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Ein Plädoyer für Röcke als Zeichen von Freiheit und Gleichheit in der Mode

Begonnen von Holger Haehle, 13.09.2022 06:33

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Holger Haehle

Schönes Beispiel. Vor nicht allzu langer Zeit wäre so etwas in einem Männersport unmöglich - aber jetzt tragen sogar Basketballer wie Russell Westbrock Rock. Und am häufigsten sieht man Röcke ausgerechnet im einst so machistischen Rap.

Dabei sollten wir nicht nur auf die gucken, die es tun, sondern auch auf die zunehmende Zahl von Menschen, die das in Ordnung findet und solche Entwicklungen zulässt oder gar unterstützt. Vor einiger Zeit gab es eine Grafik, die die Zustimmung für die Ehe für alle nach Parteipräferenz zeigte. Da konnte man sehen, dass deutlich mehr als 50% der Wählerklientel von CDU und CSU der Ehe für alle zustimmte. Das ist gerade für ein konservatives Lager ein gewaltiger Anstieg gegenüber den 90er Jahren. Es gibt also so etwas wie eine stille Sympathie, weil immer größere Bevölkerungsteile in einen Wertewandel eintreten. Das was die Zoomer gerade machen, ist von anderen Generationen vorbereitet worden und wird von diesen unterstützt. Der Trend hat ein Fundament. Die diesbezüglichen Entwicklungen in der Gen Z sind deshalb nicht mehr nur ein Trampelpfad.

Modernfashion

Die "stille Sympathie" vieler Menschen ist auch wichtig, vor allem wenn man Mut fassen möchte wie ich, bevor es zum ersten mal in ausgiebigem Maß "in die freie Wildbahn" mit Rock geht.