern der W-Bewegung genutzt wird. 

Ja, die Gegner der Wokeness sind schließlich am meisten betroffen von Diskriminierung, weil sie nicht mehr auf Minderheiten rumhacken dürfen. Ein Stammtisch in Altherrenrunde macht letztendlich keinen Sinn mehr ohne einen gepflegten Rassismus, Sexismus, Homophobie, etc. So schmeckt das Bier doch gar nicht mehr und ein schöner Kneipenabend ist völlig versaut.

Ach, das waren noch schöne Zeiten als wir Rockträger als "Schwuchtel" auf der Straße beschimpft wurden. Ich denke gerne an diese gute, alte Zeit zurück. Durch diese ganze Wokeness lässt das leider immer mehr nach. Schließlich haben wir Rockträger verdammt nochmal ein Recht auf Diskriminierung, wenn wir schon wie Frauen rumlaufen. Wo sind die vielen Anfeindungen von früher nur geblieben?! Diese Akzeptanz für männliche Rockträger ist doch viel zu woke geworden!!!

Und das, liebe Kinder, nennt man Ironie.

doppelrock

#17
Ist "go woke - go broke" wirklich eine böse Kampagne von "Rechtsorientierten" oder ist es eine reine Beobachtung, dass Firmen wie Bud Light, Harley Davidson oder Jaguar mit dem Regenbogen-Zug aufs Abstellgleis fahren, weil sie ihre Käuferschaft verprellen mit der Politisierung ihrer Produkte, die eigentlich unpolitisch sind?
Durch dieses Lifestyle-Harakiri schaden sie nicht nur sich selbst, sondern ihren Arbeitnehmern, die wegen einbrechender Verkaufszahlen ihren Job verlieren. Das, ohne Trans-Menschen oder anderen zu nützen.

Für Moralisten mag das unverständlich bis unfassbar sein, für Realisten ist es eine ganz nüchterne Betrachtung.

Da sind wir eben auch wieder bei dem Trend, dass manche meinen, alles im Leben müsse sexualisiert und moralisiert werden. Die Realität zeigt dann, dass es nicht gewollt ist. Abstimmung mit den Füßen eben.

Statt alles in Gut und böse einzuteilen, weil ich mangels Selbstbewusstsein denen folge, die sagen, sie seien die Guten, sollte man lieber mal SELBST nachdenken und sich die Frage stellen: "Was ist eigentlich wahr?" Das muss dann jeder für sich selbst rausfinden und vertreten. Achtung: Erfordert Mut!

Lieber Yoshi, dafür, dass du immer um Toleranz und Rücksicht bettelst, sind deine Worte ziemlich verallgemeinernd und beleidigend, sogar spaltend.
Betrifft mich zwar nicht, weil ich nicht angesprochen bin, aber es fällt mir doch auf.
Beifall der Claqueure muss kein Gütesiegel sein und kein Anzeichen für korrektes Verhalten. So ein Forum ist ja auch eine Art von Stammtisch und in diesem Stammtisch sinkt das Niveau oft und gern mal auf Kellerebene trotz gegenteiliger Ansprüche.

MAS

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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Wolkenkobold


Peter58Muc

Sehr lustig geschrieben und doch so wahr , Yoshi

doppelrock

Die woke Welle läuft aus. Wir dürfen wieder Menschen sein. Mann und Frau, wie es die Biologie bestimmt.

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