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Interreligiöser Dialog

Begonnen von MAS, 03.01.2015 15:41

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doppelrock

Mal ganz ohne Ironie: Es wird ja sehr wenig über die evangelischen und katholischen Kirchen nachgedacht, die in Europa bislang noch eine Rolle spielen.
Auf einer Reise hatte ich länger Zeit, über diese Gruppierungen nachzudenken.
Wenn man bereits zur Geburt Jesu wusste, dass er der Erlöser sein wird, warum ist aus der Zeit direkt nach der Geburt bis wenige Jahre vor seinem Tod nichts über ihn bekannt? Oder wird die Zeit bewusst verschwiegen? Wenn ja, warum?
Kann es sein, dass man nicht drüber sprechen möchte, dass er evtl. weite Reisen unternahm, vielleicht bis Kaschmir und sich dort mit anderen gläubigen oder weisen Menschen traf? Müsste man dann vielleicht zugeben, dass christliche Kirche, Buddhismus, Yoga und manches mehr gemeinsame Wurzeln haben können?
Das wiederum erzeugt in mir die Frage, ob Religionen von Menschen mit Machtanspruch geschaffen wurden, um die Völker zu spalten und in Kriegen gegeneinander zu hetzen, zum materiellen Wohle des Anführers.
Mit heutigen Worten hätte man Jesus in seinem Umfeld als "Sektenführer", "umstritten", "Querdenker" bezeichnet, denn er war absolut konträr zum Mainstream. Die heutigen Kirchen haben sich ja auch wieder weit von seinen Gedanken und Lehren entfernt. Der Unterschied ist wieder fast so groß wie zu seinen Lebzeiten.

Zur Bibel: Wer hat wann warum entschieden, dass genau diese 4 Evangelien die richtigen sind und nicht vielleicht 200 andere?
Wenn Mitglieder dieser Glaubensrichtung auf Fragen mit einem auswendig gelernten Bibelspruch antworten statt mit einer persönlichen, ehrlichen, wissenschaftlichen Antwort, zeigt das dann nicht eher Richtung Kult, um das Wort Sekte zu vermeiden oder Unwissenschaftlichkeit?

Solange es Menschen in Religionsgruppen gibt, die ihre eigene für die einzig wahre mit Weltherrschaftsanspruch halten, sehe ich keine Chance für Frieden, so wichtig die Bewegung zum Frieden gerade jetzt ist.

Yoshi

Sowohl der junge Mann als auch die beiden Damen waren englischsprachig und deine Webseite ist auch auf englisch. Kann das sein, dass die Mehrheit der Mitglieder in Deutschland oder im Raum Frankfurt aus den USA stammt?

MAS

Meinst Du jetzt die "Mormonen"? Die haben ja die Tradition, dass jeder junge Mensch ein Jahr im Ausland der Kirche dienst. Und viele kommen dann eben aus USA nach Europa.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

Yoshi

Zitat von: doppelrock am 06.12.2023 06:11
Auf einer Reise hatte ich länger Zeit, über diese Gruppierungen nachzudenken.
Wenn man bereits zur Geburt Jesu wusste, dass er der Erlöser sein wird, warum ist aus der Zeit direkt nach der Geburt bis wenige Jahre vor seinem Tod nichts über ihn bekannt? Oder wird die Zeit bewusst verschwiegen? Wenn ja, warum?

Es gibt tatsächlich Apokryphen, die Geschichten aus der Kindheit Jesu erzählen (bspw. Kindheitsevangelium nach Thomas), aber die wurden nicht in den biblischen Kanon aufgenommen. Viele von denen sind gnostisch geprägt und teilweise echt spannend.

Zitat von: doppelrock am 06.12.2023 06:11
Kann es sein, dass man nicht drüber sprechen möchte, dass er evtl. weite Reisen unternahm, vielleicht bis Kaschmir und sich dort mit anderen gläubigen oder weisen Menschen traf? Müsste man dann vielleicht zugeben, dass christliche Kirche, Buddhismus, Yoga und manches mehr gemeinsame Wurzeln haben können?

Es gibt einige Berichte, die von einer Reise nach Kaschmir berichten. Einige Gruppierungen halten Yuz Asaf für Jesus von Nazareth, beispielsweise der Gründer der indisch-muslimischen Ahmadiyya und auch einige Strömungen der indischen Thomaschristen, teilweise glauben das auch manche Hindus. In Srinagar soll Jesus nach ihrem Glauben begraben liegen und die Kreuzigung Jesu soll nicht stattgefunden haben. Dabei bezieht man sich auf eine Passage im Koran, die beschreibt, dass ein "Anderer" gekreuzigt worden sein soll.

