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Irland-Reise 2017

Begonnen von MAS, 07.09.2017 16:43

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MAS

Oh sorry, diesen entspannten Audio- bzw. Videolink habe ich vergessen: https://www.youtube.com/watch?v=R9PEb1ngbyY

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

MAS

Und eine kleine Korrektur: Die kleine Insel direkt vor dem Pier heißt gar nicht Craw Island (Kräheninsel), sondern Crab Island (Krabbeninsel). Dabei sahen wir am Hafen mehr Krähen als Krabben.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

MAS

#92
5. Reisetag: Montag, der 28. August 2017- 1. Teil:

Hups, jetzt ist es schon der 3. Juni 2018. Weiter geht es:


2017.08.28Mo SDCF M0024-782
Der Blick aus dem Fenster am nächsten Morgen versprach das lange erwartete typisch irische Wetter.


2017.08.28Mo SDCF M0024-784
Um sich gegen selbiges zu wappnen, stärkten wir uns mit einem typisch irischen Frühstück – mit Ausnahme des Fleisches.



2017.08.28Mo SDCF M0024-785
Der Frühstücksraum mit Fotos von John an den Wänden.


2017.08.28Mo SDCF M0024-786
Der Vorgarten im Regen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-787
Zum Wetter passender Gartenschmuck.


2017.08.28Mo SDCF M0024-788
Regenposie.


2017.08.28Mo SDCF M0024-789
Vor dem einzigen Laden und zweiten Café im Ortsteil Fisherstreet.


2017.08.28Mo SDCF M0024-790
Der oder die Aille.



2017.08.28Mo SDCF M0024-793
Wir gingen die Straße landeinwärts, wobei das hier ein Blick zurück Richtung Meer ist.


2017.08.28Mo SDCF M0024-795
Pferde im Wind- und Regenschatten einer Mauer.


2017.08.28Mo SDCF M0024-796
Zur Linken sahen wir die Ruine vom Doonmacfelim Castle, wobei ,,Doon" schon ,,Castle", also ,,Burg" oder ,,Festung" bedeutet. Es war um 1500 gebaut und um 1641 von Oliver Cromwells Truppen zerstört worden.


2017.08.28Mo SDCF M0024-797
Bis zum Ortsteil Tiergonean, den wir einfach ,,Mitteldorf" nannten, war eine kleine Wegstrecke ohne Häuser zu passieren.


2017.08.28Mo SDCF M0024-798
In Tiergonean passierten wir den Fitz Pub...


2017.08.28Mo SDCF M0024-799
...und die Tourist Information, bei der wir am Abend zu vor auf dem Festival waren.



2017.08.28Mo SDCF M0024-800
Etwas weiter verwunderte uns ein verlassenes Hotel...


2017.08.28Mo SDCF M0024-801
...von wilden Hortensien geschmückt.


2017.08.28Mo SDCF M0024-803
Und weiter ging es etwas über Land zum oberen Ortsteil Roadford, von uns "Oberdorf" genannt.


2017.08.28Mo SDCF M0024-804
Diese orangenen Blumen sahen wir in den nächsten Tagen des Öfteren.


2017.08.28Mo SDCF M0024-807
Unser Ziel war der McCanns Pub, nicht um dort zu einem Frühschoppen einzukehren, sondern um zu fragen, wann dort Geraldine MacGowan singen würde. ,,Heute nicht", bekamen wir zur Antwort, aber ansonsten jeden Abend – mehr oder weniger.


2017.08.28Mo SDCF M0024-810
Der Weg zurück nach Fisherstreet gingen wir gegen den Wind und damit gegen den Regen, den ich unterwegs nach Herzenslust trinken konnte. Die Flagge zeigt, wie der Wind wehte.


2017.08.28Mo SDCF M0024-811
Doonmacfelim jetzt zur Rechten.


2017.08.28Mo SDCF M0024-812
Ein gelbes Blümchen nicht an einem Bach-, sondern am Straßenrand.


2017.08.28Mo SDCF M0024-814
Wir waren froh, bald wieder in der Unterkunft zu sein und machten es uns erstmal im Foyer bequem, schrieben Karten, lasen und harrten einer Wetteränderung.

Mehr demnächst.
Slán!
Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

GuidoB


Hallo Micha,

ganz lieben Dank für Deinen tollen Reisebericht.
So ausführlich, kommt es mir fast vor, wie wenn ich dabei gewesen wäre.

Ich hoffe nur, das Wetter wurde dann irgendwann besser.

Gruß Guido

JJSW

Lieber Micha

Trotz Regen wieder hervorragend fotografiert. Ohne den Regen wär die irische Landschaft aber auch nicht so schön grün.
Auch ich bin gerne mal im Regen draußen unterwegs.

Bin aber mal gespannt, ob Du Deinen Reisebericht bis zum Ende August 2018 fertig bekommst. Oder wann beginnt die nächste Urlaubsreise?   ;)

Grüßle
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

MAS

Lieber Guido,

ein irischer Spruch lautet ja: "Guck mal, da vorne hört der Regen auf!" Also keine Angst, es blieb nicht so nass.


