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Klimawandel

Begonnen von MAS, 04.08.2021 16:07

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MAS

Tja, die Fichten gehen, die Maronen kommen. Habe mal eine Karte gesehen die prognostizierte, dass Fichten in 50 Jahren nur noch in einigen Höhenlagen vorkommen, Maronen dagegen fast überall, außer in besagten Höhenlagen.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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DesigualHarry

Hallo!

https://www.osttirol-heute.at/menschen/pasterze-gab-tausende-jahre-alte-zirbe-frei/

Ich geb das mal hier hinein - ohne Bewertung von mir.
kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, wie das mit Menschen gemachten Klimawandel kombinierbar ist.

Lg Harry

Lars

Zitat von: DesigualHarry am 12.06.2024 19:31
kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, wie das mit Menschen gemachten Klimawandel kombinierbar ist.

Wer es nicht sehen WILL, und es wollen viele nicht sehen, der wird es auch anhand dieser Fakten nicht sehen .... befürchte ich.
Warte mal die Kommentare ab, die hier bestimmt noch folgen werden ...

MAS

#558
Lieber Harry, worauf willst Du denn hinaus?

Ein Baumfund von ca. 4000 vcZ in den Alpen passt zu dem, was ich hier lese:

ZitatNach dem Ende der Würm-Kaltzeit begann etwa 9660 v. Chr. unsere augenblickliche Warmzeit, das Holozän. Durch das wärmer werdende Klima wich in Mitteleuropa und in Nordamerika die Tundrenvegetation der Eiszeit zunehmend einer Bewaldung, zunächst durch Birken und Kiefern, deren Pollen in den Sedimenten von Seen und Mooren konserviert wurden und durch Pollenanalysen nachgewiesen werden können. Im Atlantikum, dem Klimaoptimum des Holozäns, lag die Baumgrenze in den Alpen um 200 bis 300 m höher als heute. Der boreale Nadelwaldgürtel lag in Sibirien und Nordamerika bis zu 300 km weiter nördlich.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Piora-Schwankung

Was hat das jetzt zu tun mit dem heutigen Klimawandel?

Der ist hier dargestellt im Vergleich der letzten 2000 Jahre dargestellt: https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte#/media/Datei:Temp_anomalies_2000yrs_pages2k-de.svg
Da kann man dann auch den in Deinem Artikel erwähnten Rückgang der Alpengletscher seit Mitte des 19. Jh. verorten.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Klimageschichte

Welche Schlüsse ziehst Du jetzt daraus?

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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JoHa

Wir sprechen über ein Thema, als könne man seine Meinung dazu durchsetzen und habe schon eine Lösung.
Wir unterliegen der Natur und ihren Gesetzen.
Wer mehr verbraucht, als produziert wird, richtet sich selbst und andere zugrunde.
Wer darauf, wie viele von uns, beharrt, man müsse sein persönliches Fahrzeug immer parat haben und fahren können, wohin immer man wolle, treibt auf Dauer Raubbau.
Wer fordert, im Sommer wie im Winter, sich in seiner Wohnung bei 21,5 Grad aufhalten zu können ist ebenso egoistisch.
Wer im Winter Erdbeeren, wer im Sommer Ski fahren will.....und so weiter...
In naher Zukunft werden wir uns wieder um das kümmern müssen, was für uns als Menschen wirklich wichtig ist.
"Hast Du was- Bist Du was." ist von gestern.

Zareen

Klimawandel ist ein interessantes Thema.
Aber wo beginnen?
Auto stehen lassen? Treibstoffe verteuern?
Sehen wir uns mal die Erde an. Die ist viel zu trocken.
Hat jemand noch Wiese, oder kurz gemähten englischen Rasen? Ich habe viele Nachbarn, die fällen gesunde Bäume, weil sie Angst haben, die könnten umkippen, oder die werfen so viel Nadeln und Blätter ab.
Und dann kehren sie die Erde von jedem Blatt frei, daß sie ja gut trocknen kann und düngen regelmäßig.
Aber sie vergessen alle, daß die Erde ein selbstregulierendes System ist. Das muß man nicht stören.
Blätter und Nadeln bilden eine feuchtigkeitsregulierende Bodendecke.
Hohes Gras ist saftig grün und hält den Boden kühl und feucht.
Die Erde, der Erdboden, ist wichtig. Sie ist megawichtig. Sie ist kein Dreck, sie ist unser Leben und heilig.
Das kann man auch anders sehen, aber man muß auch bereit sein die Konsequenzen für alles Handeln zu tragen.
Soweit so gut.
Aber auch, wenn man bereit ist, Konsequenzen zu tragen, übernimmt man damit Verantwortung. Und die auch für die anderen, weil wir in seiner sozialen Gemeinschaft leben. Damit meine ich nicht die politische soziale Gemeinschaft, sondern die soziale Gemeinschaft, die sich aus den Grundbedürfnissen nach Maslow ergeben. 
Mann-sein hängt nicht vom Tragen einer Hose ab.
Warum dann nicht Rock tragen? Nur Mut....

