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Verbot für kurze Haare bei Mädchen in USA?

Begonnen von MAS, 27.03.2025 10:12

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MAS

Zitat von: DesigualHarry am 30.03.2025 20:01
Hallo!

Ihr habt mich, den 3. Verschwörungstheorethiker vergessen ;D ;D ;D

Aber die Sache funktioniert wie geschmiert: Trump mit seinem Charakter und seinen Spielchen zieht alle Blicke auf sich, während im Hintergrund niemand mitbekommt das den Deutschen nicht mal mehr ihr eigenes Land gehört.

Ansonsten läuft doch alles Prima: der größte Wirtschaftsabschwung seit dem 2.Weltkrieg, völlig unkontrollierbarer Strommarkt dank grüner Energie, Unleistbares Wohnen, Schulden sind gut, Krieg ist gut, Messerstechereien sind gut, leerstehende Geschäfte, Defizitverfahren ist gut... und schuld daran sind die rechten... alles bestens :o

Aber Rocktragen tu ich trotzdem... ;D :)

Wenn das Satire war, lieber Harry, war sie gut.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

MAS

Zitat von: Kim70 am 30.03.2025 20:22
Ich will mit solchen Leuten nichts zu tun haben, auch nicht im Forum.
Daher, hier erstmal Tschüß
Kim

Lieber Kim,

bleib bitte da. Wir brauchen Dich hier wie jeden demokratiefreundlichen Menschen.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Timper

Zitat von: MAS am 30.03.2025 22:08
Zitat von: DesigualHarry am 30.03.2025 20:01
Hallo!

Ihr habt mich, den 3. Verschwörungstheorethiker vergessen ;D ;D ;D

Aber die Sache funktioniert wie geschmiert: Trump mit seinem Charakter und seinen Spielchen zieht alle Blicke auf sich, während im Hintergrund niemand mitbekommt das den Deutschen nicht mal mehr ihr eigenes Land gehört.

Ansonsten läuft doch alles Prima: der größte Wirtschaftsabschwung seit dem 2.Weltkrieg, völlig unkontrollierbarer Strommarkt dank grüner Energie, Unleistbares Wohnen, Schulden sind gut, Krieg ist gut, Messerstechereien sind gut, leerstehende Geschäfte, Defizitverfahren ist gut... und schuld daran sind die rechten... alles bestens :o

Aber Rocktragen tu ich trotzdem... ;D :)

Wenn das Satire war, lieber Harry, war sie gut.

LG, Micha
Was ist daran Satire? Tatsachen!
Rock tragen? Ich darf das! Dress to Impress!
Schwarz ist bunt genug! :-)
Bis es was Dunkleres gibt, als Schwarz trage ich Schwarz!

JJSW

#63
So weit haben es die Drei schon gebracht, das Kim70 das Forum verlassen will.
Ich vermute, das braveskirt auch aus diesem Grund das Forum verlassen hat.

Ich halte es wie inzwischen wie Gregor
Das Forum sollte möglichst ohne Politik sein.
Geht aber bei diesem ursprünglichen Thema nicht, von dem wir uns eh schon weiter entfernt haben.

Wieso schreibt ihr drei Allwissenden Oberschlauen denn nicht mal was schönes oder interessantes um Thema Rock?
z. B. Was ihr gestern getragen habt. Das geht auch in Worten ohne Bild (Denn Bilder sind ja böse und das Internet vergisst nichts)

Da ist bei euch dreien Funkstille.
Na gut Lars kann immerhin manchmal was zum Thema Rock beisteuern, wenn er denn mal will.
Bei den beiden anderen kommmt da aber so gut wie nichts.
Aber bei so politisch aufgeladenen Themen seid ihr sofort da.

Zum Politikforum gehts hier lang.


Ich verstehe, das viele die Lust aufs Forum verlieren.

Geht mir auch so, aber ich hab noch keinen adäquaten
Ersatz in den sozialen Medien gefunden.
Und ich bin eben kein Freund von Facebook und Co.

Wie soll man dann z. B. hier noch Rocktreffen organisieren, wenn keiner mehr Interesse daran hat?

Gruß
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

doppelrock

Lieber Jürgen,

die Lust verlieren diese Leute eher, weil sie nicht ertragen können, dass Menschen mit anderem Standpunkt nicht von ihnen belehr- und bekehrbar sind. Lies mal die Drohungen, das Forum zu verlassen, etwas genauer, dann ist es offensichtlich. Für mich sind die Drohungen ohnehin nur Aufmerksamkeitshascherei aus Verzweiflung.