Lieber Jürgen,

ja, das hoffe ich doch, dass ich bis August fertig werde.

LG!
Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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MAS

Ich arbeite übrigens schon an der Fortsetzung.

Hier habt Ihr schon mal ein Bild:


LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

MAS

#97
Und weiter geht's:


2017.08.28Mo SD P0043-1353
Wir wagten uns bald doch wieder hinaus, aber auch schnell wieder hinein in das oben schon erwähnte Laden-Café zu Tee und Torte mit viel Sahne.


2017.08.28Mo SDCF M0024-818
Des Weiteren suchten wir zwei Geschäfte auf, deren eines Kleidung verkaufte, die in Irland hergestellt wurde und teilweise auch entsprechende Logos trug, und in das kleine Musikgeschäft. In ersterem kauften wir beide uns zwei neue Jacken, da unsere beiden durchnass im Zimmer hingen und erstmal ein paar Stunden trocknen mussten, und ich zudem ein T-Shirt. Die Jacken sind mit Aufnähern mit der Aufschrift ,,Irish Heritage" und ,,Ireland" versehen, das T-Shirt mit dem Aufdruck ,,Doolin". Im Musikladen kaufte ich eine neue Tin Whistle, von der ich zuerst dachte, sie sei kaputt, aber sie ist zum Zusammenstecken und, damit sie auch in kleine Jackentaschen passt, Auseinandernehmen. Und zwei CDs von Dooliner Musikern, nämlich dem berühmten Micho Russle und von Adrian O'Connor.  


2017.08.28Mo SD M0410-593
Der Regen hatte dann aber auch aufgehört. Hier steht Petra auf dem Parkplatz gegenüber unserer Unterkunft mit Blick auf den Aille.


2017.08.28Mo SDCF M0024-823
Das ist unser Zimmerfenster.


2017.08.28Mo SDCF M0024-824
Und das ist ein Nachbar mit dem Bein seines Herrchens. Das Herrchen nannte uns den Namen des Hundes, den ich bald wieder vergaß. Er war gälisch und bedeutet auf Deutsch ,,Fuchs". Der Google-Übersetzer sagt ,,sionnach", aber ich weiß nicht mehr, ob er so hieß bzw. hoffentlich immer noch heißt.


2017.08.28Mo SDCF M0024-826
Wir starteten einen Spaziergang wieder in Richtung Hafen. Der Atlantik reflektierte silbern das aus dem noch grauen Himmel strahlende Sonnenlicht.


2017.08.28Mo SDCF M0024-829
Hier der Aille (der die Aille) kurz vor seiner*ihrer Mündung und der Wasserfall von den Doolin-Klippen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-831
Die Kuh wunderte sich über die Dohle.


2017.08.28Mo SDCF M0024-848
Wasserfall und Brandung.


2017.08.28Mo SDCF M0024-855
Links der Straße zum Hafen erstreckte sich ein Golfplatz...


2017.08.28Mo SDCF M0024-858
...und die schon gezeigte Kuhweide.


2017.08.28Mo SDCF M0024-866
Spielende Kälber.


2017.08.28Mo SDCF M0024-872
Segelromantik.


2017.08.28Mo SDCF M0024-876
Jugendfreundschaft.


2017.08.28Mo SDCF M0024-879
Der Leuchtturm von Inis Oírr/Inisheer.



2017.08.28Mo SDCF M0024-880
Leider hatten wir nicht ,,Was blüht denn da?" dabei, und da jetzt nachzuschlagen, welche Blumen wir alles sahen, würde die Fertigstellung dieses Reiseberichtes noch mehr verzögern. Freut Euch einfach an den Farben und Formen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-881
Es ist also verboten, Delphinen hinterher zu schwimmen! Die Gefahr, dem zuwider zu handeln, bestand leider nicht. Wir sahen weder Delphin noch Tümmler.


2017.08.28Mo SDCF M0024-882
Tafeln erklärten unter anderem die Geologie. So erfuhren wir, dass die Klippen südlich der Aillemündung aus hartem, mehr oder weniger wasserfestem Schiefer bestehen, sich nördlich der Mündung aber der Burren aus Kalkstein erstreckt, das wasserlöslich ist, wodurch sich eine Karstlandschaft formte.  


2017.08.28Mo SDCF M0024-889
Diese Tafel erklärte interessante historische Bodendenkmäler.

2017.08.28Mo SDCF M0024-894
Die Krabbeninsel.


2017.08.28Mo SDCF M0024-897
Die Fähre von Inis Oírr.


2017.08.28Mo SDCF M0024-899
Hafen, Doolin- und Moher-Klippen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-902
Die neuen Jacken waren und sind immer noch sehr bequem, zugleich leicht und wärmend, auch wasserdicht, haben aber keine Kapuzen. Ich probierte auch gleich die neue Whistle aus und war mit ihrem Klang zufrieden. Ich erinnerte mich dabei an dieses CD-Cover:


2018.06.14Do SD M0422-465


2018.06.14Do SD M0422-466
Da trägt ein Habicht so eine ähnliche Tin Whistle über eben diese Burren-Landschaft.
Die CD ist von Magnetic Music, welches eine Zeit lang in Doolin zu Hause war.

