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Irland-Reise 2017

Begonnen von MAS, 07.09.2017 16:43

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JJSW

Hallo Michael
Tolle Bilder und schön beschrieben. Da warst Du ganz schön fleißig.
Für so etwas warte ich auch gerne mal länger.
Liebe Grüße
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Dr.Heizer

Ein wunderbar bebilderter Bericht des ersten Reisetages mit schönen Motiven. Ich freu mich schon auf die folgenden Tage!
Viele Grüße aus dem Vogtland, Dr.Heizer

DesigualHarry

Hallo!

Hat mir sehr gut gefallen lieber Michael :D

GregorM

Ein echt schöner Bericht, Michael. Ich freue mich auf die Fortsetzung.

Gruß
Gregor
Gruß
Gregor

MAS

Guten Morgen zusammen!

Danke erstmal für das Lob! Jetzt versteht wohl auch der ungeduldige Nico die Bilder besser, da sie nun beschriftet sind.

Wobei "Superette" doch eher mit "Superchen" zu übersetzen ist, wie mir erst einfiel, als ich es nicht mehr ändern konnte. "Supermärktchen" wäre "Supermarchette" oder so.
Übrigens bekam man die Metrotickets schon im TGV, und zwar im Bistro, wenn man wollte. Das war schon praktisch.
Was ich nicht gezeigt habe, war der teilweise schlechte Straßenzustand in Nebenstraßen, der mich eher an Kairo erinnerte. Wir gingen einmal vor der kubanischen Botschaft her. In dieser Straße war die Straße dermaßen krumpelig, dass man meinen könnte, die Kubaner sollten sich wie zu Hause fühlen. Zumindest stelle ich mir Havannas Straßen so vor, war aber noch nicht dort.
Und die armen Leute, zumeist Migranten, habe ich nicht fotografiert. In Deutschland sah ich bisher noch kaum Migranten betteln oder Souveniers verkaufen. Vielleicht waren es welche, die in dem dann aufgelösten Lager bei Calais auf die Möglichkeit gewartet haben, nach England übersetzen zu können.

Demnächst folgen dann also die Bilder des zweiten Reisetages.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

husti

Hallo  Micha,

Du machst Karli mit Deinem Bericht Konkurenz.

(Daumen hoch)

MAS

#36
2. Reisetag: Freitag, 25.8.2017

Der erste Tag führte ja noch nicht nach Irland, sondern nur bis Paris. Auch der zweite führt noch nicht nach Irland, aber immerhin schon auf den Atlantik hinaus.


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Doch zunächst begann der Tag mit einem Blick aus dem Fenster in Paris. Das Wetter wusste noch nicht recht, wo es hinwollte. 


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Wir wollten indes zuerst mal in den Frühstücksraum. Auf Französisch nennt man ein Frühstück ,,petit déjeuner", wobei ,,petit", also ,,klein" nicht unbedingt so wörtlich zu nehmen ist.


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Das Wetter hatte sich entschieden, uns einen Vorgeschmack auf das liefern, was wir in Bezug auf Irland befürchteten. Unerschrocken marschierten wir durch Montparnasse – in Hintergrund wieder der gleichnamige Turm – dem Bahnhof entgegen.


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Ja, bei der Straßenführung und den Quadratmeterpreisen mussten sich die Architekten was einfallen lassen.


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Dieses Eckhaus hat sogar ein Gärtlein vor dem Bug, einen ,,petit jardin" oder eine ,,jardinette".

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Regennasse Straßen haben vielleicht gerade in Paris eine gewisse Poesie.


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Den Eingang zu einem großen Bahnhof stellt man sich aber gemeinhin anders vor. Hier herrscht eine Spur von eher britischem understatement vor.


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Die Pfützen dagegen waren eher unbescheiden.


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Aber dann trocken unter Dach eine kleine Parade zweier TGV-Baureihen.


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Keineswegs blass wirkt daneben diese betagte E-Lok: Irgendwie wirkt sie immer noch futuristisch.


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In französischen Bahnhöfen ist es nicht üblich oder ist es viel mehr sogar verboten, vor Ankunft des Zuges den Bahnsteig zu betreten. Man wartet in der Halle...