Gruß
doppelrock

sunflower

Also Poltik gehört hier nicht  hin finde ich schreibt lieber mal zum Thema Was habt ihr gestern getragen . Kim 70 soll bleiben im Forum  .Ich würde einfach auf Poltische Themen nicht schreiben .Da,bin ich auch der Meinung von einem Schreiber hier im Forum Wie soll man da ein Treffen machen wenn es, immer weniger werden ..Schließlich zàhlt der Spaß und der Austausch unter anderen Rockträgern und die Freude am  bei Samen sein nicht die Poltik Themen .Schöne Grüße

MAS

Moin zusammen!

Diesen politischen Thread habe ich ja angefangen. Und ich bin der Meinung, wir sollten vor solchen politischen Entwicklungen die Augen nicht verschließen. Dass dann auch Leute sich melden, die das entweder verharmlosen oder ganz negieren, ist schade, aber nicht zu ändern. Dass andere Leute deswegen das Forum verlassen, finde ich super schade. Poltische Themen, die uns als Rockträger angehen, deswegen unerwähnt zu lassen, wäre schon ein Sieg für die politisch Rechten. Die wollen nämlich Zustimmung oder Schweigen, aber keine Opposition und Kritik.

Da für mich Rocktragen auch ein politisches Statement für eine freie, vielfältige, bunte, solidarische, gendersensible, gerechte, soziale Gesellschaft ist, wäre ein Verschweigen politischer Themen zudem auch ein Verschweigen einer wichtigen Motivation für mein Rocktragen.


LG, Micha

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

tigabeatz

Zitat von: MAS am 31.03.2025 08:49
Moin zusammen!

Diesen politischen Thread habe ich ja angefangen. Und ich bin der Meinung, wir sollten vor solchen politischen Entwicklungen die Augen nicht verschließen. Dass dann auch Leute sich melden, die das entweder verharmlosen oder ganz negieren, ist schade, aber nicht zu ändern. Dass andere Leute deswegen das Forum verlassen, finde ich super schade. Poltische Themen, die uns als Rockträger angehen, deswegen unerwähnt zu lassen, wäre schon ein Sieg für die politisch Rechten. Die wollen nämlich Zustimmung oder Schweigen, aber keine Opposition und Kritik.

Da für mich Rocktragen auch ein politisches Statement für eine freie, vielfältige, bunte, solidarische, gendersensible, gerechte, soziale Gesellschaft ist, wäre ein Verschweigen politischer Themen zudem auch ein Verschweigen einer wichtigen Motivation für mein Rocktragen.


LG, Micha

+1
Im Herzen des digitalen Universums, wo Code auf futuristische Beats trifft 🎵. Mein Stil? Ein kosmisches Zusammenspiel von Kleidern & Röcken. Zwischen Sci-Fi, Mode und Musik. 🌌👗🎧

Skirtedman

#68
Natürlich lässt sich Politik vom Thema "Rock auch am Mann" nicht ganz trennen,
solange noch immer viele Männer (regelrecht) Angst davor haben, als Mann einen Rock zu tragen.

Zwar war das Ursprungsthema dieses Threads ein mögliches "Verbot für kurze Haare bei Mädchen in USA",
dennoch bezog es sich auf ein Papier (Gesetzesentwurf), bei dem direkt neben "Haarschnitt" (bezogen auf beiderlei Geschlecht) auch das Wort "Kleidung" (Kleidungsstil) erschien.

Dass das von uns nicht völlig emotionslos hingenommen werden kann, sollte nicht verwundern. Zwar bezieht es sich auf einen einzelnen Bundesstaat in den USA - und in den US-Staaten gibt es einige skurrile Gesetze -, aber parallele Tendenzen zeichnen sich ja auch in der US-Bundesregierung ab. Und solcherlei Strömungen lassen sich auch in Europa ablesen und auch in Deutschland wächst die sichtbare Zustimmung solcher Strömungen.

Wenn ich zum Beispiel das hier schreibe:
Zitat von: Skirtedman am 30.03.2025 01:19

Den vermuteten Teufel treibt man mit dem unverfrorenen Belzebub aus. ...
Viel Spaß im neuen Glück!

Das ist der Anfang vom Ende des erträumten Rocks für den Mann.

dann polemisiere ich bewusst mit dem Ursprungsthema. Es ist eben die Ursprungsnotiz von Micha, mit den Tendenzen und Strömungen bis zu uns nach Deutschland hinein einfach weitergedacht. Vielleicht eine polemische Warnung meinerseits aus meinem Blickwinkel heraus.