doppelrock

Ich finde es sehr kontraproduktiv, wie das insgesamt wichtige Thema Zukunftssicherung ideologisch, parteipolitisch bis religiös geführt wird.

Vorab: "das Klima" ist die Bezeichnung für längerfristige Wetterbeobachtungen in einem lokal oder regional begrenzten Raum. Demnach bedeutet "Klima retten" nichts anderes als zu versuchen, das Wetter über Jahre gleich zu halten. Obwohl es zahlreiche natürliche, also vom Menschen nicht beeinflussbare Faktoren gibt, die das wetter kurzfristig und langfristig lokal bis überregional ändern. Es gelingt den Meteorologen nicht einmal für 2 Tage sicher vorherzusagen, gleichzeitig verkaufen sie uns Rechenmodelle als absolut sichere Zukunftsvoraussage für 50 oder 100 Jahre.

Sollten wir also nicht besser statt in Wetter in Naturschutz investieren? Tiere und Pflanzen schützen? Und unsere eigene Gesundheit? Fast sämtliche Methoden, die zum "Klimaschutz" propagiert werden, sind umwelt- und gesundheitsschädlich. Dazu kommen noch kriegsaffine Politik statt Friedensverhandlungen. Windräder, E-Autos, E-Fahrräder, Strom aus Importkohle sind schädlicher als die bisher erlaubten Alternativen. Nebenbei brauchen CBDC, Überwachung und andere neue Gesellschaftsformen immer mehr Energie, die irgendwoher kommen müssen. Dafür gewünschte Solarzellen und Chips kommen nur noch aus China, weil in EU die Energie zu teuer gemacht wurde. Dank Strafzoll auf E-Autos werden uns die Chinesen also auch solche Dinge nicht mehr beliebig liefern. Das führt uns eher in die Steinzeit als in eine sichere Zukunft.

Auf die Temperaturen hat z.B. die Sonnenaktivität erheblichen Einfluss, weswegen ja manche wahnsinnigen "Philantropen" planen mit SO2-Wolken den Himmel zu verdunkeln. War das nicht in den 80ern ein Gift, das Waldsterben verursacht haben soll? Kunstfleisch aus dem Drucker verbraucht bis 25x mehr Energie als natürlich/bio aufgewachsene Nutztiere. Warum sollen Gemüse und Obst unbedingt aus gentechnischer Zucht in Gebäuden mit Kunstlicht kommen? Kann es sein, dass es da eher um Macht und Geld geht, auf Kosten unserer eigenen Unabhängigkeit und Gesundheit? Nur so eine Idee.

Bei Umwelt- und Naturschutz bin ich voll dabei, Wetterreligion und Käferessen können die Jünger gern ohne mich betreiben.

MAS

Ein schöner Beitrag, lieber Zareen!

Und ja, auch mit dem Gras hast Du recht! Wir haben in Obererbach Nachbarn, die sich über unsern wilden Garten aufregen und selbst kurzgeschorene Rasen haben, auf denen man Golf spielen könnte, wenn die Löcher da wären. Und die müssen natürlich den Rasen sprengen (mit Wasser, nicht mit Sprengstoff), wir nicht.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Skirtedman

#563
Rasen muss man nicht bewässern, falls man ihn nicht für zarte Kinderfüße als sanften Teppich vorhalten möchte.
Rasen vergilbt, wenn es trocken wird. Kommt irgendwann Regen, ergrünt er wieder von alleine. Und wächst in dieser Zeit auch nicht - hat man das Mähen gespart.