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... und hat die Bildschirme im Blick, die zeigen wann und auf welchem Gleis die Züge ankommen. Das Gleis steht nämlich keineswegs im Vorhinein fest. Unser Zug ist hier der nach Brest, und man sieht, das Gleis ist noch nicht vergeben.


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Jetzt aber: Gleis 4. Und auch der nach St. Malo sollte dort ankommen und abfahren.


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Alles stürmt auf den Bahnsteig, obwohl der Zug doch noch gar nicht da ist. Ich dachte ja, die Sperrung des Bahnsteigs, bevor der Zug da ist, sollte vielleicht die Unfallgefahr verringern, aber dem war wohl doch nicht so. Wahrscheinlich lieben die Franzosen einfach die Freiheit, la liberté, sich kurzfristig entscheiden zu dürfen: Welches Gleis nehmen wir denn heute?


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Und da rollt er heran: Ein TGV, aber nicht unserer.


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Meine Liebste wartete erst mal ab, bis hier offiziell war, wo es lang gehen sollte.

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Ah, da kommt er. Der andere war der nach St. Malo.


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Gigantisch, gerade unter der niedrigen Decke!


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Aha, die beiden Züge werden zusammengekoppelt!



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Und unser reservierter Platz war am ganz anderen Ende des Zuges, leider nicht unter Dach, dafür vom Regen benetzt.


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Endlich drinnen, trocken und einigermaßen bequem. Ich wählte schwarz-weiß, um die Regenpoesie dieses Augenblicks passender wiederzugeben.


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Dabei war der Zug recht farbig im Inneren. Und eng, aber das kannten wir ja schon.


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Eine Postkarte an den Vater zu Hause.


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Wir durchbrausten die Landschaft in der Normandie...


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...die sich recht flach präsentierte.



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Aber dann: Was ist denn das für ein Zug?


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Und da noch ein anderer. Ob diese Züge Karli schon gesehen hat?


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Der erste Stop nach Paris war Rennes, die Hauptstadt der Bretagne.


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Viele Passagiere stiegen aus, so dass wir mal einen Blick auf die Sitze in ihrer interessanten Farbgebung hatten.



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Im Bordbistro...


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...besorgte ich uns was zu trinken.


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Welch liebliche Landschaft: Bretagne!
Ich war übrigens 1989 und 1991 schon mal in der Bretagne, im ersten Fall in allen fünf (ja, nicht nur vier!) Departements. Damals war ich im Auto unterwegs und kaufte mir dabei ein MC, die ich dann im Auto rauf und runter hörte, derweil ich durch die Bretagne fuhr und deren Inhalt ich jetzt vollständig auf Youtube fand, der jetzt den perfekten Soundtrack für die restlichen Bilder dieses Reisetages bildet: Soundtrack: https://www.youtube.com/watch?v=y0X9QYyTVck  (Das dritte Stück erfordert eventuell etwas Geduld, zumal, wenn man dem Text nicht folgen kann, so wie ich leider.)


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Der Zug fuhr nun langsamer und ließ genauere Blicke auf Städte...


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... und Kirchen zu.


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Und auf Züge: Auf diesem hier ist ,,Breizh" zu lesen, der bretonische Name der Bretagne. Und vorne ist der Führerstand mit einem stilisierten Hermelinmuster geschmückt, das an Anne de Bretagne erinnert, die auf ihrer Hochzeit mit dem französischen König Charles VIII. 1491, wodurch zugleich die Bretagne Frankreich angegliedert wurde und doch so einigermaßen eine Selbstbestimmung der Bretagne gewährt wurde, einen Hermelinmantel trug. Dass heute die Namen bretonischer Städte zweisprachig wiedergegeben werden, wie hier Saint-Brieuc/Sant-Brieg, hat letztlich auch noch mit dieser Hochzeit zu tun, ist aber konkreter – wie mir neulich eine Kollegin erklärte, die wie ich dieses Jahr nach 30 Jahren erstmals wieder in der Bretagne war und mir bestätigte, dass die Zweisprachigkeit damals nicht so sichtbar war – auch eine Folge einer UNESCO-Politik, die regionale Kulturen fördern will.


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Und da wären wir wieder bei diesem Zug, der vom Regionalrat der Bretagne finanziert nur so strotzt von Regionalstolz, wie er so dasteht in den Farben von Breizh: schwarz und weiß. Seine Beschriftung ist zweisprachig, hier bretonisch...