2017.08.28Mo SDCF M0024-904
Zwischen den Kalksteinfelsen wuchsen zahlreiche Blumen. Unsere Unterkunftswirtin Bridget sagte, ein paar Wochen früher im Jahr seien es noch viel mehr gewesen.  


2017.08.28Mo SDCF M0024-905
Trotz der Wasserlöslichkeit des Kalksteins gab es auch Pfützen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-907
Hier sieht man aber, wie sich das Wasser langsam seine Kuhlen frisst. Und man sieht auch, dass Quader aus dem Stein geschlagen wurden. Im II. Weltkrieg wurde der Stein abgebaut, weil er Phosphor enthält. Heute ist er geschützt, da er im Burren Nationalpark liegt.



2017.08.28Mo SDCF M0024-910
Und so kann man hier das Wechselspiel von Stein und Wasser, Licht und Pflanzen genießen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-911
Ich sollte doch mal im ,,Was blüht denn da?" nachschauen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-913
Petra blickt aufs Meer.


2017.08.28Mo SDCF M0024-915
Ich denke, ich muss nicht unter jedes Bild was schreiben. Genießt einfach das Bild.


2017.08.28Mo SDCF M0024-918
Und noch ein paar Flötentöne.


2017.08.28Mo SD P0043-1394
Auch mal mit zwei Whistles gleichzeitig.
Hier kann man es hören: https://c.gmx.net/@339340067283671109/3-5CSEPDTfe7x3HxwuREag Datei: 2017.08.28Mo-DVR-1 711_0821 Spiel mit der neuen Tin Whistle auf dem Burren bei Doolin


2017.08.28Mo SDCF M0024-919
,,Hilf mir mal da hoch!"


2017.08.28Mo SDCF M0024-921


2017.08.28Mo SDCF M0024-923
Farn.


2017.08.28Mo SDCF M0024-925
Habichtskraut – oder so ...


2017.08.28Mo SDCF M0024-927
De Lichte entgegen.


2017.08.28Mo SD P0043-1374
Dem Rock sieht man an, dass es nicht ganz windstill war.


2017.08.28Mo SDCF M0024-930
Ein vergessener Quader.


2017.08.28Mo SDCF M0024-933
Spannend fanden wir die Mauern...


2017.08.28Mo SDCF M0024-935
... die die Wiesen neben dem Burren umschlossen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-936
Doonagor Castle, gälisch: Caisleán Dhún na gCorr aus dem 16. Jahrhundert, wobei hier lustig ist, dass der englische Name das gälische Wort ,,Dhún" als ,,Doon" im Namen hat und der gälische Name das englische Wort ,,Castle" als ,,Caisleán".  


2017.08.28Mo SDCF M0024-938
Doolin-Klippen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-939
Moher-Klippen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-941
Phosphor-Kalksteinbruch und Hafen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-951
Petra.


2017.08.28Mo SDCF M0024-952
Burrenlandschaft mit Gebäuderuine.


2017.08.28Mo SD P0043-1391
Mit diesen Steinen hatte man noch was vor.


2017.08.28Mo SDCF M0024-954
Das Wetter war sich noch unschlüssig, was es wollte.


2017.08.28Mo SDCF M0024-960
Was ist denn das für ein Wesen?


2017.08.28Mo SDCF M0024-962
Wasserwege, Blumengrund.



2017.08.28Mo SD P0043-1408
Irgendwann überkamen mich geradezu religiöse Gefühle.



2017.08.28Mo SDCF M0024-964


2017.08.28Mo SDCF M0024-970
Petra näherte sich mutig dem rätselhaften Wesen.


2017.08.28Mo SD P0043-1402
Ich blieb lieber auf Abstand...


2017.08.28Mo SD P0043-1404
... und widmete mich dem Boden.


2017.08.28Mo SDCF M0024-971
Ja, was blüht denn da?


2017.08.28Mo SD P0043-1420
Dann zeigte auch ich Mut, überwand einen Graben und näherte mich der kleinen Ruine.


2017.08.28Mo SDCF M0024-973
Tja ...


2017.08.28Mo SDCF M0024-974
Blick landeinwärts zu einem Berg.



2017.08.28Mo SDCF M0024-977
Blick auf Dooliner Häuser.


2017.08.28Mo SDCF M0024-979
Möwe.


2017.08.28Mo SDCF M0024-980
Inis Moírr.


2017.08.28Mo SDCF M0024-981
Ruine und Berg – beide ohne mir bekannten Namen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-982
Krähe.


2017.08.28Mo SDCF M0024-991
Petras Haare wehten im Wind...


2017.08.28Mo SD P0043-1421
...derweil sie dieses Blümchen fotografierte.



2017.08.28Mo SD P0043-1443
Es ist meines Wissens eine Art Storchschnabel.


2017.08.28Mo SDCF M0024-992
Schatten. Ah, die Sonne war herausgekommen!


2017.08.28Mo SDCF M0024-993
Es war verboten, Steine aufeinander zu bauen. Ob die Ruine dann illegal war?


2017.08.28Mo SDCF M0024-998
Blick von mir zu Petra...


