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Irland-Reise 2017

Begonnen von MAS, 07.09.2017 16:43

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MAS

Zitat von: Zwurg am 09.10.2017 20:28
Super Bericht, und du hattest sicher viel Arbeit damit es für uns zu präsentiern. Vielen Dank

Ja, schon, aber es macht ja auch Freude, wenn noch mehr Menschen was davon haben als nur Petra und ich!

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

BerlinerKerl

Vorallem, wenn man selbst schon mal dort gewesen ist.

Nächstes Jahr werde ich Süd-Frankreich mit dem Bike bereisen.

Bisher toll geschrieben, auch wenn ich deine Fragen teilweise nicht beantworten kann.
Ich emanzipiere mich, wer kommt mit?

MAS

Ich habe zwei sachliche Fehler bei meinen Bildunterschriften entdeckt:

1. Die Bilder 23-2522 und 23-2623 zeigen gar nicht dasselbe Schiff. Wenn man genau hinsieht, haben sie auch verschieden herum angelegt, einmal mit dem Bug, einmal mit dem Heck zur Rampe. Das Schiff auf 23-2522 fuhr vielleicht nach Plymouth.

2.
Der Aufzug auf Foto 23-2655 verbindet gar nicht 7 Stockwerke miteinander, sondern nur 4, und zwar Deck 5 bis 8 bzw. einer der beiden 3 bis 6, oder so. Insgesagmt hat das Schiff 10 Decks, wenn ich es richtig verstanden habe, d.h. zumdinst hat es ein Deck 10, aber kein Deck 1, also rechnerisch nur 5.

Ihr könnt ja selber mal gucken:

23-2774

Und ich entdeckte noch zwei Tippfehler, die ich jetzt aber nicht mehr finde auf die Schnelle.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

GuidoB


Respekt
und alle Achtung vor Deinem Bericht und der Mühe, die Du Dir hier machst.
Sehr interessant und kommt mir bald vor, als wenn ich dabei gewesen wäre.

Gruß Guido  :) :)

MAS

#49
Hups, ich habe aus versehen ein Bild doppelt gepostet. Bei Bild 23-2518 steht das falsche Bild. Richtig ist dieses hier:

Dann passt auch die Bildunterschrift.

Und unter 23-2491 steht auch ein Fehler: Von Würzburg aus kann man gar nicht mit der Süd-Thüringen-Bahn in den Thüringer Wald fahren, sondern mit einem RE der DB, oder aber man kann in Schweinfurt in den Unterfranken-Shuttle umsteigen, der wie die Süd-Thüringen-Bahn zur Erfurter Bahn gehört und dann in Grimmenthal dann in die Süd-Thüringen-Bahn. Aber an der Hauptaussage der Bildunterschrift ändert das nichts: Ich liebe Fahrten auf Nebenstrecken in schöne Landschaften hinein, in denen ich mir gerne auch Urlaubsorte suche.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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rockability

Ich fahr meist mit dem Rennrad durch solche Orte. Außer man verfährt sich und aus geplanten 37 KM hat man dann mal über 100Km und 300Hm in den Beinen und weiß ned mehr wie man aus diesen Klitschen kommt, nachdem es plötzlich dunkel geworden ist und nichts mehr sieht, welcher Ort wo hinführt..

MAS

Zitat von: rockability am 15.10.2017 01:08
Ich fahr meist mit dem Rennrad durch solche Orte. Außer man verfährt sich und aus geplanten 37 KM hat man dann mal über 100Km und 300Hm in den Beinen und weiß ned mehr wie man aus diesen Klitschen kommt, nachdem es plötzlich dunkel geworden ist und nichts mehr sieht, welcher Ort wo hinführt..

Spannend!

Ingo und Du, je mit Bike, er wohl mit Motorrad, Du mit Fahrrad.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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MAS

#52
So, jetzt geht es weiter. Ich muss den 3. Reisetag auch wieder auf mehrere Postings aufteilen.