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...und hier französisch.


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Petra begeisterte sich zunehmend für dieses Land.


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Überquerung eines der zahlreichen Flüsse kurz vor der Mündung ins Meer.


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Giungamp/Gwingamp: Der TGV wurde zum Regionalzug und hielt sehr oft.



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Wer schon immer mal wissen wollte, wie ,,Taxi" auf Bretonisch heißt: Taksioù.


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Halt in Plouaret-Tregor/Plouared Treger. Für die, die sich damit noch nie beschäftigt haben: Gallien war einst ein keltisches Land, aber die Römer romanisierten es – ja, natürlich bis auf das berühmte kleine gallische Dorf, das übrigens in der Bretagne lag. Als aber die Angel-Sachsen Britannien eroberten, flohen einige Briten, ebenfalls Kelten, vor ihnen auf das noch römische Festland und brachten die auf selbigem schon längst vergessene keltische Sprache wieder mit: Britisch. Da nun aber Großbritannien verloren war, hielt sich die Sprache fürderhin in Kleinbritannien, Breizh, der Bretagne. Na ja, auch auf der Insel hielt sie sich noch bis ins 18. Jahrhundert in Cornwall und bis heute in Wales. Und Schottland und Irland? Ja, dort hielten sich auch keltische Sprachen, aber etwas weiter entfernt verwandt: Gälisch. Einige Kelten fuhren übrigens weiter als nur bis Gallien und landeten auf der Iberischen Halbinsel, wo sie die keltische Kultur nach Asturien und Galizien brachten. Dort hielt sich die Sprache aber leider nicht.    


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Wo jetzt dieser Stopp war, weiß ich gar nicht mehr. Jedenfalls spinxte ich mal aus der offenen Tür.


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Auch wie dieser Ort an einem Stausee heißt, entzieht sich derzeit meiner Kenntnis.


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Das allerdings ist Morlaix, vom hohen Eisenbahnviadukt aus gesehen, und zwar nach Süden hin.


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In Morlaix stiegen wir um, wobei wir ein wenig spät dran waren. Aber nein, der Zug direkt gegenüber am selben Bahnsteig war nicht der unsere. Aber wo bitte geht es lang?


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Trotz der Eile hatten wir ein Auge auf den wiederum zweisprachigen Ortsnamen: Morlaix/Montroulez. (Ehrlich gesagt hatte nur ich ein Auge dafür, während meine stets auf das Wesentliche konzentrierte, und mich dadurch vor manchen Abwegen rettende Lebensgefährtin nur laut ,,Roscoff" rufend über den Bahnsteig lief.)


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Zwei freundliche Bretonen – einer davon ist hier rechts vorne im Bild – erbarmten sich unser und zeigten und den Weg zum richtigen Zug. Ich indes stutze: Pays de la Loire! Das liegt doch südlich benachbart. Na ja, auch in Köln sah ich mal eine S-Bahn mit der Aufschrift ,,S-Bahn München" oder ein Lok mit der Aufschrift ,,3-Löwen-Takt". So hilft man sich gegenseitig. Überdies gehört ja auch eine der fünf historisch bretonischen Departements heute zum Pays de la Loire: Loire Atlantique.  


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Geschafft!


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Und nun ging es bummelnd weiter. Ach ich liebe es, in langsamen Zügen von einer Hauptstrecke kommend über kurvige Nebenstrecken einem Urlaubsort entgegen zu reisen, wie z.B. von Deggendorf kommend in den Bayerischen Wald mit der Waldbahn oder von Erfurt, Eisenach oder Würzburg kommend mit der Süd-Thüringen-Bahn in den Thüringer Wald oder auch näher an daheim mit der Hessischen Landesbahn von Au kommend in den Westerwald. Jetzt war sogar Muße, einem Mann beim Gärtnern zuzusehen.


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Schmucke Anwesen...



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...bisweilen mit Palmen bestanden...


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...wechselnden mit weiten Blicken...


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...für die anscheinend auch diese Taube einen Blick hatte. Und das Wetter war auch sichtlich besser geworden!


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Die Bretagne ist katholisches Land, und zwar erst recht nach der Französischen Revolution! Wie war das mit dem kleinen gallischen Dorf? Hauptsache, man lässt sich von außen nichts vorschreiben!