Meinen Rasen brauche ich kaum beschneiden. Eher das unerwünschte Kraut reduzieren oder ausrupfen. Ich nehme auch Kahlstellen in Kauf. Aus einer Vielzahl von Gründen kam ich dieses Jahr nicht dazu, mich dem Kraut oder den Hartbüscheln im Gras anzunehmen und mit der überdurchschnittlichen Wärme und Dauerfeuchte ist da alles gesprossen. Mit der Konsequenz, dass es keine Kahlstellen mehr gibt. Aber auch dass dort dieses Jahr auch keine Hummeln, Erd- und Sandbienen und Sandwespen sich einquartiert haben, die sonst einen reichen Flugverkehr zu den Blüten beschert haben.

Herbstlaub räume ich weitestgehend nicht weg (Rasen eher ausgenommen), aber das verschwindet innerhalb weniger Tage von selbst, wenn im Februar / März die ersten Tage wärmer werden (dank der Regenwürmer wohl vor allem). Und den Giersch bekämpfe ich nur dort, wo er erwünschte Pflänzchen überwuchert. Oder entlaube ihn an den Rändern der betroffenen Flächen mit schnellem Griff per Hand, um ihn an der Ausbreitung zu hindern. Allerdings vermeide ich, dass die Samen ausreifen (Entfernen der Blütenstände). In der ersten Trockenphase mit zwei, drei Wochen kaum Niederschlag welkt er ohnehin wieder dahin und ist bald wieder bis zum nächsten Jahr verschwunden. (Auch hier freuen sich wohl die Regenwürmer und erdbrütenden Hummeln und Käfer.)

Mir sind grüne Stellen im Garten deutlich lieber als es zumeist bei den Nachbarn aussieht: grüner Rasen, daneben vereinzelt liebevoll gesetzte und gepflegte, aus dem kenianischen Hochland eingeflogene Blümchen, dazwischen quadratmeterweise braune, aufgeharkte, trockene Erde. Also grün wie im Stadion, paar Farbtupfer, der Rest grau-braune Trostlosigkeit.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

doppelrock

Bei der ganzen Sache, so wichtig sie ist, irritieren mich mehrere Dinge:
Wenn Naturschutz wichtig ist, warum wird dann mit Lügen, Modellen und Übertreibungen gearbeitet statt mit Fakten? Man kommt sich manchmal vor wie in Orwells 1984.

Warum bekommt es China hin, Wirtschaftswachstum und Umweltverschmutzung zunehmend zu trennen, so dass mehr Wirtschaft nicht mehr zwangsläufig mehr Schmutz bedeutet? Folgen sie unseren Ideen von vor 40 Jahren oder haben sie etwas grundlegend neues entdeckt?

Warum vertrauen wir auf Methoden und Maschinen, die nachweislich umweltschädlich sind, um "das Klima", also das Wetter zu retten oder gleich zu halten und nehmen in Kauf, dass Wirtschaft und Wohlstand den Bach runter gehen? Ist das Gleichgültigkeit, Leichtfertigkeit oder gar Kadavergehorsam und Obrigkeitsgläubigkeit bzw. Unterwürfigkeit? Wir vertrauen immer noch Politikern, die im Namen des "Klimaschutzes" Milliarden in den Sand setzen wie aktuell in China und klopfen ihnen nicht auf die Finger. Wir arbeiten lieber noch 3 oder 5 Jahre länger bis zu einer immer kleiner werdenden Rente.

Warum blenden wir offensichtlich umweltschädliches Verhalten wie Kriegsführung, Globalisierung, Digitalisierung aus bei der Betrachtung des menschlichen Umwelteinflusses?

Warum lassen wir uns erzählen, dass Dinge leihen umweltfreundlicher sei als besitzen? Und wem gehören die Dinge, die wir gegen viel Geld ausleihen können?

Je mehr ich überlege, desto mehr Fragen stellen sich und die Antworten lassen auf sich warten.

Silkman

Zitat von: Skirtedman am 13.06.2024 10:48
Rasen muss man nicht bewässern, falls man ihn nicht für zarte Kinderfüße als sanften Teppich vorhalten möchte.
Rasen vergilbt, wenn es trocken wird. Kommt irgendwann Regen, ergrünt er wieder von alleine. Und wächst in dieser Zeit auch nicht - hat man das Mähen gespart.