Niemand weiß, ob das Gesetz in Arkansas gültig wird. Und selbst wenn, gibt es für mich als "Warner" Gründe, die für das Gesetz sprechen, freilich auch Gründe, die dagegen sprechen, vor allem, wenn man das weiterdenkt.

Aber selbst wenn das besagte Gesetz - ohne die weiteren Befürchtungen - gültig würde, ist damit weder der Mann im Rock verboten noch non-binäre oder transitive Identität.

Meine polemische Zusammenfassung, die den Belzebub an die Wand malt, in den Worten:
"Das ist der Anfang vom Ende des erträumten Rocks für den Mann."
mag unter uns Männern, die Röcke tragen wollen, einigen Angst machen. Männer, die gerne sicherer Röcke in ihrem Leben tragen wollen, können sich von solchen Parolen schnell verunsichert fühlen.

Noch aber ist es nicht so weit - ob es soweit kommt, sei mal dahingestellt.
Jedenfalls sollten wir den Status jetzt nutzen, weiter unsere Röcke zu tragen, egal, ob wir damit ein "politisches Statement" verbinden oder ob wir einfach nur Spaß, Lust, Bedürfnis auf Rock am eigenen Körper haben.

Ich fokussiere nun es mal ganz klar auf meine ureigensten persönlichen Interessen - jenseits von non-binär und trans, wo die Betroffenen ja auch ihren eigenen Kampf auszutragen haben - und möchte feststellen und meinesgleichen* (und Sympathisanten und Mitgewinner) aufrufen:

Solange Männer sich reihenweise noch mit Hosen unter Beweis stellen müssen, dass sie ein Mann sind, ist das Thema "Rock am Mann" ein Thema, das von bestimmter Politik berührt wird.
Je mehr wir sichtbar werden und auch andere Menschen verstehen, dass Rocktragen für Männer primär nichts weiteres ist, als gleiche Berechtigung für Männer wie für Frauen herzustellen - davon wurde jahrzehntelang geredet, und die Gleichberechtigung für Frauen will niemand mehr ernsthaft beseitigen -, je mehr wir also sichtbar werden, desto mehr entfernen wir uns von den politischen Belangen des "Rock am Mann".

Wenn Frauen Hosen tragen, setzen sie auch kein politisches Statement.
Und niemand wird ernsthaft Frauen das Hosentragen verbieten wollen. In unserer Weltregion jedenfalls.

Lasst uns alle sagen und die Zweifler dran teilhaben:
"Rock am Mann" ist so natürlich wie "Frau in Hose"!!!
(Wenn das in vielen Köpfen angekommen ist, dann brauchen *wir auch keine politischen Debatten mehr führen)
Unsere Zeit, Röcke zu tragen, ist genau jetzt.

(und davon dürften auch all *jene etwas profitieren, die sich irgendwie dazwischen oder trans definieren)
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

MAS

Lieber Wolfgang,

vollkommen d'accord!

Ich möchte diesen Satz noch kommentieren:
ZitatJedenfalls sollten wir den Stauts jetzt nutzen, weiter unsere Röcke zu tragen, egal, ob wir damit ein "politisches Statement" verbinden oder ob wir einfach nur Spaß, Lust, Bedürfnis auf Rock am eigenen Körper haben.

Kommentar: Das politische Statement, das ich meine, ist eines, das für das Recht auf Rocktragen "einfach nur Spaß, Lust, Bedürfnis auf Rock am eigenen Körper haben" einsteht und dieses Recht postuliert.
Anders ausgedrückt: Wer Rock "einfach nur Spaß, Lust, Bedürfnis auf Rock am eigenen Körper haben" trägt, steht doch für das Recht, das zu tun ein. Und damit ist es per se auch ein politisches Statement, zumindest implizit.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

tigabeatz

Zitat von: Skirtedman am 31.03.2025 10:24
Natürlich lässt sich Politik vom Thema "Rock auch am Mann" nicht ganz trennen,
solange noch immer viele Männer (regelrecht) Angst davor haben, als Mann einen Rock zu tragen.

...