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Und wieder ein Fluss, ganz kurz vor der Mündung, ...


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... dank Ebbe ein wenig trocken liegend. Auf Bretonisch heißen die ,,Aber".


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So  viel Schönheit genießt man stehend!


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Der erste Blick aufs Meer.



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Saint-Paul-de-Léon.


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Es gibt Landschaftsformen, die etwas Besonderes sind, wie Hochgebirge und Meeresküsten.



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Da treffen nämlich Aggregatzustände aufeinander, im Hochgebirge Land und Luft und hier Land und Wasser. Und die Luft hat auch was Besonderes.


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Da lag auch schon unsere Fähre und erinnerte uns daran, dass wir an unserm eigentlichen Urlaubsort noch längst nicht angekommen waren.


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In welcher Stadt bin ich hier? 😉
Warum der Name hier nur auf Französisch steht und die bretonische Form ,,Rosko" fehlt, entzeht sich meiner Kenntnis.


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Noch ein Blick auf unsern Triebwagen von der Loire...


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... und auf den zweiten Zugteil...



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...mit regional richtiger Aufschrift.


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Der Lokführer macht ein Päuschen auf dem Mäuerchen.


(Der Rest geht gerade nicht. Ich muss wohl etwas warten.)
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Zwurg

Super Bericht, sehr schön gemacht. Obwohl ich nicht glaube dass es Züge in Europa gibt, die Karli nicht kennt. ;D
Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen

MAS

#38
Hier muss ich aus Platzgründen ein neues Posting beginnen:


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Wir befanden uns im Departement Finistère, dem Ende der Erde, einem der vier heute zur Region Bretagne gehörenden Departements. An diesem Tag hatten wir wohl auch Ille-et-Vilaine und Côtes Armor tangiert. Morbihan liegt weiter südlich, gefolgt von Loire Atlantique, von dem der Teil nördlich der Loire historisch zur Bretagne gehört, aber ausgegliedert wurde.


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Die Departements in Frankreich sind alphabetisch durchnummeriert, so dass Finistere die Nummer 29 hat. Bei den neuen Nummernschildern haben aber auch noch Flagge oder Wappen der Region, damit man auch als Nichtkenner der Nummern weiß, wo das Auto geographisch zu Hause ist.  


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Bei den älteren Nummernschildern war das noch nicht so. Ja, die Franzosen haben auch ein neues Regionalbewusstsein entwickelt, um dem Pariser Zentralismus etwas entgegenzusetzen.


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Die Hortensie ist so etwas wie die Wappenblume der Bretagne.


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Der Bahnhof von Roscoff/Rosko von außen.



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Der Stadtplan zeigt die Lage der Stadt am Meer.



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Hier mit noch etwas mehr Umgebung.



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Da überholte uns ein Wagen mit irischem Kennzeichen.



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Die Kneipe Le Sailor sollte auf unserer Rückreise noch eine angenehme Rolle spielen.


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Petra war sehr positiv überrascht, so viele Palmen vorzufinden. Die weiter oben schon erwähnte Kollegin bestätigte auch hier meine Erinnerung: Vor 30 Jahren waren es noch nicht so viele Palmen in der Bretagne. Mode oder Klimawandel?


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Wir hatten noch viel Zeit bis wir zum Schiff mussten und machten erstmal einen Spaziergang durchs Städtchen.


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Ich liebe diese alten Mauern!


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Zwischen der Kapelle und dem nächsten Haus stand sicher noch ein anderes, wie der Kamin vermuten lässt.


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Das Wappen von Roscoff.


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Französische, bretonische und Roscoffer Flagge in dreifacher Eintracht.


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Hier vertrauten wir nach gekaufter Briefmarke die in Paris gekaufte und im Zug geschriebene Ansichtskarte an meinen Schwiegervater der Post an. Doch kam die Karte niemals an. Vielleicht lag es daran, dass Petra ,,Allemagne" mit zwei l schrieb, dass die Bretonen keine Ansichtskarte mit Pariser Fotomotiv befördern oder dass die Briefmarke doch nicht korrekt war. Oder warum auch immer!