Meinen Rasen brauche ich kaum beschneiden. Eher das unerwünschte Kraut reduzieren oder ausrupfen. Ich nehme auch Kahlstellen in Kauf. Aus einer Vielzahl von Gründen kam ich dieses Jahr nicht dazu, mich dem Kraut oder den Hartbüscheln im Gras anzunehmen und mit der überdurchschnittlichen Wärme und Dauerfeuchte ist da alles gesprossen. Mit der Konsequenz, dass es keine Kahlstellen mehr gibt. Aber auch dass dort dieses Jahr auch keine Hummeln, Erd- und Sandbienen und Sandwespen sich einquartiert haben, die sonst einen reichen Flugverkehr zu den Blüten beschert haben.

Herbstlaub räume ich weitestgehend nicht weg (Rasen eher ausgenommen), aber das verschwindet innerhalb weniger Tage von selbst, wenn im Februar / März die ersten Tage wärmer werden (dank der Regenwürmer wohl vor allem). Und den Giersch bekämpfe ich nur dort, wo er erwünschte Pflänzchen überwuchert. Oder entlaube ihn an den Rändern der betroffenen Flächen mit schnellem Griff per Hand, um ihn an der Ausbreitung zu hindern. Allerdings vermeide ich, dass die Samen ausreifen (Entfernen der Blütenstände). In der ersten Trockenphase mit zwei, drei Wochen kaum Niederschlag welkt er ohnehin wieder dahin und ist bald wieder bis zum nächsten Jahr verschwunden. (Auch hier freuen sich wohl die Regenwürmer und erdbrütenden Hummeln und Käfer.)

Mir sind grüne Stellen im Garten deutlich lieber als es zumeist bei den Nachbarn aussieht: grüner Rasen, daneben vereinzelt liebevoll gesetzte und gepflegte, aus dem kenianischen Hochland eingeflogene Blümchen, dazwischen quadratmeterweise braune, aufgeharkte, trockene Erde. Also grün wie im Stadion, paar Farbtupfer, der Rest grau-braune Trostlosigkeit.

Ja, da stimmen wir zu 100% überein, unser Garten funktioniert genauso, mit viel Natur und nur überlegten Eingriffen, ohne Pestizide und mit Totholzhaufen, Bienenglück
und zur Belohnung daher jedermenge Glühwürmchen...

Aber was sind meine arbeitsintensiven 2000m² gegennüber der Erdoberfläche, der Landmasse oder auch nur des Landkreisens?

Letzten endes mache ich das fur meine persönliche Freude und weiß, dass ein einziger abgefeuerter Panzer( egal für wen) in der Ukraine mehr Umweltschaden anrichten kamm als ich in meiter Scholle  wieder jemals gut machen könnte.

Undtrotzdem mach ich weiter...

MAS

Zitat von: doppelrock am 13.06.2024 14:42
Bei der ganzen Sache, so wichtig sie ist, irritieren mich mehrere Dinge:
Wenn Naturschutz wichtig ist, warum wird dann mit Lügen, Modellen und Übertreibungen gearbeitet statt mit Fakten? Man kommt sich manchmal vor wie in Orwells 1984.

Warum bekommt es China hin, Wirtschaftswachstum und Umweltverschmutzung zunehmend zu trennen, so dass mehr Wirtschaft nicht mehr zwangsläufig mehr Schmutz bedeutet? Folgen sie unseren Ideen von vor 40 Jahren oder haben sie etwas grundlegend neues entdeckt?

Warum vertrauen wir auf Methoden und Maschinen, die nachweislich umweltschädlich sind, um "das Klima", also das Wetter zu retten oder gleich zu halten und nehmen in Kauf, dass Wirtschaft und Wohlstand den Bach runter gehen? Ist das Gleichgültigkeit, Leichtfertigkeit oder gar Kadavergehorsam und Obrigkeitsgläubigkeit bzw. Unterwürfigkeit? Wir vertrauen immer noch Politikern, die im Namen des "Klimaschutzes" Milliarden in den Sand setzen wie aktuell in China und klopfen ihnen nicht auf die Finger. Wir arbeiten lieber noch 3 oder 5 Jahre länger bis zu einer immer kleiner werdenden Rente.