Zitat von: doppelrock am 06.12.2023 06:11
Mit heutigen Worten hätte man Jesus in seinem Umfeld als "Sektenführer", "umstritten", "Querdenker" bezeichnet, denn er war absolut konträr zum Mainstream.

Ja, dafür hat man ihn ja schon damals gehalten. Zwar nicht mit diesen Worten, aber er war ja eine große Gefahr für die Gelehrten (u. a. Pharisäer), weil er gegen ihre Lehren predigte. Im Mittelalter hätte man das "ketzerisch" bezeichnet und deswegen musste er sein Leben geben.

Zitat von: doppelrock am 06.12.2023 06:11
Solange es Menschen in Religionsgruppen gibt, die ihre eigene für die einzig wahre mit Weltherrschaftsanspruch halten, sehe ich keine Chance für Frieden, so wichtig die Bewegung zum Frieden gerade jetzt ist.

Ich glaube, dass Religion für ein einzelnes Individuum Halt im Leben geben kann. Viele Menschen haben durch die Kraft ihres Glaubens Gutes bewirken können. Allerdings wurde und wird auch heute noch Religion für Machtzwecke missbraucht. Vor allem in den abrahamitischen Religionen sehe ich diesen Absolutheitsanspruch stärker vertreten als in asiatischen Lehren, aber auch da gibt es Traditionalisten und Fundamentalisten! Es wird immer schwierig, wenn durch die eigene Aufwertung, eine Abwertung der Anderen geschieht. Ein interreligiöser Dialog ist so wichtig für den Weltfrieden, aber wir wissen alle, dass sich nur liberale Vertreter darauf einlassen. Die wahre Gefahr sind die Radikalen, die sich einem solchen Dialog verwehren. Die großen Kirchen verlieren zwar Mitglieder, aber die radikalen Gruppen (z. B. Evangelikale oder Salafisten) bekommen immer größeren Zulauf. Sie sind nur eine Minderheit, aber das macht sie nicht ungefährlich.

doppelrock

Danke Yoshi, für deine ausführliche Antwort. Leider beschäftigen sich nur wenige mit solchen Fragen. Vermutlich fehlt auch vielfach das Detailwissen oder die Offenheit, darüber nachzudenken.

MAS

#680
Ja, so ist es wohl.

Aber ich denke, es ist zu fragen, ob Doppelrock seine Frage historisch oder theologisch meint. Historie spielt in der Theologie auch eine Rolle, aber nicht die einzige. Ich las neulich das Buch eines evangelikalen Autors, der historisch die Auferstehung Jesu beweisen wollte. Interessant dabei war aber auch, was der Autor über sich selbst schrieb, z.B. dass ihn immer Menschen begeisterten, die eine felsenfeste Überzeugung haben. Und dass der Glaube an den auferstandenen Jesus ihn glücklich mache.

Über die ersten ca. 30 Lebensjahre Jesu gibt es keine historisch belegten Quellen, es sei denn, man nimmt eben einige Apokryphen oder das Lukas-Evangelium als historische Quellen. Das tun moderne, historisch-kritisch arbeitende Theolog:innen aber nicht mehr. Religionswissenschaftler:innen erst recht nicht.

Das Wort "Sekte" ist vielschichtiger. Dass aber Menschen, die man später als Religionsgründer bezeichnet, zu ihrer Zeit gegen den Strom schwammen, ist schon korrekt. Und dass Jesus unter anderem deswegen hingerichtet wurde - wie viele andere auch - ist auch offensichtlich. Er erschien sowohl der jüdischen als auch der römischen Oberschicht und Herrschaft als gefährlich.

Ja, wer die eigenen Ansichten - egal ob religiös oder säkular - für die einzig wahren hält oder anderen weismacht, dass er es tut, gefährdet den Frieden. Interreligiöser Dialog arbeitet je genau dagegen an.

Ob man als Individuum Religion braucht oder Philosophie, um eine Antwort auf die Frage nach dem Sinn zu finden, muss jeder selbst entscheiden. Manche stellen sich die Frage gar nicht. Wichtig ist, dass man sich gegenseitig respektiert, so wie man ist, religös oder nicht, philosophisch oder nicht, mit oder ohne Sinnfrage. Respekt bedeutet aber nicht, dass Widerspruch verboten wäre, solange dieser die Würde des anderen Menschen wahrt.