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Der Turm der Kirche Notre-Dame de Croaz Batz mit seinen frei hängenden Glocken ist der berühmteste Bauwerk Roscoffs. Ein Foto dieses Turms in einem Bildband von Anselm Spring lockte mich 1989 nach Roscoff.


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Als ich klein war, hatten französische Autos noch schwarze Nummernschilder, so wie dieser Käfer hier aus Côte du Nord, wie das bretonische Departement Côtes Amor damals noch hieß.


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Uns gelüstete es nach Tee und Törtchen.


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Wer erkennt – abgesehen von Petras Körperhaltung – einen Unterschied zwischen diesem...


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...und diesem Bild?


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Anscheinend war da mal ein Kamin und zwar ein Stockwerk höher.


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Im Hafen war gerade Ebbe.


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Fast könnte man zu Fuß zur Île de Batz hinüber gehen.


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Zu solchen Seemöwen habe ich eine besondere Beziehung, seit ich 1983 in Finnland mal eine von einer Angelschnur befreit habe. Die Brücke im Hintergrund führt anscheinend unsinnig nur bis zum Wasser. Aber sie verbindet das Land mit dem auch bei Ebbe schiffbaren Fahrwasser zur Batz-Insel hinüber.


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Hafenpanorama mit Dame.


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Im anderen Hafenbecken warteten Boot geduldig auf die nächste Flut.


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Fischkutter.


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Jungmöwe im Überflug.


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Bis so ein Segelbootschwert eine Handbreit Wasser unter sich hat, muss selbiges noch kräftig steigen.


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Diese Bötchen (wieso schreibt man ,,Bötchen" eigentlich nur mit einem ö?) kommen schon mit weniger Wasser aus, aber so ganz ohne schwimmen sie auch nicht.


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Ob das wohl die auf die Flut wartenden Fischer sind, die sich hier mit Boule vergnügen?


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Für ein Bierchen am Hafen war für uns leider keine Zeit mehr.


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Noch ein Hafenpanorama mit Dame.


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Außer uns weilten dereinst noch andere berühmte Leute in Roscoff: Alexande Dumas.


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Blaue Festerläden finde ich schön.



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Der Roscoffer Leuchtturm mit Flaggen, hier auch der europäischen.


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Noch ein Ire, genauer ein Dubliner, wie das D in der Mitte und der gälische Name Dublins oben zeigt: Baile Átha Cliath.


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Noch ein paar Blicke...


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...zurück...


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...auf den kleinen Hafen mit Palmen, Leucht- und Kirchturm...


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... und dann den Blick tapfer nach vorne gerichtet: Unser Schiff wartete.


Noch ein neues Posting ist notwendig.
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

MAS

#39
Schon damals vor 27 Jahren hegte ich den Wunsch, von hier aus mal nach Irland überzusetzen. Nun sollte es Wirklichkeit werden!



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Zunächst mussten wir aber...


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...noch was warten.
Die Schiffsfahrkarte kann man direkt bei Brittany Ferries buchen (http://www.brittanyferries.de), aber ohne Kreditkarte kommt man da nur fast bis zur Buchung. Mir half dann Gaeltacht Reisen (https://www.irlandlaedteuchein.de), die die Buchung dann für mich machten.


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Der Hafen-Shuttel-Bus...


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...brachte uns die letzten Meter.


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Ein stolzes Schiff und wartende Autoreisende.


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Über die Gangway...


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...ging es an Bord.


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Mich überraschte, dass Morlaix der Heimathafen der Pont-Aven ist.


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So ganz geheuer waren uns die langen Gänge im Schiffsinneren nicht.


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Wir waren sehr gespannt auf unsere Kajute.


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Zuerst dachten wir, wir hätten aus Versehen eine Einzelkabine gebucht.


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Doch entdeckten wir dann eine Leiter und dass man aus der Decke ein zweites Bett herunter klappen konnte.


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Vieles an Bord thematisierte die bretonische traditionelle Musik, wie hier ein Plakat vom Festival Interceltique in Lorient für Musik aus der Bretagne, Irland und Schottland. Dieses Festival würde ich sehr gerne mal besuchen!




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Oder dieses für Folklore und Druidentum. Miraculix bzw. Panoramix lässt grüßen!


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Ein Aufzug verbindet sieben Stockwerke miteinander. Unterhalb sorgten Clowns für die Unterhaltung der Kinder.


