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Im Rock auf der Arbeit

Begonnen von MAS, 03.11.2022 16:29

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Skirtedman

Ja, ja, "einige". Es müssen nicht selten andere dafür herhalten, dass ihnen in den Mund gelegt wird, was man selber denkt; dann hat man es ja nicht selber ausgesprochen; ein nicht so seltenes Muster.

Aber egal, wer nun wie was gedacht hat...

Wer nicht weiss, was er damit (mit Dir und Rock) anfangen soll, und ob mit Dir noch alles recht sei, der kann doch künftig Dich einfach fragen.

Vielleicht wird aber auch nicht jeder von diesen "einigen" den Mut haben, vor den Augen anderer zu Dir hinzugehen und Dich zu fragen, was er damit anfangen soll und ob mit Dir noch alles recht sei. Denn dann könnten ja einige andere über ihn unsicher werden, was mit ihm anzufangen ist und ob mit ihm noch alles recht sei. (Vorsicht: Virus!) Und spätestens vor diesen Menschen, die sich deshalb scheuen, Dich zu fragen, musst Du keinen Kniefall machen. Die darfst Du gerne immer mal wieder mit Deinem Ich herausfordern.
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

high4all

Tja, mit dem Überfordern speziell von Männern ist das so eine Sache. In so einer Runde bin ich auch monatlich. Am Lagerfeuer wird dann gegrillt. Das ganze Jahr über, auch im Winter. Weil es echte Kerle sind. Die vor nichts zurück schrecken. Also fast nichts.  ;)a

Aber ok, ich kann es mir leisten, zwölf Mal im Jahr für einige Zeit eine alte Hose (das zeuge wird sowieso vollgequalmt) zu tragen und ins Feuer zu gucken. Gelegentlich kann ich es mir nicht verkneifen, einen blauen oder roten Utility-Kilt zu tragen. Da müssen se durch.  8)

Das Makeup sieht man ich Dunkeln und bei Feuerschein ohnehin kaum. Irgendwann kommt die Anpassung an ihre Grenzen.

Bei den Gespräche geht es neben Alltäglichkeiten um ernsthafte Themen, die Männer umtreiben. Uber Frauen wird nicht hergezogen, was daran liegen mag, dass die meisten Teilnehmer einen christlichen Hintergrund haben (das ist leider keine Garantie, ich weiß).

Letzte Woche ging es um die Frage, was einen Mann ausmacht. Bei den Kennzeichen war die Kleidung erfreulicherweise nicht dabei.
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern. (Heinrich Heine

cephalus

Zitat von: hirti am 13.03.2025 12:02
Gestern war wieder Rock-Tag.
Diesmal habe ich mich für meine Kombination aus Bleistiftrock und Bluse aus beigem Kunstleder entschieden und dazu hautfarbene Strümpfe, einen neuen Body von "Armedangels", sowie Sneakers kombiniert.

Das war wieder eine optisch gelungene Zusammenstellung von Dir, Hirti!

Für mich bewegst Du dich gefühlt, in deinen Arbeits- und Alltagsoutfits immer weiter in eineganz spezielle feminine Richtung.
Ich tue mich ein wenig scher auf den Punkt zu bringen, was ich ausdrücken will, jedenfalls hast Du für mich den rustikalen Kern, "des Mann trägt Rock" vor einiger Zeit verlassen und bewegst dich im Stil der gut und elegant gekleideten, sehr feminin auftretenden Geschäftsfrau.

Für mich stellt das keine Wertung dar, ich glaube aber, dass sich viele Aussenstehende, die keine Rockanbitionen haben, damit schwerer tun, als mit manch anderem Stil.
Um ehrlich zusein könnte ich mir manches in dieser Richtung und darüber hinaus gut selbst vorstellen, alleine mir fehlt der Mut UND ich bin mir nicht sicher, welche Wirkung ich damit erziele, vor allem ob ich sie erzielen will.

Nur bei den wenigsten Röcken weiß ich natürlich welche Wirkung sie erzielen, an vorderster Stelle mein Workkilt...
Kleidung ist eben auch immer Kommunikation.

Jedenfalls Hut ab, für deinen Mut.

hirti

#993
Hallo!

Da gibt es ja einiges zu beantworten und zu grübeln, bei euren Antworten.

