Medizingeschichte Genderforschung

Begonnen von Timper, 29.05.2023 17:54

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Timper

Rock tragen? Ich darf das! Dress to Impress!
Schwarz ist bunt genug! :-)
Bis es was Dunkleres gibt, als Schwarz trage ich Schwarz!

JoHa

#1
Typisch. Ich schäme mich als Deutscher angesichts der Zerstörung des Hirschfeld-Archivs. Es waren nicht "die Nazis" allein, es war das gesunde Voksempfinden, das da losgelassen wurde!
Entschuldige, Timper, meine Tirade zuerst losgelassen zu haben anstatt dir für diesen Beitrag zu danken. Aber wes das Herz voll ist, des geht der Mund über.

doppelrock

#2
Hallo Timper,
danke fürs Teilen.

@JoHa: Bei allem Verständnis für deine Aufregung oder Erregung:
Ist es nicht vermessen gegenüber den damals lebenden Menschen, zu behaupten, dass sie eine Schuld an der Bücherverbrennung haben? Was ist deine Auffassung des damaligen Volksempfindens?
Und warum sollen sich Menschen heute kollektiv für Handlungen damals schämen?

Wäre es nicht nur angemessener und nebenbei auch zweckmäßiger, die Empörung gegen heutiges Handeln zu richten?
Von der Politik unstabil gemachte Menschen zu Geschlechtsoperationen oder Körperverstümmelung verleiten, die nicht mehr umkehrbar ist?
Oder wie sieht es aus mit der Ausgrenzung der Menschen, die aus gutem Grund nicht an dem großen medizinischen Experiment mit schweren Folgen teilgenommen haben? Müsste man die Leute, die Ausgrenzung, Hass, Verachtung geschürt und ausgeübt haben, nicht jetzt zur Rechenschaft ziehen?
Ist cancel culture und Zensur in den neuen Medien nicht mit einer Bücherverbrennung vergleichbar?
Beweislastumkehr bei Beamten und zukünftig Juristen.
Wo sind die Leute, die gegen all das aufstehen? Heute. Jetzt.
Es scheint mir opportunistisch, gegen Vergangenes, das grausam aber nicht ungeschehen zu machen ist, zu wettern statt eine erneute Wiederholung ähnlich schwerer Taten zu verhindern.

Zum Thema selbst:
Auch ich bin gegen Bücherverbrennung, als Hausdurchsuchung getarnte gewaltvolle Plünderung und Einschüchterung, gegen Rede- und Denkverbote. Gegen Gesinnungsjustiz.
Ich bin aber auch gegen den aktuell stark propagierten Trend, Menschen glauben zu machen, durch eine teure, aufwendige Operation könnten sie vollständig ihr Geschlecht wechseln und wären dann "glücklich". Es gibt zuviele, die diesen Schritt bereuen und die auch unter der OP selbst leiden, weil die Risiken sehr hoch sind, dass vieles nicht so wird wie versprochen. Auch bin ich strikt dagegen, Jugendlichen Pubertätsblocker zu verabreichen, die ebenso starke Nebenwirkungen haben.

Wirklich helfen würde man den Menschen, wenn man sie stärkt, so dass sie mit dem gegebenen Körper mit all seinen Eigenschaften leben können und ihn akzeptieren, wie er ist. Zu den psychischen Themen kommen durch die OP noch körperliche Probleme hinzu, ohne die psychischen zu lösen.

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