2017.08.28Mo SD P0043-1429
...und von Petra zu mir.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1000
Ich ging mal näher an Meer, wo die Brandung den Kalkstein noch mehr aufgelöst hat.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1002
Da war es schwierig, zu gehen. Unsere Gastgeberin war dort mal gefallen und hat sich schmerzhaft verletzt.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1004
Wer ist denn der kleine Mensch da hinten?



2017.08.28Mo SDCF M0024-1006
Ah, Petra! Wer sonst?



2017.08.28Mo SD P0043-1438
Und so sah sie mich...



2017.08.28Mo SDCF M0024-1011
...als ich dieses Bild machte.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1025
Jakobskreuzkraut...


2017.08.28Mo SDCF M0024-1029
... und Burrenlandschaft.


2017.08.28Mo SD P0043-1444
Farn. Hirschzunge oder so...


2017.08.28Mo SDCF M0024-1031
Andere Spaziergänger.


2017.08.28Mo SD P0043-1447


2017.08.28Mo SDCF M0024-1033


2017.08.28Mo SDCF M0024-1038
Turnübungen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1041
Eventuell Schafgarbe.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1045
Kamille.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1047
Wieder an der Straße und dem alten Fischerboot.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1059
Knopf im Ohr. Aber nicht steif(f).


2017.08.28Mo SDCF M0024-1062
Oder doch? 😉


2017.08.28Mo SDCF M0024-1066
Kuh über Berg.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1067
Aillecanyon.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1087
Und wieder der Wasserfall und die Brandung.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1088
Das Bild ist leider etwas verwackelt, zeigt aber zwei Überlandbusse und Autos: Welch ein Kontrast zu der Natur eben noch!


2017.08.28Mo SDCF M0024-1089
Einen Bentley sieht man auch nicht alle Tage. Die meisten nichtirischen Nummernschilder waren aus Großbritannien...


2017.08.28Mo SDCF M0024-1090
... und aus der Bretagne, Kleinbritannien, sozusagen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1091
Wieder daheim. Wie hieß es damals (1987) bei einer kanadischen Motelkette: "Your home away from home."


2017.08.28Mo SD P0043-1473
Ja, Bridget versteht es, ihr Haus gemütlich zu machen. Zum Beispiel sammelt sie arabische Lampen. Hier nur eine davon.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1093
Draußen wurde es derweil dämmrig.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1095
Wir zogen wieder los.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1096
Vorbei am Ivy Cottage, in dem wir am Nachmittag des Ankunftstages Tee getrunken hatten.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1097
In diesem Haus gibt es auch Bed & Breakfast.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1099
Fisherstreet und Aille.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1104
Doonmacfelim.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1105
Ein Privathaus.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1107
Fitz's Pub.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1108
Da wollten wir zu Abend essen, aber es war kein Tisch frei und ab 21.30 Uhr gab es nichts mehr zu essen. Und von Bier alleine, so viele Sorten es auch gab, erwarteten wir nicht satt zu werden.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1109
So kehrten wir wieder zurück ins Unterdorf, derweil der Mond aufgegangen war.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1111
Im Ivy Cottage waren sie froh über Gäste. Es gab Fish'n'chips, aber kein Bier. Das Petra viel zu torfige Wasser schmeckte mir eigentlich ganz gut. Und Musik gab es von der Konserve, aber keine irische. Petra aber konnte einen Wunsch äußern, und schon legte der französische Wirt auf, was sie hören wollte bzw. fand es im Internet. Es war ,,Sugar" von Robin Schulz: https://www.youtube.com/watch?v=WE5JV6t9i2g


2017.08.28Mo SDCF M0024-1112
So wurden wir angenehm satt.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1113
Dann wechselten wir zum Gus O'Connor's Pub, wo gerade Ted MacGormac ein Ständchen gab. Ich ließ meinen Audiorekorder mal laufen: https://c.gmx.net/@339340067283671109/3-5CSEPDTfe7x3HxwuREag Dateien: 2017.08.28Mo-DVR-3 711_0823 im Gus O'Connor's Pub in Doolin mit Ted MacCormac und 2017.08.28Mo-DVR-4 711_0824 Sesson im Gus O'Connor's Pub in Doolin für die folgende Session. Das Video mit Ted unter https://www.youtube.com/watch?v=skfLsxqVVS0 gibt die Stimmung, die wir erlebten, aber auch gut wieder. Der macht das wohl öfter!


2017.08.28Mo SDCF M0024-1114
Die Session-Musiker und ihr Publikum.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1115
Ich probierte dann mal das Hop House Lager aus dem Hause Guinness, das ich ein paar Mal auf Plakaten beworben sah: Ja, es war nicht schlecht, aber auch nicht sooo gut. Meine Verkostungsnotizen habe ich leider gerade nicht zur Hand.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1116
Petra entdeckte Bailey's mit Eiswürfeln für sich.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1117
Außer den Session-Musikern gaben auch Leute aus dem Publikum das eine oder andere Lied zum Besten. Das hier waren anscheinend zwei junge Amerikanerinnen.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1119
Mein zweites Bier war ein Smithwick'S Red Ale. Das war sehr lecker, fruchtig, malzig, süß-herb-würzig. Es ist in etwa das Bier, das in Deutschland unter dem Namen Kilkenny vermarktet wird, aber ein klein wenig anders, was aber auch am Wasser liegen kann.