3. Reisetag: Samstag, 26.8.2017:


23-2777
7.26 Uhr Westeuropäischer Sommerzeit. Die Uhr hatte ich vor dem Schlafengehen um 0.25 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit eine Stunde zurückgestellt. Es war wieder hell über dem Meer.  


23-2779
Morgenstimmung über dem Atlantik – oder nennt man das ,,Irische See"? Hier ein Blick nach Achtern.


23-2782
Und hier ein Blick nach vorne: Suche nach Land am Horizont.


23-2783
Wasser an Deck? Ach so, Putzwasser läuft hier von Deck 10 auf Deck 9 herunter und dann über Bord.


23-2786
Vor allem die Leute mit Hunden sind schon auf.


23-2788
Ansonsten konnte ich die Morgenstimmung so ziemlich für mich alleine genießen.


23-2790
Ja, ist das jetzt Irland da vorne?


23-2791
Irgendwie sieht es achtern auch nicht anders aus.

23-2793
Das ist übrigens der vorderste Ort an Deck, zu dem wir Passagiere Zutritt hatte, auf Deck 10 direkt über der Brücke, durch ein Glas vor dem Gegenwind geschützt.


23-2796
Während die ersten anderen Passagiere Morgenspaziergänge machten, machten Mannschaftsmitglieder schon eine Arbeitspause.


23-2798
Positionsbestimmung: Weit kann es nicht mehr sein!


410-581
Panoramafotos zaubern eigenartige Knicke in ein eigentlich gerades Geländer.


23-2803
Auch Petra hat nun ein Blick für die Poesie eines Morgens auf dem Meer.


23-2805
Ja! Jetzt aber! LAND IN SICHT!!!

Vor etwa 30 Jahren sah ich mal einen Diavortrag über Irland, ebenfalls mit einer Ankunft per Schiff, bei der dann, wenn ich mich recht erinnere, diese Musik als Soundtrack lief:
Soundtrack für Ankunft in Irland: https://www.youtube.com/watch?v=2KpNzalFKPo  



23-2808
Ja, die Dreimeilenzone ist erreicht: Die Orange-weiß-grüne Flagge Irlands ist gehisst!

23-2815
Interessante Färbung unseres Heckwassers.


23-2817
Da waren auch noch andere auf dem Meer unterwegs.


23-2818
Irland nimmt Gestalt an.


23-2823
Achtet mal auf diese Wolke!


23-2826
Wir genossen die Morgensonne.

23-2830
Unter der bretonischen Flagge hinweg war die Mündung des Lee-Flusses zu sehen. Rechts die schon mal erwähnte Wolke.


23-2831
Stille Betrachtung der irischen Küste.


23-2832
Nicht nur Dover hat schöne Klippen.


23-2833
Da wohnen Iren!


23-2838
Inzwischen hat sich die Annäherung an Irland herumgesprochen.


23-2840
Die Einfahrt in die Lee-Mündung – mit besagter Wolke darüber.


23-2844
Wir hatten inzwischen aber Bedarf nach einem kleinen Frühstück.

Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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MAS

#53
 

23-2851
Während unseres Frühstücks sind wir in die Lee-Mündung hineingefahren, vorbei an einem Gastanker und besagter Wolke.


23-2855
Cobh, ausgesprochen wie ,,Cove", also ,,Couf".

410-582
Panoramablick zurück. Die Wolke stand immer noch da, von keinem Wind bewegt.


23-2859 
Aus der See- ist eine Flussfahrt geworden.



23-2860
Da wohnt es sich bestimmt angenehm, ähnlich wie in Blankenese.


23-2863
Die Kathedrale von Cobh.


23-2865
Cobh, damals Queenstown genannt, war am 11.4.1912 die letzte Anlegestelle der Titanic, bevor sie wenige Tage später im Nordatlantik versank.


24-2
Das Kirchlein ist kleiner als die Hafenschlepper.


24-3
Noch ein Kirchlein, diesmal klassizistisch.


24-6
Gegenüber von Cobh liegt ein Marinehafen mit Kaserne. Ganz hinten sieht man die Ausfahrt ins Meer.

24-8
Hier nochmal Marinehafen und Blick zum Meer.

24-11
Diese Festung ist noch aus britischen Zeiten.


24-13
Mich gelüstete es, ein Ständchen auf der Tin Whistle zu blasen. Wer es hören will, kann das tun:
https://c.gmx.net/@339340067283671109/3-5CSEPDTfe7x3HxwuREag


24-14
Was hat der denn vor?


24-15
Vorfreude auf den Landgang.


24-19
Das Ziel ist in Sicht.


24-20
Die meisten Passagiere haben schon das Deck verlassen.


24-29
Einige, so auch wir, wollten das Landemanöver beobachten.


24-30
Möwe im Tiefflug.



24-33
Wir haben gewendet und fahren nun Heck voran dem Quay entgegen.


24-34
Die Iren erwarten uns schon.


24-35
Dieser Blick über die Gangway zum Hafengebäude beruhigte mich, denn da stand ein Bus, vom dem ich hoffte, dass er unseretwegen dastand. Bei der Reiseplanung von zu Hause aus konnte ich nämlich nichts Konkretes dazu finden, wie man vom Hafen in die Stadt kommen konnte.
Oder findet Ihr was?    
http://www.irishtourist.com/travel-info/port-of-cork/
http://www.buseireann.ie/  


24-36
So stellt man sich Irland vor: Alte Häuser in grüner Landschaft.
Im Internet fand ich Videos mit dem Titel ,,The Lee Sessions". Die bilden jetzt auch einen passenden Soundtrack: https://www.youtube.com/watch?v=DlrGblTIZQ0


24-44
Nur noch wenige Meter!


24-50
Das erste Tau ist schon straffgezogen, das zweite auch schon festgemacht.


24-52
Die Heckklappe geht auf...


24-56
...legt auf...



24-59
...Geländer werden angebracht, und der erste Passagier mit Fahrrad...


24-62
...und der erste Camper verlässt das Schiff.


24-68
An Land begrüßte ich als ersten Iren einen Hafenarbeiter, den ich aber nicht fotografierte. Aber das Hafenschild ist doch auch ganz schön.


24-69
Gangway.


24-71
Ein Blick zurück aufs Schiff, das uns so angenehm übers Meer gebracht hat.
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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MAS

#54
 

24-74
,,Willkommen in Cork" auf Gälisch. Ja, Englisch ist zwar die meistgesprochene, aber nicht die offizielle Hauptsprache Irlands.


24-75
Tatsächlich war der Bus für uns da! Der Hafen von Cork liegt nämlich gar nicht in Cork, sondern in Ringaskiddy.


24-76
Wahrscheinlich war schon ein Bus mit Schiffspassagieren weg, denn wir gingen als letzte von Bord und hatten nun viel Platz im Bus.



24-81
Palmen und eine Kanone.


24-83
Linksverkehr.


24-86
Ausnahmsweise steht es hier mal zuoberst auf Englisch. Nach Iren und Franzosen scheinen hier hauptsächlich Deutsche anzulanden.


24-87
Hier kann man mal ganze Sätze auf Gälisch lesen. Und man sieht, dass Ringaskiddy auf Gälisch Rinn An Scidígh heißt.


24-92
18 km bis Cork/Corcaigh.

24-95
Wiesen und Feldgehölz.

24-96
Blick über die Hügel Richtung Cork.


24-99
Autobahn.


24-100
Hups, ein Aldi?


24-102
Klassizistische Gebäude am Lee.


24-104
Überquerung des Lee, der hier für Seeschiffe zu klein ist.


24-106
Was Farbe ausmacht!


24-108
Der zentrale Busbahnhof für Stadt- und Fernbusse.


24-109
Danke für die Fahrt!


24-110
Man kann zwar die Fahrkarten auch im Bus kaufen und eigentlich wird man sogar darum gebeten das zu tun, aber hier steht – wieder zweisprachig – dass man sie am Automaten kaufen soll.


24-111
Ein Doppeldeckerbus.


24-112
In der Wartehallte des Busbahnhofs.


24-113
Kunst für den Bus.


24-114
Und mit diesem Stadtbus ging es dann weiter. Der Busfahrer überraschte uns zweimal. Zuerst begrüßte er mich mit ,,How are you?". Dass sollte mal einem Busfahrer in Bonn oder Siegburg einfallen: ,,Wie isset?". Ich sagte, mir gehe es gut und fragte, wie es ihm gehe. Er guckte etwas belustigt und sagte, ihm gehe es auch gut. Dann wollte ich zwei Fahrkarten zur Bellevedere Loge kaufen. Aber er sagte nur: ,,Just have a seat", ,,Setzt Euch einfach hin", und nahm uns umsonst mit.


24-115
Im Bus des freundlichen Fahrers.


24-116
Bis zu dieser Stelle schaffen es anscheinend auch Seeschiffe den Lee herauf.


24-119
Wir fuhren einige Minuten am Lee entlang flussabwärts...


24-120
...und schon waren wir da...


24-121
...bei unserer ersten Unterkunft in Irland, die Belvedere Lodge in der Lower Glenmire Road. Die hatte ich über booking.com gefunden, die Infos hatten mir gefallen und auch der Hinweis, dass man keine Kreditkarte brauche. Doch als ich dort buchen wollte, wollten sie doch die Kreditkartennummer haben, nur zur Sicherheit. Als ich keine hatte, wurde mir gesagt, ich könne das Geld auch als Scheck schickten. Ich wollte es lieber überweisen, doch das wollten sie nicht. Man gebe seine Bankdaten doch keinem Fremden! Nun half mir Gaeltacht-Reisen wieder, in dem sie das Zimmer für uns buchten und ich ihnen das Geld überwiesen.
http://www.belvederelodge.com/


24-122
Im Foyer durften wir uns erstmal setzen, der Chef des Hauses begrüßte uns persönlich und nachdem wir etwas ausgefüllt hatten, war alles okay.


24-129
Whow, was für ein Zimmer!


24-132
Und wie in UK, so auch in Irland üblich: Heißwassergerät, Tassen, Tee, Kaffee, Zucker, Milch zum Selberzubereiten. Das sollten sich die Hotels und Pensionen auf dem Festland auch mal angewöhnen! An der Mosel meinte mal eine Pensionswirtin zu uns, wenn wir so was wollten, müssten wir eine Ferienwohnung mieten. So ein Quatsch!


24-133
A lovely cup of tea with gardenview, eine liebliche Tasse Tee mit Gartenblick.


24-135
Erstmal ausstrecken und die Gedanken ordnen.


24-136
Ein Blick in ein Infobuch zeigte Pubs mit Livemusik in Cork.


24-137
Und ein Blick ins Fernsehen zeigte uns irische Wettervorhersagen. Oh je, was kommt denn da aus dem Westen? Nein, keine koreanischen Raketen, ich meine die Wolken und den Wind.


24-138
Blick in den Garten.


24-141
Für ein Bed and Breakfast war das Haus reichlich groß. In Deutschland liefe es sicher als Pension oder Hotel Garni.
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

MAS

#55
 

24-143
So gemütlich es im Zimmer war, wir wollten in die Stadt.


24-146
Ein Briefkasten, natürlich in Grün.


24-147
Unser erster Blick auf die irische Eisenbahn, hier wohl ein Regionalzug nach Cobh.


24-151
Flussidyll am Lee.


24-152
Weniger idyllisch war der Bick Richtung Stadtmitte.


24-153
Abfahrtzeiten spielten bei den Bushaltestellen, die wir zu Fuß passierten, anscheinend keine Rolle.


24-155
Fluss, Straße, Eisenbahn, Häuser – fast wir daheim am Rhein.


24-160
Wasserverkehr auf dem Lee.

24-161
Palmen und....



24-166
...Mauerblümchen.


24-167
Diese Tür ist sicher ein Unikat.


24-168
Irischer Zebrasteifen.


24-169
Nein, nicht auf das Licht drücken, sondern oben auf den weißen Punkt.


24-172
Heineken-Werbung an einer Eisenbahnbrücke. Die niederländische Biermarke verfolgte uns überall.


24-173
Ein Corker Nummernschild.


24-174
Unser Bürgersteig soll schöner werden!


24-176
Ob das Innere hält, was die Fassade verspricht?


24-178
Alte Murphy's-Werbung.


24-179
Was Farben ausmachen! (Ach, das schrieb ich schon mal.)


24-182
Bahnhofsblicktaverne. Da hätten wir noch näher am Bahnhof wohnen können.


24-183
Kent Station.


24-185
Alte Dampflok.


24-186
Die Bahnhofshalle.


24-188
Irgendwie erinnerte uns das an die Pariser Metro. Ich kaufte und dann Fahrkarten nach Ennis für den nächsten Tag und zurück für später am Schalter. Online wären die Fahrkarten billiger, aber ohne Kreditkarte .... Nix da!
http://journeyplanner.irishrail.ie  
 
24-189
Der Bahnhof ist nicht nach der südenglischen Grafschaft, sondern nach Thomas Kent benannt, einem Rebellen beim 1916er Osteraufstand: ,,As down the glen one Easter morn ..."


24-192
Ein Zug nach Dublin.


24-194
Und wieder ein Regionalzug.


24-195
Wir gönnten uns Sandwiches.


24-196
Und weiter ging es Richtung Stadtzentrum.


24-197
Ein neues Bier aus dem Hause Guinness.


24-198
Und ... no comment.


24-200
Nochmal der Zug nach Dublin. So sieht ein irischer Intercity aus. Man beachte: Die Strecke ist nicht elektrifiziert.


24-205
Die Iren lieben die Klassik, wie es scheint. Nun war diese Kirche aber auch einem Römer geweiht.


24-208
Kircheninneres.


24-212
Und das ist der Römer, der dereinst in Britannien aufwuchs, von Sklavenjägern gekidnappt nach Irland verschleppt wurde, wo es ihm so gut gefiel, dass er auch nach seiner Befreiung dorthin zurückkehrte, um den Iren seinen christlichen Glauben zu bringen. Der Name des Römers war Patricius, heute verehrt als St. Pádraig oder St. Patrick, der Namenspatron jedes Paddys und der Grund, warum jedes Jahr am 17. März weltweit gefeiert wird, wo sich Paddies aufhalten oder solche, die sich dafür halten. Ich folgte seinem Fingerzeig und zündete ihm eine Kerze an und bat um seinen Segen für unsere weitere Reise.


24-215
Blick durch die Säulen...


24-217
...und nochmal zurück, wobei wir merkten, dass nicht nur die Pariser schmale Häuser bauen können.



410-588
Panoramablick auf die Lower Glenmire Road (ja, die Straße ist lang.)


24-222
Ein Fernbus einer Konkurrenzfirma zur staatlichen Gesellschaft.


24-225
Links das betürmte Haus beherbergt eine Zahnarztpraxis, das dahinter die Dreieinigkeit, aber wer das Haus mit dem Turm rechts bewohnt, weiß ich nicht..


24-227
Wandmalerei zu Ehren der Corker Ruderer.


24-229
Weg über die Brücke vom linken Leeufer auf die Altstadtinsel.


24-230
Na ja, etwas grau wirkt der Lee schon.


24-235
Die Brücke hat immerhin auch Blau.


24-236
Orange und ein niederländisches Willkommen in der Volksrepublik Cork? Keine Ahnung was das bedeutete. Aber es handelt sich wohl um ein Stadtverschönerungsprojekt: http://www.reimaginecork.com/


24-238
Blick zurück auf die Brian Boru Bridge.


24-240
Ich liebe Doppeldeckerbusse!
Wir waren nochmal im Busbahnhof, wo ich eine Fahrkarte von Ennis nach Doolin kaufen wollte. Das ging aber nicht, sondern nur in Ennis. Online wäre es ja gegangen, aber ... Ihr wisst schon.


24-245
Durch diesen Bus erfuhr ich erstmals, dass Watergrasshill eine Stadt und nicht nur der Titel der CD von Johannes Schiefner ist.
Aber wenn ich den Johannes schonmal erwähne, zitiere ich hier mal meine Rezension besagter CD, die man auch gut als Soundtrack für diese Reisereportage laufen lassen könnte:

,,"folker-mitarbeiter"
JOHANNES SCHIEFNER
Watergrasshill
(Leiselaut, www.leiselaut.de, 12 Tracks, 64:59, mit Fotos, engl. u. dt. Infos u. engl. Texten)
Johannes Schiefner aus Krefeld ist nicht nur Folker-Autor, sondern Arzt und ein exzellenter Musiker. Er singt und spielt Whistles, Mandocello, Piano, Cembalo, Synthesizer, vor allem aber die Uilleann Pipes. Und das tut er so gut, dass er Board Member der irischen Uilleann Pipes Gesellschaft Na Piobairi Uilleann ist. Mit 23 Mitmusikerinnen und -musikern, darunter Größen wie Jens Kommnick, Franziska Urton, Regina Elling und Kaspar Lavall hat er nun seine erste ,,Solo"-CD aufgenommen, das heißt, die erste, die nicht unter dem Namen einer seiner Bands wie Friel's Kitchen, Limerick Junction oder Whisht! läuft. Schiefner spielt auf seinen 1928 von Leo Rowsome gebauten und von Andreas Rogge renovierten Pipes häufig in einem modernen, jazzigen Stil, der sehr an Davy Spillane erinnert. Die Pipes werden oft mit einem Synthesizer-Teppich unterlegt, mal ähnelt ein sehr offener, etwas metallischer Sound mit Gitarren- und Schlagzeugbegleitung dem von Kíla, mal erinnert das – hier allerdings durch Overdub ermöglichte – Zusammenspiel von Pipes und Cembalo an das ReelBachConsort, mal macht Schiefner zusammen mit der bulgarischen Sängerin Iritschka einen Crossover-Ausflug auf den Balkan. Ein Hochgenuss!"
So veröffentlicht im Folker 4/2012.
Von der CD gibt es leider nichts auf Youtube, aber hier könnt Ihr Familie Schiefner als Trio hören:
https://www.youtube.com/watch?v=3JGoBROZXqY



24-246
Das links ist doch ein lustiges Wortspiel: Irland ist wie eine Flasche. Was würde sie sein ohne Korken? Und rechts ein Gruß aus Frankreich, wobei GAA ein Sportverein ist, wenn ich das richtig deute: http://www.gaacork.ie/


24-247
Der Busbahnhof von außen.


24-248
Ein Einkaufszentrum.


24-251
Dieser Herr namens Father Mathew hier hatte versucht, die Corkies von der Abstinenz zu überzeugen. Höflicherweise haben sie ihm ein Denkmal in der St. Patrick's Street  errichtet.  


24-256
Doppeldeckervariationen.


24-257
In den Dunnes Stores machen wir Teepause. Als wir jeder einen Liter Tee vorgesetzt bekamen, wussten wir, warum die Frau an der Kasse so erstaunt guckte, als wie zwei Tee bestellten.
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

ACHTUNG! Ich verbiete ausdrücklich, Texte oder Bilder, die ich hier einstelle, ohne meine ausdrückliche Erlaubnis auf andere Seiten zu kopieren!

MAS

#56
 

24-260
Und wohin gehen wir jetzt?


24-261
Wie wäre es damit, mal diese Straße rauf zu gehen? Ob man von dort oben das Meer sieht?


24-263
Dazu mussten wir wieder über den Lee.


24-264
Ein Touristenbüro. Karten von Doolin hatten sie nicht: Zu weit weg.


24-266
Autoverkehr und im Hintergrund die Saint Anne's Church.


24-268
Eine fast autofreie Straße mit derselben Kirche dahinter.


24-271
Blick zurück vom St. Patrick's Hill...


24-272
...auf das Stadtzentrum im Tal.


24-276
Ich liebe blaue Häuser.


24-277
Kein Meer zu sehen.




24-286
Aber der Stadteil Shandon mit der Saint Anne's Church links und der Saint Mary's & Saint Anne's Church rechts.


24-287
Und eine grüne Wiese. Eine Frau meinte im Vorrübergehen: ,,Das ist nicht normal! Normalerweise regnet es." Auf trockenem Rasen lässt sich der Feierabend genießen.


24-292
Dieses runde Gebäude hat den Spitznamen ,,Butterdose". Es ist eine ehemalige Lagerhalle für Butter, heute ein Kulturzentrum Firkin Crane Building mit einem Buttermuseum darinnen. Butter wird trotzdem noch viel umgesetzt, auch für den deutschen Markt, obwohl Cork gar nicht in Kerry liegt.


24-295
Eine neue Wohnsiedlung.


24-297
Und eine Kaserne der irischen Armee. Erst später realisierte ich das Wort ,,Dun" für ,,Kaserne", dasselbe gälische Wort, das für antike und mittelalterliche Festungen verwendet wird und auch Eingang in Tolkiens ,,Lord of the rings" fand.



24-298
Eine Kirche in der Kaserne.


24-302
Eine Kneipe gegenüber der Kaserne mit dem französischen Namen ,,Belle vue", also ,,schöne Aussicht" und drei irischen und einer niederländischen Bierwerbung.


24-305
Weiter gingen wir dann nicht mehr. Kein Meer in Sicht, aber diese nette Wohnstraße.


24-307
Militärstraße.


24-309
Und was ist das für ein Turm? Der golfspielende Junge auf der Wiese erklärte es uns:


24-312
Es ist ein Lüftungsturm für den den Hügel unterlaufenden Eisenbahntunnel.


24-313
Nummernschild aus Limerick/Luimneach.


24-317
Steile Straße nach Shandon...


24-319
...und ins Zentrum.


24-321
Fahrradvermietung.


24-326
Beim Blick durch ein Kneipenfenster entdeckten wir eine Session.


24-327
Und zwar war das hier der linke Pub, das Corner House. Und auch das Nachbarpub Sin É warb mit Live Music. Und da sieht man auch gleich, was "sin é" bedeutet: "Das ist es!"
http://thecornerhouse.ie/ und https://www.facebook.com/sinecork/.


24-328
Hausverzierung am Corner House.


24-331
Und Musikwerbung am Sin É.


24-334
Beide Pubs sind aber keine Restaurants, und wir hatten Hunger, so dass wir nochmal über den Lee auf die Insel gingen.


24-337
Dort gibt es viele Restaurants.


24-339
Und Musik gab es auch, hier in Form von Jazz auf der Straße.


24-343
Unser Ziel war aber das Oliver Plunkett, ein Restaurant...
http://www.theoliverplunkett.com/


24-344
...mit Livemusik...


24-347
... gerade jetzt Kala and the TOPmen, eine Jazz-Pop-Band. (Leider habe ich nur dieses leicht verwackelte Bild.)
https://www.facebook.com/Kala-The-Topmen-129850064282377/


24-349
Whow! So eine Auswahl an Fassbieren wünsche ich mir mal in deutschen Kneipen. Allerdings sind es hier nur drei irische Biere nebst einem irischen Cider, ansonsten je ein Bier aus den USA, Dänemark, Indonesien und den Niederlanden. Das ist aber nur die Hälfte der angebotenen Fassbiere.


24-350
Der hier ist zum Beispiel oben gar nicht dabei. Ich kannte es eigentlich schon von Irish Pubs in Deutschland, das Murphy's Stout. Hier ist es aber zu Hause, da in Cork gebraut. Es schmeckte wunderbar weich, leicht röstig, etwas bitter, cremig der Schaum.
http://www.murphys.com/


24-351
Auf dem Weg zur Toilette im 1. Stock entdeckte ich die Frisky Whiskey Bar, wo eine Mischung aus Irish Folk und Bluegrass zum Besten gegeben wurde. Das gefielt mir noch besser, als die Musik unten...


24-352
...wo wir aber zu essen bestellt hatten, ich einen Veggiburger, Petra einfach nur Pommes Frites.


24-354
Und dann noch ein Bier aus Cork, ein Beamish Stout: Boah, im Vergleich zum Murphy's eine Explosion an Röstaromen und um einiges bitterer. Beide Marken gehören heute übrigens zu Heineken, aber werden immer noch in Cork gebraut, wie das hier verkaufte Heineken Lager übrigens auch. Ja, jetzt hatte ich zwei Stout-Sorten proBIERt, die ich beide schon aus Deutschland kannte, aber noch nie hatte ich beide Sorten in einem Pub. So schmeckte ich anders als sonst direkt vergleichbar die Unterschiede.
http://beamish.ie/
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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MAS

#57
 

24-360
Wieder draußen hatte die blaue Stunde begonnen.


24-362
Wir flanierten ein wenig durch die Straßen...


24-367
...bis zum Lee an der Nordseite der Insel.


24-374
Dann wieder zurück...


24-379
...wie andere den Sommerabend genießend...


24-383
...auch wieder einen Doppeldeckerbus...


24-384
...unter Augenschein nehmend...


24-386
...wieder auf die Südseite der Insel...


24-387
...und zum Corner House und Sin É.


24-388
Wir entschieden uns für letzteres. Zunächst war es still darin, also Stimmengewirr, aber keine Musik, aber selbige wurde für die nächsten Minuten in Aussicht gestellt. Hier wieder ein Blick auf einen Teil (!) der Fassbierauswahl, diesmal rein irisch.


24-391
Trotz einiger mir unbekannter Verlockungen wollte ich es nun wissen: Schmeckt, wie mir immer wieder versichert wurde, ein Guinness Stout, das schwarze Wahrzeichen der grünen Insel, in Irland tatsächlich anders als in Deutschland? Oh ja! Nicht grundsätzlich, aber weicher, milder, weniger bitter und röstig, aber nicht schwächer. Woran es liegt, am Wasser oder woran sonst, ich weiß es nicht. Jedenfalls war es ein Hochgenuss! Es war bitterer als Murphy's und milder als Beamish, also in der Mitte zwischen den beiden zuvor verkosteten.
https://www.guinness.com/de-de/  


24-392
Wir hatten trotz sehr gefüllter Kneipe Sitzplätze gefunden, zusammen mit einem jungen Iren, der uns von seiner deutschen Ex-Freundin erzählte und blickten so auf die Theke. Und plötzlich ertönte die angekündigte Musik: Traditionelle irische Musik, ein Mittelding zwischen Session und Konzert.


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Die Musiker saßen außerhalb unserer Sichtweite an einem spärlich beleuchteten Tisch und spielten wacker ihre Reels drauflos.  


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Etwas aufgehellt kann man sie hier besser sehen mit Gitarre, Geige, Akkordeon und Uilleann Pipes, also Ellbogensackpfeife. Über ein über dem Tisch aufgehängtes Mikrophon wurde die Musik im ganzen Pub verteilt.  Die Namen der Musiker habe ich nicht erfragt.
Ich könnte eine DVR-Aufnahme der Session hochladen, aber die Qualität ist nicht so gut, den Speicherplatz damit zu füllen.


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Da wir den letzten Bus zur Lodge gegen 23 Uhr kriegen wollten, machten wir uns irgendwann wieder auf den Weg.


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Den Bus bekamen wir auch...


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...und fuhren bequem und schnell, wenn auch diesmal nicht kostenlos...


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...zur Belvedere Lodge.


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Und jetzt erstmal voll der Eindrücke unseres ersten Tages in Irland: Gute Nacht!

Weiter geht es in Kürze irgendwann.

Slán!
Euer Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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DesigualHarry

Hallo!

Sehr Interessant und Spannend - wirklich schöner Bericht, danke lieber Michael. Ihr seid wirklich ein nettes Paar. :D

Luan

So viele Bilder von Irland, danke für's zeigen.

Wurde auf der Fähre auch eine Musik gedudelt, als die Klappe aufging? Habe das auf vierschiedenen griechischen Fähren beobachtet, dass da "for Elise" gedudelt wurde.
Gib deine Ideale nicht auf! Ohne sie bist du wohl noch, aber du lebst nicht mehr. (Mark Twain)