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Eines von fünf oder mehr Restaurants an Bord.


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Ein schöner Name für ein Schiffsrestaurant!



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Erstmal den Blick aufs Meer genießen!


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In der Bar wurden vier Biere vom Fass angeboten, aus Irland, den Niederlanden, England und Frankreich.


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Hinten wehre oder vielmehr hing den Mast umwickelnd die französische Tricolore.


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Hubschrauberlandeplatz und hinter der kleinen Absperrung und auch auf dem Balkon ein Hundeplatz.


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Noch wurden Container mit Fracht oder Lebensmitteln an Bord gehievt.


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Abendstimmung im Hafen von Roscoff.


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Ja, es war noch warm und sehr angenehm.


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Noch mal ein Blick auf Roscoff und Île de Batz.


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Noch ein Container. Und Rettungsbojen gab es wohl genug an Bord.


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Ein netter Passagier machte diese Bild von uns. Ich glaube, er war ein Westfale.


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Wir gönnten uns erstmal was zu essen, eine Pizza mit Wein oder Bier, letzteres aus Australien.
Und so in Speis und Trank vertieft....


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...merkten wir gar nicht, dass das Schiff ablegte, wendete, den Hafen verließ, so dass uns nur noch dieser Blick nach Achtern blieb, der die Bretagne am Horizon verschwindend zeigte.


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Ah, hart Backbord war noch Land zu sehen.


23-2709
Aber vor dem Bug lag nun der Atlantik und irgendwo da hinten Irland.
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

MAS

#40
Noch ein neues Posting:



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Abendspaziergang auf Deck.



23-2712
Sooo umweltfreundlich sah das nicht aus, was da aus den Schornsteinen kam. Wie mag die Umweltbilanz unserer Reise im Vergleich zum Flug letztlich aussehen?


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Sehnsucht nach dem Land hinterm Horizont.


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Allmählich gingen die Lichter an.


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Dieses Bild zeigt Breton*innen bei einem Fest Noz, einem traditionellen Tanzabend. Ach wie sträflich vernachlässigen wir Deutsche im Vergleich unsere traditionelle Musik!


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Die Nacht war hereingebrochen.


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Nur noch die Heckschraubenwellen waren zu erkennen.


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Dame vor schwarzem Raum.


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Leeres Oberdeck.


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Vor allem Raucher zog es noch nach draußen.


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Die meisten Passagiere ließen sich lieber drinnen unterhalten.


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Irgendwie kam ich mir wie in einem Science-Fiction-Film vor.


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,,Scotty, beam me up!"


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Es gab auch ein Schwimmbecken.


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Und noch mal bretonische Musiker, hier mit Bombarde (Schalmei) und Cornemuse (Sackpfeife/Dudelsack).


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Nun gönnten wir uns doch noch etwas von der Bar, ein Ginger Ale oder ein John Smith's Bitter. Letzteres hätte etwas besser eingeschenkt gehört, schmeckte aber gut.



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Noch ein Blick auf die Position des Schiffes: Wir waren also mitten in der Ausfahrt das Ärmelkanals und mussten wohl die Kurve um die Spitze von Cornwall herum kriegen.



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Und ein Blick auf die Position unserer Kajute im Schiff.


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Und dann gute Nacht! Noch etwas gelesen in ,,Das einfache Leben" von Ernst Wiechert, dann gut geschlafen trotz des rhythmischen Quietschens von irgendwoher.


Soweit der zweite Reisetag.
LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

GregorM

Hallo Michael,

Die Fortsetzung deines Reiseberichts hat mich sehr gefreut. 

Gruß
Gregor
Gruß
Gregor

Asterix

"Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen" (Giovanni Bosco)

MAS

Eine kleine Korrektur zu Bild 23-2488:
Streiche:
Zwei freundliche Bretonen – einer davon ist hier rechts vorne im Bild –
Setze:
Zwei freundliche Bretonen – einer davon ist hier links vorne im Bild –

Bevor ich jetzt vom dritten Tag berichte, muss ich mich mal auf andere Arbeiten konzentrieren. Aber er wird kommen!

Kenavo!
Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Zwurg

Super Bericht, und du hattest sicher viel Arbeit damit es für uns zu präsentiern. Vielen Dank
Den größten Mut erfordert es den eigenen Weg zu gehen