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Wie lange dauert es?

Begonnen von Max, 13.03.2009 13:39

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Max

Sorry aber zum Dialekt habe ich meine eigene Meinung.
Wenn jemand so spricht beobachte ich und es war bisher immer das gleiche Ergebnis.

Das gilt im besondern auch für Dialekte im Stuttgarter Raum. Ist jetzt aber jetzt nicht persönlich gemeint.

Natürlich gibt es auch Hochdeutschprechende die ablästern.

Ich bin ganz ehrlich - Ich kann Dialekt auf den Tod nicht austehen.

Aber lassen wir das Thema - ist ja nicht Sinn des Forums

:-X

Ben

Nabend allerseits!

Ich glaube, der Rock am Mann wäre schon längst wieder etabliert, wenn es den Mann nicht gäbe... ;-)

Kleiner Zwischenruf
vom Ben

silixflox

Hmmm.....es gibt noch andere Probleme mit der Sache

Erstens: Wenn Kinder da sind die in die Schule gehen, dann könnten die in der Schule gehänselt werden. Das ist nicht nur lästig, kann auch auf die schulische Qualität greifen. Wie wir wissen, sind die die hänseln meistesn nicht die hellsten, und die geben wegen ihrer Dummheit auch meistens nicht so schnell nach. das will man (und auch ich) vermeiden.

Zweitens: Wird der Rock im Geschäftsleben im Aussendienst meistens nicht akzeptiert.

Drittens: Ist uns unsere Haut näher als der Rock.

Viertens: Wenn die eigene Frau nen Aufstand macht, dann kann man es sein lassen.

Das geht mir auf jeden Fall so, auch wenn ich den Rock 100x lieber trage als die blööden Hosen.
Bei mir geht das nur ausserhalb des normalen Umfeldes. Traurig aber war. Wir Schweizer sind wahrscheinlich noch verklemmter als die Deutschen (Theorie).
Heinz beweist da zwar gerade das Gegenteil.

cephalus

Zitat von: MasinAD am 14.03.2009 16:37
Man kann sich natürlich über die Vielfalt in der deutschen Sprache freuen, klar. Aber oftmals wird Dialekt mit Provinzialität (und damit: Kleingesitigkeit) gleichgesetzt.
Also ist da einfach wieder jemand in die Vorurteilsfalle getappt. :-D
Naja, das Thema könnte man weiter vertiefen, aber diese Interpretation würde ich so nicht stehen lassen.
In manchen Regionen gilt der Dialekt auch als etwas durchaus elitäres, und als ein Identifikationsmittel.

Der Dialekt wird nicht gesprochen wenn man sich mit Zugewanderten oder Fremden unterhält, die dann vielleicht die o.g. Sichtweise vertreten, aber dabei vergessen, dass genau sie in der entsprechenden Region unzulänglich kommunizieren können.

Was mir in diesem Zusammenhang immer wieder auffällt, ist dass in abhängig von der Region sich die Menschen entweder in erster Linie als Deutsche, in zweiter Linie als Europäer und erst zum Schluss als Mitglieder ihrer Region bzw. ihres Bundeslandes betrachten. In anderen Ecken ist diese Wertung genau umgedreht. Analog dazu verläuft die Wertung der Sprache.

Cephalus

MasinAD

Zitat von: cephalus am 16.03.2009 08:08
Naja, das Thema könnte man weiter vertiefen, aber diese Interpretation würde ich so nicht stehen lassen.
In manchen Regionen gilt der Dialekt auch als etwas durchaus elitäres, und als ein Identifikationsmittel.

Der Dialekt wird nicht gesprochen wenn man sich mit Zugewanderten oder Fremden unterhält, die dann vielleicht die o.g. Sichtweise vertreten, aber dabei vergessen, dass genau sie in der entsprechenden Region unzulänglich kommunizieren können.

