Neuigkeiten:

Für die Registrierung im Forum ist eine gültige Email Adresse erforderlich

Hauptmenü

Im Rock auf der Arbeit

Begonnen von MAS, 03.11.2022 16:29

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

MAS

Hätt' ja mal sein können, lieber Wolfgang, dass Du nicht darauf beharrst, in allen Punkten recht zu haben. War wieder nix.

Mir ist es eben nur wichtig, darzustellen, dass die Anti-Diversitäts-Politik von Trump, Putin, Erdogan und Konsorten sich nicht nur auf Genderdiverse bezieht sondern auf alle Diverse. Und deswegen verwende ich das Wort "Diversität" in seinem vollen soziologischen Sinn. Davon leite ich eben ab, dass wir alle, die wir von den Restaurativen angefeindet werden, zusammenhalten müssen und nicht einzelne sich von den anderen distanzieren, um selbst nicht angefeindet zu werden.

Wenn ich nur von Genderdiversität schreiben will, dann sage ich das explizit. Das ist ganz einfach und kaum Mehrarbeit. Und dann bin ich auch klar verständlich.

Du kannst es nun machen, wie Du willst, je nachdem, ob Du klar verständlich sein willst oder nicht. Immer nur vorauszusetzen, dass andere dieselben Wörter genau so verstehen, wie wir sie meinen, kann ins Auge gehen, wie man in unserem gegenseitigen Missverständnis gesehen hat. Hajo hat deutlich darauf hingewiesen.

Mein Postulat an Dich ist es eben, auch auf andere Verständnisse derselben Wörter einzugehen und nicht zu meinen, keine weiteren Erklärungen geben zu müssen. Sprache sollte doch in erster Linie eine guten Kommunikation dienen und nicht der Rechthaberei.

Ja, stimmt, ich bin jetzt auch rechthaberisch. Aber ich habe da ja auch recht! 8) ;D ;)

Liebe Karsamstagsgrüße,
Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Skirtedman

#1066
Du hast Recht, lieber Michael,

dass die Anti-Diversitätsbestrebungen von Trump und vergleichbaren oft weiter gefasst und auch andere Erscheinungsbilder wie ethnische Zuordnung oder andere lobby-lose Minderheiten mit einbezieht.

Und wie gesagt, gibt es so viele verschiedene Diversitätsbegriffe. Dennoch ist es nicht naheliegend, dass wir hier in unserem Forumsumfeld nicht über Diversität sprechen, die Behinderung, religiöse oder herkunftsbezogene Vielfalt oder dergleichen meint, sondern eben die Vielfalt der Geschlechtsidentitäten.

Nicht nur hier im Forum, sondern auch draussen in der Welt wird im entsprechenden Kontext mit "divers" genau die geschlechtlich-relevante Identität gemeint.

Wenn mich draussen im echten Leben jemand fragt, ob ich divers sei, meint er nicht, ob ich Migrationshintergrund habe oder ob ich speziellen Förderungsbedarf habe, sondern als was in Bezug auf geschlechtlicher Identität ich mich fühle. Das kannst Du beispielsweise in meiner Schilderung vom 06.0.2023 im Thread "Sind Sie Mann oder Frau?" beispielhaft nachlesen.

Warum soll ich in einer gewissen, erkennbaren Themenverdichtung jedesmal alle möglichen Diversitätsbegriffe mitdenken? Und eventuell noch den soziologischen Diversitätsbegriff miterläutern? Wenn doch hochgradig klar ist, auf welche Diversität sich bezogen wird?

Ausserdem sind sowohl unsere sich als "divers" eingetragenen Mitforisten noch die anderen Mitforisten und die Menschen da draussen auf der Straße mehrheitlich Soziologen. Wenn es überwiegend klar ist, was gemeint ist, dann muss man doch kein Riesenfass von sonstigen theoretisch denkbaren Möglichkeiten aufmachen. Ich will es es Dir nicht verbieten, wenn es Dir Freude macht, Dich "doof" zu stellen und Du andere Menschen von Deinem umfassenden, alles einschließenden Denken teilhaben lassen willst.