2017.08.28Mo SDCF M0024-1122
Im Pub hingen ein paar Plakate von den Lisdoonvarna-Festivals in den 1970ern-1980en, über die Christy Moore mal ein Lied gesungen hat. Ha, ich fand das Lied auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=_SVo9W4QM5A


2017.08.28Mo SDCF M0024-1123
Ja, das waren noch Zeiten!

Ich wollte übrigens auch mal ein Stückchen auf der Whistle vorspielen, hätte auch gedurft, aber gerade als ich anfangen wollte, kam aus einem Lautsprecher ein Krach wie ein Presslufthammer. Das war das Signal, dass die Session zu Ende war. Die Musiker packten ihre Instrumente zusammen und machten sich auf den Heimweg. Einer unterhielt sich noch mit uns, und meinte, ich solle am nächsten Tag wiederkommen. Für den Dienstag hatten wir aber schon andere Pläne.

To be continued.

LG!
Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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JJSW

Lieber Micha, das hast Du wieder schön bebildert und betextet. Von den Steinen, auf denen ihr herumspaziert seid, bin ich fasziniert. So etwas hab ich noch nie gesehen.
Ich will auch mal nach Irland. Aber auch nach Schottland und vielleicht mal Island... Irgendwann...
Alle Länder prima für 'ne Rockreise geeignet, glaube ich.

Grüßle
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

MAS

Lieber Jürgen,

das war die süwestliche Ecke des Burren, auf dem wir da ein paar Stunden verbracht haben. Der gesamte Burren ist viel größer. Von einem Offizier Oliver Cromwells ist überliefert, dass er gesagt haben soll: Kein Wasser, um jemanden zu ertränken, kein Baum, um jemanden aufzuhängen und keine Erde, um jemanden zu begraben. 
Es gibt da auch weitere Wanderwege. Sollten wir nochmal dorthin kommen ...

Der Dienstag führte uns dann auf den wasserundurchlässigen Schiefer, also auf die Klippen.
Das muss ich aber noch zusammenstellen.

Morgen erstmal Büdingen! :)

LG, Micha

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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MAS

#100
Büdingen ist lange vorbei jetzt am 18.7., und ich muss ich mal weiter machen, sonst ist die Irlandreies bald ein Jahr her.


6. Reisetag: Dienstag, der 29. August 2017:


2017.08.29Di SDCF M0024-1127
Zum Frühstück wählte ich als ersten Gang mal Weetabix. 1979 lernte ich diese gerösteten Weizenflockenbrickets in England kennen, und zwar in Burton Latimer, wo sie hergestellt werden. Anschließend gab es Rührei mit Lachs, aber ich muss ja nicht jedes Foto zeigen.




2017.08.29Di SDCF M0024-1132
Vor dem Gus O'Connor's parkte ein LKW mit einer wichtigen Lebensmittellieferung.


2017.08.29Di SDCF M0024-1134
Wir indes machten uns auf den Weg zu einer Wanderung Richtung Süden. Hier schreitet Petra noch wacker drauf los. Das sollte sich ändern.



2017.08.29Di SDCF M0024-1135
Zur Rechten blickten wir auf den oder die Aille und die Fisher Street.


2017.08.29Di SDCF M0024-1136
Hier noch einmal mit Meer dahinter.


2017.08.29Di SDCF M0024-1139
Blick zurück auf die Doonmacfelim.


2017.08.29Di SDCF M0024-1141
Der Aille-Fluss (ja so ist ,,der" richtig) kurz vor der Mündung.


2017.08.29Di SDCF M0024-1143
Hier sieht man sehr schön unsere Unterkunft, das St. Anthony's.


2017.08.29Di SDCF M0024-1145
Auf einer Wiese links oberhalb des Weges fiel uns eine Möwe auf, die nicht wegflog. In Erinnerung an die Möwe in Finnland, die ich mal von einer Angelschnur befreit hatte, wollte ich nachsehen, ob diese auch irgendwo festhing.


2017.08.29Di SDCF M0024-1147
Nein, sie lief davon, als ich näherkam. Aber fliegen konnte sie nicht. Fangen wollte ich sie auch nicht, so dass wir sie wieder alleine ließen. Zwar kam ich nicht nahe genug heran, um die Zehen zu zählen, aber ich vermute, es war eine junge Dreizehenmöwe.


2017.08.29Di SDCF M0024-1149
Hier sieht mal sehr gut, wie das Aille-Wasser im Karstgestein versickert, noch bevor es den Atlantik erreicht.


2017.08.29Di SDCF M0024-115
Doonagore zur Linken.


2017.08.29Di SDCF M0024-1151
Noch war der Weg bequem und zugleich die Fahrstraße, aber mit wenig Autos und mehr Fußgängern.