Was mir in diesem Zusammenhang immer wieder auffällt, ist dass in abhängig von der Region sich die Menschen entweder in erster Linie als Deutsche, in zweiter Linie als Europäer und erst zum Schluss als Mitglieder ihrer Region bzw. ihres Bundeslandes betrachten. In anderen Ecken ist diese Wertung genau umgedreht. Analog dazu verläuft die Wertung der Sprache.

Ja, das ist doch genau, was ich sagte: Provinzialität, sprich: die Verbundenheit mit der eigenen lokalen Provinz. Da ist erstmal nichts wirklich Wertendes drin. Aber es steht eben im Gegensatz zum Weltstädtischen. Das sieht man z.B. an München: Umgeben von Dialektsprechern stellt München eine Insel des (Beinahe-)Hochdeutschen dar.

Ich sehe nichts Schlimmes daran, sich mit seiner Heimat zu identifizieren. Aber wenn diese Selbstidentifikation in ein elitäres Empfinden umschlägt, haben wir wohl ein Musterbeispiel der negativen Ausprägung von Provinzialität vorliegen.

Man kann jetzt natürlich drüber streiten, ob Heimatverbundenheit, Tradition u.ä. gute Voraussetzungen für modische Umbrüche und Experimente sind. Oder man schaut einfach mal darauf, wie Frauen in entsprechenden Gegenden rumlaufen: Rock oder Hose? Gegenüber Großstädten dürften Röcke einen größeren Anteil einnehmen, die Hose ist dort bei Frauen vielleicht 'angekommen' -- aber verbreitet und akzeptiert? Frauen sind dort vermutlich doch noch eher dem klassischen Bild verhaftet.

Das können natürlich auch alles nur Vorurteile eines elitären Berliners sein ;-). Korrigier mich, bitte!

LG
Masin

Seravajan

Zitat von: Max am 14.03.2009 12:43
ich habe damals in ihre Richtung geschaut und bin dann erhobenen Hauptes als war nichts gewesen weiter zu meinem Auto. Mir war es echt zu blöd mit der zu reden weil ich schon am Dialekt gemerkt habe das da nichts zu machen ist.

1:0 für die Schreigrite! Und das weil sie nicht glänzend pariert wurde! :( >:( Und sogar hat sie gewonnen, da sie einen Mann wieder in die Hosen brachte!

Welchen Dialekt hat die gesprochen?
Wenn Männer wirklich Männer wären, könnten sie auch ganz souverän Röcke und/oder Kleider tragen, anstatt sich durch das ausschließliche Tragen von Hosen beweisen zu müssen, daß sie Männer seien.
Nils Pickert

silixflox

wollt ihr jetzt über dialekte debatieren?

mein rock spricht alle sprachen!

Sweety

Moin zusammen,
ich glaube nicht, dass das an der Mundart selbst liegt. Es ist vielmehr der Wortschatz und die Wortwahl der entsprechenden Person, die einige Mundarten abstoßend wirken lässt.
Auch der zuvor genannte "Mann von Welt"(Einige scheinen tatsächlich von einem anderen Stern zu stammen) kann im Hochdeutschen schnell die falsche Wortwahl treffen und als "Landei" angesehen werden.
Ich hab glücklicherweise keine mundartlichen Vorurteile, ich sprech alle gern ;D
Vor allem hör ich es auch gern bäbbele ;D
Grüße aus dem FAST mundartfreien Hannover,
Jürgen

Olaf

Hallo, Ich bin der Meinung es lieg vieleicht auch am Angebot es gibt viel zu wenige Versanhäuser die Röcke für Männer
anbieten das sollte sich vieleicht mal ändern.


gruß Olaf

androgyn

Zitat von: Max am 13.03.2009 22:23
Was die Anlässe angeht - nun ja eingentlich trage ich seit 7 Monaten wieder nur noch Hosen.
Das letze mal im Sommer ist eine stehengeblieben und hat zum über den ganzen Parkplatz zum Schreien angefangen" Was ist denn das?
:o
hehehe  ;D *lachflash*
:-X ::)