Wenn Du Dich von Deinem hohen Ross nicht mehr auf die Denke von einfachen Leuten einlassen willst, dann können wir beiden eben nicht mehr miteinander über derlei Dinge uns austauschen, wenn nicht nur wir beide miteinander kommunizieren wollen, sondern auch andere Menschen noch mit unseren Gedanken zeitgleich erreichen wollen.

Dein vorgeschlagenes "gender-divers" ist in meinen Augen auch nicht umfassend genug. Da Du beispielsweise auch "sex-divers" damit ausdrücklich ausnimmst - wo Du doch immer so auf die korrekte Verwendung von "sex" und "gender" pochst.
Ausserdem wird "gender" noch immer allzuoft anders verstanden und gebraucht, als es Dir mit Deinem sozilogisch orientierten Blick lieb ist. Darum ist "gender-divers" missverständlicher für die meisten Leute, auch hier im Forum, als einfach nur "divers" zu formulieren.

Ich finde, mit Blick auf unsere Thematik und was diese alles tangiert, ist die Verwendung von "divers" und "trans" vollkommen schlüssig, um zwischen männlichgeborenen Männeridentitäten und männlichgeborenen Andersidentitäten recht klar und ausreichend verständlich zu unterscheiden - worauf es bei unserem Austausch ja meistens lediglich ankommt, wenn "divers" und "trans" oder ähnliches ins Spiel kommt.

Natürlich könnte man auch die Nomenklatur von Jan Böhmermann übernehmen:
und zwischen "Damen" und "Herren" und "allen dazwischen und außerhalb" unterscheiden.
Aber auch das ist nicht scharf genug, denn das könnte ja männlichgeborene Frauen und weiblichgeborene Männer nicht klar genug von der nicht-gemeinten Seite trennen, was "divers und trans" besser kann.

Und ab hier habe ich keine Lust mehr, mich mit Dir darüber weiter auszutauschen. Du magst mich als ignorant ansehen. Ich mag Dich als ignorant ansehen. Weiteres Torpedieren von Dir auf die naheliegenden Begrifflichkeiten hier im Forumskontext werde ich diesbezüglich als Störung des freien Austausches im Forum werten.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Skirtedman

Wenn man von "gezackt" oder von "Zacken" in einem Briefmarkenforum spricht, ist es nicht naheliegend, dass man vom Gebrauch einer Zackenschere oder einer Königskrone oder von einem Kronkorken spricht.
Wenn man im Thread "Im Rock auf der Arbeit" von "Job" spricht, ist es nicht naheliegend, dass man von einem Auftragsstapel für einen Computer spricht.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Lars

Jetzt haben sich unsere zwei Sabbelkönige mal gegenseitig am Kragen ... herrlich ...  ;D
Wollt ihr nicht noch ein bissl weitermachen?

Und nochwas:

(engl.) divers > (dt.) Taucher

high4all

Zitat von: Skirtedman am 19.04.2025 14:11
Wenn man von "gezackt" oder von "Zacken" in einem Briefmarkenforum spricht, ist es nicht naheliegend, dass man vom Gebrauch einer Zackenschere oder einer Königskrone oder von einem Kronkorken spricht.
Von Fachleuten wird in Briefmarkenforen von "gezähnt" bzw. "Zähnen" gesprochen. Fernerhin von "durchstochen" und "geschnitten". Alles im Bezug auf die Methode, mit der einzelne Postwertzeichen voneinander getrennt werden bzw. wurden, als die Dinger noch Bogenweise gedruckt wurden und es noch keine selbstklebenden Marken gab.

"Gezackt" / "Zacken" im Zusammenhang mit Postwertzeichen wird nur von Laien verwendet.

Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern. (Heinrich Heine

MAS

Ziemlich nervig empfinde ich Deine Dickköpfigkeit, lieber Wolfgang.