LG, Micha

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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Yoshi

Zitat von: MAS am 08.12.2023 22:29
Interessant dabei war aber auch, was der Autor über sich selbst schrieb, z.B. dass ihn immer Menschen begeisterten, die eine felsenfeste Überzeugung haben.

Den Autor kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde solche Leute eher suspekt, die unerschütterlich an ihrer Meinung festhalten ohne sich Argumente anzuhören, um das gegebenfalls zu hinterfragen. Da fällt mir eines meiner Lieblingszitate ein:

"Glaube denen, die die Wahrheit suchen und zweifle an denen, die sie gefunden haben".
André Gide, französischer Schriftsteller

MAS

Zitat von: Yoshi am 08.12.2023 23:02
Zitat von: MAS am 08.12.2023 22:29
Interessant dabei war aber auch, was der Autor über sich selbst schrieb, z.B. dass ihn immer Menschen begeisterten, die eine felsenfeste Überzeugung haben.

Den Autor kann ich nicht nachvollziehen. Ich finde solche Leute eher suspekt, die unerschütterlich an ihrer Meinung festhalten ohne sich Argumente anzuhören, um das gegebenfalls zu hinterfragen. Da fällt mir eines meiner Lieblingszitate ein:

"Glaube denen, die die Wahrheit suchen und zweifle an denen, die sie gefunden haben".
André Gide, französischer Schriftsteller

Tja, so denken wir beide, Yoshi, und André Gide. Aber eben nicht alle. Und deswegen fand ich es so interessant, John McDowells Offenlögung seines Vorverständnisses zu lesen. Um dieses Buch geht es: https://clv.de/Die-Tatsache-der-Auferstehung/255712
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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JoHa

In seinem Buch Conanchet formuliert J.F.Cooper (Lederstrumpf-Bücher): im 19. Jahrhundert:
"Kann es sein, dass man, wenn man weiß, die alleinige Wahrheit gefunden zu haben, sie in genau diesem Augenblick verloren hat?"
Er spricht von den religiösen Fundamentalisten im Gefolge der Pilgrim Fathers.

MAS

Zitat von: JoHa am 09.12.2023 00:22
In seinem Buch Conanchet formuliert J.F.Cooper (Lederstrumpf-Bücher): im 19. Jahrhundert:
"Kann es sein, dass man, wenn man weiß, die alleinige Wahrheit gefunden zu haben, sie in genau diesem Augenblick verloren hat?"
Er spricht von den religiösen Fundamentalisten im Gefolge der Pilgrim Fathers.

Der Cooper war ein weiser Mann! Wenn man mal bedenkt, wie er in den 1840ern schon über die Schuld der Euroamerkianer an den Indigenen (Native Americans, Indianer) dache!

LG, Micha
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doppelrock

@MAS:
Wie lautet denn deine Antwort, je nach dem ob du die Frage theologisch oder historisch verstehst?

("es ist zu fragen, ob Doppelrock seine Frage historisch oder theologisch meint.")

MAS

Zitat von: doppelrock am 09.12.2023 07:06
@MAS:
Wie lautet denn deine Antwort, je nach dem ob du die Frage theologisch oder historisch verstehst?

("es ist zu fragen, ob Doppelrock seine Frage historisch oder theologisch meint.")

Um das zu beantworten, müsste ich Deine Frage wieder finden.

LG, Micha
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MAS

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

doppelrock

Zitat von: doppelrock am 06.12.2023 06:11
Mal ganz ohne Ironie: Es wird ja sehr wenig über die evangelischen und katholischen Kirchen nachgedacht, die in Europa bislang noch eine Rolle spielen.
Auf einer Reise hatte ich länger Zeit, über diese Gruppierungen nachzudenken.
Wenn man bereits zur Geburt Jesu wusste, dass er der Erlöser sein wird, warum ist aus der Zeit direkt nach der Geburt bis wenige Jahre vor seinem Tod nichts über ihn bekannt? Oder wird die Zeit bewusst verschwiegen? Wenn ja, warum?
Kann es sein, dass man nicht drüber sprechen möchte, dass er evtl. weite Reisen unternahm, vielleicht bis Kaschmir und sich dort mit anderen gläubigen oder weisen Menschen traf? Müsste man dann vielleicht zugeben, dass christliche Kirche, Buddhismus, Yoga und manches mehr gemeinsame Wurzeln haben können?
Das wiederum erzeugt in mir die Frage, ob Religionen von Menschen mit Machtanspruch geschaffen wurden, um die Völker zu spalten und in Kriegen gegeneinander zu hetzen, zum materiellen Wohle des Anführers.
Mit heutigen Worten hätte man Jesus in seinem Umfeld als "Sektenführer", "umstritten", "Querdenker" bezeichnet, denn er war absolut konträr zum Mainstream. Die heutigen Kirchen haben sich ja auch wieder weit von seinen Gedanken und Lehren entfernt. Der Unterschied ist wieder fast so groß wie zu seinen Lebzeiten.

Zur Bibel: Wer hat wann warum entschieden, dass genau diese 4 Evangelien die richtigen sind und nicht vielleicht 200 andere?
Wenn Mitglieder dieser Glaubensrichtung auf Fragen mit einem auswendig gelernten Bibelspruch antworten statt mit einer persönlichen, ehrlichen, wissenschaftlichen Antwort, zeigt das dann nicht eher Richtung Kult, um das Wort Sekte zu vermeiden oder Unwissenschaftlichkeit?

Solange es Menschen in Religionsgruppen gibt, die ihre eigene für die einzig wahre mit Weltherrschaftsanspruch halten, sehe ich keine Chance für Frieden, so wichtig die Bewegung zum Frieden gerade jetzt ist.

Lieber @MAS: Siehe Beitrag 677. Ich würde es als höflich empfinden, wenn du die Fragen beantwortest, statt dich hinter Ausflüchten oder wochenlangem Schweigen zu verstecken.
Und: Es müsste nicht (von irgend wem) gefragt werden, ob... sondern, wenn du einen echten Dialog wünschst, ist die Bitte um Antwort direkt an DICH gerichtet.

Vielen dank und Gruß
doppelrock

Yoshi

Da ich aus der Kirche ausgetreten bin, kann ich mich bei kirchlichen Trägern nicht mehr bewerben für eine Erzieherstelle. Ich würde auch mal vermuten, dass mein Erscheinungsbild auch zu Problemen führen könnte. In der Vergangenheit (vor meinem Austritt und vor meiner Rockzeit) habe ich mal in einem katholischen Kindergarten gearbeitet. Der Großteil der Kinder war nicht katholisch, aufgrund hohen Migrantenanteils (überwiegend muslimisch) und vielen konfessionslosen Kindern. Die Kinder und Familien sollten aber an den Kitagottesdiensten teilnehmen und wir feierten neben Weihnachten, Ostern und St. Martin auch weitere Feste wie Erntedank, Franziskusfest, Mariä Lichtmess und einiges mehr. Weihnachten und Ostern wurde wochenlang bearbeitet mit Advents- bzw. Osterstündchen. Das fand ich alles ziemlich viel.

Meine letzten Einrichtungen waren allesamt private bzw. städtische Träger, sodass es keine konfessionelle Gebundenheit gab. Religion war demnach ein Nebenthema, sozusagen eines unter vielen. Es wurde von uns nicht thematisiert, aber wenn Kinder das Thema aufgriffen, ist man natürlich in den Dialog getreten. Mein letzter Träger sah es beispielsweise nicht gerne, wenn man religiöse Themen aufgriff, aber es wurde widersprüchlicherweise trotzdem Laternenfest, Weihnachten und Ostern gefeiert. Es gab einen Adventskalender, aber die Geburt Jesu wurde nicht thematisiert. Es wurden Laternen gebastelt, aber die Geschichte von St. Martin wurde nicht behandelt. Es wurde ein Osterfrühstück veranstaltet, aber nicht über die Auferstehung Jesu gesprochen. Das empfand ich dann schon als ziemlich heuchlerisch. Entweder ich bin konsequent religionsfrei und verzichte dann auch auf die Festlichkeiten oder wenn ich sie schon feiern möchte, dann sollte man schon das Allgemeinwissen vermitteln, warum das gefeiert wird.

Vor einigen Tagen hatte ich ein ähnliches Gespräch mit einem Freund, der auch Erzieher ist. Er sagte mir, dass er mal in einem Montessori-Kindergarten gearbeitet hat. Dort waren sie sehr rigoros: Es wurden keine religiösen Feste gefeiert. Noch nicht mal zu Weihnachten gab es einen Adventskalender. Er erklärte mir, dass sie unabhängig sein wollten und nur Feste feiern, die alle miteinschließt. Christliche Feste sind demnach nur für eine religiöse Gruppierung und als unabhängiger, religionsfreier Kindergarten wird das nicht konzeptionell bearbeitet. Sie begründeten auch, dass die christlichen Kinder Zuhause ihre Religion ausüben und ihren Adventskalender haben, genauso wie andere Religionen ihre Praktizierung auch nur auf Zuhause beschränken. Ich fand das einen ziemlich interessanten pädagogischen Ansatz.