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"und ab und zu sogar Röcke."

Begonnen von MAS, 24.10.2025 11:15

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cephalus

Zitat von: high4all am 29.10.2025 22:07

Du meinst also, dass Männer, die Röcke und Kleider tragen, weniger toxische Männlichkeit in sich tragen, oder?
(...)
Da könnte was dran sein.

Ich bin davon überzeugt.
Wer richtig toxisch ist lässt nichts Weibisches an sich zu.

Auch wenn das Selbstbild immer mit Vorsicht zu betrachten ist, bin ich davon überzeugt praktisch kein Kriterium der toxischen Männlichkeit zu erfüllen.

Forgotten Fashion

#31
ZitatIch bin davon überzeugt.
Wer richtig toxisch ist lässt nichts Weibisches an sich zu.

Sind Röcke und Kleider "weibisch"? - Ich denke da gerade ganz spontan an den Nahen Osten (insbesondere die arabische Halbinsel), wo Hosen an Männern traditionell eher selten sind (in manchen Regionen wird sogar als Unterwäsche ein Wickelrock getragen), aber das absolutistische Patriarchat und die "toxische Männlichkeit" bis heute kultiviert werden.

Auch der Kleidungsstil der katholischen und christlich-orthodoxen Geistlichkeit steht jetzt nicht gerade für eine Ablehnung patriarchalischer Strukturen. Ganz im Gegenteil.

Mir wäre auch neu, dass in Schottland und Irland der Rock irgendwas an den streng patriarchalischen Clanstrukturen geändert hätte.

Von daher halte ich Deine Aussage für eine sehr steile These.

MAS

Nicht per se, Forgotten Fashion, aber als gesellschaftliches Konstrukt unserer Kultur schon. Die meisten Menschen kennen das, was sie täglich sehen und nehmen es als normal. Wäre das nicht so, gäbe es dieses Forum nicht.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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Skirtedman

#33
Danke für Dein Statement, Forgotten Fashion. Mit diesen Hinweisen hatte ich gerechnet und wunderte mich schon, dass sie bislang ausblieben.

Es ist ja zum Beispiel auch so, dass die militanten Huthi Kleider und Röcke bei der Ausübung ihres Kampfes tragen. Also selbst Hosen als heutige unverzichtbare Ausstattung für Kriegsdienste ist eine Mär.

Aber, es ist tatsächlich so, wie Micha es schon andeutete: freilich war die Alltagskleidung in unserer als "normal" geltenden "westlichen" "Zivilisation" gemeint (und weit darüber hinaus), und die, die in diesem Habitus verfangen sind.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

doppelrock

War ja abzusehen, dass die diskussion wieder in diese Richtung geführt wird, weil manche nicht imstande sind, einröhrige Kleidung und Gewänder, die in einem Kulturkreis für Männer bestimmt sind, von Frauenröcken und Frauenkleidern zu trennen.

Solange man diesen Unterschied nicht sieht, ist die ganze Philosophiererei ergebnislos und unnütz.

Es sind doch 2 völlig verschiedene Welten, ob ein Mann im arabischen Raum ein weites Gewand trägt, das vor glühender Wüstenhitze schützt oder ob in Westeuropa ein meist übergewichtiger älterer Mann ein Kleid trägt, das für westeuropäische Frauen gemacht ist.