Wenn Lars sich schon freut, dass wir uns in die Haare kriegen, die wir sonst seiner Querdenke kritisch gegenüber stehen, dann macht mich das nachdenklich. Der versteht nur "sabbeln", wo es uns im wichtige Inhalte geht, in denen wir aber nicht zusammen kommen, weil wir beide unser Verständnis des Begriffs "Diversität" für allgemeingültig halten beziehungsweis Du meinst zu wissen, was hier im Forum darunter verstanden wird und ich, was es allgemein bedeutet. Nee, Du meinst ja auch, zu wissen, was es allgemein bedeutet. Und ich meine, dass Umgangssprache oft nicht von Durchblick zeugt. 

Ich überlasse Dir also die Hoheit über das, das hier im Forum unter bestimmten Begriffen verstanden werden soll und ziehe mich mit meinem "hohen Ross" zurück.

Aber erlaube mir, über diese Halsstarrigkeit und Rechthaberei doch den Kopf zu schütteln. Ich habe Dir so viele Möglichkeiten zu geben, mit Humor über uns beide zu lächeln und das Thema gut sein zu lassen. Aber Du willst unbedingt Deine Sichtweise durchsetzen. Gut, dann machst Du das halt.

Indes werde ich mich künftig mit Lob für Deine sonst oft guten Texte zurückhalten.

Soziale Kompetenz ist halt doch nicht jedermanns Sache.

Viel Spaß weiterhin! :-\

LG, Micha


Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

JJSW

#1071
Also bei Michas und Wolfgangs Wortgefechten halte ich mich schön raus.
Mir ist völlig egal, wer von euch beiden recht hat.
Und vielleicht könnte ich es auch als nervig empfinden, hätte ich mehr Zeit fürs Forum.

Ich frage mich nur wie könnte ich neben Arbeit, Schlafen, Freizeit die ich mit meiner Ehefrau verbringe, so viel Zeit mit der Diskussion um Begrifflichkeiten verbringen?

Mir gehts hier eher ob ich Rock oder Kleid auf der Arbeit tragen kann. So wie ich eben bin.

Für mich ist das Thema durch, war die letzten beiden Wochen wieder im Rock auf der Arbeit und inzwischen interessiert es niemanden mehr.

Aber nun genieße ich das lange Osterwochenende.


@ChrisBB

Zitat von: ChrisBB am 12.04.2025 13:31
Hallo Jürgen,

Zitat von: JJSW am 12.04.2025 03:35
Als ich mit dem Rock tragen in der Firma anfing, erfuhr ich nach einer Zeit von einer Kollegin,
das einige aus dem Kollegenkreis mutmaßen, ob ich eventuell Trans... sein könnte.  ???
Na egal, solln sie doch denken was sie wollen, ich mach mein Ding  ;)

Von der Geschäftsleitung bekam ich nie etwas zu hören, es waren einige im Kollegenkreis die sich wohl ereiferten, das ich mich so kleidete. Na gut paar Wochen später war das Thema durch.

Grüßle
Jürgen

ich nehme an, deine Firma ist nicht sehr groß?

Gruß,
ChrisBB

Also in der Firma arbeiten so ca. 80 Leute

Gruß
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

Skirtedman

#1072
Zitat von: MAS am 20.04.2025 00:29
Ich habe Dir so viele Möglichkeiten zu geben, mit Humor über uns beide zu lächeln und das Thema gut sein zu lassen.

Diesen Humor habe ich bis eben vermisst. Aber dieser Satz hier oben zeugt wahrlich von Humor.
Und in diesem Beitrag gibst Du erstmals Anlass für wirkliche Schenkelklopfer,
und das gleich mehrmals...  ;D ;D

Zitat von: MAS am 20.04.2025 00:29
Ich überlasse Dir also die Hoheit über das, das hier im Forum unter bestimmten Begriffen verstanden werden soll und ziehe mich mit meinem "hohen Ross" zurück.

Aber erlaube mir, über diese Halsstarrigkeit und Rechthaberei doch den Kopf zu schütteln. ... Aber Du willst unbedingt Deine Sichtweise durchsetzen. Gut, dann machst Du das halt.

:laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh: :laugh:










Und auch dieser Beitrag war herrlich herzerfrischend:

Zitat von: Lars am 19.04.2025 14:49
Wollt ihr nicht noch ein bissl weitermachen?