2017.08.29Di SDCF M0024-1154
Ihr ahnt es vielleicht schon: Das Ziel unserer Wanderung waren die Moher-Klippen. Die Karte auf dem Plakat zeigt den ganzen Moher-Klippen-Weg, den wir nur zum Teil gehen wollten. Er ist übrigens ein Abschnitt des Wild Atlantic Ways, der die ganze irische Westküste entlang führt.


2017.08.29Di SDCF M0024-1155
So stellt man sich Irland vor.


2017.08.29Di SD M0410-596
Oder?


2017.08.29Di SDCF M0024-1157
Zur Rechten hatten wir ab jetzt immer den Atlantik, hier mit der Landspitze am Doolin Pier, der Krabbeninsel und Iinis Oirr/Inisheer im Hintergrund.


2017.08.29Di SDCF M0024-1158
Blick zurück die Doolin-Klippen hinunter.


2017.08.29Di SD P0043-1501
Man sollte nicht zu nahe an die Kante gehen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1160
Aber wie soll man sonst so hinunter gucken?


2017.08.29Di SDCF M0024-1161
Auch schon die Doolin-Klippen beeindruckten uns gewaltig.


2017.08.29Di SDCF M0024-1162
Und dann entdeckten wir den Wasserfall, den wir von der Hafenstraße schon des Öfteren gesehen hatten. Oder es war ein anderer? Denn Bäche stürzten da einige hinab ins Meer.


2017.08.29Di SDCF M0024-1163
Brodelnde Gischt.


2017.08.29Di SDCF M0024-1167
Wetterfeste Blumen mit brauen Blüten. Vielleicht waren sie auch schon verwelkt.


2017.08.29Di SDCF M0024-1169
So profan sah es am Weg aus: Ein Bach wird durch ein Rohr unterm Weg durchgeführt. Ob diese Bachüberquerung ganz neu oder nur repariert war, weiß ich nicht. Rechts oben Doonagore.


2017.08.29Di SDCF M0024-1173
Aber rechts bot sich immer wieder dieses urgewaltige Bild der Abbruchkante, die dem Bachlauf hier ein jähes Ende bereitete.


2017.08.29Di SDCF M0024-1175
Petra hielt sich lieber noch etwas weiter von der Kante entfernt. Achtet mal auf den Wasserstaub vor ihr.
 

2017.08.29Di SDCF M0024-1179
Hier erkennt man sehr schön den Schieferfelsen der Klippen. Da fühlt man sich als Rheinischer Schiefergebirgler ja geradezu daheim!


2017.08.29Di SD P0043-1509
An dieser Stelle interessierte mich aber anderes.


2017.08.29Di SDCF M0024-1180
Und zwar dieser Wasserfontaine, die aus der Tiefe heraufkam und den Wasserstaub bildete, den man auf dem vorvorherigen Bild sieht.  


2017.08.29Di SDCF M0024-1181
Ja, da kam tatsächlich Meerwasser die Steilwand herauf, ich weiß nicht wieviel Meter, 100 oder mehr. Das zeigt dann auch, dass es an diesem Tag nicht gerade windstill war.


2017.08.29Di SD M0410-597
Meine Kamera bekam jedenfalls ordentlich was ab. Zum Glück hatte ich ein Baumwolltuch dabei, um sie wieder trocken zu reiben. (Im Grunde war es ein Stück eines alten Unterhemdes.)


2017.08.29Di SDCF M0024-1185
Mit wieder trockener Linse konnte ich mich diesem ungewöhnlichen Blick auf die Doonagore widmen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1186
Petra empfand Wind und Wetter als eher ungemütlich.


2017.08.29Di SDCF M0024-1191
Und noch ein Bach, bevor er den Lemming machte.


2017.08.29Di SDCF M0024-1193
Blick auf die Doolin-Pier.


2017.08.29Di SDCF M0024-1195
Blick zurück auf Klippen...


2017.08.29Di SDCF M0024-1199
... und Wellenfontaine.


2017.08.29Di SDCF M0024-1200
Für Petra wäre es zumindest gut gewesen, wenn es so weiter gegangen wäre.


2017.08.29Di SDCF M0024-1201
Ein Boot auf dem weiten Meer.


2017.08.29Di SDCF M0024-1203
Und dann entpuppte sich der Weg, der geradeaus weiter führte, als Sackgasse für Wanderer.


2017.08.29Di SDCF M0024-1204
Denn diese, also wir, mussten nach rechts abbiegen, über diese Barriere hinweg – und wie es weiter geht, erfahrt hier beim nächsten Mal.

Slán!
Euer Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

GerdG

Hallo Micha,

wieder habe ich mich darüber gefreut, deine Bilder von "Grünen Insel" zu sehen.

Gruß
Gregor

MAS

#102
Und weiter geht's:


2017.08.29Di SDCF M0024-1206
Der Weg ging nun noch etwas näher an der Kante lang.


2017.08.29Di SDCF M0024-1209
Und damit begann für Petra die Tortur. Sie fühlte sich durch die nahe Kante so unsicher, dass sie sich am Weidezaun festhielt und daran entlang hangelte.