Warum blenden wir offensichtlich umweltschädliches Verhalten wie Kriegsführung, Globalisierung, Digitalisierung aus bei der Betrachtung des menschlichen Umwelteinflusses?

Warum lassen wir uns erzählen, dass Dinge leihen umweltfreundlicher sei als besitzen? Und wem gehören die Dinge, die wir gegen viel Geld ausleihen können?

Je mehr ich überlege, desto mehr Fragen stellen sich und die Antworten lassen auf sich warten.

Warum machst Du aus einem sachlichen Thema so gerne eine solche Propagande mit vielen Warums, ohne zu fragen, ob es tatsächlich so ist?

LG, Micha
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MAS

Zitat von: Silkman am 15.06.2024 03:19
und zur Belohnung daher jedermenge Glühwürmchen...



Wir hatten früher mal mehr Glühwürmchen im Garten. Aber entweder ist er inzwischen durch zu viele Bäume zu dunkel geworden oder durch ein inzwischen neu gebautes Haus in der Nachbarschaft, aus dessen Fenstern zu viel Licht kommt, zu hell. Ich weiß es nicht.

LG, Micha
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Forgotten Fashion

Deutschland hat seit den 1970-er Jahren seinen CO2-Ausstoß kontinuierlich gesenkt - allein schon, weil ein marktwirtschaftliches System einen sparsamen Resourcenverbrauch erzwingt. Im Gegensatz dazu führen planwirtschaftliche Ansätze letztlich immer zur Arbeitsvermeidung ("warum sollte ich was einsparen, wenn es mir nichts bringt?") zulasten eines exorbitanten Resourcenverbrauchs bei minimaler Wirtschaftsleistung (siehe DDR und jedes beliebige sozialistisch/planwirtschaftlich regierte Land)

Ohne den Atomausstieg hätten wir zudem fast 20% weniger Emissionen (etwa 140 Mio Tonnen jährlich weniger), als aktuell, aber das spielt ja offensichtlich keine Rolle. Zum Vergleich: Frankreich emittiert pro Kopf 50% weniger als Deutschland, in der Stromerzeugung sogar 90% weniger pro kWh.

Von daher ist der "Kampf gegen den Klimawandel" zumindest in Deutschland offensichtlich nur ein Vehikel um sozialistische Ideologien durchzusetzen.

Dazu kommt: Deutschland hat mit seinen 1,8% der weltweiten Emissionen genau Null Einfluss auf das künftige Klimageschehen - selbst wenn die CO2-Hypothese stimmen würde. Auch von einer Vorbildfunktion kann nicht die Rede sein, da die angeblichen Einsparungen fast ausschließlich auf den Konjunktureinbruch und die Abwanderung energieintensiver Unternehmen zurückzuführen ist.
Wir taugen international nur als abschreckendes Beispiel.

Daher sind die Ausgaben für "Klimaschutz" in Deutschland schädlich und kontraproduktiv und fehlen letztlich bei der Anpassung dan die künftige Klimaentwicklung, die Deutschland genausowenig beeinflussen kann, wie den täglichen Sonnenuntergang.

MAS

Na ja, CO2 versus Radioaktivität: Das eine durch das andere zu ersetzen ist wir Regen und Traufe oder Teufel und Beelzebub.

Es geht m.E. auch nicht so sehr um den absolute Ausstoß pro Land, sondern pro Kopf. 1,8% bei 80 Mio Menschen. So muss man rechnen. Und entsprechend bei anderen Ländern auch. Dann kommt man zu anderen Verhältnissen.

Aber eins ist klar: Wir betreiben Klimaschutz tatsächlich nach dem Motto: Wasch mich, aber mach mich nicht nass.

Ich nehme mich da nicht raus, sondern wir haben uns alle einen sehr luxuriösen Lebenstil angewöhnt, auf den wir ein Recht zu haben glauben. Dabei ist der derzeitige Luxus noch vor wenigen Jahrzehnten nicht so gewesen, steigerte sich aber kontinuierlich. Und das wollen gerne alle Menschen so haben, also nicht alle, aber in allen Ländern gibt es viele, die es so wollen. So wir wir es haben wollten, wie die Amerikaner, so wollen es viele, so wie wir es haben.

Und wir träumen von einer Wundertechnik, die das erlaubt: Vollkommen klimaunschädlicher Superluxus.

Ob das wohl realistisch ist?

LG, Micha
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