Und nochwas:

(engl.) divers > (dt.) Taucher

:laugh: :laugh: :laugh: :laugh:










@Hajo

Danke für die Aufklärung:
Zitat von: high4all am 19.04.2025 15:53
Von Fachleuten wird in Briefmarkenforen von "gezähnt" bzw. "Zähnen" gesprochen. ...
"Gezackt" / "Zacken" im Zusammenhang mit Postwertzeichen wird nur von Laien verwendet.

Mein Satz mit den "Zacken" wird dadurch zwar nicht falscher, aber somit kann ich meine Gleichnisse noch kurz erweitern:


  • Wenn man von "gezackt" oder von "Zacken" in einem Briefmarkenforum spricht, ist es nicht naheliegend, dass man vom Gebrauch einer Zackenschere oder von einer Königskrone oder einem Kronkorken spricht!
  • Wenn man von "gezahnt" oder von "Zähnen" in einem Briefmarkenforum spricht, ist es nicht naheliegend, dass man von Zahnrädern oder von Mundhygiene spricht!
  • Wenn man das Wort "Wagen" verwendet in einem Autoforum, ist es nicht naheliegend, dass man von einem Kinderwagen oder einem Schlafwagen spricht!
  • Wenn man im Thread "Im Rock auf der Arbeit" von "Job" spricht, ist es nicht naheliegend, dass man von einem Auftragsstapel für einen Computer spricht!





Wolfgang
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

Skirtedman

Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

doppelrock

Lieber MAS, bitte verrate mir, wie man mit Halsstarrigkeit den Kopf schütteln kann. Es sind beides zwar symbole für Ablehnung, aber anatomisch dürfte das schwierig sein. (Achtung Ironie)

Das eigentliche Thema ist ja Rock auf der Arbeit. Und da bin ich zuversichtlich, dass zukünftig mehr Männer einen Rock oder ein Kleid zur Arbeit tragen, wenn die DEI-Regeln eingestampft werden, wie jetzt in USA zu sehen.
Denn diese Regeln benachteiligen qualifizierte Mitarbeiter und Bewerber gegenüber denen, die statt Eignung vor allem Farbe, Herkunft oder laut angepriesene sexuelle Identität zu bieten haben.
Ein Arbeitsplatz ist aber kein Marktplatz der Eitelkeiten oder Psychosen, sondern unterliegt wirtschaftlichen Regeln. Eine Quote nach genannten Merkmalen kann eine fachliche Eignung in keiner Weise ersetzen. 
Nicht einmal beim Model-Contest würde das ausreichen. Auch da ist weiteres verlangt.

Mal sehen, wann die neuen alten Regeln bei uns wieder publik werden. Dann entspannt sich die Lage für den Rock am Mann deutlich.

hirti

#1075
Hallo!

Mal wieder viel Diskussion um Befindlichkeiten und Begrifflichkeiten...  Schade!
Man hört irgendwann auf zu lesen und die sinnvollen Beiträge gehen unter.

Mitgenommen habe ich einen Denkanstoß - ich denke von cephalus der meinte, dass die Frauen in unserem Land die Unterdrückung von Frauen in anderen Ländern zwar verurteilen und bedauern, aber sich trotzdem nicht entmutigen lassen, das zu tun und zu tragen, was sie hier gerne tun und auch tun können.
Daran sollten wir uns ein Beispiel nehmen und nicht die Röcke im Garten vergraben nur weil irgendjemand in einem weit entfernten Land seinen nicht mehr anziehen kann!

Außerdem kommt mir vor, dass die Entwicklung der Dinge hier sehr schwarz gesehen wird.
Die Einstellung von Diversitätsprogrammen heißt doch nicht, dass Diversität und der eigene Stil jetzt verboten sind! Dass kein Geld dafür ausgegeben werden soll, den regenbogenfarbenen Teppich auszurollen, müssen wir nicht als Anlass nehmen, uns gleich wieder in vorauseilendem Gehorsam in Hosen zu verstecken.