Solange Männer sich reihenweise noch mit Hosen unter Beweis stellen müssen, dass sie ein Mann sind, ist das Thema "Rock am Mann" ein Thema, das von bestimmter Politik berührt wird.
Je mehr wir sichtbar werden und auch andere Menschen verstehen, dass Rocktragen für Männer primär nichts weiteres ist, als gleiche Berechtigung für Männer wie für Frauen herzustellen - davon wurde jahrzehntelang geredet, und die Gleichberechtigung für Frauen will niemand mehr ernsthaft beseitigen -, je mehr wir also sichtbar werden, desto mehr entfernen wir uns von den politischen Belangen des "Rock am Mann".

...


IMHO, noch sind wir (aka. Männer in nicht-standard Outfit)  von dieser "Emanzipation des Mannes" entfernt und sind somit auch immer ein politisches Statement, ob gewollt, oder nicht (und unabhängig von der eigenen politischen Orientierung ).



Zitat von: Skirtedman am 31.03.2025 10:24

Unsere Zeit, Röcke zu tragen, ist genau jetzt.

(und davon dürften auch all *jene etwas profitieren, die sich irgendwie dazwischen oder trans definieren)

+1
Im Herzen des digitalen Universums, wo Code auf futuristische Beats trifft 🎵. Mein Stil? Ein kosmisches Zusammenspiel von Kleidern & Röcken. Zwischen Sci-Fi, Mode und Musik. 🌌👗🎧

Timper

Es ist das Recht die Freiheit zu haben zu entscheiden was man trägt und wie individuell man sich ausdrückt.
Unabhängig von Rollenbilder und Klischees.

Insofern ist es natürlich politisch.

Rock tragen? Ich darf das! Dress to Impress!
Schwarz ist bunt genug! :-)
Bis es was Dunkleres gibt, als Schwarz trage ich Schwarz!

Skirtedman

#72
Zitat von: doppelrock am 31.03.2025 05:20
Lieber Jürgen,

die Lust verlieren diese Leute eher, weil sie nicht ertragen können, dass Menschen mit anderem Standpunkt nicht von ihnen belehr- und bekehrbar sind.

Werter doppelrock,

Ich weiss nicht, ob ich Deine Ansicht teile. Aber ich finde Deine Formulierung sehr sympathisch.
Denn sie drückt aus, dass Du mit Deinen Standpunkten nicht belehr- und bekehrbar bist. Das ist noch nicht das, was es sympathisch macht - abgesehen davon hast Du ja das Recht, auf Deinen Standpunkten zu beharren.
Sympathisch macht für mich Deine Formulierung es deshalb, weil ich immer den Eindruck hatte, dass Du andere belehren und bekehren willst - ihnen Deinen Spiegel vorzuhalten.

Ich könnte aus Deiner Formulierung herauslesen, dass Du diese Absicht vielleicht doch nicht hast. Und dass Du selber andere Standpunkte gelten und aushalten kannst. Das ist schön, das herauszulesen!

Spannend fände ich, wenn Du aus Deiner Sicht mal schildern würdest, ob die Befürchtungen, die wir weitergesponnen haben, nachvollziehbar sind, um daraus Sorgen abzuleiten, die unsere Existenz als männliche Rockträger berühren könnten.

Spannend fände ich, was Du als doppelrock empfindest, wenn ein Gesetzentwurf Haar- und Kleidungsstil für Minderjährige massiv einschränken will.

Ich freue mich, wieder mehr von Dir zu Themen zu lesen, die sich mit unserer Kleidung befassen. Dann kann ich ja auch meine Gedanken wieder fallen lassen, wo ich für möglich hielt, Du wolltest uns Männer mit abtrünniger Kleidung nur verunsichern. Ich freue mich!

Besten Gruß
auf eine gemeinsame Zukunft!!!  :)
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

doppelrock

Hallo Skirtedman,

danke, dass du nach meiner Meinung fragst zu diesem speziellen Thema.
Erstmal denke ich wertfrei, dass es ein Entwurf von 2 Personen ist, die nicht stellvertretend für eine ganze Partei stehen müssen. Sie können mit der "Linie" identisch sein, müssen es aber nicht.
Angenommen, es würde aus dem entwurf ein Gestz verfasst und es würde gültig werden, ist es immer noch die frage, was genau es beinhaltet und auch wie stark es verfolgt wird.
Es gibt ja weltweit zahlreiche Gesetze auf dem Papier, die nicht verfolgt oder geahndet werden. Angeblich ist in Italien den Männern das rocktragen verboten. Habe die Stelle aber nie gefunden und wurde dort nie bestraft.
In USA gibt es Verbote, Salz auf Eisenbahnschienen zu streuen und wer weiß was noch. Wird das verfolgt?

Von daher sehe ich es als möglich, dass so ein Gesetz kommt, habe aber keine Angst, dass es wirklich vollzogen wird. Wenn jemandem Rocktragen etwas bedeutet und das Risiko besteht, es könnte verboten werden, verstehe ich generell diese Angst. Aber wie beschrieben, sehe ich diesen Punkt deutlich entspannter als andere hier.

Wichtiger finde ich, Gesetze gegen frühkindliche Sexualisierung, Geschlechtsverstümmelung ("-umoperation"), Drogensucht und anderes umzusetzen. Wenn jemand sich in seinem Körper nicht wohl fühlt, kann er gern als biologisch und juristisch Erwachsener mit 21 darüber befinden, aber nicht mit 14 oder darunter Mit 21 gibt es zumindest die Wahrscheinlichkeit, dass man die Konsequenzen versteht (Geschlechtslos, unfruchtbar)

Ebenso wichtig ist mir der Erhalt der Meinungsfreiheit. Streng ausgerichtet an juristischen Begriffen. Aktuell wird unter den schwammigen Hülsen "Hass" und "Hetze" unliebsame, abernicht verfolgbare Meinungsäußerung verfolgt. Einschließlich Hausbesuch nach Teilen eines Witzbildes.

Da würde ich in jedem Fall stärkeren Handlungsbedarf sehn.

Gruß
doppelrock

JJSW

Zitat von: doppelrock am 31.03.2025 05:20
Lieber Jürgen,

die Lust verlieren diese Leute eher, weil sie nicht ertragen können, dass Menschen mit anderem Standpunkt nicht von ihnen belehr- und bekehrbar sind. Lies mal die Drohungen, das Forum zu verlassen, etwas genauer, dann ist es offensichtlich. Für mich sind die Drohungen ohnehin nur Aufmerksamkeitshascherei aus Verzweiflung.

Gruß
doppelrock

Werter doppelrock

Wolfgang hat das ganze viel schöner und besser ausgedrückt, als ich dies könnte.
Auch Deine Beiträge fand ich immer etwas belehrend und bekehrend.
Aber ebenso wie Du will ich mich auch nicht belehren oder bekehren lassen.

Mit dem Abstand eines Tages sehe ich die ganze Sache wieder gelassener und entspannter. Auch zu den politischen Themen.

braveskirt hat das Forum ohne vorherige Androhung verlassen, warum auch immer, werden wir wohl nicht mehr erfahren.

Auch mir würde es missfallen, würde die Art und Weise, Haar und Kleidung zu tragen von Gesetzes her, eingeschränkt oder vorgeschrieben werden.
Auch wenn ich das Gefühl habe, das nun wieder mehr Anzug- und Krawattenträger im Bundestag sitzen, hoffe ich nicht, das sich diese "Mode" wieder auch mehr im gesellschaftlichem Leben durchsetzt. Momentan kann ich mich im Rock frei und ungestört überall bewegen. Freier als noch zu meinem Beginn vor ca. 10 Jahren.
Ich hoffe, das dies so bleibt und in paar Jahren bei allen möglichen Festen und Anlässen die meisten wieder Anzug tragen und man über den Mann im Rock wieder die Nase rümpft oder mit missbilligenden Blicken bedacht. Von Schlimmeren will ich nicht reden.
Deswegen sollten wir die Entwicklung in den USA im Auge behalten.

Zitat von: Timper am 31.03.2025 10:47
Es ist das Recht die Freiheit zu haben zu entscheiden was man trägt und wie individuell man sich ausdrückt.
Unabhängig von Rollenbilder und Klischees.

Insofern ist es natürlich politisch.

Da stimme ich dann auch zu.
Das soll so bleiben. Diese Freiheit will ich nicht mehr hergeben.

Ich meine, wir sollten weniger in den Kategorien "links" oder "rechts" denken,
sondern daran, was uns verbindet.
Und das ist die Vorliebe für einröhrige Bekleidung.

Also gut, Politik ok, aber verlieren wir das Rock tragen dabei nicht aus den Augen  ;)

Nur oft ich manchmal nicht die Zeit und den Nerv den ganzen Diskussionen hier zu folgen, nach einer arbeitsreichen Woche.
und ich bin auch nur ein Mensch und nicht völlig ohne Fehler.
Manchmal wäre es auch besser nicht gleich zu antworten, sondern erst am nächstem Tag.

@doppelrock

Gefällt mir gut, das Du nun Dich auch an anderen Themen beteiligst.

Schönen Abend noch.

Gruß
Jürgen








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