@braveskirt
Der Body ist gut mit männlicher Anatomie tragbar und ich fühle mich sehr wohl darin.
Allerdings hat er das Problem das fast jede knapp geschnittene Damenunterwäsche hat - der Stoffstreifen zwischen den Beinen ist nun mal nicht dafür gemacht, voluminöse männliche Kronjuwelen sicher zu verpacken... im Klartext: Es können schon mal die Eier rauskullern, was aber nicht wirklich ein Problem darstellt und man bei Gelegenheit auch mal wieder richten kann.  ;D

@Hajo
Du erzählst uns selten von Gelegenheiten, bei denen auch du dich dem Umfeld anpasst und normal männlich kleidest.
Ich bin ja sowieso nicht der Meinung, dass man gleich 100% Rock und Kleid tragen muss, nur weil man damit begonnen hat. Ich denke, es sollte immer das eigene Wohlbefinden im Fokus sein, und mal ist es das schöne Kleidungsstück das einem besonders wichtig ist und für das man auch dustere Blicke aus dem Umfeld in Kauf nimmt, ein ander Mal ist einem die Gemeinschaft mit den anderen besonders wichtig, und man nimmt dafür eben eine Hose in Kauf.
Hauptsache, es wird kein Zwang daraus sodass man glaubt in jeder Situation Rock tragen zu müssen.

@cephalus
Du hast es sehr treffsicher auf den Punkt gebracht.
Mein Stil bewegt sich tatsächlich in diese sehr feminin-elegante Richtung. Ich glaube, er tut das aus verschiedenen Gründen:
Es ist ein Stil der mir absolut gefällt - und wenn ich eine Frau in diesem Stil gekleidet sehe, hüpft mein Herz vor Freude. Also zumindest täte es das, wenn eine der Hunderten Mitarbeiterinnen des Unternehmens sich so kleidete.
Ich erlaube es mir auch, mich so zu kleiden und meinem Geschmack zu folgen. Natürlich habe auch ich meine Grenzen wo ich denke, dass es zu blöd aussieht und verkneife es mir, auch wenn ich Lust darauf hätte. Aber je öfter im Rock im Büro bin und mich wohl fühle, desto mehr erlaube ich mir, meinem Geschmack nachzugeben und trage das, was ich wirklich will.

Damit hat sich auch mein Einkaufsverhalten geändert. In der Vergangenheit habe ich öfter mal einen Rock gekauft, weil er geil aussah und ich ihn haben wollte. Inzwischen suche ich sehr gezielt nach Outfits die ich im Büro tragen möchte und gebe lieber etwas seltener etwas mehr aus für eine Kombination die genau meinem Geschmack entspricht, tadellos sitzt und mit makelloser Qualität überzeugt.
(das gilt übrigens nicht für die gezeigte beige Kombination. Die hab ich vor mindestens 5 Jahren günstig bei Orsay gekauft weil sie mir einfach gefiel)

Übrigens passt mein weiblicher Stil schon ziemlich gut zu meinem männlichen. An den nicht Rock-Tagen trage ich einen nicht übertriebenen, aber doch schicken "Business Casual Stil" mit Hemd, guten Jeans und auch gern mal Sakko.

Was ich damit für meine Umwelt aussage?
Ob es zu viel ist?
Welche Wirkung es erzeugt?
Kollateralschäden verursacht?
Wie schön öfter geschrieben: Ich habe keine Ahnung und ich habe keine Vorbilder und ich habe auch keinen der mir sagen kann, wo die Grenze ist.

Eines ist Mann in so einem Outfit ganz sicher NICHT: NORMAL
Und ich denke, das wird es auch in vielen Jahren noch nicht werden.

Gut zu erkennen ist das an dem, was ChrisBB geschrieben hat:
Er war in der simpelsten Rock Variante bei seinen Freunden die wir hier auf rockmode kennen - die klassische "Ich tausche Jeanshose gegen Jeansrock" Variante. Damit meine ich, das ist die Art Rock zu tragen, die wir am ehesten unserer Umwelt zutrauen, zu vertragen und zu verstehen.
Selbst dieses Outfit hat die Freunde offensichtlich schlicht umgehauen. 
So ein Erlebnis erzählt zu bekommen, kann gut dazu dienen, jemanden wie mich zu erden, der mit seinen Outfits doch ab und zu ganz schön abhebt.

ChrisBB, ich bin durch dieses Thema auch durchgegangen und wir haben es hier auch gut diskutiert. Lies dir gern den Thread durch: alte Freunde - neues Outfit 
Ich denke, er bildet deine Situation und Fragen recht gut ab.

braveskirt

moin hirti, danke, so ist das mit den Kronjuwelen ;)

Scheint für Hersteller wirklich keinen Markt zu geben, für Menschen mit männlicher Anatomie mal schöne Wäsche zu produzieren. Selbst für Männer verkaufte Strings bewegen sich oft zwischen albernen Schnitten und Billigproduktion - schade!!

Es wird der Tag kommen, an dem ich auch im Wäschesegment in die "Frauenabteilung" wechsle :)

Delme-Didi

Hallo zusammen,

ich war zwar nicht im Rock auf der Arbeit, aber ich glaube Kleid zählt hier auch.

Es ist schön, dass man sich heutzutage so kleiden kann, wie man sich am Wohlsten fühlt.
Grüße vom Delme-Didi

hirti

Hallo!

Die letzten 2-3 Wochen hatte ich andere Dinge im Kopf und habe keine Röcke getragen.
Heute bin ich ausnahmsweise Freitags im Büro und genieße den Tag im Rock.

Das Outfit wollte ich diesmal wieder etwas "männlicher" gestalten und so habe ich mich für meinen kilt-artigen Faltenrock entschieden.
Dazu gibt es meine neueste Errungenschaft auf die ich gerade voll stolz bin => hellblaue Adidas Spezial. Ist zwar keine typische Männerfarbe und pervers empfindlich für Verschmutzung, aber die musste ich einfach haben ... zumal mir kürzlich auch eine Handtasche in der gleichen Farbe zugelaufen ist und die einen Kombinationspartner brauchte. (zeig ich ein ander Mal)

Die Kombination aus Faltenrock mit süßen Söckchen und Sneakers birgt ein wenig die Gefahr, in die Schulmädchen Richtung zu kippen (muss im Büro nicht unbedingt sein), aber ich hoffe dass ich es mit dem Poloshirt in die männliche Richtung ziehen konnnte.



Skirtedman

Zitat von: hirti am 04.04.2025 10:46
Die Kombination aus Faltenrock mit süßen Söckchen und Sneakers birgt ein wenig die Gefahr, in die Schulmädchen Richtung zu kippen (muss im Büro nicht unbedingt sein), aber ich hoffe dass ich es mit dem Poloshirt in die männliche Richtung ziehen konnnte.

Das ist Dir super gut gelungen!

Wobei ich bei der Lektüre von "süßen Söckchen" ein deutlich anderes Bild vor Augen hatte gegenüber dem, das ich dann untendrunter zu sehen bekam. Für mich sind Deine "Söckchen" ausgesprochene Socken und erinnern mich eher an Fußballerbeine als an süße Schulmädchen.

Aber freut mich, dass Du Deinen Bürostil mit gewisser Bandbreite gefunden hast. Das ist doch viel fröhlicher als tagein jahraus immer in schnöden Hosen bei der Arbeit rumzuhängen!
Dass Männer nur Hosen tragen, ist weder körperlich noch seelisch gesund.
Wie tief muss der psychische Knacks im Hirn wohl sitzen, dass Männer sich nicht endlich auch mehr Freiheiten gönnen!?

JJSW

Hab momentan nicht viel Zeit, aber schön, was ihr zeigt, die langen Texte lese ich später mal.

Aber dank des momentan warmem Wetter bin ich auch dieses Jahr das erste Mal wieder auf der Arbeit im Rock.
Der Rock ist lange genug, das er unterm Laborkittel hervorschaut  ;)



Grüßle
Jürgen
Laßt Euch nicht von Zweifeln plagen
und genießt das Röcketragen

GregorM

Zitat von: hirti am 04.04.2025 10:46



Sieht sehr gut aus, Hirti. Persönlich hätte ich wohl aber dunkelblaue Socken in der Farbe deines Polos gewählt und entweder ohne Streifen oder mit orangen Streifen, falls zu haben.
Gruß
Gregor

high4all

Zitat von: hirti am 04.04.2025 10:46
Die Kombination aus Faltenrock mit süßen Söckchen und Sneakers birgt ein wenig die Gefahr, in die Schulmädchen Richtung zu kippen (muss im Büro nicht unbedingt sein), aber ich hoffe dass ich es mit dem Poloshirt in die männliche Richtung ziehen konnnte.
Von Schulmädchen sehe ich hier überhaupt nichts. Selbst mit einem weißen Shirt oder Hemd  (was meines Erachtens besser passt) hätte Dein Erscheinungsbild nichts von einem Schulmädchen. Das verhindert allein schon der wuchtige Rock.

LG
Hajo
Herr, ich danke Dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Psalm 139,14)

Never be limited by other people's limited imaginations. (Dr. Mae Jemison)

Wenn wir es recht überdenken, so stecken wir doch alle nackt in unsern Kleidern. (Heinrich Heine

MikeImRock

Zitat von: hirti am 14.03.2025 10:12
Damit hat sich auch mein Einkaufsverhalten geändert. In der Vergangenheit habe ich öfter mal einen Rock gekauft, weil er geil aussah und ich ihn haben wollte. Inzwischen suche ich sehr gezielt nach Outfits die ich im Büro tragen möchte und gebe lieber etwas seltener etwas mehr aus für eine Kombination die genau meinem Geschmack entspricht, tadellos sitzt und mit makelloser Qualität überzeugt.

Das Phänomen kenne ich auch.

Vor allem während Corona habe ich einfach gekauft, was mir gefallen hat. Durch Homeoffice konnte ich ja alles anziehen, was ich wollte. Und wenn ein Videocall anstand zumindest noch "untenrum". Da hat sich bei mir einiges angesammelt.

Seitdem habe ich vermehrt begonnen, meine Outfits auch mal draußen (vor allem im Urlaub) zu tragen. Und sofort denke ich bei jedem schönen Stück, das mir über den Weg läuft nach, ob ich das auch mal ausführen würde. Gerade habe ich meinen Schrank in Hinblick auf den nächsten Urlaub durchsortiert und auch mal mit Fotos probiert, was funktionieren könnte. Da ist doch ziemlich viel weggefallen. Aber ich habe auch ein paar gut tragbare Kombinationen gefunden.

VG, Michael

MAS

Gude zusammen!

Jetzt zum Semesterstart hatte ich wieder neue Grundkurse. Bei einem fragte ich mal, ob es unter Studierenden due Runde mache, dass es da einen Dozenten gebe, der Röcke trägt. Die meisten reagierten nicht auf die Frage, also hatten sie wohl nichts dergleichen gehört. Einer - den ich schon kannte - aber meldete sich und bejahte die Frage mit dem Zusatz: "aber positiv!"

So begann diese Vorlesungszeit wieder sehr angenehm, was meine Arbeitskleidung angeht.

LG, Micha
Wer das Leben ernst nimmt, muss auch über sich lachen können.

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ChrisBB

Hallo,
hier kommt ein kurzes Update eines Mitrockers, der in einer amerikanisch beherrschten IT-Firma arbeitet.
Wir haben in dieser Woche die Ansage bekommen, dass das Thema "Diversity" nicht mehr aktiv beackert werden soll. Das bedeutet, dass es keine Veranstaltungen mehr geben wird unter diesem Titel, dass die extern sichtbaren Webseiten "geputzt" wurden oder offline geschaltet, und an mancher Stelle sind Führungskräfte sogar mal wieder weiter gegangen, als die Ansage eigentlich ging (zum Beispiel beim In-Frage-Stellen von Dingen wie Girls-Day, Bogy...). Die Firma will aber weiterhin sich auf die Gewinnung und Erhaltung von Talenten konzentrieren. Eine Aktion wie beim amerikanischen Militär oder in US Ministerien steht uns also nicht bevor.
Was heisst das für mich? Ich denke, dass ich auf jeden Fall nicht mehr entsprechend dem Ziel der "Förderung der Diversity" hier auf Arbeit im Rock auftreten kann. Was es aber auch heisst, und das wurde betont, dass der Minderheitenschutz und das Verbot von Diskriminierung weiterhin gelten.
Ich werde es mir also genau überlegen, wo ich mir die "Freiheit zwischen den Männerbeinen" hole und wo nicht.
Dabei könnte ich als aktives Mitglied des Betriebsrats mir so einiges leisten. Aber das will ich nicht stressen.

Was erlebt ihr so in letzter Zeit?

Gruß,
ChrisBB

MAS

Lieber Chris,

Du schreibst: " Ich denke, dass ich auf jeden Fall nicht mehr entsprechend dem Ziel der "Förderung der Diversity" hier auf Arbeit im Rock auftreten kann."

Ich rate, nicht vorauseilend zu gehorchen, sondern frühestens dann auf den Rock zu verzichten, wenn es explizit gefordert ist. Diversity nicht weiter zu fördern ist nicht identisch mit Diversity zu verbieten. Und wenn Dir der Rock verboten werden sollte, kannst Du darauf verweisen "dass der Minderheitenschutz und das Verbot von Diskriminierung weiterhin gelten."

Wenn ich also "frühestens" schreibe, meine ich nicht, dass es dann eintrifft, sondern nur, dass es nicht früher eintrifft, aber vielleicht auch dann noch nicht.

Wenn wir Glück haben, erledigt sich Trump auch schneller selbst, als es ihm lieb ist, wenn auch leider nicht wegen seiner Antidiversitypolitik oder seiner Antiklimaschutzpolitik, sondern wegen seiner Zollpolitik.

LG, Micha
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