Mir hat noch nie jemand einen roten Teppich ausgerollt, es hat auch noch nie ein Diversitätsprogramm in unserem Unternehmen gegeben und selten hat jemand etwas nettes über meinen Kleidungsstil gesagt. (Als sehr positiv denkender Mensch könnte man jetzt sagen "Atsch - niemand kann mein Diversitätsprogramm streichen.")
Aber es verbietet mir niemand ausdrücklich meinen Rock und UNSERE Gesetzeslage dürfte das auch weiterhin nicht so einfach machen.

Ich meine also, die aktuellen Entwicklungen sollten kein Grund sein, sich für oder gegen den Rock in der Arbeit zu entscheiden. Da gibt es ohnehin genug andere verunsichernde Dinge. In den letzten Wochen habe ich kaum Rock getragen. Die wirtschaftliche Flaute hat mich wohl eher motiviert durch schlaue Initiativen als durch witzige Outfits auf mich aufmerksam zu machen und auch bei den aktuellen Mitarbeitergesprächen sollten andere Dinge im Fokus stehen.

Ein Bild hab ich trotzdem:



Der Rock ist ein sehr schöner, hochwertiger Rock aus festem glänzendem Material.
Man kann ihn bestimmt besser präsentieren - am Foto fällt mir auf, dass das Shirt wohl besser im Bund gesteckt hätte. Dazu wird es aber erstmal nicht kommen - ich habe festgestellt dass er zu warm für den Frühling ist weshalb er nach seinem ersten Einsatz gleich wieder in Sommerpause geht.

Vielleicht hat ja jemand anderer Lust, sich mit einem besseren Bild zu beteiligen?
(Zum Beispiel der JJSW, der uns auch geschrieben hat dass seine Rock-im-Labor-Saison wieder gestartet hat?)

Skirtedman

#1076
Ja, prima, hirti!

Du schreibst mir so sehr aus der Seele.

Dein Outfit ist gut ansehnlich und in meinen Augen gar nicht anfällig, an Details herumzukritteln. Ja, bei Faltenröcken und engeren Oberteilen, die drüber, also nicht im Rockbund reingesteckt getragen werden, zeichnen sich die Faltenrockfalten dann ab, was mehr oder weniger gut aussehen kann. Ich finde, in Deinem Fall kommt das harmonisch rüber.
In meinem Fall, und hier jetzt generell über enge Oberteile gesprochen, sieht das nur in seltenen Ausnahmefällen gaaanz okay aus. Da ist halt jeder Körper anders.

Dein Outfit erinnert mich übrigens sehr stark an eines meiner Outfits von letzter Woche:

https://www.rockmode.de/index.php?topic=4676.msg199759#msg199759

Kleine Bildwiederholung:



Meiner ist allerdings zweilagig und weichfließend (Faltenrock).

Und vielleicht sollte ich hier nochmal betonen, dass mir recht oft, und auch gerade bei diesem Outfit, eine gute Bekannte sehr zustimmende Rückmeldung gegeben hat. Diese bewusste Bekannte ist bekennendes und aktives Mitglied dieser "Alternativ"-Partei. Also auch in jenen Kreisen möchte uns längst nicht jeder vom Rock abhalten.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

MAS

Irgendwie ist mir das ganze hier ein bisschen oberflächlich.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Skirtedman

Zitat von: MAS am 22.04.2025 22:14
Irgendwie ist mir das ganze hier ein bisschen oberflächlich.

LG, Micha

😃



(Unsere begeisterten Mitleser wünschen sich bestimmt auch wieder mehr Tiefgang)
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

JJSW

Hmm, ich trage eben meine Röcke und Kleider auf meiner Oberfläche (Haut). Auch auf der Arbeit  ;D

Vielen Dank , lieber Hirti für Deinen Beitrag.
Gut geschrieben, das könnte ich nicht besser.
Mal sehen, vielleicht stelle ich mal wieder ein Bild rein.
Aber meine Arbeitsrockoutfits sind nicht so abwechslungsreich, wie das was ich draußen so trage.
Muss halt praktisch und bequem sein. Und einigermaßen luftig im Sommer.
Ob ich da jetzt ein aktuelles oder ein Bild aus meinem Archiv reinstelle, macht wenig Unterschied.

Gruß
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen