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Stilberatung - die Fortsetzung

Begonnen von Holger Haehle, 03.03.2017 05:00

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manfred58

Die Kombination mit Hemd gefällt mir am besten

BerlinerKerl

Dafür nehmen gute Socken den Schweiß auf.
Das ist der Grund, warum man diese täglich wechseln soll.

Übrigens, dies gilt auch für Strumpfhosen, wobei die meisten zuviel
chemische Fasern haben.
Die nehmen den Schweiß meist nicht auf.
Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?

Barefoot-Joe

Zitat von: BerlinerKerl am 04.03.2017 11:53
Dafür nehmen gute Socken den Schweiß auf.

Und sind dann nass. Staph. aureus freut sich darüber. ;) Eigentlich nehmen gute Socken den Schweiß gerade nicht auf, sondern transportieren ihn nach außen. Dort hängt es dann vom Schuh ab, was er durchläßt und was nicht.

ZitatÜbrigens, dies gilt auch für Strumpfhosen, wobei die meisten zuviel chemische Fasern haben.
Die nehmen den Schweiß meist nicht auf.

Dazu ist auch viel zu wenig Material da. Aber prinzipiell muss die Feuchtigkeit vom Fuß weg und das funktioniert nur mit Kunstfasern (wie bei Sportbekleidung). Naturfasern wir Baumwolle dagegen sammeln die Feuchtigkeit, da hat man dann recht schnell einen nassen Lappen am Fuß.

Zum Glück muss ich mich damit nicht mehr herumschlagen, meine Füße sind immer trocken. Außer bei Regen und Schnee. ;)
Ich bin ein Mensch mit Irritationshintergrund.

Normality is a paved road: it's comfortable to walk, but no flowers grow. - Vincent van Gogh

Holger Haehle

#18
Socken oder nicht Socken. Die Frage scheint das Forum zu spalten. Ich bin sie heute zu Gunsten einer dritten Möglichkeit umgangen. Weil sich ein heißer Tag ankündigte, wollte ich zum nackten Bein einen nackten Fuß. Den habe ich zwar nicht mit einer Socke geschmückt, aber dafür mit marineblauem Nagellack passend zur Rockfarbe.

Kommen wir nochmal zur Kleidfrage bzw. zum Nachthemd-Effekt zurück. B-J empfiehlt einen Gürtel zum Polokleid. Davor scheue ich zurück, denn der verhindert die Ventilation bis unter die Arme. Die Luftigkeit untendrunter ist nämlich der Hauptgrund, warum ich Kleider trage. Löst ein anderer Kleidtyp das Problem? Oder reicht ein längeres Kleid?

Barefoot-Joe

#19
Hallo Holger,

ZitatWeil sich ein heißer Tag ankündigte, wollte ich zum nackten Bein einen nackten Fuß. Den habe ich zwar nicht mit einer Socke geschmückt, aber dafür mit marineblauem Nagellack passend zur Rockfarbe.

Das klingt gut, hast du da auch ein Bild gemacht?

ZitatB-J empfiehlt einen Gürtel zum Polokleid. Davor scheue ich zurück, denn der verhindert die Ventilation bis unter die Arme. Die Luftigkeit untendrunter ist nämlich der Hauptgrund, warum ich Kleider trage.

Hmm, ok. Aber da muss das Kleid schon seeehr locker sitzen, dass es da einen Luftaustausch gibt. Ohne auf den Gürtel zu verzichten, fallen mir noch entsprechend luftdurchlässige Stoffe ein oder eben eine ärmellose Variante.

ZitatLöst ein anderer Kleidtyp das Problem? Oder reicht ein längeres Kleid?

Ich denke, das Problem ist da auch die Erwartungshaltung. Wenn eine Frau dieses Polokleid anzieht, sieht jeder sofort ein Kleid. Weil jeder an einer Frau ein Kleid erwartet. Wenn es ein Mann anzieht, sieht jeder ein zu langes Polohemd, weil wir am Mann kein Kleid, sondern ein Polohemd erwarten. Um die Erwartungshaltung der Leute zu durchbrechen, muss man deshalb wohl etwas dicker auftragen und das Kleid noch mehr zum Kleid machen. Der Gürtel ist da eine Variante, eine andere wäre ein Farbwechsel ab der Hüfte oder ein anderer Schnitt. Egal, ob A-Linie oder Pencil - beides würde das Kleidungsstück mehr in Richtung Kleid rücken.

Hier mal ein Beispiel: http://www.ralphlauren.de/graphics/product_images/pPOLO2-7461286_standard_t240.jpg
Ich bin ein Mensch mit Irritationshintergrund.

Normality is a paved road: it's comfortable to walk, but no flowers grow. - Vincent van Gogh

JJSW

Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Holger Haehle

#21
Hey B-J,

einen Gürtel zum Kleid finden wir gut, weil er nicht die Taille, sondern die Hüften betont. Das setzt einen "kontraweiblichen" Akzent. Deswegen ist die Idee mit der Zweifarbigkeit, die in Hüfthöhe ansetzt, schon nicht schlecht. Aber dein Fotobeispiel mit einer A-Linie, die auf Hüfthöhe beginnt, ist noch viel besser. Selbst wenn der Rockteil dann deutlich ausgestellt ist, wirkt das nicht speziell feminin. Und ich liebe schwingende Röcke.

Ich kann mir vorstellen, wenn auch noch die Schultern z.B. durch Polster betont werden und in annähernd gerader Linie, die Taille ignorierend, direkt runtergeschnitten wird zur Hüfte, ein echtes Männerkleid entsteht. Ein solcher Schnitt schafft eine sportlich männliche Trapezform, die durch die ausgestellte A-Line als zweites kleines Trapez nach unten gespiegelt wird und den Effekt doppelt.

Danke für die Erkenntnis. Heute ist es wie eine Offenbarung!

popolus1

Allein ein längeres Kleid würde nichts an der Nachthemd-Assoziation ändern.
Das Kleid bräuchte schon eine gewisse Zweiteilung, z.B. durch andere Form oder Farbgestaltung im unteren Teil.

Ce_Jäger

Alle drei Fotos schauen sehr lässig (im positiven Sinn) aus.

gruß
Ce.
...ob Hose oder Rock - was sollte es denn für einen Unterschied für mich machen?