2017.08.29Di SDCF M0024-1212
Zudem trieb ihr der Wind Tränen in die Augen, so dass sie ihre rechte Gesichtshälfte mit einer Hand abschirmte. So wurden wir dann auch immer wieder von anderen Wanderern überholt. Aber wir waren ja auch bei keinem Wettrennen.



2017.08.29Di SDCF M0024-1213
Ich genoss hingegen immer wieder den Blick aufs Meer.


2017.08.29Di SDCF M0024-1216
Für mich war das ein ganz bequemer Weg.


2017.08.29Di SDCF M0024-1219
Blick zurück auf die Brandung an den Dooliner Klippen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1226
Schaum auf dem Wasser.


2017.08.29Di SDCF M0024-1227
Blumen am Wegesrand.


2017.08.29Di SDCF M0024-1237
Ich schaute auch gerne den Wellen zu, wie sie vorragende Felsen überfluteten und dann wieder abliefen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1239
Seht Ihr die Möwe da unten auf dem Felsen?


2017.08.29Di SDCF M0024-1240
Wenn uns die Doolin-Klippen schon hoch vorkamen, so zeigt sich hier, dass die Moher-Klippen noch ein wenig höher sind.


2017.08.29Di SDCF M0024-1246
Man kann sich die Klippen auch vom Schiff aus ansehen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1247
Kormorane oder Krähenscharben.


2017.08.29Di SDCF M0024-1248
Einst im Devon-Meer war dieser Schiefer entstanden. Jetzt wird er nach und nach wieder vom Meer abgetragen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1249
Tapfer nahm Petra ein Hindernis nach dem anderen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1250
Hier mussten wir um eine Bucht herumgehen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1251
Tief unten sammelte sich Schaum auf dem Wasser.


2017.08.29Di SDCF M0024-1252
Letze Bastion des Steins vor dem Wasser.


2017.08.29Di SDCF M0024-1253
Auch aus Stein, aber aus Granit: Ein Dolmen, also das steinerne Gerüst eines steinzeitlichen Grabhügels.


2017.08.29Di SD M0410-598
Klippenwegpanorama.


2017.08.29Di SDCF M0024-1255
Die Moher-Klippen kommen näher.

So, mehr habe ich heute Abend nicht geschafft, aber in Kürze soll es weitergehen.

Gute Nacht!
Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

MAS

Und weiter ging es...


2017.08.29Di SDCF M0024-1256
...über Stock und Stein.


2017.08.29Di SDCF M0024-1259
Immer wieder überquerten wir kleine Bäche über kunstvolle Megalithbrücken.


2017.08.29Di SDCF M0024-1261
Die Bäche waren allesamt braun vom Torf.


2017.08.29Di SDCF M0024-1262
Orangene Blumen gaben zusätzliche Farbtuper.


2017.08.29Di SDCF M0024-1264
Die Existenz des Baches als solcher währte nicht mehr lange. Das heißt, eigentlich schon, aber nur, weil immer neues Wasser nachkam.


2017.08.29Di SDCF M0024-1265
Wirrwarr an Mauern und Zäunen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1267
Flechten.


2017.08.29Di SDCF M0024-1268
Hier hat man die irischen Nationalfarben, wenn auch nicht in der richtigen Reihenfolge.


2017.08.29Di SDCF M0024-1271
Petra war froh, als es mal von der Kante wegging, wenn auch weiter bergauf.


2017.08.29Di SDCF M0024-1276
Blick zurück zur Doolinbucht.


2017.08.29Di SDCF M0024-1277
Und dann ging es doch wieder an der Kante lang.


2017.08.29Di SDCF M0024-1279
Und in so einer Situation, als ich ihr eine Hand hielt und sie die andere am Zaun hatte, passierte es: Sie schrie zweimal auf und zuckte. Wir bekamen beide einen großen Schreck. Sie ließ den Zaun los und es war wieder in Ordnung. Neben dem Draht, den sie zum Festhalten benutzte, lief ein Elektrodraht zur Abgrenzung der Weide. Den hatte sie aus Versehen ergriffen. Außer dem Schrecken und der Verwunderung über so eine Zaunführung trugen wir keinen Schaden davon.


2017.08.29Di SDCF M0024-1286
Immerhin konnte sie hinterher meine Kamera ruhig genug halten, um mich mal mit der irischen Flagge zu fotografieren. Der Wind wehte scheinbar von der Landseite her.


2017.08.29Di SDCF M0024-1287
In Wahrheit war es aber wohl ein Aufwind aus dieser Bucht. Hier sieht man auch, dass wir nun etwas höher gekommen waren.


2017.08.29Di SDCF M0024-1288
Und an dieser steilen Wand brüteten Möwen...


2017.08.29Di SDCF M0024-1296
...und vollführten flugakrobatische Kunststücke. So würde ich gerne mal fliegen!


2017.08.29Di SDCF M0024-1298
Felsnadel.


2017.08.29Di SDCF M0024-1302
Möwenüberflug.


2017.08.29Di SDCF M0024-1306
Weiter Blick zur Inis Oirr/Inisheer, Inis Meáin/Inishmaan und Inis Mor/Inishmore, also alle drei Aran-Inseln gestaffelt hintereinander.


2017.08.29Di SDCF M0024-1309
Wir gingen nun auf Petras Wunsch etwas weiter landeinwärts. Ich beneidete die anderen Wanderer um ihre Klippenblicke.


2017.08.29Di SD M0410-601
Wir hatten aber auch noch einen schönen Blick.


2017.08.29Di SDCF M0024-1314
Der Blick hat sogar einen Namen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1321
Hier ergab sich die Gelegenheit für ein Doppelselfie mit Aussicht.


2017.08.29Di SDCF M0024-1320
Bergab, bergauf führte der Weg uns weiter.


2017.08.29Di SDCF M0024-1322
Der Wind versuchte, einen Teil des Bachwassers vom Meer fernzuhalten.


2017.08.29Di SDCF M0024-1323
Ich weiß gar nicht, wo die Leute hergingen, die näher an der Kante wanderten.


2017.08.29Di SDCF M0024-1328
Bachwasserstaub im Aufwind.


2017.08.29Di SDCF M0024-1330
Torfwasserbach.


2017.08.29Di SDCF M0024-1331
Und beim Blick zurück entdeckte ich wieder brütende Möwen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1335
Aber die Wiesen hatten auch inpossante Bewohner. (Zwischen ihm und uns war aber der Zaun.)


2017.08.29Di SDCF M0024-1339
Und nun kam ein Hindernis der feuchten Art. Petra hatte nur Stoffschuhe an und mein linker Schuh hatte einen Riss in der Sohle. Wie wir damit umgingen, erfahrt Ihr bei der Fortsetzung.

Slán!
Euer Michael
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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MAS

#104
Und so überwanden wir die Pfütze:



2017.08.29Di SDCF M0024-1340
Petra war inzwischen so genervt von dem Weg, dass ihr nasse Füße ganz egal waren und sie einfach durchs Wasser ging. Ich wollte keine nassen Füße bekommen und wählte den Weg rechts über den Grad.


2017.08.29Di SDCF M0024-1341
Von dort aus hatte ich nach rechts diesen schönen Blick.


2017.08.29Di SDCF M0024-1342
Mit dem Weitwinkel sieht es nicht ganz so dramatisch aus wie mit dem Tele.


2017.08.29Di SDCF M0024-1343
Rechts seht Ihr Petra, die inzwischen vom Wasser in den Matsch geraten war. Ich hatte noch trockene Füße, aber der Weg ging da vor mir steil runter, da kamen meine Schuhe ins Rutschen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1344
Ich rettete mich auch in den Matsch, wonach dann meine Schuhe so aussahen. Und der linke Fuß war nass, weil da ja sie Sohle einen Riss hatte.


2017.08.29Di SDCF M0024-1346
Da unten wäre ich aber nasser geworden. Man muss halt Prioritäten setzen!


2017.08.29Di SDCF M0024-1347
So ein kleines Pfützchen machte uns dann auch nichts mehr aus.


2017.08.29Di SDCF M0024-1349
Nun wählten wir aber wirklich einen Weg von der Kante weg.


2017.08.29Di SDCF M0024-1350
Dort trafen wir diese edlen Geschöpfe.


2017.08.29Di SDCF M0024-1351
Nein, da mussten wir nicht durch.


2017.08.29Di SDCF M0024-1352
Kantenwanderer.


2017.08.29Di SDCF M0024-1355
Über den Arrans wurde blauer Himmel sichtbar.


2017.08.29Di SDCF M0024-1356
Blick zurück nach Doolin. Warum wir auf diese Seite der Steinmauer geführt wurden, kam uns später komisch vor.


2017.08.29Di SDCF M0024-1364
Ich entschloss mich jedenfalls, die Mauer und den Zaun zu überklettern, denn auf der anderen Seite war ein besserer Weg.


2017.08.29Di SDCF M0024-1365
Blick auf den Hag's Head mit Moher O'Ruan, Ruans zerfallenes Fort. "Moher" heißt also "zerfallenes Fort"! Die Klippen vom zerfallenen Fort. Das wäre ein guter Titel für einen Abenteuerroman.


2017.08.29Di SDCF M0024-1367
Petra war links der Mauer geblieben.


2017.08.29Di SDCF M0024-1368
Es ginge immer noch höher.


2017.08.29Di SDCF M0024-1370
Schon wieder Rinder, die dem Ozean ihr Hinterteil zuwenden.


2017.08.29Di SDCF M0024-1373
Links der Mauer wohnten auch schöne Rinder.


2017.08.29Di SDCF M0024-1374
Aber Petra war dann doch froh, auch die Mauerseite gewechselt zu haben, nachdem es untern ihren Füßen sehr morastig geworden war. Dieser Kuh scheint das nichts auszumachen.


2017.08.29Di SDCF M0024-1377
Ob der junge Bulle wohl dem Bus nachsieht?



2017.08.29Di SDCF M0024-1379
Vater und Sohn?


2017.08.29Di SDCF M0024-1380
Bald hatten wir die Straße erreicht.


2017.08.29Di SDCF M0024-1381
Als letztes Bild für heute zeige ich Euch diese Karte, die unsern Standort zeigte.

Aber es geht demnächst noch klippig weiter.

Slán!
Euer Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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